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Ukraine-Krieg: Angriffe auf Kraftwerk auf der Krim gemeldet

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Krim: Angriffe auf Kraftwerk gemeldet Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Laut Kiew will der Kreml erneut auf Soldaten aus Nordkorea zurückgreifen. Auf der Krim brennt wohl ein Kraftwerk. Alle Entwicklungen im Newsblog. Loading... Embed Sonntag, 26. Juli Drohnenattacke auf der Krim gemeldet Der ukrainische Telegramkanal Exilnova Plus berichtet von Angriffen auf der Krim-Halbinsel. Ziel soll nach Augenzeugenberichten ein Wärmekraftwerk sein. Es habe eine Explosion gegeben. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. Raketen auf dem Weg nach Kiew Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen an. Das teilt die ukrainische Luftwaffe mit. Herabfallende Trümmerteile lösen nach Angaben des Bürgermeisters in mindestens drei Bezirken Brände aus. Samstag, 25. Juli Iran protestiert gegen Angriff auf Frachtschiff Die iranische Regierung hat gegen einen mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer und den dadurch verursachten Tod eines Matrosen scharf protestiert. Nach Darstellung des Außenministeriums in Teheran soll ein weiterer Matrose bei dem Angriff am Samstag verletzt worden sein. Die iranische Mitteilung verwies darauf, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Angriff ausdrücklich eingeräumt habe. Es handele sich um einen Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte, und um einen Verstoß gegen das Völkerrecht, hieß es in der Mitteilung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet, dass Nordkorea Russland im Krieg gegen die Ukraine mit weiteren Truppen und schweren Waffen unterstützen wird. Russland bereite sich vor, weitere 30.000 nordkoreanische Soldaten in der Region Woronesch unterzubringen. Zudem wolle Pjöngjang weitere Abschussrampen für ballistische Raketen an Russland liefern, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Dies gehöre zu den Kriegsplanungen Moskaus für den bevorstehenden Herbst. Nach den ukrainischen Geheimdiensterkenntnissen, auf die sich Selenskyj in seinem Video berief, hege Kremlchef Putin weiterhin keine Friedensabsichten. Die geplante Unterstützung Moskaus aus Nordkorea stufte Selenskyj als Bedrohung vor allem für Asien ein. "Russland hilft Nordkorea dabei, den Krieg zu erlernen, verbessert dessen Waffen und verschafft dem Land Erfahrungen im realen Einsatz von Waffen", sagte Selenskyj. "All dies stellt eine Bedrohung für jeden in Asien dar, der sich in Reichweite nordkoreanischer Raketen befindet." Nordkorea hatte sich bereits im Vorjahr mit bis zu 15.000 Soldaten am Krieg Russlands gegen die Ukraine beteiligt. Die Soldaten unterstützten Moskau dabei, von der Ukraine in einer Überraschungsoffensive bei Kursk kontrollierte Gebiete zurückzuerobern. Dabei kamen nach offiziell unbestätigten Schätzungen mindestens 2.000 Nordkoreaner ums Leben. Moskau und Pjöngjang verbindet ein Vertrag über strategische Partnerschaft. Die Außenminister beider Länder bekräftigten die enge Partnerschaft ihrer Länder erst vor wenigen Tagen. Festnahme nach tödlichem Angriff auf Kiewer Umland Nach dem tödlichen russischen Angriff auf eine Veranstaltung mit einer geplanten Waffenausstellung im Kiewer Umland ist in der Ukraine nach Behördenangaben der Hauptorganisator festgenommen worden. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er der Fahrlässigkeit im Amt, die zum Tod von Menschen geführt habe, verdächtigt werde, erklärte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko bei Telegram. Hinter dem Angriff stecke Russland, sagte Krawtschenko. Es würden aber Umstände geprüft, die das Ausmaß der Tragödie vergrößert haben könnten. Am Freitagmittag waren bei einem russischen Raketenangriff westlich von Kiew zehn Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden. Krawtschenko verwies auf Angaben der Ermittler, wonach einer der Waffenverbände ohne Abstimmungen mit den zuständigen Behörden die große Veranstaltung organisiert hatte. Daran nahmen demnach Militärangehörige, Vertreter staatlicher Stellen, internationale Partner und Wirtschaftsvertreter teil. Auf dem Programm stand den Angaben nach auch eine Vorführung von Flugabwehrsystemen. Mehr als 300 Menschen seien zu der Veranstaltung im Freien eingeladen worden, so Krawtschenko. Der nächstgelegene Schutzraum sei etwa 100 Meter entfernt und nur 34 Quadratmeter groß gewesen. Das bedeute, dass Hunderte Menschen von Anfang an einem "offensichtlichen Sicherheitsrisiko" ausgesetzt gewesen seien, teilte Krawtschenko mit. Neun Tage vor dem Ereignis seien Einladungen verschickt worden – der genaue Ort sei einen Tag vorher mitgeteilt worden. Es werde geprüft, ob das dazu beigetragen haben könnte, dass Russland einen gezielten Angriff vorbereiten konnte. Tokajew ruft Putin zu "Einfrieren" des Krieges auf Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat Kreml-Chef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe in der Ukraine aufgefordert. Bei einem russisch-kasachischen Gipfel im sibirischen Omsk schlug er am Samstag im Beisein Putins ein "Einfrieren" des Konflikts vor. Kasachstan ist ein Verbündeter Russlands, hat aber nie Unterstützung für Moskaus Offensive in der Ukraine signalisiert. Loading... Loading... Loading... "Wie kommt man aus dieser Situation heraus? Niemand weiß es, weil es die Positionen beider Seiten gibt", sagte Tokajew in Omsk. "Aber es gibt andererseits auch einen Moment und die Möglichkeit, das alles einzufrieren." Es sei "eine Schande, junge Menschen sterben. All das muss gestoppt werden". Diese in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen zeigen einen Ausschnitt des Dialogs zwischen Tokajew und Putin mit englischen Untertiteln: Ukraine greift Ölplattform im Kaspischen Meer an Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mit Drohnen die Ölplattform Filanowski des russischen Konzerns Lukoil im Kaspischen Meer angegriffen. Auch die beiden Frachtschiffe "Port Olja 2" und "Begej" seien attackiert worden, teilte der ukrainische Sicherheitsdienst auf Telegram mit. Es werde vermutet, dass die Schiffe an Militärtransporten zwischen Russland und dem Iran beteiligt seien.

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