Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriffe auf Russland
Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Erneute Drohnenangriffe auf Russland – Öldepot in Brand Von: Franziska Schwarz, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Feuer auf einem russischen Industriegebiet. Drei Tote bei Drohnenangriff in der Region Moskau. Der Ticker. Update, 10:56 Uhr: Eine russische Drohne vom Typ Shahed ist in der Nacht zum 13. Juli nach Moldau eingedrungen und dort explodiert. Der Vorfall ereignete sich laut Berichten nahe einem Dorf rund 30 Kilometer von der moldauisch-ukrainischen Grenze entfernt, wie European Pravda unter Berufung auf Newsmaker meldete. Nach Angaben der Generalinspektion der Polizei ging um 01:03 Uhr über den Notruf ein Hinweis auf ein Objekt ein, das einer Drohne ähnelte und am Rand des Dorfes Copanca im Rajon Căușeni gefunden worden sei. Das Objekt sei nach dem Absturz explodiert. „Polizeibeamte und Feuerwehrleute trafen am Einsatzort ein. Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. Das Gebiet wurde abgesperrt, und die Strafverfolgungsbehörden führen Ermittlungen durch, um alle Umstände festzustellen“, teilte die Polizei mit. Das moldauische Verteidigungsministerium bestätigte anschließend, dass es sich um eine russische Shahed-Drohne (Geran-2) gehandelt habe, die während eines russischen Angriffs auf Ziele in der ukrainischen Oblast Odesa in den moldauischen Luftraum eingedrungen sei. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:43 Uhr: Russland hat nach Angaben des ukrainischen Generalstabs innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1600 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet; damit seien die gesamten Personalverluste seit Beginn der großangelegten Invasion auf 1.420.690 gestiegen. Das teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit. Demnach werden die gesamten Kampfverluste Russlands im Zeitraum vom 24. Februar 2022 bis zum 13. Juli 2026 wie folgt geschätzt: rund 1.420.690 (+1.600) Militärangehörige, 12.125 (+5) Panzer, 24.931 (+3) gepanzerte Kampffahrzeuge, 45.865 (+58) Artilleriesysteme. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Update, 7:32 Uhr: Bei einem Drohnenangriff in der Region Moskau sind nach russischen Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall in Istra verletzt worden, erklärte der örtliche Gouverneur auf Telegram. Die russische Luftabwehr habe 81 Drohnen über der Region abgeschossen. Auch aus der südrussischen Region Stawropol wurden Drohnenangriffe gemeldet. Der dortige Gouverneur teilte auf Telegram mit, dass infolge der Angriffe ein Feuer in einem Industriegebiet ausgebrochen sei. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet. Die Vorfälle erfolgten zu einer Zeit, in der die Ukraine ihre Vergeltungsangriffe auf Russland verstärkt. Die von den USA angeführten diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe waren in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Am heutigen Montag (13. Juli) kommen in Brüssel die EU-Außenminister zusammen, um über Sanktionen gegen Russland zu beraten. Erneute Drohnenangriffe auf Russland Update, 13. Juli, 5:11 Uhr: Russland ist in der Nacht auf heute erneut Ziel massiver Drohnenangriffe geworden – im Stawropoler Gebiet geriet nach einem Treffer ein Öldepot in Brand. Auch über Moskau wurden Drohnen abgefangen. Gouverneur Wladimir Wladimirow bestätigte, dass durch den Angriff auf dem Gelände einer Industriezone im Weiler Wjasniki ein Feuer ausgebrochen sei. OSINT-Analysen der Quelle ASTRA bestätigten anschließend, dass das Öldepot in Wjasniki im Stawropoler Gebiet in Brand geraten ist. Der Flughafen Domodedowo stellte den Betrieb auf koordinierten Modus um, in Schukowski wurden Flugbeschränkungen verhängt, berichtet Ukrajinska Prawda unter Berufung auf verschiedene Medien. Update, 21:14 Uhr: Einen Tag nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Konsequenzen angekündigt hat, sind zwei führende Manager des staatlichen Rüstungsunternehmens Ukroboronprom entlassen worden. Selenskyj hatte in einer Ansprache am Samstag (11. Juli) deutlich gemacht, dass