DAX -0,35 % 26.299,74 Pkt 18:00:00 MDAX +0,12 % 32.264,86 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.545,47 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,09 % 53.839,99 Pkt 22:39:34 S&P 500 +0,92 % 7.798,99 Pkt 22:35:03 Nasdaq +1,35 % 26.803,03 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,62 % 68.732,42 Pkt 08:03:00 Gold +0,54 % 4.387,20 USD 08:08:00 Silber -0,87 % 64,31 USD 08:07:54 Brent +0,88 % 87,84 USD 08:07:51 WTI +0,96 % 82,03 USD 08:07:59 Bitcoin -0,36 % 63.191,38 USD 08:17:56 EUR/USD +0,11 % 1,15430 USD 08:17:23 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 08:18:00 EUR/CHF +0,17 % 0,93900 CHF 08:18:00 EUR/JPY +0,05 % 183,760 JPY 08:18:00

Ukraine-Krieg aktuell: Luftalarm über Lettland - Kampfjets schießen Drohne ab

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Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Luftalarm über Lettland – Kampfjets schießen Drohne ab Von: Teresa Toth, Franziska Schwarz, Jens Kiffmeier, Simon Schröder, Felix Busjaeger, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News-Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Eine Drohne dringt in den lettischen Luftraum ein. Russland droht nach Schattenflotten-Festsetzung. Update, 14. August, 5:30 Uhr: Am Morgen haben Kampfjets im Rahmen eines NATO-Luftverteidigungseinsatzes im lettischen ‌Luftraum eine Drohne abgeschossen. Dies teilten die Streitkräfte ‌des baltischen Landes auf der Plattform X mit. Details ⁠zur Herkunft der Drohne wurden zunächst nicht genannt. Nach dem Vorfall hob Lettland einen zuvor ausgerufenen Luftalarm für die an Russland grenzenden Gebiete wieder auf. Gleichzeitig richtete Finnland im östlichen Golf von ​Finnland als Vorsichtsmaßnahme vor ⁠möglichen Drohnen eine vorübergehende Sperrzone für den Luft- und Schiffsverkehr ein. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Ölraffinerie in der russischen Stadt Orsk außer Betrieb Update, 22:27 Uhr: Ein ukrainischer Angriff hat die Ölraffinerie in der russischen Stadt Orsk vollständig außer Betrieb gesetzt. Der Angriff erfolgte am 11. August. Das berichtet Ukrainska Pravda. Trümmerteile beschädigten dabei laut Gouverneur Jewgeni Solntsew wichtige Infrastruktur, die derzeit nicht wiederhergestellt werden kann. Die Reparaturen könnten bis zu sechs Monate dauern, da die Anlage mit importierten Maschinen ausgestattet ist und Sanktionen die Ersatzteilbeschaffung erschweren, sagte Solntsew der Nachrichtenagentur Reuters. Die regionalen Behörden bereiten die Kraftstoffversorgung aus anderen russischen Gebieten vor. Japan kritisiert Besuch Putins auf der Inselgruppe der Kurilen Update, 21:34 Uhr: Russland hat die Kritik der japanischen Regierung am Besuch von Kreml-Chef Wladimir Putin auf der auch von Japan beanspruchten Inselgruppe der Kurilen zurückgewiesen. „Wir weisen diese Äußerungen kategorisch zurück, die wir als politisch unangebracht, beleidigend und natürlich rechtlich unbegründet betrachten“, erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag. Sie warf Japan „Revisionismus“ vor. Putin hatte zuvor erstmals die Kurilen besucht. Der Kreml veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das den russischen Präsidenten auf der Insel Iturup zeigt. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi bezeichnete die Visite als „inakzeptabel“. Die Inseln seien „sowohl historisch als auch völkerrechtlich ein fester Bestandteil des japanischen Staatsgebiets“. Außenminister Toshimitsu Motegi bestellte den russischen Botschafter ein. Update, 20:46 Uhr: Russlands liberale Antikriegspartei Jabloko ist vom Obersten Gericht in Moskau von den Parlamentswahlen im September ausgeschlossen worden. Parteichef Nikolai Rybakow erklärte gegenüber Reuters, er werde Russland jedoch nicht verlassen: „Ich bin in Russland und werde in Russland bleiben.