DAX +1,49 % 25.993,38 Pkt 12:58:21 MDAX +0,83 % 32.485,17 Pkt 12:58:21 Euro Stoxx 50 +1,02 % 6.423,12 Pkt 12:58:15 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,02 % 4.106,10 USD 13:03:11 Silber +0,57 % 58,12 USD 13:03:10 Brent -4,96 % 83,57 USD 13:02:55 WTI -6,09 % 79,51 USD 13:02:54 Bitcoin -1,50 % 62.526,76 USD 13:13:13 EUR/USD +0,05 % 1,15300 USD 13:12:57 EUR/GBP 0,00 % 0,85600 GBP 13:13:21 EUR/CHF +0,40 % 0,93240 CHF 13:13:21 EUR/JPY -2,07 % 180,752 JPY 13:13:22

Ukraine-Krieg aktuell: Dauerfeuer auf Wildberries geht weiter - Russlands Verluste steigen

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Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Dauerfeuer auf Wildberries geht weiter – Russlands Verluste steigen Von: Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle News zur Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Putins Armee greift mit Drohnen an. Russlands Verluste steigen weiter und die Wirtschaft steht weiter im Visier. Update, 10:16 Uhr: Teile der Gebiete Dnipropetrowsk, Donezk, Sumy, Charkiw, Mykolajiw und Cherson sind aufgrund der andauernden Kampfhandlungen und russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur vorübergehend ohne Stromversorgung. Das teilte das ukrainische Energieministerium mit. „Die Reparaturarbeiten laufen überall dort, wo es die Sicherheitslage zulässt. Die Energieingenieure tun alles, um die Stromversorgung der ukrainischen Haushalte so schnell wie möglich wiederherzustellen“, hieß es vonseiten des Ministeriums. Tagsüber seien keine Einschränkungen beim Stromverbrauch zu erwarten. Verbraucher wurden jedoch dringend aufgefordert, ihren Stromverbrauch in den Tagesstunden vor 16 Uhr zu verlagern. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:32 Uhr: Nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine hat Russland im Laufe des vergangenen Tages 1390 Soldaten durch Tod und Verwundung verloren, womit sich die Gesamtzahl der russischen Personalverluste seit Kriegsbeginn auf 1.450.510 erhöht. Das teilte der Generalstab auf Facebook mit. Die gesamten Kampfverluste der russischen Streitkräfte zwischen dem 24. Februar 2022 und dem 3. August 2026 werden demnach wie folgt geschätzt (in Klammern die jüngsten Verluste): rund 1.450.510 (+1.390) Militärangehörige, 12.232 (+1) Panzer, 25.075 (+5) gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 47.276 (+80) Artilleriesysteme. Erstmeldung: Kiew/Moskau – Russland hat in der Nacht auf Montag erneut massiv im aktuellen Ukraine-Krieg angegriffen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe schickte Moskau 181 Drohnen von russischen Städten wie Brjansk, Kursk und Orjol sowie vom besetzten Donezk und der Krim aus. Die ukrainische Luftabwehr konnte 163 der unbemannten Flugkörper abfangen oder zum Absturz bringen, doch Treffer wurden an 13 Standorten registriert. Der Angriff dauerte laut ukrainischer Luftwaffe noch an, als die ersten Berichte eingingen. Besonders schwer traf es am Tag zuvor die südukrainische Großstadt Saporischschja, wo zwei Gleitbomben einschlugen und mehrere Wohnhäuser beschädigten. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, bis zum Abend stieg die Zahl der Verletzten auf 31, wie der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. Im ebenfalls südukrainischen Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein fahrendes Auto eine Frau getötet, zwei weitere Insassen wurden verletzt. Der Ukraine-Krieg, der seit fast viereinhalb Jahren andauert, trifft damit erneut gezielt die Zivilbevölkerung. