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Ukraine-Krieg aktuell: Warnung vor 50.000 Nordkoreaner für Russland

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine 50.000 Nordkoreaner für Putin? Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Selenskyj spricht von einer heimlichen Mobilisierung in Russland für den Ukraine-Krieg. Auch Nordkorea könnte in Putins Angriffskrieg eine Rolle spielen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 8. August Mehrere Tote nach russischen Angriffen Bei einer Serie von russischen Angriffen auf ukrainische Regionen sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der Region Dnipro kamen nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt. Russische Militärs hatten die Oblast mit Artillerie und Fliegerbomben angegriffen, teilte der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram mit. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw wurde ein 68-Jähriger nach Angaben der Behörden durch eine Drohne getötet, eine 46-jährige Frau wurde bei der Explosion einer Angriffsdrohne schwer verletzt. Selenskyj warnt vor Putins heimlicher Mobilisierung Kremlchef Wladimir Putin ist nach Ansicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereit zu einer weiteren Steigerung von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Mit einer möglichen neuen Massen-Mobilmachung solle eventuell auch Europa unter Druck gesetzt werden, sagte Selenskyj in einem Interview mit ukrainischen Sendern. Nach einer versteckten Einberufung von hunderttausenden Russen zum Militärdienst könnten diese Streitkräfte nicht nur für den aktuellen Ukraine-Krieg, sondern auch zur psychologischen Beeinflussung europäischer Länder vorgesehen sein. "Wozu? Um zu zeigen, dass ich im Herbst eine halbe Million Menschen mobilisieren werde. Und diese halbe Million werde ich nicht unbedingt nur in der Ukraine einsetzen", erläuterte Selenskyj. Putin zeige weiterhin keine Bereitschaft, den Krieg zu gerechten Bedingungen zu beenden. "Stattdessen versucht er, zumindest symbolische Erfolge zu erzielen, mit denen er die enormen Verluste vor dem eigenen Volk rechtfertigen könnte", sagte Selenskyj. Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj sei beschlossen worden, dass 30.000 bis 50.000 nordkoreanische Soldaten auf russischem Territorium stationiert werden sollen. In einem Interview mit dem ukrainischen Medium "United News" sagte er weiter, dass Nordkorea "diesen Krieg" studiere und eine Bedrohung für andere asiatische Länder darstellen konnte, da es "unter russischer Führung Erfahrungen in der modernen Kriegsführung sammeln" werde. Der ukrainische Präsident erklärte, Nordkoreaner seien zunächst zu Hunderten, dann zu Tausenden in Russlands Angriffskrieg in der Ukraine eingebunden worden, und durch diese "Entscheidung" würden es nun Zehntausende werden. "Wir haben bereits nordkoreanische Raketen auf dem Territorium der Ukraine gefunden. Das ist heute bereits eine feststehende Tatsache", sagte Selenskyj. "Es ist absolut klar, dass Nordkorea weiterhin Erfahrungen in der modernen Kriegsführung sammeln, Lizenzen von Russland erhalten und alle Arten von militärischer Ausrüstung von dort beziehen wird. Das ist uns sehr wohl bewusst." Russland meldet Einnahme von Ortschaft in Region Charkiw Russland meldet die Einnahme der Ortschaft Iwaniwka in der ukrainischen Region Charkiw. Die Streitkräfte hätten die Siedlung unter ihre Kontrolle gebracht, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Angaben lassen sich von der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht unabhängig überprüfen. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor. Selenskyj: Dreijähriger bei Angriff getötet Bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine sind Behördenangaben zufolge vier Menschen getötet worden - darunter ein dreijähriger Junge und seine Großeltern. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Samstag mit, die drei seien in dem Dorf Puhiwka in der Region Kiew durch russische Drohnen ums Leben gekommen. Ihr Haus sei in Brand geraten. Die Eltern des Jungen, sein 15-jähriger Bruder und ein Nachbar seien verletzt worden. Eine weitere Person sei bei einem Angriff mit ballistischen Raketen auf die Hauptstadt Kiew ums Leben gekommen. Europa, Amerika und die Ukraine wollten den Krieg beenden. "Nur Putin will es nicht und klammert sich verzweifelt an seine ballistischen Raketen und Drohnen, um den Krieg am Laufen zu halten", schrieb Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. "Es ist mehr Druck nötig." Raffinerien in Brand: Ukraine trifft Ölanlagen in Russland Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Ilski in der südrussischen Region Krasnodar sind örtlichen Behörden zufolge fünf Menschen verletzt worden. Auf dem Gelände sei ein Feuer ausgebrochen, teilen die Behörden mit. Zudem werden Drohnenangriffe auf eine Industrieanlage in der russischen Region Samara gemeldet, wie der dortige Gouverneur mitteilt. Das Unternehmen wird nicht namentlich genannt. Russische Medien berichten, dass es sich um die Rosneft-Ölraffinerie Sysran handele. Der ukrainische Generalstab bestätigte beide Angriffe. Das russische Verteidigungsministerium erklärt, die Luftabwehr habe in der Nacht 397 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen zerstört. Die Angaben der beiden Kriegsparteien können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. Russische Reederei nimmt nach Schiffsuntergang keine Aufträge mehr an Der russische Logistik- und Schifffahrtskonzern Fesco nimmt nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eines seiner Schiffe keine neuen Frachtaufträge für das Schwarze Meer mehr an. Die "Janina" sei in der Nacht zum Samstag durch ukrainische Seedrohnen beschädigt worden und gesunken, teilt der staatliche russische Atomkonzern und Fesco-Eigentümer Rosatom mit. Russland meldet Treffer auf wichtige Rüstungsfabrik in Kiew Das russische Militär spricht nach dem nächtlichen Luftangriff auf Kiew von einem Schlag gegen den ukrainischen Rüstungshersteller Fire Point. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es sei eine Produktionsstätte getroffen worden, die Teile und Sprengköpfe für den ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo herstelle. Außerdem sei ein Treibstofflager vernichtet worden, das die ukrainische Armee beliefere. Loading... Loading... Loading... Belege für diese Darstellung lieferte die russische Seite nicht. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram von Berichten über brennende Öltanks im Stadtteil Obolon. Schwerpunkt des Luftangriffs mit Raketen und Kampfdrohnen war nach ukrainischen Angaben wie schon am Donnerstag der Vorort Browary mit seinen Logistikzentren. Drei Menschen wurden nach Behördenangaben getötet, aber nicht in Browary, sondern weit außerhalb im Dorf Puchiwka, wo eine Drohne das Wohnhaus einer Familie traf. Die russische Armee listet seit einiger Zeit die angeblichen militärischen oder militärindustriellen Ziele ihrer Luftangriffe auf. Überprüfen lässt sich dies in den vielen Fällen nicht. Fire Point ist mit dem Marschflugkörper Flamingo, der Langstreckendrohne FP-1 und der Mittelstreckendrohnen FP-2 einer der wichtigsten einheimischen Lieferanten der ukrainischen Armee.

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