die Missachtung wichtiger Sicherheitsvorkehrungen die Auswirkungen eines russischen Angriffs verschlimmert hätte. Laut den Ermittlungen des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU seien die beiden Männer dafür verantwortlich gewesen, dass Waffen und Munition in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten gelagert wurden. Auslöser der Affäre ist der massive russische Angriff in der Nacht zum 6. Juli. Wyschnewe, eine Kleinstadt am westlichen Stadtrand von Kiew, wurde dabei von Drohnen und Raketen getroffen. Ein Munitionsdepot von Ukroboronprom geriet in Brand und löste eine Kette verheerender Sekundärexplosionen aus. Nach Behördenangaben kamen dabei neun Menschen ums Leben, 29 weitere wurden verletzt. Wohnhäuser brannten, die Stromversorgung brach zusammen und Hunderte Anwohner mussten evakuiert werden. Noch Tage nach dem Angriff waren rund 300 Einsatzkräfte des staatlichen Katastrophenschutzes rund um die Uhr im Einsatz. Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj kündigt Regierungsumbau an Update, 15:55 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Kabinettsumbildung angekündigt. Er begründete dies unter anderem mit einem außenpolitischen Strategiewechsel, um Beziehungen zu Schlüsselpartnern zu stärken. Er habe darüber auch mit Regierungschefin Julija Swyrydenko gesprochen. „Wir haben festgestellt, dass für die Veränderung eine Erneuerung des Ministerkabinetts nötig ist“, schrieb er bei Telegram. Er dankte Swyrydenko für ihren Einsatz und kündigte an, ihr die Leitung der Diplomatie mit den wichtigsten Partnern der Ukraine anzubieten. Swyrydenko bestätigte kurz darauf auf Telegram ihren Abgang. Es sei ihr eine Ehre gewesen, die Regierung in dieser schwierigen Zeit zu führen, schrieb sie. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Sie sei bereit, dem Land in anderer Funktion auch weiter zu dienen, machte sie deutlich. Die 40-Jährige ist erst seit Juli 2025 als Ministerpräsidentin im Amt. Zuvor war sie Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin der Ukraine. Als Regierungschefin löste sie Denys Schmyhal ab, den Selenskyj bereits vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ernannt hatte. Update, 13:21 Uhr: Nach dem ukrainischen Drohnenangriff vom 9. Juli auf die russische Stadt Twer sind laut einem Bericht drei Treibstofftanks des Öldepots „Twernefteproduk“ zerstört worden. Das gehe aus einer Satellitenanalyse hervor, über die Ukrajinska Prawda unter Berufung auf Radio Liberty berichtet. Der amtierende Gouverneur der Region Twer, Witali Koroljow, habe offiziell lediglich den Brand eines einzigen Tanks eingeräumt – die Satellitenbilder zeichneten nun ein deutlich verheerenderes Bild. Die ukrainischen Streitkräfte hatten in der Nacht auf den 9. Juli auch ein Öldepot in Stawropol angegriffen, rund 500 Kilometer von der Front entfernt. Massiver Angriff auf Russlands Flotte Update, 12:31 Uhr: Ein massiver ukrainischer Drohnenangriff hat auf die russische Flotte gezielt – zehn Tanker und vier Fähren sollen attackiert worden sein. Innerhalb einer Woche sollen nach ukrainischen Angaben 90 russische Schiffe ins Visier geraten sein. Auf russischer Seite räumte Rostows Gouverneur Juri Sljusar einen Treffer an einem Tanker ein, der in den Kanal zwischen Asowschem und Schwarzem Meer eingefahren war. Das durch den Angriff ausgelöste Feuer sei gelöscht worden, eine Ölpest habe es nicht gegeben, da das Schiff leer gewesen sei, so Sljusar laut Reuters. Generalstab nennt neue Zahl zu Russlands Verlusten Update, 11:19 Uhr: Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Moskau laut dem ukrainischen Generalstab inzwischen rund 1.419.090 Soldaten verloren – die aktuellen Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg belegen damit einen der größten Truppenverluste in einem modernen Konflikt. Westliche Denkfabriken bestätigen das Ungleichgewicht: Das Center for Strategic and International Studies schätzt das Verhältnis der Verluste auf beiden Seiten auf „roughly 2.5:1 or 2:1“ zugunsten der Ukraine. