DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,72 % 4.399,70 USD 22:59:55 Silber +3,35 % 63,50 USD 22:59:56 Brent +1,29 % 83,55 USD 22:59:58 WTI +1,15 % 78,18 USD 22:59:59 Bitcoin +0,10 % 64.946,41 USD 08:08:43 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

Ukraine-Krieg aktuell: Drei Tote bei Luftangriffen auf Vorort von Kiew

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Drei Tote bei Luftangriffen auf Vorort von Kiew Von: Christian Stör, Nail Akkoyun, Ines Alberti, Franziska Schwarz, Simon Schröder, Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Russland attackiert die ukrainische Hauptstadt. Schwere Angriffe auf Wildberries und die besetzte Krim. Update, 8. August, 6:15 Uhr: Bei neuen russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umgebung sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Unter den drei Todesopfern im östlichen Vorort Browary sei auch ein Kind, schrieb das Nachrichtenportal The Kyiv Independent unter Berufung auf Kiews Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Bei der Attacke seien auch zwei Erwachsene und ein Kind verletzt worden. Der Stadt fehlt es chronisch an Flugabwehrsystemen, die russische ⁠ballistische Raketen abfangen können. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Krim unter Beschuss Update, 22.06 Uhr: Die Ukraine setzt die russisch besetzte Krim weiter unter Druck. Bei einem schweren Drohnenangriff sind zwei Menschen getötet worden, heißt es von Sergej Aksjonow, dem von Moskau eingesetzten Statthalter der Halbinsel. Nicht nur der direkte Beschuss aus der Ukraine wird für die Krim zunehmend zum Problem: Die Strategie Kiews, die russische Energieinfrastruktur unter Beschuss zu nehmen, führt zu langen Stromausfällen. Auch Benzin ist zu einem knappen Gut geworden – russische Tanker gehen bei jeder Kraftstofflieferung ein großes Drohnenrisiko ein. Das hat Auswirkungen auf weitere Bereiche des Lebens auf der Urlaubs-Halbinsel: Der Tourismus bricht immer weiter ein, Hotellerie und Gastronomie haben es zunehmend schwerer. Ukraine-Umfrage: Kriegsmüdigkeit sinkt – aber ein Drittel würde Gebiete an Russland abgeben Update, 17.38 Uhr: 33 Prozent der Menschen in der Ukraine wären offenbar einverstanden, Gebiete in der Ostukraine an Putin abzutreten. Das ergab eine Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie, wie der Kyiv Independent berichtet. Die Mehrheit ist anderer Meinung: 60 Prozent der Ukrainerinnen und Ukrainer lehnen laut der Umfrage territoriale Zugeständnisse weiterhin ab. 59 Prozent der Befragten seien bereit, ein Einfrieren des aktuellen Grenzverlaufs zu akzeptieren – wenn auch widerwillig. Den Krieg wünschen die meisten Menschen in der Ukraine weiterzuführen. 61 Prozent seien laut der Umfrage bereit, „den Krieg so lange wie nötig zu ertragen“, wie der Kyiv Independent weiter berichtet. Die Bereitschaft ist demnach gestiegen, im April lag dieser Wert noch bei 48 Prozent. Die aktuelle Umfrage wurde vom 20. Juli bis zum 3. August erhoben. Rund 1000 Personen auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet wurden befragt. Lage an der Ukraine-Front: Russland rückt in Region Charkiw vor Update, 13:05 Uhr: Russland hat in dieser Woche ‌34 Schiffe angegriffen, die nach seiner Darstellung vom ukrainischen Militär genutzt wurden. Zudem hätten die russischen ⁠Streitkräfte die Kontrolle über die Siedlung Anyschtyschne in der ukrainischen Region Charkiw übernommen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge mit. Ukraine.Krieg aktuell: Wildberries-Logistikzentrum in Brand geraten Update, 11:30 Uhr: Der ‌Brand im Wildberries-Verteilzentrum in Jekaterinburg infolge eines Drohnenangriffes konnte dem russischen Online-Händler zufolge eingedämmt ⁠werden. Die meisten Waren seien unbeschädigt geblieben, teilte der Konzern auf Telegram mit. Dem örtlichen Gouverneur zufolge wurden in der Nacht acht Drohnen über der Region abgeschossen. Drei davon seien auf das Dach eines Verteilzentrums gestürzt. Wildberries ist seit drei Wochen fast jede Nacht Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Seit dem 18. Juli wurden mindestens ​20 Lagerhäuser des Unternehmens attackiert. Jekaterinburg liegt rund 1400 Kilometer östlich von Moskau. Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift drei Schiffe mit Rüstungsgütern für die Ukraine an Update, 10:00 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben erneut Frachtschiffe mit Rüstungsgütern für das ukrainische Militär angegriffen. Drei Schiffe seien im Schwarzen Meer getroffen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die russischen Streitkräfte greifen verstärkt Frachter an, die ​nach Darstellung Russlands militärische ⁠Güter in die Ukraine bringen. