DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ukraine-Krieg aktuell: Russland feuert wieder ballistische Raketen auf Kiew

Technologie

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Russland feuert wieder ballistische Raketen auf Kiew Von: Bedrettin Bölükbasi, Felix Busjaeger, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Angriffe Russlands im Südosten – fünf Tote, mehrere Verletzte. Kiew nimmt Russlands Schiffe ins Visier. Der Ticker. Update, 16. Juli, 5:35 Uhr: Das russische Militär hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mitteilte, gab es Einschläge in zwei Stadtteilen: In einem Lager und einem unbewohnten Haus seien Brände ausgebrochen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland in zwei Wellen mindestens acht Raketen auf Kiew und Umgebung ab. Ballistische Raketen sind wegen ihrer hohen Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren als Marschflugkörper und werden aufgrund ihrer geringen Flughöhe nicht so leicht vom Radar erfasst. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Angriffe von Russland Update, 22:29 Uhr: Im südostukrainischen Gebiet Saporischschja sind mindestens fünf Zivilisten durch russische Angriffe getötet worden. Allein in der gleichnamigen Gebietshauptstadt seien 3 Menschen ums Leben gekommen und 15 verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. Zuvor hatte er über zwei getötete Männer infolge von Angriffen mit ferngesteuerten Drohnen in der frontnahen Stadt Orichiw informiert. Update, 18:31 Uhr: Die Präsidenten von Litauen und Lettland, Gitanas Nauseda und Edgars Rinkevics, haben vor möglichen russischen Provokationen an der NATO-Ostflanke gewarnt. Die Staatschefs der beiden baltischen EU- und NATO-Staaten berichteten nach einem Treffen in Vilnius von vorliegenden Geheimdienstinformationen über russische Pläne für Sabotageversuche und hybride Angriffe auf kritische Infrastruktur. Wann, wo und gegen wen derartige Attacken stattfinden könnten, ließen sie offen. „Wir müssen äußerst auf die Phase des Krieges in der Ukraine vorbereitet sein, in der Russland keine Siege mehr erringt und nicht mehr auf dem Schlachtfeld vorrücken kann“, sagte Rinkevics. Russland könnte dann dazu übergehen, indirekt den Nato-Beistandsartikel 5 und die Reaktionsmechanismen auf Ebene des westlichen Verteidigungsbündnisses und der EU zu testen. „Wir müssen bereit sein, auf neue Bedrohungen zu reagieren.“ Ukraine-Krieg aktuell: EU und Ukraine wollen gemeinsam Drohnen produzieren Update, 14:04 Uhr: Die EU und die Ukraine schließen eine neue Partnerschaft zur gemeinsamen Produktion von Drohnen. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in Kiew ankündigte, geht es darum, Stärken miteinander zu verbinden. Das Wissen, das die Ukraine über den Einsatz von Drohnen- und Drohnenabwehrsystemen erworben habe, sei wahrhaft einzigartig, sagte sie. Europa verfüge hingegen über enorme technologische und industrielle Kapazitäten und habe sichere und geschützte Produktionsstandorte, die zur Ausweitung der Fertigung beitragen könnten. „Die Ereignisse hier und in anderen Teilen der Welt haben uns gezeigt, wie wichtig es für unsere Sicherheit ist, einsatzerprobte Drohnensysteme schnell und in großer Stückzahl bereitstellen zu können“, sagte sie mit Blick auf die Kriege in der Ukraine und im Iran. Ziel des „Drohnen-Deals“ sei es, die nötigen Impulse zu geben, um Investitionen und Produktion entscheidend zu steigern. Update, 12:57 Uhr: Die Ukraine hat nach Angaben des Präsidialamts 16 Rafale-Kampfjets aus Frankreich gekauft; die Pilotenausbildung soll „bereits im Jahr 2026“ beginnen. Die Ankündigung erfolgte demnach in einer gemeinsamen Erklärung mit Frankreich. Darin werden auch der Erwerb von Luftverteidigungssystemen sowie eine Lizenzproduktion von Storm-Shadow/SCALP-Marschflugkörpern in der Ukraine genannt. Laut Präsidialamt werden die Rafale-Jets – als Teil einer insgesamt auf 100 Maschinen angelegten Planung – auf Grundlage eines im November 2025 unterzeichneten Abkommens beschafft. Finanziert werden sollen sie demnach über den 90 Milliarden Euro (103 Milliarden US-Dollar) schweren EU-Unterstützungskredit für die Ukraine, der für 2026/27 veranschlagt ist, sowie über „andere Finanzierungsquellen“. