DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,01 % 62.971,85 USD 16:51:46 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Ukraine-Krieg aktuell: Neue Attacken auf Russland - Selenskyj will Putins Kriegsfähigkeit „zunichtemachen“

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Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Neue Attacken auf Russland – Selenskyj will Putins Kriegsfähigkeit „zunichtemachen“ Von: Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Kiew weitet Angriffe auf Russland aus. Selenskyj erklärt Strategie gegen Wladimir Putins Wirtschaft. Update, 10:31 Uhr: China hat Moskau und Kiew „nachdrücklich“ aufgefordert, Verhandlungen zur Beendigung von Russlands Krieg gegen die Ukraine wieder aufzunehmen. Das sagte Sun Lei, Chinas Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. „Konflikte lösen keine Probleme. Deshalb rufen wir nachdrücklich dazu auf, den Konflikt so schnell wie möglich zu beenden. Wir rufen außerdem nachdrücklich dazu auf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, echten politischen Willen zu zeigen und alles zu tun, um die Ursachen dieses Konflikts durch die vollständige und bedingungslose Einhaltung der Grundsätze der UN-Charta zu beseitigen – mit dem Ziel, einen endgültigen, echten und verbindlichen Waffenstillstand zu erreichen“, sagte Sun Lei. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:53 Uhr: Russische Truppen setzen die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des Generalstabs entlang der gesamten Frontlinie weiter unter Druck. Demnach wehrten die ukrainischen Verteidigungskräfte innerhalb der vergangenen 24 Stunden 227 russische Vorstöße ab. Das teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit (Stand: 08:00 Uhr am 30. Juni). „Gestern [29. Juni] führten die Russen zwei Raketenangriffe mit drei Raketen sowie 78 Luftangriffe durch und warfen 237 gelenkte Bomben ab. Darüber hinaus setzten die Russen 9618 Kamikaze-Drohnen ein und führten 2835 Angriffe auf Siedlungen und Stellungen unserer Truppen durch, darunter 35 mit Mehrfachraketenwerfern“, heißt es in der Mitteilung. Update, 9:23 Uhr: Russland hat nach Angaben des ukrainischen Generalstabs innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1350 Soldaten getötet oder verwundet; damit seien die gesamten Personalverluste seit Beginn der großangelegten Invasion auf 1.403.550 gestiegen. Das teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit. Demnach werden die gesamten Kampfverluste Russlands im Zeitraum vom 24. Februar 2022 bis zum 30. Juni 2026 wie folgt geschätzt (Zahlen in Klammern geben die jüngsten Verluste an): rund 1.403.550 (+1350) Militärangehörige 12.067 (+1) Panzer 24.851 (+6) gepanzerte Kampffahrzeuge Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Erstmeldung: Während Kiew im Ukraine-Krieg die Drohnenattacken gegen russisches Territorium intensiviert und Moskau in der Nacht zum Dienstag einen Großangriff auf seine Hauptstadt meldete, verdichten sich zugleich die Spannungen zwischen Wolodymyr Selenskyj und einem seiner wichtigsten Verbündeten: Polen. Parallel dazu geraten Russlands Schattenflotten-Tanker in deutschen Küstengewässern zunehmend ins Blickfeld, ohne dass die Behörden bislang entschieden eingreifen. Ukraine-Krieg aktuell: Neue Drohnenattacken gemeldet In der Nacht zum Dienstag wurde Moskau nach Angaben von Bürgermeister Sergej Sobjanin von einer großangelegten ukrainischen Drohnenattacke getroffen. Die Luftabwehr habe insgesamt 50 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen, die auf die Hauptstadt zugesteuert seien. Flugbeschränkungen wurden für die Flughäfen Domodedowo und Schukowski verhängt. Videoaufnahmen des Telegram-Kanals Exilenova+ zeigten Drohnen über Moskau sowie Explosionen und einen Brand in der Stadt Jegorjewsk. Im Zusammenhang mit den jüngsten Angriffen im Ukraine-Krieg wurden zwei Einschläge in Dubna gemeldet – einer Stadt, in der sich mit dem Kronstadt-Werk und dem Konstruktionsbüro Raduga gleich zwei bedeutende russische Rüstungsbetriebe befinden, die unter anderem Marschflugkörper des Typs Kh-101 produzieren. