DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ukraine-Krieg aktuell: Tote nach Angriffen auf Onlinehändler in Russland

Allgemein

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Tote nach Angriffen in Russland – Luftabwehr trifft wohl eigene Ziele Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der Ukraine gelingt wohl ein Schlag gegen Russlands Bomberflotte. Bei Angriffen auf einen russischen Onlinehändler soll es Tote gegeben haben. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 18. Juli Russland: Sieben Tote, Luftabwehr feuert auf eigene Ziele Bei ukrainischen Drohnenangriffen und der mutmaßlichen Fehlfunktion eines Luftabwehrsystems in Russland sollen nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen. Es gebe 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow bei Telegram mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Autokilometer südöstlich von der Hauptstadt Moskau entfernt. Am Samstagmorgen brannte das Verteilzentrum noch immer, diverse Beobachter gehen von einer Rauchsäule mit mehr als einem Kilometer Höhe aus. Was im Wildberry-Versandzentrum gelagert wurde, ist nicht bekannt. Aufnahmen des angeblichen Angriffs, die in sozialen Netzwerken geteilt wurden, lösten Verwirrung aus. Auf einem Video ist zu sehen, wie Geschosse eines russischen Pantsir-Luftabwehrsystems im Verteilzentrum des Onlinehändlers einschlagen. Ob diese Fehlfunktion letztlich zum Brand führte, ist bislang nicht bekannt. Die Angaben der russischen Behörden lassen sich nicht unabhängig überprüfen, die ukrainische Regierung äußerte sich bisher nicht zu den Angriffen. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Russische Angriffe auf Flussübergänge Russische Streitkräfte bei Lyman mit Drohnen und gelenkten Luftbomben die Übergänge über die Flüsse Oskil und Siwerskyj Donez in der Ostukraine angegriffen. Das berichtete Wasyl Denysiuk, Sprecher der 66. selbstständigen mechanisierten Brigade der "New Voice of Ukraine". Die russische Infanterie verliere zwar aufgrund schwerer Verluste allmählich ihre Fähigkeit, aktive Angriffe durchzuführen. Moskaus Streitkräfte übten aber laut Denysiuk weiterhin Druck mit Drohnen aus, unter anderem durch Angriffe auf ukrainische Versorgungswege. Die russischen Truppen versuchten, die Flüsse Oskil und Siverskyi Donets auszunutzen, die natürliche Barrieren bildeten und den Sektor Lyman teilweise isolierten, erklärte er. Sie suchten regelmäßig nach Übergängen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wurden, bevor sie Brücken und Logistikwege angriffen. Weitere Proteste gegen Selenskyj In Kiew fordern Bürger die Wiedereinsetzung von Mychailo Fedorow. Der abgelöste Verteidigungsminister und Berater von ihm erheben Vorwürfe gegen Armeechef Syrsky. Wadephul: Ukrainehilfe von Schuldenbremse ausnehmen Außenminister Johann Wadephul (CDU) unterstützt die Forderung von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD), die Ukraine-Hilfen genauso wie Verteidigungsinvestitionen von der Schuldenbremse auszunehmen. "Ich halte das für eine sinnvolle Idee", sagte Wadephul dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Darüber muss jetzt in der Koalition diskutiert und im Herbst entschieden werden." Alabali Radovan hatte im Reuters-Interview auf einen solchen Schritt gedrängt, der den finanziellen Spielraum für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe erhöhen würde. Auch der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic hatte sich gegenüber Reuters dafür ausgesprochen. Freitag, 17. Juli Streit mit Polen: Selenskyj öffnet Geheimdienstarchive Nach dem diplomatischen Eklat um die Benennung einer ukrainischen Armeeeinheit nach einer historischen Partisanengruppe bemüht sich Präsident Wolodymyr Selenskyj um eine Entspannung der Beziehungen zu Polen. Er kündigte am Freitag an, Untersuchungen zu Massakern an der polnischen Bevölkerung durch die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) im Zweiten Weltkrieg auszuweiten und Geheimdienstarchive zu öffnen. Zudem sollen die Bemühungen zur Exhumierung von Opfern verstärkt werden. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hatte Selenskyj wegen der Namenspläne im Mai die höchste Auszeichnung seines Landes entzogen. Historikern zufolge tötete die UPA zwischen 1943 und 1945 in Wolhynien bis zu 100.000 Polen. Bei Vergeltungsschlägen starben Tausende Ukrainer. Viele Ukrainer verehren die UPA als Symbol für das Streben nach Unabhängigkeit, da sie gegen deutsche Besatzer und sowjetische Truppen kämpfte. Kiew will die vor Kurzem erfolgte Benennung einer Armeeeinheit nach der UPA nicht rückgängig machen. Zwei Monate vor Wahl: Kreml-Propagandist kritisiert Putin – Festnahme Die politische Kehrtwende des früheren Kreml-Propagandisten Remeslo kam überraschend. Doch nun schlägt Putins Machtapparat zu. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Ukraine: Medien berichten über Korruptionsvorwürfe In der Ukraine haben sich acht große Medienhäuser einem gerichtlichen Verbot widersetzt und am Freitag über Korruptionsvorwürfe im Umfeld des Direktors der Ermittlungsbehörde SBI berichtet. "Wir betrachten dieses Verbot als einen eklatanten Akt der Zensur", erklärte das Medienhaus Suspilne, das an der Veröffentlichung beteiligt war. Deshalb sei es nötig, "zusammen mit anderen die Ergebnisse der Recherche zu herauszugeben". Die Investigativplattform "Slidstvo.Info" und die Anti-Korruptions-Organisation Antac hatten zu Immobiliengeschäften des Bruders von SBI-Chef Oleksyj Suchatschow recherchiert, der 143 Immobilien erworben haben soll. Suchatschows Behörde ist für die Strafverfolgung von Richtern und Militärangehörigen zuständig. Anfang Juli hatte ein Gericht die Veröffentlichung der Vorwürfe untersagt. Die Richter hatten ihre Entscheidung damit begründet, dass die Herausgabe des Materials Suchatschow und den beteiligten Unternehmen irreparablen Schaden zufügen würde. Das Komitee zum Schutz von Journalisten hatte daraufhin von einem "beispiellosen juristischen Manöver" gesprochen, das "schwerwiegende Folgen für die Pressefreiheit" haben könnte. Bei den Bemühungen der Ukraine um einen EU-Beitritt ist die im Land weit verbreitete Korruption eines der größten Hindernisse. In den vergangenen Jahren hatten zahlreiche Korruptionsskandale das Land erschüttert. Loading... Loading... Loading...

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