DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +1,36 % 4.399,70 USD 22:59:55 Silber +0,26 % 63,50 USD 22:59:56 Brent 0,00 % 83,55 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 78,18 USD 22:59:59 Bitcoin -0,27 % 64.731,87 USD 07:01:18 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen-Explosion in Bulgarien - Verstimmung zwischen Kiew und Sofia

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Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen-Explosion in Bulgarien – Verstimmung zwischen Kiew und Sofia Von: Christian Stör, Nail Akkoyun, Ines Alberti, Franziska Schwarz, Simon Schröder, Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Kiew greift russische Ölanlagen an. In Bulgarien explodiert eine mutmaßlich ukrainische Drohne. Update, 21:31 Uhr: Neuseeland hat im Ukraine-Krieg eine neue Sanktionsrunde gegen 33 Personen und Organisationen verhängt, die Russland bei seinem Angriff auf die Ukraine unterstützen. Die Maßnahmen richten sich unter anderem gegen Cyberkriminelle, Propagandisten sowie Akteure aus dem Iran und Nordkorea. Das berichtet die Kyiv Post. Außenminister Winston Peters begründete das Paket auch mit dem Schicksal ukrainischer Kinder. „Kinder dürfen niemals als Instrumente des Krieges eingesetzt werden“, sagte Peters in einer offiziellen Erklärung. Neuseeland zeige sich „zutiefst besorgt über Bemühungen, ukrainische Kinder durch staatlich gelenkte Zwangsprogramme zu entführen und umzuerziehen.“ Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Update, 20:31 Uhr: Die Explosion einer mutmaßlich ukrainischen Drohne nahe einer strategisch wichtigen Gaspipeline in Bulgarien hat zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Sofia und Kiew geführt. Nach einer ersten Untersuchung der Trümmer erklärte das bulgarische Verteidigungsministerium am Samstag, es handle sich um einen Drohnentyp, der von den ukrainischen Streitkräften „häufig verwendet“ werde. Außenministerin Welislawa Petrowa bestellte daraufhin die ukrainische Botschafterin für Montag ein. Kiew bestritt, vorsätzlich ein Fluggerät nach Bulgarien gelenkt zu haben. „Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handelt“, erklärte auch das bulgarische Verteidigungsministerium. Die Ukraine stehe „in engem Kontakt mit der bulgarischen Seite, um die Umstände zu klären“, sagte der ukrainische Außenamtssprecher Heorhij Tychyj. „Wir können mit Sicherheit sagen, dass die ukrainischen Streitkräfte kein Fluggerät vorsätzlich nach Bulgarien gelenkt haben.“ Ob die Drohne tatsächlich ukrainisch war, bestätigte Tychyj indes nicht. Update, 19:30 Uhr: Im Ukraine-Krieg hat die ukrainische Armee zwei russische Ölraffinerien mit Langstreckendrohnen getroffen. Das berichtet der Kyiv Independent. In der Region Krasnodar im Süden Russlands wurde die Ilsker Ölraffinerie direkt getroffen, in der Wolgaregion Samara die Sysran Raffinerie des staatlichen Konzerns Rosneft. Beide Anlagen versorgten laut dem ukrainischen Generalstab die russischen Streitkräfte mit Treibstoff. „Die Anlage ist einer der Schlüsselstandorte der Ölindustrie in der Region Samara und versorgt insbesondere die Bedürfnisse der russischen Streitkräfte mit Kraftstoff“, erklärte der Generalstab in einer Telegram-Mitteilung. In beiden Raffinerien brachen nach den Einschlägen ukrainischen Angaben zufolge Feuer aus. Ukraine-Krieg aktuell: Drohne in Bulgarien wohl versehentlich vom Kurs abgekommen Update, 18:36 Uhr: Die mit Sprengstoff beladene Drohne, die in der Nähe einer Gaspipeline in Bulgarien explodiert ist, stammt nach Angaben der bulgarischen Regierung wahrscheinlich aus der Ukraine. Der Drohnen-Typ werde häufig von der ukrainischen Armee verwendet, erklärte das Verteidigungsministerium in Sofia am Samstag, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. „Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handelt“, fügte das Ministerium nach einer ersten Analyse der Drohnentrümmer hinzu. Die Drohne war bulgarischen Angaben zufolge am Samstag an der Grenze zwischen den EU- und NATO-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien explodiert. Wie der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew sagte, explodierte die Drohne auf einem Sonnenblumenfeld in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs Kardam nahe dem Schwarzen Meer und in tausend Metern Entfernung zu einer Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline, die die Türkei mit der Ukraine verbindet. Update, 17:26 Uhr: Das russische Militär will nach eigener Darstellung verschiedene Ziele in und vor ukrainischen Häfen angegriffen und beschädigt haben. