DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,24 % 64.468,74 USD 12:30:52 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift Kiew wieder mit Raketen an

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift Kiew wieder mit Raketen an Von: Teresa Toth, Felix Busjaeger, Franziska Schwarz, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Russland startet neue Angriffe auf mehrere Städte. Selenskyj wirbt für europäisches Flugabwehrsystem. Der Ticker. Update, 14. Juli, 5:30 Uhr: Russlands Militär hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit schwierig abzuwehren sind. Im Zentrum der Dreimillionenstadt waren gut ein halbes Dutzend Explosionen zu hören. Nach Behördenangaben brachen in mindestens zwei Stadtteilen Brände aus, teils ausgelöst durch herabgestürzte Trümmerteile. Auch andere Städte waren Ziele ​der Angriffe. In Saporischschja wurden bei ⁠einem Drohnenangriff den Rettungsdiensten zufolge elf Menschen verletzt. In der Region ⁠Charkiw gab es ‌nach Angaben des Gouverneurs sechs Verletzte. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj wirbt für europäisches Flugabwehrsystem Update, 22:20 Uhr: Am Rande des Pariser Treffens der Koalition der Willigen warb Selenskyj für den Aufbau eines neuen europäischen Flugabwehrsystems zur Abwehr ballistischer Raketen – realisierbar binnen zwölf Monaten. Die Ukraine besitze bereits eine entsprechende Rakete, die jedoch nur ein Baustein eines größeren Systems sei. Eine Massenproduktion werde günstig sein, versprach er und forderte die Europäer zur Lieferung von Radaren und „anderen kritisch wichtigen Komponenten“ auf. Den Einsatz ballistischer Raketen durch Russland bezeichnete Selenskyj als letztes Mittel der Atommacht: „Es ist real das letzte Mittel, diesen blutigen Krieg in die Länge zu ziehen.“ Beim Patriot-System beklagte er Engpässe: „Sie sind qualitativ hochwertig, aber knapp.“ Die USA priorisierten derzeit die eigenen Arsenale sowie Verbündete am Persischen Golf. Für den Winter bezifferte Selenskyj den Bedarf konkret: „100 Patriot-Raketen pro Monat – 300 Raketen für den Winter.“ Ukraine-Krieg aktuell: Einigung auf neues Russland-Sanktionspaket scheitert Update, 19:56 Uhr: Beim EU-Außenministertreffen in Brüssel scheiterte die Einigung auf ein neues Russland-Sanktionspaket. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bedauerte dies, zeigte sich aber optimistisch: Man sei „recht nah“ an einer Verständigung. Diplomaten zufolge blockieren nationalstaatliche Interessen den Prozess – etwa Griechenlands Bestreben, heimische Reedereien zu schützen, die am Flüssigerdgas-Transport in Drittstaaten verdienen. Strittig ist auch die Ölpreisobergrenze: Das Paket sieht vor, deren turnusmäßige Anpassung – eigentlich zum 15. Juli fällig – vorerst auszusetzen, um Russlands Öleinnahmen zu begrenzen. Nötig wird die Anpassung durch gestiegene Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus. Selenskyj gibt Festnahme eines Kommandeurs bei seinem Besuch in Paris bekannt Update, 18:05 Uhr: Selenskyj gab die Festnahme bei seinem Besuch in Paris bekannt, wo am Montag etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs über die weitere Unterstützung der Ukraine berieten. Der festgenommene Kommandeur Stanislaw Lutschanow wird verdächtigt, die Entführung und Ermordung zweier Brüder im vergangenen Juni veranlasst zu haben – die Opfer sollen Lutschanows Ehefrau beleidigt haben. Die Leichen wurden erst vergangene Woche entdeckt. Die Armeeführung hatte Lutschanow bereits am Samstag vom Dienst suspendiert, nachdem er sich unerlaubt von seiner Einheit entfernt hatte. Innenminister Ihor Klymenko erklärte, es sei inakzeptabel, „Konflikte mit Methoden nach Gangster-Art“ zu lösen. Die Brigade „Anna von Kiew“ war bereits im vergangenen Jahr von mehreren Skandalen erschüttert worden: Berichte über organisatorisches Chaos, Ausrüstungsmängel und mehr als 1.500 geflohene Soldaten – die meisten noch vor ihrem Fronteinsatz – hatten das Ansehen der Einheit schwer beschädigt. Ehemaliger ranghoher Militäroffizier in der Ukraine festgenommen Update, 16:26 Uhr: In der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Festnahme eines ehemaligen ranghohen Militäroffiziers bekanntgegeben. Der frühere Kommandeur der 155. mechanisierten Brigade soll Soldaten seiner Einheit dazu angestiftet haben, zwei Zivilisten zu entführen und zu töten. Hintergrund soll ein privater Streit des Offiziers mit den Opfern gewesen sein. Die beiden Männer stammten aus Kalyniwka bei Kiew und wurden im Gebiet Poltawa ermordet. Insgesamt wurden im Zuge der Ermittlungen zehn Personen festgenommen. „Dieser Fall geht über einen einzelnen Ort oder die Region Kiew hinaus. Es ist für das ganze Land wichtig, die vollständige Wahrheit herauszufinden und alle Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen“, schrieb Selenskyj auf X. Der nun festgenommene Offizier hatte zeitweise auch das Kommando im Sturmregiment „Skelja“ inne, in dem rund zwei Dutzend Rekruten durch Misshandlungen ums Leben gekommen sein sollen. Zudem wurde eine Tatverdächtige im Zusammenhang mit einem Bombenanschlag auf einen ukrainischen Geschäftsmann in Monaco in der Ukraine erschossen – als mutmaßliche Täter gelten Offiziere des