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew meldet Schlag gegen Russland – Raffinerie brennt, Tanker und Fähren getroffen Update, 9:55 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht auf heute (12. Juli) eine Raffinerie in Russland und damit die russische Energieinfrastruktur erneut schwer getroffen. Neben dem Angriff auf die Sysraner Ölraffinerie in der Oblast Samara bestätigte der ukrainische Generalstab auf Telegram auch Treffer auf zehn Tanker und vier Fähren im Asowschen Meer. Das berichtet die Ukrajinska Prawda. Moskau setze die Schiffe zur Sanktionsumgehung und zur Truppenversorgung ein. Zudem präzisierte der Generalstab die Ergebnisse des Angriffs vom 10. Juli auf den Erdölkomplex „NOWATEC-Ust-Luga“ in der Leningrader Oblast: Eine Ölverarbeitungsanlage sei dabei bestätigt beschädigt worden. Am 11. Juli sei außerdem ein russischer Treibstoffzug in der Nähe des besetzten Tokmak in der Saporischschja-Oblast zerstört worden. Ukrainischer Generalstab meldet Angriff auf Ölraffinerie in Samara in Russland Update, 8:56 Uhr: Jetzt folgte eine offizielle Bestätigung: Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf russische Energieanlagen fort. In der Nacht zu heute (12. Juli) sei eine Ölraffinerie in der russischen Region Samara angegriffen worden, teilte das ukrainische Militär laut Reuters mit. Ukraine-Krieg aktuell: Rosneft-Raffinerie in Russland erneut in Flammen Update, 7:38 Uhr: Ukrainische Drohnen haben eine Rosneft-Raffinerie in Russland getroffen – jetzt wütet Feuer in Sisran. Es ist bereits der zweite schwere Treffer auf die strategische Ölanlage binnen weniger Wochen. Wie die Ukrajinska Prawda unter Berufung auf Astra berichtet, schlugen die Drohnen gegen 5 Uhr morgens in der Sisraner Raffinerie in der russischen Samara-Oblast ein und lösten einen Großbrand aus. In sozialen Netzwerken kursierten demnach Videos mit massiven Flammen und einer gewaltigen schwarzen Rauchwolke über dem Werksgelände. Das Unternehmen produziert Benzin, Diesel, Heizöl und Flugkerosin – Güter, mit denen Moskau seine Kriegsmaschinerie am Laufen hält. Schon Ende Mai hatte ein Drohnenangriff mehr als 70 Prozent der Verarbeitungskapazität der Anlage lahmgelegt. Selenskyj will nach Explosion von Waffenlager Manager zur Rechenschaft ziehen Update, 12. Juli, 6:19 Uhr: Nach tödlichen Explosionen nahe Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Konsequenzen für Manager des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom angekündigt. Zehn Menschen kamen bei dem russischen Angriff auf ein Waffenlager in Wyschnewe und den darauffolgenden Explosionen ums Leben. Eine interne Untersuchung habe ergeben, wer die Lagerung von Waffen in dem Wohngebiet genehmigt habe, so Selenskyj laut Reuters. Dies verstoße gegen geltendes Recht sowie militärische Anordnungen. Neben den Todesopfern wurden durch die Detonationen Hunderte Wohngebäude in der Kleinstadt nahe der Hauptstadt beschädigt. Update von 19.47 Uhr: Russische Streitkräfte haben mit Gleitbomben eine Bushaltestelle in der nordostukrainischen Stadt Sumy getroffen und dabei mindestens fünf Menschen getötet. Zu den Opfern zählt laut Bürgermeister Artem Kobsar auch ein 13-jähriges Mädchen. Oleh Hryhorow, Chef der Militärverwaltung von Sumy, meldete auf Telegram zudem 30 Verletzte, fünf davon in kritischem Zustand. Gleitbomben gehören zu den Waffen, die Russland in seinem inzwischen mehr als vier Jahre andauernden Krieg gegen die Ukraine besonders häufig einsetzt. Das Prinzip: Flugzeuge werfen sie weit hinter der Frontlinie ab, von wo sie über mehrere Kilometer zum Ziel gleiten. Obwohl die Bomben gelenkt werden, ist ihre Präzision begrenzt – zivile Objekte werden immer wieder getroffen. