Ukraine-Krieg aktuell: Bombenangriff auf Sumy - mindestens fünf Verletzte
Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Bombenangriff auf Sumy – mindestens fünf Verletzte Von: Christian Stör, Nail Akkoyun, Ines Alberti, Franziska Schwarz, Simon Schröder, Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Russland attackiert Stadt in der Nordukraine. Moskau meldet Erfolg an der Front. Update, 10. August, 5:30 Uhr: In der Nacht wurden bei russischen Bombenangriffen auf die nordukrainische Stadt Sumy örtlichen Behörden zufolge mindestens fünf Menschen verletzt. Zudem gebe es Schäden in mehreren Wohngebieten, teilte der Regionalgouverneur Oleh Hryhorow über Telegram mit. Zuvor hatte Russland einen Erfolg an der Front vermeldet: In einer Telegram-Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau hieß es, die russischen Streitkräfte hätten die zwei Dörfer Wasjutynske und Torezk in der ostukrainischen Region Donezk unter ihre Kontrolle gebracht. Das ukrainische Militär bestätigte dies zunächst nicht. Der Generalstab in Kiew berichtete am späten Abend, ukrainische Truppen hätten 24 Angriffe um Kostjantyniwka, Illiniwka und andere Orte abgewehrt. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in seiner Videoansprache nicht zu Veränderungen des Frontverlaufs. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj kündigt Vergeltung für Odessa-Angriff an Update, 20:55 Uhr: Der jüngste russische Großangriff auf die Region um die ukrainische Küstenstadt Odessa hat in der Nacht zum Sonntag für einen massiven Stromausfall gesorgt. „Am Morgen waren mehr als 300.000 Haushalte in Odessa und der Region ohne Strom; mittlerweile ist ein Drittel wieder mit Strom versorgt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung und zur Beseitigung der Schäden dauerten an. Bei dem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen waren mindestens sechs Menschen verletzt worden. Selenskyj kündigte Vergeltung an. Die Ukraine habe „angemessene Antworten“ für jeden russischen Angriff parat. Der Krieg werde „für alle Russen zu Hause“ immer spürbarer werden. Die Ukraine werde weiterhin die russische Erdölindustrie und andere Infrastruktur angreifen. „Der einzige Grund, warum dies immer noch andauert, ist die mangelnde Bereitschaft Russlands, diesen Krieg zu beenden.“ Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift die ukrainische Stadt Schytomyr an Update, 19:51 Uhr: Russland hat in der Nacht auf Sonntag die ukrainische Stadt Schytomyr angegriffen und dabei das Werk des deutschen Unternehmens Kromberg & Schubert schwer beschädigt. Das berichtet Ukrainska Pravda, das Unternehmen bestätigte den Angriff auf Facebook. Der Angriff zwang das Unternehmen, seinen Betrieb auf unbestimmte Zeit einzustellen. Laut Witali Buneschko, dem Leiter der Militärverwaltung der Oblast Schytomyr, wurden bei dem Angriff drei Menschen verletzt, einer davon ist mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Unternehmen, das seit elf Jahren in der Ukraine produziert und Kabelbäume für Autohersteller wie MAN und Škoda fertigt, teilte mit, der Umfang der Schäden werde derzeit begutachtet. WHO-Lager von russischem Angriff im Ukraine-Krieg zerstört Update, 18:05 Uhr: Ein WHO-Lager in Dnipro ist bei einem russischen Angriff zerstört worden. Laut WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus gelang es Mitarbeitern, 130 von rund 300 Paletten mit Hilfsgütern vor dem Beschuss in Sicherheit zu bringen. Ghebreyesus bestätigte am Sonntag, dass Russland das Lager der Weltgesundheitsorganisation in Dnipro – der viertgrößten Stadt der Ukraine – bereits am 7. August getroffen hatte. „Ich kann es nicht laut genug sagen: Angriffe auf das Gesundheitswesen MÜSSEN AUFHÖREN“, schrieb der WHO-Chef auf X. „Selbst Kriege haben Regeln. Eine davon ist, dass das Gesundheitswesen geschützt werden muss.“ Update, 17:29 Uhr: Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere 37 Bewohner seien bei der Attacke verletzt worden, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Bei dem Angriff sei ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen worden. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern unter den Trümmern dauerte an. In der Region Saporischschja starb ein Feuerwehrmann bei russischem Beschuss. Der Mann hatte mit Kollegen nach einem nächtlichen Artillerieüberfall russischer Militärs in den Trümmern nach möglichen Opfern gesucht, als der Trupp in einen neuen Angriff geriet, wie Innenminister Iwan Wychiwskyj auf Telegram mitteilte. Russland nimmt im Ukraine-Krieg Kiews Energieinfrastruktur ins Visier Update, 16:46 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg erneut massiv ukrainische Energieinfrastruktur angegriffen und dabei Förderanlagen sowie eine Bohranlage des staatlichen Ölkonzerns Ukrnafta mit Dutzenden Kampfdrohnen attackiert. Darüber berichtet die Kyiv Post. Die Angriffe verursachten erhebliche Schäden, legten Ausrüstung lahm und zwangen die betroffenen Betriebe zur Einstellung ihrer Arbeit, wie die Naftogaz-Gruppe mitteilte. Naftogaz-Interimschef Serhij Fedorenko bezeichnete die jüngste Eskalation als gezielte Strategie des Gegners: „In den vergangenen Tagen hat die Intensität der feindlichen Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur deutlich zugenommen. Es ist offensichtlich, dass das Ziel des Feindes darin besteht, der ukrainischen Produktion und anderen kritischen Infrastrukturen maximalen Schaden zuzufügen, um die Vorbereitung auf die Heizsaison unmöglich zu machen.