Militärgeheimdienstes HUR. Mindestens drei Besatzungsmitglieder von Frachter in der Ukraine getötet Update, 14 Uhr: Bei einem russischen Luftangriff auf einen ausländischen Frachter in der Ukraine sind nach Kiewer Angaben mindestens drei Besatzungsmitglieder getötet worden. Außerdem habe es auf dem Schiff unter der Flagge von Togo fünf Verletzte gegeben, teilte der ukrainische Wiederaufbauminister Olexij Kuleba auf Telegram mit. Der Frachter sei während des Entladens von Mineraldünger in einem Schwarzmeerhafen bei Odessa getroffen worden. In Odessa selbst wurden durch den nächtlichen Angriff mehr als ein Dutzend Busse in einem Fuhrpark zerstört oder beschädigt, wie Bürgermeister Oleh Kiper mitteilte. Wohnhäuser und ein Sanatorium seien beschädigt worden. Kiper sprach von mindestens fünf Verletzten. SBU-Drohnen treffen Ziele in Russland Update, 12:37 Uhr: Drohnen des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU haben nach dessen Angaben in der Nacht zum 13. Juli mehrere militärische, logistische und Treibstoff-Einrichtungen in Russland sowie auf der vorübergehend besetzten Krim getroffen und Brände ausgelöst. Das teilte der SBU auf Telegram mit. Demnach wurden folgende Ziele angegriffen: zwei Patrouillenboote des Projekts 12150 „Mangust“ im Schwarzen Meer, Hangars mit Militärtechnik und Spezialausrüstung auf dem Flugplatz Bagerowe auf der besetzten Krim sowie drei stationäre Radarstationen, die Russland zur Erkennung unbemannter Boote und Angriffsdrohnen nutzt. Außerdem wurden der Beschuss von den Autofähren „Yeysk“ und „Mariya“ am Krim-Fährterminal in Kertsch und Angriffe auf die Autofähren „Lavrentiy“ und „Panagiya“ im Hafen Kawkas gemeldet. Zudem wurde ein Tanklager eines Öldepots in Wjasniki in der russischen Region Stawropol angegriffen. Update, 10:56 Uhr: Eine russische Drohne vom Typ Shahed ist in der Nacht zum 13. Juli nach Moldau eingedrungen und dort explodiert. Der Vorfall ereignete sich laut Berichten nahe einem Dorf rund 30 Kilometer von der moldauisch-ukrainischen Grenze entfernt, wie European Pravda unter Berufung auf Newsmaker meldete. Nach Angaben der Generalinspektion der Polizei ging um 01:03 Uhr über den Notruf ein Hinweis auf ein Objekt ein, das einer Drohne ähnelte und am Rand des Dorfes Copanca im Rajon Căușeni gefunden worden sei. Das Objekt sei nach dem Absturz explodiert. „Polizeibeamte und Feuerwehrleute trafen am Einsatzort ein. Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. Das Gebiet wurde abgesperrt, und die Strafverfolgungsbehörden führen Ermittlungen durch, um alle Umstände festzustellen“, teilte die Polizei mit. Das moldauische Verteidigungsministerium bestätigte anschließend, dass es sich um eine russische Shahed-Drohne (Geran-2) gehandelt habe, die während eines russischen Angriffs auf Ziele in der ukrainischen Oblast Odesa in den moldauischen Luftraum eingedrungen sei. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:43 Uhr: Russland hat nach Angaben des ukrainischen Generalstabs innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1600 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet; damit seien die gesamten Personalverluste seit Beginn der großangelegten Invasion auf 1.420.690 gestiegen. Das teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit. Demnach werden die gesamten Kampfverluste Russlands im Zeitraum vom 24. Februar 2022 bis zum 13. Juli 2026 wie folgt geschätzt: rund 1.420.690 (+1.600) Militärangehörige, 12.125 (+5) Panzer, 24.931 (+3) gepanzerte Kampffahrzeuge, 45.865 (+58) Artilleriesysteme. Update, 7:32 Uhr: Bei einem Drohnenangriff in der Region Moskau sind nach russischen Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall in Istra verletzt worden, erklärte der örtliche Gouverneur auf Telegram. Die russische Luftabwehr habe 81 Drohnen über der Region abgeschossen. Auch aus der südrussischen Region Stawropol wurden Drohnenangriffe gemeldet. Der dortige Gouverneur teilte auf Telegram mit, dass infolge der Angriffe ein Feuer in einem Industriegebiet ausgebrochen sei. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet. Die Vorfälle erfolgten zu einer Zeit, in der die Ukraine ihre Vergeltungsangriffe auf Russland verstärkt. Die von den USA angeführten diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe waren in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Am heutigen Montag (13. Juli) kommen in Brüssel die EU-Außenminister zusammen, um über Sanktionen gegen Russland zu beraten. Erneute Drohnenangriffe auf Russland Erstmeldung: Russland ist in der Nacht auf heute erneut Ziel massiver Drohnenangriffe geworden – im Stawropoler Gebiet geriet nach einem Treffer ein Öldepot in Brand. Auch über Moskau wurden Drohnen abgefangen. Gouverneur Wladimir Wladimirow bestätigte, dass durch den Angriff auf dem Gelände einer Industriezone im Weiler Wjasniki ein Feuer ausgebrochen sei. OSINT-Analysen der Quelle ASTRA bestätigten anschließend, dass das Öldepot in Wjasniki im Stawropoler Gebiet in Brand geraten ist. Der Flughafen Domodedowo stellte den Betrieb auf koordinierten Modus um, in Schukowski wurden Flugbeschränkungen verhängt, berichtet Ukrajinska Prawda unter Berufung auf verschiedene Medien.

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