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mitteilte, seien unter anderem die Häfen von Odessa und Mykolajiw mit Präzisionswaffen der Luftwaffe sowie mit Kampfdrohnen attackiert worden. Dabei sei unter anderem bei Mykolajiw ein Frachter mit militärischer Ladung getroffen worden, während in Odessa eine Anlage zur elektronischen Aufklärung beschädigt worden sei. Ein weiterer Frachter mit militärischen Gütern sei vor der ukrainischen Küste angegriffen worden. Die russischen Angaben konnten nicht unabhängig bestätigt werden. Selenskyj warnt vor Folgen russischer Angriffe für den Winter Update, 16:24 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor den Folgen der verstärkten russischen Angriffe für die Energieversorgung seines Landes gewarnt. Die Ukraine habe vor dem kommenden Winter „praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr“, sagte Selenskyj am Samstag nach Gesprächen mit Präsident Aleksandar Vucic in Belgrad. In der Nacht zuvor wurden bei russischen Angriffen auf Kiew und Umgebung nach Angaben Selenskyjs mindestens vier Menschen getötet, darunter ein dreijähriger Junge. „Die russischen Raketen zielen ganz konkret darauf ab, das Leben der Ukrainer unerträglich zu machen“, sagte Selenskyj in der serbischen Hauptstadt. Mit Vucic habe er über die „Herausforderungen gesprochen, vor denen die Ukraine in diesem Winter stehen wird“. Selenskyj zu Besuch in Serbien Update, 15:14 Uhr: Die Ukraine und Serbien nähern sich an. Beide Länder möchten enger zusammenarbeiten, wie der serbische Präsident Alexander Vucic und Wolodymyr Selenskyj zusammen in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Samstag ankündigten. Dies ist der erste Besuch des ukrainischen Präsidenten in Serbien. Eine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine war kein Thema, wie Vucic bei einer Pressekonferenz betonte. Er verneinte, dass Serbien zusammen mit der Ukraine Drohnen bauen wolle. Eine derartige Kooperation sei allerdings mit Israel geplant, sagte Vucic. Vertreter beider Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Kooperation in Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit. Ein Freihandelsabkommen solle bis Ende des Jahres ausgearbeitet werden, sagte Selenskyj. Er dankte auch für die humanitäre Hilfe Serbiens für den Medizin- und Energiebereich in der Ukraine. Update, 14:10 Uhr: Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist in den Luftraum des NATO- und EU-Mitgliedstaates Bulgarien eingedrungen. Das Flugobjekt sei nahe der Grenze zu Rumänien explodiert, sagte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew. Opfer gab es Radew zufolge nicht. Angaben zur Herkunft der Drohne machte Radew zunächst nicht. Unklar war auch der Typ der Drohne. Es handele sich aber nicht um eine „Hobbydrohne“, sondern um eine „größere“. Der Ukraine-Krieg tobt nur wenige Hundert Kilometer von Bulgarien entfernt. Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj klagt Putin an Update, 13:00 Uhr: Bei den nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine sind Behördenangaben zufolge vier Menschen getötet worden – darunter ein ‌dreijähriger Junge und seine Großeltern. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, die drei seien in dem Dorf ⁠Puhiwka in der Region Kiew durch russische Drohnen ums Leben gekommen. Selenskyj klagte auf Telegram den russischen Präsidenten an: Europa, die USA und die Ukraine wollten den Krieg beenden. „Nur Putin will es nicht und klammert ​sich verzweifelt an seine ballistischen Raketen ⁠und Drohnen, um den Krieg am Laufen zu halten“, schrieb Selenskyj. