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Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen-Dauerfeuer trifft Russlands Wirtschaft erneut - Putins Verluste steigen

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Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen-Dauerfeuer trifft Russlands Wirtschaft erneut – Putins Verluste steigen

Von: Felix Busjaeger

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Im Ukraine-Krieg gerät Russlands Wirtschaft erneut ins Visier von Drohnenangriffen. Putins Verluste steigen, seine Armee schickt über 450 Drohnen in einer Nacht.

Kiew/Moskau – Russlands Wirtschaft bleibt im aktuellen Ukraine-Krieg weiterhin ein regelmäßiges Ziel der ukrainischen Drohnen. Wie unter anderem Ukrainska Pravda berichtet, gelang es den ukrainischen Truppen, in der Nacht zum 13. September der russischen Infrastruktur einen empfindlichen Schlag zu versetzen. Unbemannte Flugobjekte trafen die zentralen Anlagen der Industriezone von Nischeckamsk in der Republik Tatarstan, die mehr als 1200 Kilometer von der ukrainischen Staatsgrenze entfernt liegt.

Anwohner berichteten über die aktuellen Angriffe im Ukraine-Krieg, in der Nacht Drohnen über der Stadt fliegen gehört zu haben, gefolgt von einer Reihe von Explosionen. Zeugen berichteten außerdem, dass russische Luftverteidigungssysteme in der Nähe eines Industriegebiets aktiv waren.

Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Wirtschaft angegriffen – Ölraffinerie getroffen

Dass Russlands Wirtschaft inmitten des aktuellen Ukraine-Kriegs immer wieder Ziel von Angriffen wird, ist kein Zufall. Kiew verfolgt mit der Strategie die systematische Schwächung des russischen Nachschubs. Alle wirtschaftlichen Einrichtungen in Russland, die Verbindungen zum Ukraine-Krieg haben, werden daher als legitime Ziele betrachtet. Das Ziel der Angriffe bildeten primär Großanlagen, die für die Finanzierung des Krieges und die Treibstoffversorgung der russischen Streitkräfte von zentraler Bedeutung sind.

Die jüngste Attacke auf Russlands Wirtschaft traf nun den Taneco-Ölraffinerie- und Petrochemiekomplex, der mit einer Verarbeitungskapazität von über 16 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr zu den fünf größten Raffinerien Russlands zählt. Die Anlage stellt Diesel, Flugbenzin für Kampfjets sowie Fahrzeugbenzin her.

Ebenfalls betroffen waren die benachbarte TAIF-NK-Raffinerie mit einer Kapazität von über sieben Millionen Tonnen Öl und Gaskondensat sowie das Petrochemieunternehmen Nischeckamskneftechim, das eine Monopolstellung bei der Produktion synthetischer Kautschuke und Kunststoffe einnimmt. Die lokalen Behörden haben noch keine Angaben zum Ausmaß möglicher Schäden an den Verarbeitungsanlagen oder zu etwaigen Opfern gemacht.

Russlands Verluste im aktuellen Ukraine-Krieg: Putin verliert 1520 Soldaten an einem Tag

Zusammen mit den Schlägen gegen die Infrastruktur verschärfen sich Russlands Verluste im Ukraine-Krieg an den Frontlinien weiter. Nach den aktuellen Erhebungen des ukrainischen Generalstabs summierten sich die gesamten personellen Verluste der russischen Streitkräfte seit dem Beginn der Vollinvasion am 24. Februar 2022 auf geschätzte 1.506.900 Soldaten.

Binnen 24 Stunden verlor das russische Militär demnach 1520 Soldaten. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg zählen zudem: 12.344 Panzer, 25.330 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49.678 Artilleriesysteme, 2.120 Mehrfachraketenwerfer sowie 514.317 unbemannte Luftfahrzeuge.

Trotz der Verluste an Material und Personal lehnt die Führung in Moskau eine Unterbrechung der Kampfhandlungen weiterhin strikt ab. Russlands Außenminister Sergei Lawrow stellte klar, dass der Krieg während etwaiger Friedensverhandlungen keinesfalls gestoppt werde. Gleichzeitig ergab sich bezüglich diplomatischer Kontakte eine Absage des Kremls. Nachdem Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt hatte, er sei bereit, für direkte Gespräche mit Wladimir Putin zum G-20-Gipfel nach Miami zu reisen, nannte Kremlsprecher Dmitri Peskow ein solches Treffen in den USA „unmöglich“. Er betonte, dass eine Bereitschaft zu einem Treffen ausschließlich in Moskau bestehe. Lawrow bezeichnete dieses Angebot als Geste des guten Willens.

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland greift mit 453 Drohnen an

Während Russlands Wirtschaft und Militär von ukrainischen Drohnen attackiert werden, setzt Moskau seinerseits flächendeckende Luftangriffe fort. Im aktuellen Ukraine-Krieg griff Russland das Land in der gleichen Nacht mit 453 Drohnen verschiedener Bautypen an, darunter Shahed-, Gerbera- und Parodiya-Drohnen sowie S8000-Banderol-Raketendrohnen. Die ukrainische Luftverteidigung fing bis zum Morgen 409 dieser Flugkörper ab. Trümmerteile und Einschläge verursachten unter anderem erhebliche Schäden an einem Wohnhaus und einer Logistikfiliale in Odesa sowie an Stromnetzen im Raum Mykolaiv. (Quellen: Ukrainska Prava, dpa, Kyiv Post) (fbu)

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