“ Verletzte gab es laut Naftogaz nicht. Nordkorea unterstützt Russland Update, 15:46 Uhr: Wolodymyr Selenskyj beschuldigt Russland, die Entsendung von Zehntausenden nordkoreanischen Soldaten zu planen. Das schrieb der ukrainische Präsident auf X. Er erklärte, dass eine Entscheidung getroffen worden sei, zwischen 30.000 und 50.000 Nordkoreaner in Russland zu stationieren. Diese Zahl übersteige die Schätzungen vom Juli. Update, 14:50 Uhr: Die Ukraine kauft in der Türkei ein größeres Paket mit US-produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Das berichtet das ukrainische Portal Militarnyj. Zu dem Geschäft gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M270, mehr als 2500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47.000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition. Update, 14:08 Uhr: Nach der Drohnenexplosion nahe der Transbalkan-Gaspipeline an der bulgarisch-rumänischen Grenze steht die Ukraine in engem Kontakt mit der bulgarischen Seite, um den Vorfall aufzuklären. Kiew bekräftigte dabei erneut, dass das ukrainische Militär das Nachbarland Bulgarien keinesfalls absichtlich ins Visier genommen habe. Der Vorfall rückt die Herausforderungen der Luftraumüberwachung verstärkt in den Fokus, da die Drohne zuvor weder von rumänischen noch von bulgarischen Radarsystemen entdeckt worden war. Als direkte sicherheitspolitische Konsequenz kündigte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew an, die Überwachung sofort zu verstärken. Bulgarien werde zudem Truppen an die Grenze verlegen, um Drohnen künftig aufzuspüren und konkrete Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können. Erste Analysen der Trümmer durch das Verteidigungsministerium deuten mittlerweile darauf hin, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine ukrainische Köderdrohne des Typs Maja handelte. Ukraine zerstört russisches S-400-Raketensystem Update, 12:18 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht auf den 9. August offenbar ein russisches S-400-Raketensystem sowie zwei weitere Luftabwehrsysteme zerstört. Zudem seien drei Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer getroffen worden. Wie der Kyiv Post zufolge USF-Kommandeur Robert „Magyar“ Brovdi auf Facebook mitteilte, hatte das betroffene S-400-Raketensystem vom Typ „Triumph“ im russischen Gelendschtschik kurz zuvor noch sechs Raketen auf ukrainisches Gebiet abgefeuert. Die Drohnenangriffe trafen darüber hinaus ein Tor-System in Pudowyi sowie ein Pantsir-S1-System in Jejsk. Gleichzeitig seien im Rahmen der „Operation MoLoChKa“ ein Öltanker und zwei Frachtschiffe beschädigt worden – seit dem 10. Juli ist die Straße von Kertsch laut Brovdi dauerhaft blockiert. Ukraine-Krieg aktuell: Angriffe auf Ölanlagen – Tote und zahlreiche Verletzte Update, 11:08 Uhr: Russland und die Ukraine haben einander erneut mit Drohnenangriffen attackiert – dabei sind auf beiden Seiten Menschen getötet und verletzt worden. In der russischen Stadt Belgorod kamen laut örtlichen Behörden drei Menschen ums Leben, 25 weitere wurden verletzt. In der Ukraine griffen russische Streitkräfte Ölanlagen und Treibstofflager in den Häfen von Odessa und Tschornomorsk an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, damit die weltweite Versorgung mit Lebensmitteln zu bedrohen: „Damit führen die Russen Krieg gegen die weltweite Ernährungssicherheit“, sagte Selenskyj laut Reuters. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Armee trifft Treibstofflager Update, 9:52 Uhr: Russland hat ukrainische Schwarzmeer-Häfen angegriffen. Dabei seien laut Moskau Treibstofflager in Odessa und Tschornomorsk getroffen worden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die beschossenen Depots seien zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden. Eine unabhängige Bestätigung der Angaben liegt bislang nicht vor, wie Reuters berichtet. Ukraine-Krieg aktuell: Russland attackiert Odessa mitten in der Nacht – Hochhäuser in Flammen Update, 7:50 Uhr: Russland hat in der Nacht auf Sonntag die ukrainische Hafenstadt Odessa mit Raketen angegriffen und dabei Wohngebäude in mehreren Stadtbezirken beschädigt. Mindestens sechs Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt, die Zahl der Opfer könnte laut Kyiv Independent noch steigen. Serhii Lysak, Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, berichtete, dass Einsatzkräfte den Verletzten bereits vor Ort helfen. Videos und Fotos in sozialen Netzwerken zeigten Brände in mehreren Hochhäusern sowie brennende Autos in der Stadt. Die ukrainische Luftwaffe hatte gegen 3:30 Uhr Ortszeit vor dem Angriff gewarnt – kurz bevor erste Explosionen zu hören waren. Ukraine-Krieg aktuell: Ukrainische Drohnen treffen Belgorod – Brände in Wohnhäusern Update, 9. August, 6:38 Uhr: Die russische Stadt Belgorod wurde in der Nacht mit Drohnen angegriffen – in der Stadt brachen mehrere Brände aus. Augenzeugen berichten, dass dabei auch Wohnhochhäuser beschädigt wurden und in Flammen stehen. Laut Monitoring-Kanälen, auf die sich die Ukrajinska Prawda beruft, griffen mehrere Drohnen das Stadtzentrum von Belgorod an. Über der Stadt seien Dutzende Drohnen gesichtet worden, teilten Augenzeugen mit, die Aufnahmen des massiven Angriffs veröffentlichten. Auch Gebietsgouveurneur Alexander Schuwaew bestätigte den Vorfall.