DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:30:01 Gold -0,68 % 4.010,90 USD 07:46:55 Silber -2,50 % 52,76 USD 07:47:03 Brent -4,40 % 110,72 USD 07:46:20 WTI -0,13 % 101,63 USD 07:47:02 Bitcoin -0,63 % 79.504,98 USD 07:57:03 EUR/USD -0,48 % 1,11640 USD 07:56:43 EUR/GBP -0,13 % 0,83740 GBP 07:57:03 EUR/CHF +0,03 % 0,92440 CHF 07:57:03 EUR/JPY +0,10 % 176,095 JPY 07:57:03

Ukraine-Krieg: Drohnen treffen Anlage für Europas größtes Rechenzentrum

Technologie

Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Drohnen treffen nächstes großes Rechenzentrum

Die Ukraine setzt diie Angriffe auf Rechenzentren fort. Präsident Selenskyj berichtet von fehlenden Warnungen der USA. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Mittwoch, 14. Oktober

EU überweist Kiew Milliardensumme für Drohnen und Raketen

Die EU hat der Ukraine 2,86 Milliarden Euro für den Kauf von Drohnen, Luftverteidigungssystemen und Raketen überwiesen. "Diese Mittel werden der Ukraine helfen, ihren dringenden Bedarf auf dem Schlachtfeld zu decken und ihre Verteidigungsfähigkeit gegen den russischen Angriffskrieg zu stärken", sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Das Geld sei konkret für die Beschaffung von Rüstungsgütern von ukrainischen Unternehmen vorgesehen.

Zu den Spekulationen, dass das US-Unternehmen Starlink auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump die Leistung des von den ukrainischen Streitkräften intensiv genutzten Satelliteninternetsystems gedrosselt haben könnte, um Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auszuüben, wollte sich die Kommission nicht äußern.

Eine Sprecherin sagte, man kenne die Berichte über Störungen. Solange man nicht über mehr Informationen verfüge, könne man dazu aber nichts weiter sagen. Die Sprecherin betonte zudem, dass die Kommission keine Hinweise darauf habe, dass die USA die Weitergabe von Geheimdienstinformationen eingestellt hätten. Ihr Wortlaut schloss allerdings nicht aus, dass es Hinweise auf eine Einschränkung der Weitergabe geben könnte.

Drohnen treffen Schiffe: Vor der Küste Bulgariens zeigt sich das Dilemma der Nato

Der Ukraine-Krieg weitet sich zunehmend aufs Schwarze Meer aus. Doch der Kampf um die Handelsrouten trifft zunehmend Staaten, die selbst nicht am Krieg beteiligt sind. Die Nato steht deshalb vor einem Problem. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Ukraine verliert Kontrolle über Drohnen – Trump unter Verdacht

Bei Einsätzen der ukrainischen Streitkräfte kommt es plötzlich zu Verbindungsabbrüchen. Ein Berater Selenskyjs bestätigt technische Einschränkungen bei Starlink, andere vermuten politischen Druck aus Washington. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Putin trifft Coca-Cola und McDonald's – Trump schweigt

Russland hat in der Ukraine wiederholt Einrichtungen großer US-Konzerne angegriffen. Eine bedeutende Reaktion aus der US-Regierung gibt es darauf nicht. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Russische Drohnen töten mehrere Menschen im westukrainischen Luzk

Durch russische Drohnenangriffe sind in der westukrainischen Großstadt Luzk mindestens vier Menschen getötet worden. Etwa ein Dutzend weitere Menschen sei verletzt worden, teilte die Polizei des Gebiets Wolhynien in sozialen Netzwerken mit. Ein Lebensmittelgeschäft sei in Brand geraten und ein nicht näher bezeichnetes Gebäude im Stadtzentrum beschädigt worden. Luzk ist etwas mehr als 80 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt.

Ukraine greift geplantes größtes Rechenzentrum Europas an

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht zum Mittwoch ein milliardenschweres Rechenzentrum der russischen Sberbank in Balakowo angegriffen. Die Anlage sollte nach früheren Plänen russischer Behörden bis 2030 zum größten Rechenzentrum Europas ausgebaut werden. Die Bank bestätigte den Angriff, meldete jedoch keine Störungen ihrer Systeme.

Der Komplex in der Region Saratow umfasst mehr als 55.000 Quadratmeter. Geplant sind rund 120.000 Server, die Investitionen belaufen sich auf 122,2 Milliarden Rubel. Auch Russlands größter Supercomputer sollte dort untergebracht werden. Wie schwer die Anlage beschädigt wurde, ist bislang unklar.

Der ukrainische Drohnenhersteller Fire Point reklamierte die Attacke für sich. Bereits in den vergangenen Tagen waren drei Rechenzentren des russischen Technologiekonzerns Yandex angegriffen worden. Zwei mussten nach Unternehmensangaben ihren Betrieb einstellen. Die Ukraine nimmt damit zunehmend auch Russlands digitale Infrastruktur ins Visier.

Nach Angriff: Russisches Ölterminal verglüht in Explosion

In der Nacht ist es zu einer großen Explosion im russischen Nowoschachtinsk gekommen. Die Stadt liegt in der Nähe der Großstadt Rostow am Don und gilt als wichtiger Knotenpunkt für die Verschiffung von russischem Öl. Am 10. Oktober hatte die Ukraine hier ein Ölterminal angegriffen, das seitdem in Flammen stand und nicht gelöscht werden konnte.

Nun hat das Feuer offenbar einen oder mehrere Öltanks zerstört. Auf Videos von Augenzeugen ist zu sehen, wie eine große Explosion das Öllager in Nowoschachtinsk in Flammen hüllt. Bislang haben sich die regionalen Behörden noch nicht zu möglichen Opfern geäußert.

Im Video | Aufnahmen zeigen die Explosion

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Dienstag, 13. Oktober

Selenskyj: Partner warnten nicht vor russischem Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach russischen Raketenangriffen auf die Hauptstadt Kiew eine fehlende Vorwarnung durch die westlichen Verbündeten des Landes beklagt. "Zu diesem Angriff gab es leider keine Vorwarnung von unseren Partnern", teilte Selenskyj bei Telegram mit. "Aufklärungsdaten über den Abschuss russischer ballistischer Raketen helfen dabei, Menschenleben zu retten, und das ist eine der kritischsten Fragen", sagte er.

"Aber direkte oder indirekte Unterstützung Russlands, die Behinderung der Hilfe für die Ukraine und die Erschwerung des Schutzes vor ballistischen Angriffen – all das trägt definitiv nicht zum Frieden bei", sagte Selenskyj weiter. Der Präsident nannte keinen Partner namentlich, betonte aber, das Land brauche ein starkes Amerika, ein starkes Europa und Partner, "die wirklich helfen". Er forderte wirksamen Druck auf Russland. Hier lesen Sie mehr.

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