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew nimmt Russlands Schiffe ins Visier Update, 11:57 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme (USF) haben nach eigenen Angaben in der Nacht zum 15. Juli 20 russische Schiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Damit weitet die Ukraine ihre maritime Drohnenkampagne über das Asowsche Meer hinaus aus. USF-Kommandeur Robert „Madyar“ Browdi kündigte die Operation auf Telegram an. Sie werde im Rahmen der Operation MoLoChKa („Milch“) anlässlich des Tags der ukrainischen Staatlichkeit durchgeführt. „Der nächste Teil der USF-Operation MoLoChKa wurde anlässlich des ukrainischen Nationalfeiertags gestartet – USF Birds im Schwarzen Meer. Die Trefferzählung läuft noch: Die ersten 20 Tanker wurden in der Nacht zum 15. Juli getroffen“, schrieb Browdi. Update, 11 Uhr: Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs sind am Morgen des 15. Juli in Kiew eingetroffen. Das teilte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf X mit: „Kiew heißt hochrangige, geschätzte Gäste am Tag der ukrainischen Staatlichkeit willkommen. Kommissionspräsidentin von der Leyen und die Staats- und Regierungschefs Südosteuropas werden Präsident Selenskyj zu produktiven Gesprächen treffen“, schrieb Sybiha. Auf Fotos und Videos von Reportern waren demnach Rumäniens Präsident Nicușor Dan, Moldaus Präsidentin Maia Sandu, Serbiens Präsident Aleksandar Vučić, Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenković, Albaniens Präsident Bajram Begaj sowie Sloweniens Ministerpräsident Janez Janša zu sehen. Ebenfalls in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen sind nach Berichten der ukrainischen Medien Nordmazedoniens Außenminister Nikola Dimitrov sowie Filip Ivanović, Montenegros stellvertretender Ministerpräsident für Außen- und Europaangelegenheiten. Ukraine-Krieg aktuell: Rheinmetall liefert Munition für Kampf gegen Russland Update, 9:44 Uhr: Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben die erste Lieferung von 155-Millimeter-Artilleriemunition aus dem neuen Werk im niedersächsischen Unterlüß an die Ukraine übergeben. Die erste Tranche umfasse „eine niedrige fünfstellige Zahl“ an Geschossen sowie Treibladungen, die an anderen Rheinmetall-Standorten gefertigt wurden. Mehr als die Hälfte des Auftrags sei bereits ausgeliefert, heißt es in der Mitteilung. Die restlichen Geschosse und Treibladungen sollen demnach bis Ende 2026 folgen. Geliefert wurde laut Rheinmetall zudem die RH1412-Granate, das „neueste Produkt im Artillerieportfolio“ des Unternehmens. Die Munition könne in unterschiedlichen 155-mm-Systemen eingesetzt werden und biete eine hohe Reichweite sowie eine hohe Wirksamkeit. Bis 2030 will Rheinmetall nach eigenen Angaben die jährliche Produktion von 155-mm-Artilleriegranaten auf rund 1,5 Millionen Stück steigern. Verluste für Russland Update, 8:55 Uhr: Am Morgen hat Kiew neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1470 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,42 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden auch 42 Artilleriesysteme, fünf Mehrfach-Raketenwerfer, sieben Marschflugkörper und mehr als 2000 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.423.280 (+1470 zum Vortag) Panzer: 12.141 (+10) Artilleriesysteme: 45.953 (+42) Mehrfach-Raketenwerfer: 1936 (+5) Luftabwehrsysteme: 1492 (+1) Marschflugkörper: 4906 (+7) Drohnen: 409.204 (+2003) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Ukraine-Krieg aktuell: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist heute nach Kiew Update, 7:35 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist heute in die Ukraine. Aus Sicherheitsgründen wurden zunächst keine weiteren Details der Reise genannt. Von der Leyen nahm gestern gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag in Paris teil. Am Vortag hatte sich dort die Ukraine-Koalition getroffen. Die EU hat im Juni mit der Auszahlung des 90-Milliarden-Euro-Kredits an Kiew begonnen. Die EU arbeitet zudem an einem 21. Sanktionspaket gegen Russland, das spätestens am Mittwoch beschlossen werden soll. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew schickt Hunderte Drohnen ins Gebiet Moskau

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