Ukraine-Krieg aktuell: EU verhängt neue Russland-Sanktionen - Rubio-Treffen mit Lawrow
Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: EU verhängt neue Russland-Sanktionen – Rubio-Treffen mit Lawrow Von: Franziska Schwarz Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Attacken auf Russlands Ölwirtschaft. Ex-Verteidigungsminister Fedorow lehnt laut Bericht Posten ab. Der Ticker. Update, 10:48 Uhr: Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte hat Russland binnen eines Tages 1460 Soldaten verloren. Damit belaufen sich die geschätzten Gesamtverluste der russischen Streitkräfte seit Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 bis zum 23. Juli 2026 nach ukrainischen Angaben auf rund 1.434.690 Soldaten. Zudem habe Moskau in diesem Zeitraum 12.191 Panzer (plus 28 in den vergangenen 24 Stunden), 24.994 gepanzerte Kampffahrzeuge (plus 12) sowie 46.570 Artilleriesysteme (plus 78) verloren. Die Angaben stammen aus einer Mitteilung des ukrainischen Generalstabs auf Facebook und lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: EU bereitet neue Russland-Sanktionen vor Update, 9:30 Uhr: Die EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor. Angesichts des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine habe man sich auf ein neues Sanktionspaket verständigt. Das teilten EU-Diplomaten in Brüssel mit. Update, 9:26 Uhr: Bei dem Treffen mit seinem amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio hat der russische Außenminister Sergej Lawrow betont, dass eine weitere Bewaffnung der Ukraine durch den Westen „inakzeptabel” sei. In einem Statement der russischen Seite heißt es zudem, dass Russland weiter zu einer diplomatischen Einigung bereit sei, sofern diese den Vorschlägen des Gesprächs in Anchorage entspräche. Im August 2025 hatten sich US-Präsident Donald Trump und Russlands Diktator Wladimir Putin in Alaska zu Verhandlungen über den Ukraine-Krieg getroffen. Damals hatte Putin einen Waffenstillstand vorgeschlagen, sofern die Ukraine die besetzten Gebiete sowie weitere Teile des Donbass aufgeben würde. Kiew erklärte diese Bedingungen für unerfüllbar. Update, 8:51 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow will sich heute in der philippinischen Hauptstadt Manila mit seinem US-Kollegen Marco Rubio treffen. Bei der Begegnung am Rande des Asean-Außenministertreffens dürfte es vor allem um den Ukraine-Krieg und den Iran-Krieg gehen. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump ukrainische Angriffe auf Energie-Infrastruktur tief auf russischem Gebiet befürwortet, weil dies dazu beitragen könne, „dass es (der Krieg) zu einem Ende kommt“. Moskau wiederum hatte die US-Angriffe auf den Iran verurteilt. Die Ukraine hat zuletzt ihre Drohnenangriffe auf russische Raffinerien, Öllager und Frachtschiffe verstärkt, was zu Treibstoffknappheit in vielen Landesteilen geführt hat. Ukraine-Krieg aktuell: Fedorow-Krise spitzt sich zu – Drohnen treffen Ölraffinerie tief in Russland Erstmeldung: Die politische Krise in der Ukraine spitzt sich zu – Ex-Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat laut dem Guardian das ihm angebotene Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten für technologische Entwicklung abgelehnt und besteht auf seiner Wiedereinsetzung als Verteidigungsminister. Machtkampf in Kiew: Druck auf Selenskyj wegen Fedorow Der Veteran Dmytro Koziatynsky rief auf Social Media zur weiteren Mobilisierung auf: „Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass die Regierung alle Forderungen der Gesellschaft hört und erfüllt“, schrieb er. Unterdessen lobte der frühere ukrainische Präsident Petro Poroschenko den neu ernannten Armeechef Mychajlo Drapatyi: „Ich kenne ihn als einen strategisch denkenden, mutigen und entschlossenen Mann. Er schätzt die Menschen. Das ukrainische Volk setzt große Hoffnungen in ihn“, sagte Poroschenko dem Guardian. Drapatyi war auf General Oleksandr Syrskyj gefolgt. Krim unter Beschuss – Drohnen greifen Luftabwehr an Drohnen haben erneut die von Russland besetzte Krim attackiert – Berichte über Einschläge an mehreren Orten häuften sich in der Nacht. Besonders betroffen war offenbar Sewastopol, wo Angriffe auf Luftabwehrstellungen gemeldet wurden. Der Kanal „Krymsky Witer“ berichtete: „Abonnenten melden, dass in Sewastopol Drohnen wahrscheinlich Luftabwehrstellungen auf den Fedyuchiny-Höhen nahe dem Wärmekraftwerk Balaklawa angreifen.“ Der Kanal Exilenova+ meldete zudem anhaltende Angriffe auf die Energieinfrastruktur im besetzten Jalta, so die Ukrajinska Prawda. Drohnen treffen Ölraffinerie tief in Russland Ukrainische Drohnen haben in der Nacht eine Ölraffinerie im russischen Gebiet Uljanowsk in Brand gesetzt. Laut Kyiv Independent war die Ölraffinerie in der Ortschaft Nowospasskoye das Ziel – eine Anlage mit einer Jahreskapazität von 600.000 Tonnen Rohöl, rund 650 Kilometer von der ukrainisch-russischen Grenze entfernt. Gleichzeitig meldeten Augenzeugen massive Explosionen über der Stadt Woronesch. Offenbar geriet erneut ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers „Wildberries“ in Brand. Bereits am Vortag hatte Firmengründerin Tatjana Kim bestätigt, dass Lagerhäuser des Unternehmens in Krasnodar und im Stawropoler Gebiet bei ukrainischen Drohnenangriffen getroffen und der Betrieb ausgesetzt worden seien. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)