“ Rybakow zufolge zeige das Urteil, dass die Behörden zunehmend besorgt seien, weil die Forderung seiner Partei nach einem Ende des Ukraine-Krieges bei den Wählerinnen und Wählern Anklang finde. „Die Unterstützung der Menschen, die jetzt existiert und unmöglich zu verbergen ist, ist für uns weit wichtiger als die Entscheidung des Gerichts“, sagte er. Estland schränkt Grenzübergänge zu Russland weiter ein Update, 20:00 Uhr: Estland beschränkt aus Sicherheitsgründen den Betrieb der Grenzübergänge zu Russland. Die Regierung des baltischen EU- und NATO-Landes entschied in der Hauptstadt Tallinn, den Betrieb an den Kontrollpunkten Narva, Luhamaa und Koidula in den Nachtstunden auf unbeschränkte Zeit auszusetzen. Tagsüber sollen die Grenzübergänge weiterhin zwölf Stunden lang von 07:00 bis 19:00 Uhr geöffnet bleiben. Dieselben Öffnungszeiten werden auch für die Bahngrenzübergänge gelten. Die Regierung verlängerte damit eine seit dem Frühjahr geltende Regelung, die zunächst bis Ende August gelten sollte. Die Entscheidung sei „im weiteren Kontext“ der Beziehungen zwischen Russland und der EU getroffen worden, deren Ton durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine vorgegeben werde, hieß es in der Mitteilung des Innenministeriums. Kiew fordert Russland zu gegenseitigem Stopp von Angriffen auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer auf Update, 19:07 Uhr: Die Ukraine hat Russland einen gegenseitigen Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Schwarzen Meer vorgeschlagen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Das Angebot sei über einen Drittstaat übermittelt worden, eine Antwort aus Moskau liege bislang nicht vor. Beide Seiten hatten zuletzt vor den Folgen von Angriffen auf Getreidetransporte und die Hafeninfrastruktur für die weltweiten Lebensmittelpreise gewarnt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Update, 18:10 Uhr: Kiew hat im Ukraine-Krieg eine Raffinerie des russischen Konzerns Gaspromneftechim Salavat in der Republik Baschkortostan angegriffen. Das berichtet der Kyiv Independent. Der ukrainische Generalstab teilte mit, dass der Komplex eine Verarbeitungskapazität von bis zu zehn Millionen Tonnen pro Jahr habe und unter anderem Benzin, Diesel und Polymere produziere. Die Anlage liegt rund 1.300 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und war zuletzt in der Nacht zum 14. Juli getroffen worden. Weiter meldete der Generalstab erfolgreiche Angriffe auf den Kontrollturm des Militärflughafens Saky auf der besetzten Halbinsel Krim. Russischer Agent in Polen plante Anschlag auf US-Staatsbürger Update, 17:13 Uhr: Polens Geheimdienst hat nach Regierungsangaben einen Russen gefasst, der einen Mordanschlag auf einen Mann mit ukrainischer und US-Staatsbürgerschaft geplant haben soll. Das potenzielle Mordopfer sei unbequem für das System von Russlands Präsident Wladimir Putin gewesen, sagte Regierungschef Donald Tusk in Warschau. „Dank einer blitzschnellen Aktion konnten wir dieser Exekution zuvorkommen.“ Dabei habe man auch mit den US-Geheimdiensten zusammengearbeitet. Die Festnahme sei bereits am 7. August erfolgt, schrieb Geheimdienst-Koordinator Tomasz Simoniak auf X. Der russische Staatsbürger habe den Anschlag auf Anweisung eines fremden Geheimdienstes vorbereitet. Die Tat sei in Warschau geplant gewesen. Update, 16:36 Uhr: Ein russischer Offizier ist in der auf der Krim gelegenen Hafenstadt Sewastopol bei einem Anschlag getötet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Gouverneur Michail Raswoschajew teilte mit, eine Frau sei festgenommen worden, die die Tat im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes begangen haben soll. Laut der russischen Nachrichtenagentur Tass handelt es sich bei der Verdächtigen um eine russische Staatsbürgerin; eine Stellungnahme der ukrainischen Seite lag zunächst nicht vor. Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert mehr Patriot-Raketen Update, 15:28 Uhr: Die Ukraine bräuchte zum Schutz vor russischen Angriffen nach den Worten ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fünf Prozent der US-Bestände an Abwehrraketen für das System Patriot. „Wenn die Amerikaner uns fünf Prozent verkaufen – PAC-3-Abfangraketen, nichts anderes –, werden wir den Winter überstehen und Menschenleben retten“, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Derzeit habe die Ukraine nur ein Prozent. Die Raketen gelten als besonders effektiv bei der Abwehr russischer Raketenschläge. „Wenn sie uns zehn Prozent verkaufen können, werden wir alle ballistischen Raketen der Russen zerstören“, sagte Selenskyj. Zuvor hatte er auch in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN die USA darum gebeten, ihm die Abfangraketen zu verkaufen. Der Staatschef beklagt beinahe täglich, dass das Land sich nicht mehr vor den zunehmenden russischen Angriffen mit ballistischen Raketen schützen könne. Er wirft auch den Verbündeten vor, ihren Lieferversprechen nicht nachzukommen. Russland tötet