DAX +1,62 % 25.589,16 Pkt 16:11:53 MDAX +1,84 % 30.425,18 Pkt 16:11:54 Euro Stoxx 50 +0,70 % 6.159,08 Pkt 16:11:45 Dow Jones +0,40 % 52.425,02 Pkt 16:26:54 S&P 500 +1,29 % 7.722,11 Pkt 16:26:54 Nasdaq +1,91 % 26.450,63 Pkt 16:26:54 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,85 % 4.072,70 USD 16:16:53 Silber +0,85 % 54,57 USD 16:16:48 Brent -5,63 % 109,29 USD 16:16:53 WTI -1,68 % 100,05 USD 16:16:51 Bitcoin +0,47 % 80.384,01 USD 16:26:44 EUR/USD -0,65 % 1,11450 USD 16:26:45 EUR/GBP -0,20 % 0,83680 GBP 16:26:54 EUR/CHF -0,09 % 0,92330 CHF 16:26:54 EUR/JPY -0,07 % 175,796 JPY 16:26:54

Ukraine-Krieg: Anschlag auf Starlink-Bodenstation in Bulgarien

Nation

Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Anschlag auf Starlink-Bodenstation in Bulgarien

Auch in Bulgarien gab es einen Anschlag auf eine Starlink-Einrichtung. Die Ukraine setzt die Angriffe auf Rechenzentren fort. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Mittwoch, 14. Oktober

Anschlag auf Starlink-Bodenstation in Bulgarien

Nach einem Anschlag auf eine Starlink-Bodenstation in Polen ist es auch in Bulgarien zu einem Brand in einer Anlage des Satelliteninternetdienstes gekommen. Bulgariens Regierungschef Rumen Radew bestätigte in der Fragestunde des Parlaments in Sofia den Vorfall in der Nähe der Hauptstadt. Das Satellitennetz ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung im Krieg gegen Russland. Der Brand war zuvor vom Oppositionsbündnis Demokratisches Bulgarien (DB) öffentlich gemacht worden. Wegen laufender Ermittlungen wollte Radew keine näheren Angaben zu dem Vorfall machen.

In einer geheim gehaltenen Anlage von Starlink in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt Sofia sollen dem Oppositionsbündnis zufolge elf von 17 Antennen am 9. Oktober vorsätzlich in Brand gesetzt worden sein. Diese Antennen dienten zur Hauptverbindung zu SpaceX und würden im Ukraine-Krieg genutzt, so DB. Prowestliche Oppositionsparteien vermuten eine Verbindung zu Russland. Diese in sozialen Medien verbreiteten Bilder sollen den Brand der Anlage zeigen:

Empfohlener externer Inhalt

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Bluesky -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Bluesky -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Bluesky-Inhalte immer anzeigen

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Der Chef der bulgarischen Agentur für nationale Sicherheit DANS, Plamen Tontschew, geht bei dem Brand in der Starlink-Anlage bei Sofia von Sabotage aus. "Derartige Sabotage-Akte sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen", warnte er im bulgarischen Parlament. Am 23. September war in einem Terminal von Starlink südlich von Warschau ebenfalls ein Brand ausgebrochen. Am Dienstag wurden in Nürtingen bei Stuttgart zwei mutmaßliche Saboteure festgenommen, die den Anschlag verübt haben sollen. Die Regierung in Warschau vermutet russische Geheimdienste hinter der Tat. Die Ukraine meldete zuletzt Ausfälle des Starlink-Systems, das wichtig für die Verteidigung des Landes ist.

Unbekannter erschießt fünf ukrainische Soldaten

Fünf ukrainische Soldaten sind nach Behördenangaben hinter der Front bei Charkiw von einem Unbekannten erschossen worden. Nach dem Täter werde gefahndet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mit. Ermittelt werde in mehrere Richtungen. Insbesondere werde geprüft, ob der Schütze zu einem Aufklärungs- und Sabotagetrupp der russischen Armee gehören könnte.

