DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ukraine-Krieg: Das russische Öl steht in Flammen

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Ukraine legt eine der größten russischen Raffinerien lahm Aktualisiert am 08.07.2026 - 08:01 UhrLesedauer: 11 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Ukraine fliegt einen ihrer weitesten Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur. In Kiew schlagen erneut Raketen ein. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 8. Juli Ukraine legt eine der größten russischen Raffinerien lahm Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur erneut ausgeweitet. Neben intensiven Angriffen auf Schattentanker im Asowschen Meer hat die ukrainische Armee verschiedene Ölraffinerien im russischen Hinterland attackiert. Das ukrainische Militär scheint dabei die Reichweite seiner Angriffe stetig auszuweiten. Zu Beginn der Woche verkündete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass eine "Langstrecken-Sanktion" eine Ölraffinerie im sibirischen Omsk getroffen habe – etwa 2.500 Kilometer von der Ukraine entfernt. Putins Gesandter für die Region, Anatoli Seryschew, bestätigte den Angriff und teilte mit, dass der Betrieb der Anlage vorübergehend eingestellt werden musste. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Mit einer Verarbeitungskapazität von rund 22 Millionen Tonnen Öl jährlich zählt die Anlage nahe der Grenze zu Kasachstan zu den größten Raffinerien Russlands. Durch den Produktionsausfall ist es wahrscheinlich, dass sich die ohnehin schon prekäre Versorgung mit Treibstoff an russischen Tankstellen weiter zuspitzen könnte. Weiter hat die Ukraine in der Nacht zum Mittwoch auch die russische Ölraffinerie Saratow und eine petrochemische Anlage in Tatarstan angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium habe vor einem möglichen Drohnenangriff in der Region gewarnt, sagte der Gouverneur des Gebiets Saratow, Roman Busargin, am frühen Abend. Saratow liegt etwa 460 Kilometer (285 Meilen) östlich der ukrainischen Grenze zu Russland in der Nähe des Gebiets Luhansk in der Ostukraine. Kiew von Serie von Explosionen erschüttert Kiew ist am Mittwochmorgen von einer regelrechten Serie von Explosionen erschüttert worden. Wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, erfolgte die erste heftige Explosion noch vor Ertönen der Luftschutzsirenen. Kiew ist am Mittwochmorgen von einer Serie von Explosionen erschüttert worden. Wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP aus der ukrainischen Hauptstadt berichteten, erfolgte die erste heftige Explosion noch vor Ertönen der Luftschutzsirenen. "Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen an. Bleiben Sie in den Schutzräumen", schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko in Onlinemedien. Durch die russischen Angriffe gerieten Klitschko zufolge mehrere Lagerhallen sowie ein weiteres "Nicht-Wohngebäude" in Brand. Die neue Angriffswelle erfolgte nur einen Tag nachdem durch Attacken der Truppen Moskaus in der Ukraine nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen getötet worden waren. Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben dringend Nachschub für ihre Luftabwehr. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte am Dienstag unmittelbar vor dem Nato-Gipfel in Ankara "mehr Entschlossenheit" bei der Versorgung seines Landes. Die "oberste Priorität" der Ukraine sei derzeit, "mehr Luftabwehrraketen zu bekommen", sagte Selenskyj auf dem Nato-Rüstungsforum in der türkischen Hauptstadt. Dienstag, 7. Juli Ukraine schließt weitere Drohnen-Abkommen Die Ukraine schließt nach eigenen Angaben am Rande des Nato-Gipfels in Ankara drei weitere Drohnen-Abkommen mit Dänemark, Estland und den Niederlanden ab. Damit steige die Zahl dieser Vereinbarungen auf neun, erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj. Sein Land gebe dabei die im Krieg gegen Russland gewonnene Expertise weiter. Zudem sei es das Hauptziel der Ukraine bei dem Treffen in der türkischen Hauptstadt, weitere Luftverteidigungssysteme zu erhalten. Selenskyj fordert von Nato "mehr Entschlossenheit" bei Flugabwehr der Ukraine Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat von den Nato-Ländern "mehr Entschlossenheit" bei der Versorgung seines Landes mit Flugabwehrfähigkeiten gefordert. Die "oberste Priorität" der Ukraine sei derzeit, "mehr Flugabwehrraketen zu bekommen", sagte Selenskyj auf dem Nato-Rüstungsforum in Ankara am Dienstag. "Alles andere sind wir in der Lage, selbst zu leisten", betonte er. "Wenn es um die Luftverteidigung geht, brauchen wir den entschlossenen Willen unserer Partner", sagte Selenskyj. "Bitte sorgen Sie dafür, dass mehr Entschlossenheit und mehr Entscheidungen für die Luftverteidigung zu den wichtigsten Ergebnissen dieses Nato-Gipfels in Ankara gehören", fuhr er fort. Zudem riet er den Nato-Alliierten zu schnelleren Vorbereitungen auf eine Kriegsführung mit und gegen Drohnen. Zugleich rief er auf dem Rüstungsforum der Nato beim Gipfeltreffen in Ankara auf, sich an einer Initiative zur gemeinsamen Produktion unbemannter Systeme zu beteiligen. Drohnen und die Technologie der Kampfführung auf Entfernung bedeuteten einen revolutionären Wandel in der Kriegstechnik, sagte er. Ukrainische Rüstungsunternehmen zählten dabei nun zu den stärksten in Europa und hätten sich im modernen Krieg bewährt. Ukrainische Drohnen-Einheit stoppt Sprit-Nachschub für die Krim Die ukrainische Armee hat im Schwarzen Meer acht Schiffe der russischen Schattenflotte mit Drohnen attackiert und am Anlegen auf der Halbinsel Krim gehindert. Das berichtete die Zeitung "Kyiv Post" unter Berufung auf Kiews Militär. "Die russische Schattenflotte verlässt die Bühne", erklärte der Drohnenkommandant Robert Brovdi. Er fügte hinzu: "Der Kampf um die Treibstoffversorgung der Krim im Asowschen Meer geht weiter."

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