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Ukraine-Krieg aktuell: Trump will an Rohstoffe der Ukraine

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Trump über Ukraine: Können uns alles nehmen, was wir wollen Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Trump will die Rohstoffe der Ukraine. Kiew wird erneut von Raketen angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 1. August Trump: Können uns nehmen, was wir wollen US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine gedroht, die USA könnten sich jederzeit an den natürlichen Ressourcen des Landes bedienen. In einem Interview mit dem rechten US-Sender Real America's Voice sprach Trump das Abkommen an, das die USA mit der Ukraine geschlossen haben. Die Ukraine habe große Vorkommen an Seltenen Erden, die für die Vereinigten Staaten von Interesse sein könnten, so Trump. "Wir haben dazu einen Vertrag geschlossen. Wir können jederzeit einfach dort hingehen und uns alles nehmen, was wir wollen", sagte Trump im Telefongespräch mit dem Fernsehsender. "Es ist ein sehr guter Deal", fügte er hinzu. Neun Tote bei Angriffen auf Kiew Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Medienberichten zufolge wurden mindestens 9 Menschen getötet, 23 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahnstationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Ukrainische Einheit zerstört russische Güterzüge Die 20. Brigade der ukrainischen Armee hat nach eigenen Angaben russische Treibstoffzüge weit entfernt von der Front angegriffen. In einem Video heißt es, dass der Angriff mit Drohnen erfolgt sei. Man wolle die Versorgung der russischen Einheiten mit Diesel und Benzin unterbinden, hieß es in dem Video. Nach russischen Angriffen auf die ukrainische Zivilinfrastruktur hat auch die Ukraine russische Energieanlagen und Transportwege ins Visier genommen. "Dieses Spiel können wir auch spielen. Während der Feind friedliche Ukrainer terrorisiert und zivile Tankstellen in Städten an der Front zerstört, sorgen wir dafür, dass die Besatzer überhaupt keinen Treibstoff mehr bekommen", erklärte die Brigade in einer Erklärung, die dem Videomaterial beigefügt war. In Russland gibt es bereits lange Schlangen vor Tankstellen. Klitschko: Raketenangriffe auf Kiew Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen. Russische Getreidelobby warnt vor Exportstopp Russlands wichtigste Getreidelobby hat am Freitag vor einem Stopp der Getreideexporte über das Schwarze Meer gewarnt und dies mit ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Schiffe und Häfen begründet. Die Angriffe könnten bald zu einer "vollständigen Blockade der Exportkorridore" führen, teilte der Verband der Getreideexporteure der Nachrichtenagentur Reuters mit. Dies könne zu einem Ausfall von 30 bis 35 Millionen Tonnen russischen Weizens führen, was etwa 15 Prozent des weltweiten Weizenhandels entspreche. Die Störung der Schifffahrt stelle "eine direkte Bedrohung für die globale Ernährungssicherheit" dar und könne zu Hungersnöten in Afrika und dem Nahen Osten führen. Freitag, 31. Juli Trump äußert sich verhalten zu Patriot-Lizenzen für Kiew Die USA haben nach den Worten von Präsident Donald Trump noch nicht zugestimmt, dass die Ukraine Patriot-Flugabwehrraketen selbst herstellt. Die Gespräche darüber dauerten an, sagte Trump am Freitag bei einer Kabinettssitzung in Camp David. Man müsse jedoch sehr vorsichtig sein, wem man eine solche Technologie überlasse. "Ich glaube nicht, dass das jemals passieren wird, aber wissen Sie, es gibt Leute, denen man diese Technologie gibt, und die sich eines Tages gegen einen wenden könnten", erklärte er. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf die Lieferung von Patriot-Raketen und Tomahawk-Marschflugkörpern. Trump hatte erst in diesem Monat bei einem Treffen mit Selenskyj in der Türkei angekündigt, der Ukraine eine Lizenz für die Herstellung der Abfangraketen zu erteilen. Davon ist er inzwischen abgerückt, obwohl er Selenskyj in dieser Woche im Weißen Haus empfing. Patriot-Raketen für die Ukraine: Diese Wende hätte Trump kaum jemand zugetraut Die Ukraine bemüht sich seit Langem um ein Abkommen zur gemeinsamen Produktion der modernsten Patriot-Raketen vom Typ PAC-3. Das Land verfügt angesichts russischer Luftangriffe nur noch über geringe Bestände dieser Raketen. Sie sind die einzigen im ukrainischen Arsenal, die ballistische Raketen abfangen können. Die ukrainische Botschafterin Olha Stefanischyna hatte am Donnerstag erklärt, sie sei zuversichtlich, dass der Hersteller Lockheed Martin die Zusammenarbeit vertiefen wolle. Loading... Loading... Loading... Lage an der Front: Die Ukraine steckt im Donbass-Dilemma Die nächsten 100 Tage könnten den Ukraine-Krieg prägen. Im Donbass wächst Russlands Druck auf die Festungsstädte, während Kiew andernorts angreift. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Liberale Partei Jabloko darf in St. Petersburg nicht antreten Russlands zentrale Wahlleitung hat die Oppositionspartei Jabloko zwar zur Parlamentswahl im September zugelassen, legt ihr aber in ihrer Hochburg St. Petersburg Steine in den Weg. Die Behörden haben die Kandidatenliste von Jabloko für das Stadtparlament der nördlichen Metropole wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt. Das berichtete die Zeitung "Kommersant" über eine Entscheidung der zentralen Wahlkommission in Moskau.

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