laut UN-Angaben 437 Zivilisten im Ukraine-Krieg in einem Monat Update, 14:53 Uhr: Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Angaben von Beobachtern der Vereinten Nationen im Juli so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat. Es seien mindestens 437 Menschen in der Ukraine getötet und 2.610 weitere Zivilisten verletzt worden, gab die UN-Menschenrechtsbeobachtermission bekannt. Das sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 30 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli sogar eine Erhöhung um 70 Prozent. „Die Zahl der Getöteten ist die höchste, die seit Mai 2022 erfasst wurde“, teilte die Mission mit. Die tatsächliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher, hieß es. Die Überprüfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erhöht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kiew im Juli besonders hart getroffen. Demnach wurden dort 54 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt. Update, 13:17 Uhr: Im Rahmen von Repatriierungsmaßnahmen sind die Leichname von 261 Menschen in die Ukraine zurückgebracht worden, bei denen es sich nach russischen Angaben um ukrainische Soldaten handelt. Das teilte der Koordinationsstab für die Behandlung von Kriegsgefangenen mit: „Auf dem Schild: Die Leichname von 261 Menschen wurden im Rahmen von Repatriierungsmaßnahmen in die Ukraine zurückgebracht.“ „Auf dem Schild“ ist eine ukrainische Redewendung für im Kampf gefallene Soldaten. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew setzt Angriffe auf Russlands Wirtschaft fort Update, 11:57 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben bei neuen Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland eine weitere Ölraffinerie und ein Lager des größten russischen Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Zwei Menschen seien in der Stadt Salawat verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Chef der Republik Baschkortostan, Radij Chabirow, mit. Medien berichteten zudem von einem Drohnenangriff und einem Brand in einer Ölraffinerie des Energieriesen Gazprom. Die russische Flugabwehr habe 16 von insgesamt 21 Drohnen abgeschossen, sagte Chabirow. Ziel des Angriffs sei ein Logistikzentrum gewesen. Die Firma Wildberries, deren Lager die Ukraine seit Wochen attackiert, bestätigte den Angriff und den Brand. Das Gebäude sei evakuiert worden. Das zentrale Ermittlungskomitee warf der Ukraine einen weiteren „Terroranschlag“ gegen zivile Infrastruktur vor. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:43 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie aus Angaben des ukrainischen Generalstabs auf Facebook hervorgeht, hat Putins Armee im Verlauf des vergangenen Tages 1310 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste seit Beginn des Ukraine-Kriegs steigen damit auf etwa 1.462.970 Soldaten an. Zudem hat Russland 12.262 Panzer, 25.130 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 47.824 Artilleriesysteme verloren. Update, 6:32 Uhr: Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine erneut ohne Strom. Die Stadt sei wegen eines massiven ukrainischen Angriffs von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Die Armee wehre einen ukrainischen Angriff ab. Derzeit begutachteten Experten die Schäden. Wende in der Kriegskommunikation Erstmeldung: Inmitten zunehmender russischer Attacken hat die Ukraine entschieden, ab sofort keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen zu machen. Es würden „bestimmte Änderungen“ bei den täglichen Morgenberichten eingeführt, erklärte am Mittwoch Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im Onlinedienst Facebook. Unter anderem solle nicht mehr die Zahl der von Russland auf die Ukraine abgefeuerten Raketen genannt werden. Auch die Zahl der von der ukrainischen Luftwaffe zerstörten oder abgefangenen Raketen werde nicht mehr genannt, teilte Ihnat mit. Gleiches gelte für russische Raketen, „die ihr Ziel nicht erreicht haben“. Bisher hatten die ukrainischen Streitkräfte de facto täglich eine Bilanz der russischen Angriffe mit genauen Zahlen veröffentlicht. Künftig werde die Ukraine nur noch allgemeine Angaben zu den russischen Angriffen machen, kündigte der Luftwaffensprecher an. Zugleich versicherte er, dass die Bevölkerung weiterhin in Echtzeit vor Angriffen gewarnt und Luftalarm ausgelöst werden solle.

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