Die Tat ereignete sich demnach am Dienstag in einem Wohnhaus im Landkreis Charkiw im Osten des Landes. Der Täter habe das Feuer auf die Soldaten eröffnet; sie seien ihren Verletzungen erlegen. Zu anderen möglichen Motiven der Tat wurden keine Angaben gemacht. Die Ukraine wehrt seit mehr als viereinhalb Jahren eine großangelegte russische Invasion ab

EU überweist Kiew Milliardensumme für Drohnen und Raketen

Die EU hat der Ukraine 2,86 Milliarden Euro für den Kauf von Drohnen, Luftverteidigungssystemen und Raketen überwiesen. "Diese Mittel werden der Ukraine helfen, ihren dringenden Bedarf auf dem Schlachtfeld zu decken und ihre Verteidigungsfähigkeit gegen den russischen Angriffskrieg zu stärken", sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Das Geld sei konkret für die Beschaffung von Rüstungsgütern von ukrainischen Unternehmen vorgesehen.

Zu den Spekulationen, dass das US-Unternehmen Starlink auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump die Leistung des von den ukrainischen Streitkräften intensiv genutzten Satelliteninternetsystems gedrosselt haben könnte, um Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auszuüben, wollte sich die Kommission nicht äußern.

Eine Sprecherin sagte, man kenne die Berichte über Störungen. Solange man nicht über mehr Informationen verfüge, könne man dazu aber nichts weiter sagen. Die Sprecherin betonte zudem, dass die Kommission keine Hinweise darauf habe, dass die USA die Weitergabe von Geheimdienstinformationen eingestellt hätten. Ihr Wortlaut schloss allerdings nicht aus, dass es Hinweise auf eine Einschränkung der Weitergabe geben könnte.

Drohnen treffen Schiffe: Vor der Küste Bulgariens zeigt sich das Dilemma der Nato

Der Ukraine-Krieg weitet sich zunehmend aufs Schwarze Meer aus. Doch der Kampf um die Handelsrouten trifft zunehmend Staaten, die selbst nicht am Krieg beteiligt sind. Die Nato steht deshalb vor einem Problem. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Ukraine verliert Kontrolle über Drohnen – Trump unter Verdacht

Bei Einsätzen der ukrainischen Streitkräfte kommt es plötzlich zu Verbindungsabbrüchen. Ein Berater Selenskyjs bestätigt technische Einschränkungen bei Starlink, andere vermuten politischen Druck aus Washington. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Putin trifft Coca-Cola und McDonald's – Trump schweigt

Russland hat in der Ukraine wiederholt Einrichtungen großer US-Konzerne angegriffen. Eine bedeutende Reaktion aus der US-Regierung gibt es darauf nicht. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Russische Drohnen töten mehrere Menschen im westukrainischen Luzk

Durch russische Drohnenangriffe sind in der westukrainischen Großstadt Luzk mindestens vier Menschen getötet worden. Etwa ein Dutzend weitere Menschen sei verletzt worden, teilte die Polizei des Gebiets Wolhynien in sozialen Netzwerken mit. Ein Lebensmittelgeschäft sei in Brand geraten und ein nicht näher bezeichnetes Gebäude im Stadtzentrum beschädigt worden. Luzk ist etwas mehr als 80 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt.

Ukraine greift geplantes größtes Rechenzentrum Europas an

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht zum Mittwoch ein milliardenschweres Rechenzentrum der russischen Sberbank in Balakowo angegriffen. Die Anlage sollte nach früheren Plänen russischer Behörden bis 2030 zum größten Rechenzentrum Europas ausgebaut werden. Die Bank bestätigte den Angriff, meldete jedoch keine Störungen ihrer Systeme.

Loading...

Loading...

Loading...

Der Komplex in der Region Saratow umfasst mehr als 55.000 Quadratmeter. Geplant sind rund 120.000 Server, die Investitionen belaufen sich auf 122,2 Milliarden Rubel. Auch Russlands größter Supercomputer sollte dort untergebracht werden. Wie schwer die Anlage beschädigt wurde, ist bislang unklar.

Der ukrainische Drohnenhersteller Fire Point reklamierte die Attacke für sich. Bereits in den vergangenen Tagen waren drei Rechenzentren des russischen Technologiekonzerns Yandex angegriffen worden. Zwei mussten nach Unternehmensangaben ihren Betrieb einstellen. Die Ukraine nimmt damit zunehmend auch Russlands digitale Infrastruktur ins Visier.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren