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Ukraine-Krieg: Fünf Tote nach Anschlag vor Edel-Restaurant in Moskau

Allgemein

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Opferzahl nach Anschlag auf Moskauer Restaurant steigt auf fünf Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Ein ukrainischer Rapper will nicht in den Krieg ziehen. Russland übt Rache für die Angriffe auf Wildberries. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 2. August Russische Medien: Fünf Tote nach Explosion in Moskau Nach der Explosion vor dem Moskauer Luxus-Restaurant Balzi Rossi am Samstag ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Das berichten verschiedene russische Medien, darunter "Baza" und "Mash", unabhängig voneinander. Sechs weitere Verletzte schweben den Berichten zufolge noch in Lebensgefahr. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnete die Explosion als Terroranschlag. "Die Täter werden mit Sicherheit gefunden und die verdiente Strafe erhalten", schrieb er auf seinem Telegramkanal. Zu den Hintergründen der Tat halten sich die Behörden jedoch bedeckt. Es liefen die Ermittlungen, teilte das Nationale Antiterror-Komitee am Morgen mit. Demnach handelt es sich bei drei der fünf Toten um eine Frau, die verdächtigt wird, den Sprengsatz mitgebracht zu haben, den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, der sie nicht ins Lokal durchgelassen habe, und um einen Gast. Russische Militärblogger schrieben, dass in dem Restaurant ein General der Streitkräfte seinen 55. Geburtstag gefeiert habe. Es kursiert der Name Alexander Tschajko, seit Mai Chef der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte. Er soll in dem Restaurant auch seine Beförderung gefeiert haben. Unter den Gästen seien ranghohe Geheimdienstler, Beamte, Abgeordnete und Generäle gewesen, hieß es. Zuvor war Tschajko stellvertretender Generalstabschef gewesen. Im März dieses Jahres wurde Tschajko einer Mitteilung des Europäischen Rats zufolge wegen seiner Rolle beim Massaker in Butscha kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 mit Sanktionen belegt. Russische Drohne trifft Warenhaus bei Kiew Nach zahlreichen Angriffen auf den russischen Versandriesen Wildberries schlägt der Kreml offenbar zurück. Am Samstag schlug eine Geran-Drohne laut verschiedener ukrainischer Medien in einem Warenhaus des ukrainischen Versandhandels Rozetka in der Region Kiew ein. Dabei wurde ein Arbeiter getötet, sieben weitere teils schwer verletzt. Über Telegram geteilte Fotos zeigen leichte Schäden am Warenhaus und mehrere komplett ausgebrannte Fahrzeuge des Versandhändlers. Rapper wehrt sich gegen Einberufung Der Kiewer Rapper Zipulya, bürgerlicher Name Andriy Posysaev, ist in die ukrainische Armee einberufen worden. Das geht aus einem Beitrag auf seinem Instagram-Kanal hervor, über den Meduza.io berichtet. Sein Umfeld wirft den Behörden vor, die Einberufung sei illegal gewesen. In dem Post heißt es: "Andriy wurde illegal mobilisiert. Er 'bestand' die VLK [militärische Medizinkommission] in fünf Minuten – diensttauglich. Er hatte ein Internat für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen besucht. Leider war es ihm nicht möglich, einen Behindertenausweis oder eine Diagnose zu erhalten … Niemand berücksichtigt das!" Zipulya war im ukrainischen Internet vor allem durch Songs wie "Nu nichego strashnogo, tyau-tyau-tyau" ("Na, nichts Schlimmes, tyau-tyau-tyau" – ein Ausdruck, der selbst zum Meme wurde), "Rybaki vnizu lovyat okunya" ("Fischer unten fangen Barsche") und "Zanimayus sportom ya" ("Ich treibe Sport") bekannt geworden. Samstag, 1. August Ukraine versenkt Schiff im Asowschen Meer Infolge eines ukrainischen Angriffs ist im Asowschen Meer ein russisches Schiff gesunken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb bei Telegram von Attacken im Schwarzen und im Asowschen Meer. Details nannte er zu einem Schiff, das eine Ladekapazität von 100.000 Tonnen habe, unter russischer Flagge unterwegs gewesen sei und "dank der Treffsicherheit" ukrainischer Streitkräfte gesunken sei. Von russischer Seite bestätigte der staatliche Atomkonzern Rosatom den Untergang des Schiffs. Das Schiff sei mit zwei Drohnen mehr als 200 Kilometer vor Noworossijsk angegriffen worden. "Das war ein ganz gewöhnliches, ziviles Containerschiff, das in internationalen Gewässern zivile Güter transportierte", behauptete Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Er warf Kiew Piratentum und Seeräuberei vor. Die 17 Besatzungsmitglieder seien von einem anderen Schiff und Marinefliegern der russischen Schwarzmeerflotte gerettet worden. Selenskyj gab auch an, dass Infrastruktur von drei Raffinerien in der russischen Teilrepublik Baschkortostan getroffen worden sei. Republik-Chef Radi Chabirow teilte bei Telegram mit, dass Trümmerteile einer abgeschossenen ukrainischen Drohne in ein Industriegebiet in Ufa gestürzt seien. Er sprach von Rauchbildung in der Folge, Verletzte gebe es nicht. Loading... Loading... Loading... Trump: Können uns nehmen, was wir wollen US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine gedroht, die USA könnten sich jederzeit an den natürlichen Ressourcen des Landes bedienen. In einem Interview mit dem rechten US-Sender Real America's Voice sprach Trump das Abkommen an, das die USA mit der Ukraine geschlossen haben. Die Ukraine habe große Vorkommen an Seltenen Erden, die für die Vereinigten Staaten von Interesse sein könnten, so Trump. "Wir haben dazu einen Vertrag geschlossen. Wir können jederzeit einfach dort hingehen und uns alles nehmen, was wir wollen", sagte Trump im Telefongespräch mit dem Fernsehsender. "Es ist ein sehr guter Deal", fügte er hinzu. Neun Tote bei Angriffen auf Kiew Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Medienberichten zufolge wurden mindestens neun Menschen getötet, 23 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Neueste Artikel Interview|Experte über russische Besatzung"Wer auffliegt, riskiert Gefängnis – oder mehr" Ein Interview von Finn Michalski Kritischer Punkt in der Ukraine?Kiew und Warschau geben dem Krieg noch 100 Tage Von Simon Cleven Neue Taktik im LuftkriegUkraine zielt auf Russlands verwundbarste Punkte Mobilmachung in RusslandPutins Stimmungstest geht nach hinten los Von Finn Michalski Krieg gegen die UkraineTeure Brücke könnte strategischer Knoten für Russland werden

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