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, landesweit seien in der Nacht 419 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Angaben zu Opfern oder Sachschäden machte Moskau zunächst nicht. Bereits in den Tagen zuvor hatte die russische Luftabwehr nach eigenen Angaben 660 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf Ziele tief im russischen Hinterland in den vergangenen Monaten systematisch ausgeweitet und nimmt dabei vor allem Energieinfrastruktur ins Visier. Russlands Wirtschaft im Visier: Selenskyj erklärt Taktik Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte in seiner Abendansprache vom 29. Juni die Strategie, die auf Russlands Wirtschaft zielt: „Russland setzt seinen offenkundig terroristischen Krieg gegen die Ukraine und die Ukrainer fort. Selbstverständlich werden wir auf alle diese russischen Angriffe absolut gerecht reagieren. Und wir tun dies auf eine Weise, die in erster Linie das russische Staatssystem schwächt und Russlands Fähigkeit, den Krieg zu verlängern, zunichtemacht.“ Selenskyj verwies zudem auf Benzinengpässe in Russland als direkte Folge ukrainischer Weitstreckenangriffe. Gleichzeitig belasten neue Differenzen das Verhältnis zwischen Kiew und Warschau. Der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erklärte, Polen werde der Ukraine keine MiG-29-Kampfjets liefern. Als Begründung nannte er das Scheitern eines Tauschgeschäfts: Warschau habe Kiew eine Lieferung der Maschinen im Gegenzug für den Zugang zu ukrainischer Drohnentechnologie angeboten. „Ich habe einen, wie ich glaube, sehr partnerschaftlichen Ansatz vorgeschlagen: MiG-Kampfjets im Austausch gegen Drohnen. Die Ukrainer stimmten zunächst zu, hielten sich aber nicht an diese Vereinbarung, sodass die Ukraine keine MiG-Kampfjets erhalten wird, da Polen weder über Drohnen noch über die Fähigkeit verfügt, diese einzusetzen“, sagte Kosiniak-Kamysz im Fernsehsender Polsat News. Im Juli 2024 hatten beide Länder ein bilaterales Sicherheitsabkommen unterzeichnet, das die mögliche Übergabe von mindestens 14 polnischen MiG-29 vorsah. Kosiniak-Kamysz drohte zudem, Polen könne Ukraines EU-Beitritt blockieren, sollte Kiew weiterhin Mitglieder der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) – darunter Stepan Bandera – offiziell ehren. „In der EU können wir diejenigen nicht auf ein Podest stellen, die die europäische Zusammenarbeit untergraben. Mit Bandera wird die Ukraine der Europäischen Union nicht beitreten“, sagte er. Der Streit war eskaliert, nachdem der polnische Präsident Karol Nawrocki Selenskyj Mitte Juni den Orden des Weißen Adlers aberkannt hatte. Explosion in Monaco: Ukrainischer Unternehmer verletzt Abseits des aktuellen Geschehens im Ukraine-Krieg sorgt ein Vorfall im Fürstentum Monaco für Aufsehen: Bei einer massiven Explosion in einem Wohngebäude nahe der französischen Grenze wurden am Abend des 29. Juni drei Mitglieder einer ukrainischen Familie verletzt. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem verletzten Mann um den ukrainischen Unternehmer Vadym Jermolajev, einen der reichsten Ukrainer, gegen den Selenskyj 2023 Sanktionen verhängt hatte. Die beiden Elternteile schweben laut Berichten in Lebensgefahr, das 13-jährige Kind wurde leicht verletzt.

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