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Russland habe in der Nacht sechs ballistische Raketen und 151 Drohnen abgefeuert. Während 135 Drohnen abgefangen werden konnten, sei dies bei den ballistischen ⁠Raketen nicht gelungen. Ukraine-Krieg aktuell: Massive Angriffe auf Russland Update, 11:35 Uhr: Der Angriff der Ukraine auf Russland am heutigen Morgen war überaus massiv. Nachdem Moskau zunächst von knapp 400 zerstörten Drohnen berichtet hatte, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau später mit, dass bis in die Vormittagsstunden mehr als 80 weitere feindliche Fluggeräte geortet und unschädlich gemacht worden seien. Solche Militärangaben sind nicht unabhängig überprüfbar, die genannte Zahl lässt aber auf einen intensiven Angriff schließen. Nach Berichten russischer und ukrainischer Telegramkanäle scheint inzwischen sicher, dass zwei Ölanlagen in Russland getroffen wurden: die Ölraffinerie von Sysran an der Wolga im Gebiet Samara sowie die Raffinerie von Ilski im südrussischen Gebiet Krasnodar. Der Generalstab in Kiew bestätigte die Angriffe. An beiden Standorten seien Brände ausgebrochen, hieß es. Ukraine-Krieg aktuell: Fast 400 Drohnen über Russland Update, 10:15 Uhr: Weitere Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Ilski in der südrussischen Region Krasnodar ist Behördenangaben zufolge ein Feuer ausgebrochen. Zudem wurden ⁠Drohnenangriffe auf eine Industrieanlage in der russischen Region Samara gemeldet, wie der dortige Gouverneur mitteilte. Das Unternehmen wurde nicht namentlich genannt. Das russische ⁠Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe in der Nacht 397 ukrainische Drohnen ​über mehreren Regionen zerstört. ⁠Die Angaben können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. Verluste für Russland Update, 9:10 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1190 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,45 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 58 Artilleriesysteme und knapp 1750 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.456.610 (+1190 zum Vortag) Panzer: 12.251 (+4) Artilleriesysteme: 47.580 (+58) Mehrfach-Raketenwerfer: 2009 (+1) Luftabwehrsysteme: 1556 (+6) Drohnen: 449.606 (+1751) Marschflugkörper: 5007 (=) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew attackiert russischen Ölsektor Update, 8:00 Uhr: Kiew hat im Ukraine-Krieg erneut Russlands Ölinfrastruktur ins Visier genommen. Zum zweiten Mal binnen weniger Tage ist die Ölraffinerie im russischen Sysran Ziel eines Angriffs geworden. Das berichtete die Ukrainska Pravda unter Bezug auf russische Medien. Eine Explosion löste einen Brand auf dem Gelände aus. Auch auf die Ilski-Raffinerie im Gebiet Krasnodar soll es in der Nacht einen Angriff gegeben haben. Ukraine-Krieg aktuell: Drei Tote bei russischen Angriffen nahe Kiew Update, 8. August, 6:15 Uhr: Bei neuen russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umgebung sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Unter den drei Todesopfern im östlichen Vorort Browary sei auch ein Kind, schrieb das Nachrichtenportal The Kyiv Independent unter Berufung auf Kiews Militärgouverneur Tymur Tkatschenko. Bei der Attacke seien auch zwei Erwachsene und ein Kind verletzt worden. Der Stadt fehlt es chronisch an Flugabwehrsystemen, die russische ⁠ballistische Raketen abfangen können. Krim unter Beschuss Update, 22.06 Uhr: Die Ukraine setzt die russisch besetzte Krim weiter unter Druck. Bei einem schweren Drohnenangriff sind zwei Menschen getötet worden, heißt es von Sergej Aksjonow, dem von Moskau eingesetzten Statthalter der Halbinsel. Nicht nur der direkte Beschuss aus der Ukraine wird für die Krim zunehmend zum Problem: Die Strategie Kiews, die russische Energieinfrastruktur unter Beschuss zu nehmen, führt zu langen Stromausfällen. Auch Benzin ist zu einem knappen Gut geworden – russische Tanker gehen bei jeder Kraftstofflieferung ein großes Drohnenrisiko ein. Das hat Auswirkungen auf weitere Bereiche des Lebens auf der Urlaubs-Halbinsel: Der Tourismus bricht immer weiter ein, Hotellerie und Gastronomie haben es zunehmend schwerer.

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