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew greift Putins Schattenflotte an Update, 14:15 Uhr: Nach dem Angriff auf Russlands Tanker im Asowschen Meer wird das Ausmaß der Schäden nach Angaben des ukrainischen Generalstabs noch geprüft. Es soll sich aber um die zahlenmäßig größte Attacke einer schon seit Tagen laufenden Angriffswelle handeln. Schon in den vergangenen Tagen hatte die Ukraine immer wieder Schiffe auf dem Asowschen Meer, aber auch Umschlagkapazitäten an Land wie den Hafen in Taganrog angegriffen. Ukraine-Krieg aktuell: Verletzte bei Angriff auf Kiew Update, 13:15 Uhr: Bei russischen Angriffen auf Kiew sind nach offiziellen Angaben in der Nacht mindestens elf Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein Kind, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst X mit. Russland habe in der Nacht mehr als 120 Drohnen gestartet und 12 Raketen abgefeuert – „die Hälfte von ihnen ballistische“. Noch vor dem ersten Sirenenalarm sei „zivile Infrastruktur“ getroffen worden, darunter Wohnhäuser und Bürogebäude. Selenskyj erklärte, die Armee habe „die meisten“ Flugkörper abgeschossen, „aber nicht die ballistischen“. Er forderte die Verbündeten erneut zu weiterer militärischer Unterstützung für die Ukraine auf. Zudem appellierte er an die US-Regierung, ihr Versprechen zügig umzusetzen, der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrsystemen zu erteilen. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew beschießt mehr als russische Öltanker Die Ukraine hat in der Nacht auf Freitag (11. Juli) massiv russische Schiffe im Asowschen Meer angegriffen. Der Generalstab in Kiew bestätigte Treffer auf 21 Tankern. Die betroffenen Tanker gehören demnach zur sogenannten Schattenflotte Russlands und dienen dem Transport von Öl und Erdölprodukten unter Umgehung internationaler Sanktionen – Einnahmen, die Moskau zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzt. Außer den Tankern wurden auch vier Schlepper, zwei Frachtschiffe und ein Baggerschiff getroffen. Robert „Magyar“ Browdi, Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, meldete via Telegram später sogar Treffer auf insgesamt 28 russischen Schiffen. Ukraine-Krieg aktuell: Verluste für Russland Am Morgen hat Kiew neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1490 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,4 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 74 Artilleriesysteme und fast 1300 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.417.770 (+1490 zum Vortag) Panzer: 12.116 (+8) Artilleriesysteme: 45.754 (+74) Mehrfach-Raketenwerfer: 1924 (+1) Luftabwehrsysteme: 1485 (+4) Drohnen: 401.925 (+1294) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew unter Raketenbeschuss Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht auf Samstag erneut unter Raketenbeschuss geraten. Der Feind habe die Stadt mit ballistischen Raketen angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Menschen auf, sich in Schutzräume zu begeben. Ein dpa-Reporter vor Ort berichtete von mehreren Angriffswellen. Mindestens zehn Menschen wurden bei den Angriffen verletzt. Unter den Opfern sei auch ein Kind, teilte der Katastrophenschutz mit. Bei den nächtlichen Attacken auf Kiew sei es in mehreren Bezirken zu Bränden gekommen. Nach vorläufigen Angaben Tkatschenkos gab es Schäden in einem Stadtbezirk im Ostteil der Stadt. Im Westteil Kiews brach demnach ein Brand in einem Bürogebäude aus. Zudem sei ein unbewohntes Gebäude beschädigt worden. Ukraine-Krieg aktuell: Sanktionen gegen Russland Unterdessen zeichnen sich in den USA verschärfte Russland-Sanktionen ab: Die Gesetzgebung solle bald umgesetzt werden, erklärten die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Roger Wicker und ihre Kollegen von der Demokratischen Partei, Richard Blumenthal und Jeanne Shaheen. Es gehe um „Instrumente, die einen hohen Preis von denjenigen verlangen, die russisches Öl und Gas kaufen und damit Putins Kriegsmaschinerie antreiben“, erklärten die vier Kongressmitglieder. Details der Einigung nannten sie nicht. Im US-Senat wurde zuletzt ein Gesetzentwurf diskutiert, der hohe Strafzölle gegen Länder ermöglichen soll, die weiter Öl und Erdgas aus Russland importieren. Trump erklärte bereits im Herbst, er sei damit grundsätzlich einverstanden. Die USA hatten unter Trump zwischenzeitlich solche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen Indien verhängt. Sie wurden aber im Februar wieder aufgehoben, nachdem sich das Land verpflichtet hatte, auf russische Energieimporte zu verzichten. (Quellen: dpa, AGP, Reuters) (cs)