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Wirtschaft in Flammen Die Ukraine reagierte in derselben Nacht mit eigenen Schlägen tief in russisches Territorium. Drohnen trafen bei aktuellen Angriffen im Ukraine-Krieg die Belgoroder Staatliche Technologische Universität (BSTU), die laut lokalen Berichten an einem automatisierten Drohnenkontrollsystem auf Basis des russischen „Milandr“-Mikroprozessors arbeitete. Mehrere Einschläge lösten einen Großbrand aus und zerstörten eines der Universitätsgebäude. Russische Behörden bestätigten den Angriff offiziell nicht. Gleichzeitig wurden Explosionen an mehreren Orten auf der besetzten Krim gemeldet – darunter Feodossija, Simferopol und Kertsch. Der Verkehr auf der Krimbrücke wurde vorübergehend eingestellt. Ebenfalls Ziel ukrainischer Drohnenangriffe war erneut das Logistiknetz des russischen Online-Händlers Wildberries. Im Gebiet Wladimir traf eine Drohne das 58.500 Quadratmeter große Logistikzentrum „Wladimir – Worschinskoye“, das erst im Dezember 2024 eröffnet worden war und als Verteilzentrum für Moskau und Zentralrussland dient. Gouverneur Alexander Avdeyev bestätigte den Angriff auf Telegram: „Die Menschen wurden evakuiert. Die Einsatzkräfte sind vor Ort.“ Laut dem russischen Nachrichtenportal Agentstvo hat die Ukraine in den vergangenen zwei Wochen mindestens 18 Wildberries-Standorte angegriffen – mit einer Gesamtfläche von rund einer Million Quadratmetern, was etwa 38 Prozent der größten Logistikzentren des Konzerns entspricht. Die Angriffe auf Russlands Wirtschaft zielen offensichtlich darauf ab, die russische Kriegsführung über die Schädigung ziviler Infrastruktur zu schwächen. Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen Parallel zu den aktuellen Kampfhandlungen verdichten sich die Belege für die enormen Verluste für Russland im Ukraine-Krieg. Das unabhängige russische Medium Mediazona hat in Zusammenarbeit mit dem BBC-Russlanddienst die Identitäten von 236.066 getöteten russischen Soldaten bestätigt – seit dem letzten Update Mitte Juli wurden 2867 weitere Namen hinzugefügt. Die Journalisten betonen, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen dürfte, da ihre verifizierten Daten ausschließlich aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Nachrufen, Berichten von Angehörigen und regionalen Medien stammen. Unter den bestätigten Toten befinden sich mehr als 86.600 Freiwillige, 26.200 rekrutierte Strafgefangene und 19.600 Mobilisierte sowie 7.465 Offiziere. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter – trauriger Rekord im Juli Der Juli 2026 markiert dabei einen traurigen Rekord: Russlands Streitkräfte verzeichneten laut ukrainischem Generalstab im vergangenen Monat 42.860 Personalverluste – den höchsten Monatswert des Jahres und erstmals mehr als 40.000 Verluste in einem einzigen Monat. Der bisherige Jahreshöchstwert hatte im Juni bei 39.290 gelegen. Im Monatsdurchschnitt belaufen sich die russischen Verluste 2026 auf rund 34.000 Soldaten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte am 25. Juli, Putin bereite „die Bedingungen für eine Ausweitung der Mobilisierung“ vor, da die Verluste die Rekrutierungszahlen dauerhaft übersteigen würden. Selenskyj bezifferte in einem Fox-News-Interview vom 31. Juli die Gesamtverluste russischer Streitkräfte seit Beginn der Vollinvasion auf rund 1,6 Millionen Soldaten, davon etwa 700.000 Getötete. Der ukrainische Generalstab gab die Gesamtverluste Russlands zum Stand 2. August mit 1.449.120 Soldaten an – ein Wert, der Gefallene, Verwundete, Vermisste und Gefangene umfasst. Selenskyj erklärte zudem, Moskau habe 2026 bislang 221.000 Soldaten rekrutiert, dabei aber bereits 225.500 Verluste erlitten – darunter 131.000 Tote und rund 93.000 Verwundete. Zusätzlich bereite sich Russland darauf vor, weitere 30.000 nordkoreanische Soldaten zur Unterstützung seiner Kriegsführung zu empfangen. (fbu mit Agenturen)

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