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Ukraine-Krieg: Acht russische Schiffe mit Sprit für die Krim gestoppt

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Ukraine attackiert acht russische Tanker mit Sprit für die Krim Aktualisiert am 07.07.2026 - 13:53 UhrLesedauer: 9 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Ukraine verschärft die Sprit-Krise auf der Krim. Die mutmaßliche Jermolajew-Attentäterin wurde tot aufgefunden. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 7. Juli Selenskyj fordert von Nato "mehr Entschlossenheit" bei Luftabwehr der Ukraine Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat von den Nato-Ländern "mehr Entschlossenheit" bei der Versorgung seines Landes mit Luftabwehrfähigkeiten gefordert. Die "oberste Priorität" der Ukraine sei derzeit, "mehr Luftabwehrraketen zu bekommen", sagte Selenskyj auf dem Nato-Rüstungsforum in Ankara am Dienstag. "Alles andere sind wir in der Lage, selbst zu leisten", betonte er. "Wenn es um die Luftverteidigung geht, brauchen wir den entschlossenen Willen unserer Partner", sagte Selenskyj. "Bitte sorgen Sie dafür, dass mehr Entschlossenheit und mehr Entscheidungen für die Luftverteidigung zu den wichtigsten Ergebnissen dieses Nato-Gipfels in Ankara gehören", fuhr er fort. Zudem riet er den Nato-Alliierten zu schnelleren Vorbereitungen auf eine Kriegsführung mit und gegen Drohnen. Zugleich rief er auf dem Rüstungsforum der Nato beim Gipfeltreffen in Ankara auf, sich an einer Initiative zur gemeinsamen Produktion unbemannter Systeme zu beteiligen. Drohnen und die Technologie der Kampfführung auf Entfernung bedeuteten einen revolutionären Wandel in der Kriegstechnik, sagte er. Ukrainische Rüstungsunternehmen zählten dabei nun zu den stärksten in Europa und hätten sich im modernen Krieg bewährt. Ukraine Drohnen-Einheit stoppt Sprit-Nachschub für die Krim Die ukrainische Armee hat im Schwarzen Meer acht Schiffe der russischen Schadowflotte mit Drohnen attackiert und am Anlegen auf der Halbinsel Krim gehindert. Das berichtete die Zeitung "Kyiv Post" unter Berufung auf Kiews Militär. "Die russische Schattenflotte verlässt die Bühne", erklärte der Drohnenkommandant Robert Brovdi. Er fügte hinzu: "Der Kampf um die Treibstoffversorgung der Krim im Asowschen Meer geht weiter." Die Armee des russischen Staatschefs Wladimir Putin hatte die Krim 2014 völkerrechtswidrig besetzt. Nach ukrainischen Drohnen-Angriffen auf die Energieinfrastruktur auf Russland und der Krim werden Sprit-Engpässe gemeldet. An Tankstellen soll es teils zu Handgreiflichkeiten kommen. Merz: Ankara könnte Einschnitt im Ukraine-Krieg markieren Kanzler Friedrich Merz hofft darauf, dass vom Nato-Gipfel in Ankara ein wichtiges Signal für die von Russland angegriffene Ukraine ausgeht. "Ankara könnte einen Einschnitt in diesem Krieg markieren", sagte der CDU-Chef in Berlin vor seinem Abflug zum Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt. "Dem Kreml dürfte langsam klar sein, dass sich Russland in diesem Krieg nicht durchsetzen wird und seine Kriegsziele nicht erreichen wird", fügte Merz hinzu. Merz bezog sich darauf, dass es in Ankara auf deutsche Initiative eine Vereinbarung der europäischen Bündnismitglieder geben soll, die Ukraine mit weiteren Mitteln auszustatten. Zudem wolle man versuchen, die Einigkeit auszubauen, die kürzlich beim G7-Gipfel in Évian am Genfersee gelungen sei, sagte Merz. Dort hätten die Mitglieder der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump "sehr eindeutig gefordert, dass Moskau diesen Krieg beenden muss. Es liegt an Moskau, und dies ist unsere gemeinsame Überzeugung". Russische Attentäter mit Reiseziel Deutschland festgenommen An der serbisch-ukrainischen Grenze wurden zwei russische Wegwerfagenten mit dem Reiseziel Deutschland festgenommen. In ihrem Gepäck soll sich Sprengstoff befunden haben. Als Anschlagsziel gilt ein Rüstungsunternehmen. Den Namen der Firma oder ein möglicher Ort des geplanten Anschlags teilten die Behörden nicht mit. Mehr dazu lesen Sie hier. Verdächtige nach Oligarchen-Mord tot aufgefunden Eine Verdächtige im Fall des Bombenanschlags auf den ukrainischen Oligarchen Wadym Jermolajew in Monaco wurde erschossen in Kiew aufgefunden. Das meldete das ukrainische Online-Portal "Pravda". Der Putin-Vertraute Jermolajew war in der Vorwoche getötet wurden. Nach der Verdächtigen Anastasija B. wurde mit Interpol gefahndet, sie hatte auch ein Appartement in Hessen. Der Hintergrund ihres Todes blieb unklar. Mehr lesen Sie hier. Moskau offenbar von Hunderten ukrainischen Drohnen ins Visier genommen Die ukrainische Armee hat nach russischen Angaben Moskau mit mehr als 400 Drohnen ins Visier genommen. In der Nacht zum Dienstag seien von der Ukraine rund 430 Drohnen Richtung Moskau gestartet worden, erklärte der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, am Morgen in Online-Netzwerken. "Die meisten wurden von der Luftabwehr bereits in großer Entfernung neutralisiert. 36 feindliche Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört." Schäden meldete er nicht, die Flughäfen der Hauptstadt waren aber stundenlang gesperrt. Vonseiten des Verteidigungsministeriums in Moskau hieß es, 452 unbemannte Flugobjekte seien über 17 russischen Regionen abgefangen worden. Schäden meldeten unter anderem die grenznahe Region Belgorod und das Industriegebiet Kaluga südwestlich von Moskau. Die Informationen können nicht unabhängig bestätigt werden. Kiew äußerte sich zunächst nicht. In der westrussischen Stadt Belgorod ist Medienberichten zufolge derweil eine zu Gazprom gehörende Röhrenfabrik in Flammen aufgegangen. Der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Schuschajew, schrieb von einem Raketenangriff, nach dem ein Feuer in einem nicht näher benannten Infrastrukturobjekt ausgebrochen sei. Bei dem Angriff sei ein Mensch ums Leben gekommen. Loading... Loading... Loading...

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