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht. Verluste für Russland Update, 8:30 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1210 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,45 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 67 Artilleriesysteme und fast 1600 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.455.420 (+1210 zum Vortag) Panzer: 12.247 (+1) Artilleriesysteme: 47.522 (+67) Mehrfach-Raketenwerfer: 2008 (+2) Luftabwehrsysteme: 1550 (+3) Drohnen: 447.855 (+1589) Marschflugkörper: 5007 (=) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Ukraine-Krieg aktuell: Wildberries-Lager in Jekaterinburg brennt Update, 7:35 Uhr: Die Ukraine hat erneut ein Lager von Wildberries angegriffen. Der russische Online-Händler teilte mit, dass sein Logistikzentrum in Jekaterinburg nach einem Angriff in Brand geraten sei. Details zu ​der Attacke ⁠nannte das Unternehmen in seiner Nachricht auf Telegram nicht. Wildberries ist der Marktführer in Russland. Die Ukraine hat bereits etliche ⁠seiner Lager angegriffen und begründet dies damit, dass Wildberries auch ​vom russischen Militär ⁠genutzt wird. Die Millionenstadt ‌Jekaterinburg liegt weit im russischen Hinterland am Ural. Ukraine-Krieg aktuell: Trump lehnt Waffenlieferungen an Kiew ab – „Wir wollen auch Raketen“ Update, 7. August, 5:30 Uhr: Donald Trump lehnt weitere US-Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus begründete der US-Präsident die Zurückhaltung mit der Erschöpfung amerikanischer Waffenbestände: Sein Vorgänger Joe Biden habe Selenskyj Militärhilfe im Wert von rund 300 Milliarden Dollar geliefert, was die US-Arsenale stark belastet habe. „Wir wollen auch Raketen“, sagte Trump laut Kyiv Independent. Auf die Frage nach den verstärkten russischen Angriffen auf zivile Ziele in der Ukraine erklärte der Präsident: „Schau, wir sind nicht involviert. Uns trennt ein Ozean.“ Fedorow fordert gezielte Angriffe Update, 22:33 Uhr: Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat sich im Ukraine-Krieg für offensive Gegenschläge auf russische Raketenabschussvorrichtungen ausgesprochen. Das sagte Fedorow in einem YouTube-Livestream seines früheren Beraters Serhij Sternenko am Donnerstag, wie die Kyiv Post berichtet. Fedorow zufolge sei der effektivste Schutz vor russischen Ballistikraketen nicht der Abschuss durch Patriot-Systeme, sondern der gezielte Angriff auf die feindlichen Abschussteams. Als Grund nannte der ehemalige Verteidigungsminister, dass die Produktion von Patriot-Abfangraketen aktuell nicht mit der Produktion von russischen Raketen mithalten könne. „Die beste Waffe ist es, den Abschussort sofort mit unserer eigenen Ballistikrakete zu treffen.“ Ukraine-Krieg aktuell: UN-Generalsekretär ruft zur Einstellung der Angriffe auf bewohnte Gebiete auf Update, 21:34 Uhr: UN-Generalsekretär António Guterres hat Russland und die Ukraine zur sofortigen Einstellung ihrer Angriffe auf bewohnte Gebiete aufgerufen. Die jüngsten Attacken folgten einem „alarmierenden Muster eskalierender Angriffe auf bewohnte Gebiete“, sagte Guterres‘ Sprecher Farhan Haq am Donnerstag in New York. Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur verstießen eindeutig gegen das humanitäre Völkerrecht und müssten sofort unterbleiben. Guterres verurteile die jüngsten großangelegten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Hauptstadt Kiew und andere ukrainische Städte ebenso wie die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf mehrere Regionen Russlands, sagte Haq weiter. Ehemaliger Ukraine-Armeechef Saluschnyj in Umfrage vertrauenswürdigster Politiker Erstmeldung: Der frühere ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj ist in einer Umfrage zum vertrauenswürdigsten Politiker seines Landes gekürt worden. Auf den Plätzen unmittelbar dahinter landeten der erst vor kurzem entlassene Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sowie der Kommandeur der ukrainischen Drohnen-Streitkräfte, Robert Browdy. Präsident Wolodymyr Selenskyj landete in der Umfrage des sozialen Umfrageinstituts „Sozis“ nur auf dem sechsten Rang, noch hinter dem neuen Armeechef Mychajlo Drapatyj und dem Leiter seiner Präsidialkanzlei, Kyryllo Budanow. Die repräsentative Umfrage unter 2000 Ukrainern wurde nach Angaben von „Sozis“ zwischen dem 28. Juli und dem 2. August durchgeführt. Neben einer Reihe von Fragen zu möglichen Favoriten bei eventuellen Wahlen lautete die wichtigste Frage: „Inwieweit vertrauen sie den folgenden politischen Führern?“ Dabei schnitt Saluschnyj, inzwischen Botschafter in London, mit 27,8 Prozent „voll und ganz“ und 37,1 Prozent „eher ja“ am besten ab, ganz knapp vor Fedorow.

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