DAX +0,50 % 25.588,97 Pkt 16:03:50 MDAX -0,78 % 31.992,15 Pkt 16:03:50 Euro Stoxx 50 +0,02 % 6.345,81 Pkt 16:03:45 Dow Jones +0,92 % 52.067,54 Pkt 16:18:46 S&P 500 +1,33 % 7.413,80 Pkt 16:18:43 Nasdaq +2,59 % 25.075,00 Pkt 16:18:48 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,55 % 4.077,60 USD 16:08:50 Silber -2,68 % 57,24 USD 16:08:50 Brent +1,17 % 90,07 USD 16:08:50 WTI +1,87 % 85,15 USD 16:08:50 Bitcoin -3,47 % 62.479,83 USD 16:18:47 EUR/USD +0,12 % 1,14810 USD 16:18:23 EUR/GBP -0,29 % 0,85530 GBP 16:18:50 EUR/CHF -0,16 % 0,93120 CHF 16:18:50 EUR/JPY -2,40 % 182,763 JPY 16:18:50

Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 15:10 Liberale Partei Jabloko darf in St. Petersburg nicht antreten +++

Welt

Russlands zentrale Wahlleitung hat die Oppositionspartei Jabloko zwar zur Parlamentswahl im September zugelassen, legt ihr aber in ihrer Hochburg St. Petersburg Steine in den Weg. Die Behörden haben die Kandidatenliste von Jabloko für das Stadtparlament der nördlichen Metropole wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt. Das berichtet die Zeitung "Kommersant" über eine Entscheidung der zentralen Wahlkommission in Moskau. Die liberale Partei Jabloko ist bei der Duma-Wahl die einzige politische Kraft, die sich gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausspricht. Die russische Führung verfolgt sonst alle Kriegsgegner. Deswegen kam die am Mittwoch verkündete Wahlzulassung auf nationaler Ebene unerwartet. Gemutmaßt wurde, dass der Kreml ein gewisses Ventil für Unzufriedene schaffen wolle. +++ 14:37 Selenskyj: Russische Verluste auf Schlachtfeld Zigfaches der ukrainischen +++ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einem Interview auf Fox News zu Todeszahlen auf dem Schlachtfeld im Krieg mit Russland geäußert. "Wir haben etwa 50.000 gefallene Soldaten und etwa 400.000 Verwundete zu beklagen. Zudem gibt es eine große Zahl von Vermissten." Auf russischer Seite, so Selenskyj, seien etwa 700.000 Soldaten getötet worden. Die Zahlen sind unabhängig nur schwer zu überprüfen. Russische und ukrainische Einschätzungen zum Krieg weichen deutlich voneinander ab. Zu Todeszahlen gibt es äußert selten Verlautbarungen und wenn, dann auf kurze Zeitabschnitte bezogen. Eine Geheimdienstebehörde Großbritanniens, also von einem Verbündeten der Ukraine, hatte kürzlich eingeschätzt, dass 500.000 russische Soldaten ihr Leben verloren haben sollen. Selenskyjs noch höhere Zahlen würden bedeuten, dass auf einen toten ukrainischen Soldaten, ungeachtet der Vermissten, vierzehn Tote russischen Soldaten kämen. Im Februar war Selenskyj bereits einmal auf Verluste auf eigener Seite eingegangen und hatte damals von 55.000 in dem Krieg getöteten Soldaten gesprochen. +++ 13:50 Selenskyj: Logistikanlagen in drei russischen Regionen angegriffen +++ Die Ukraine hat ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge Logistikeinrichtungen angegriffen. Dies betreffe die Regionen Sarapul, Kasan und Wolgograd. Auch ein Seehafen in der Region Krasnodar im Süden Russlands sei beschossen worden, teilt Selenskyj auf der Online-Plattform X mit. +++ 13:16 Russland veröffentlicht Zahlen zu ukrainischen Verlusten +++ Der russische Verteidigungsministerium veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den ukrainischen Truppen in der Ukraine. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Russlands, Tass. Demnach die ukrainischen Streitkräfte allein innerhalb der vergangenen Woche mehr als 2.500 Soldaten verloren haben. Dem Tass-Bericht zufolge sollen unter anderem außerdem 30 Panzer sowie mindestens 77 weitere Militärfahrzeuge und neun Artilleriegeschütze zerstört worden sein. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind. +++ 12:42 Russland prahlt mit monströser Drei-Tonnen-Gleitbombe +++ Es ist die Weiterentwicklung einer Bombe aus den 40er Jahren: Die FAB-3000 kann mit einem Umrüst-Kit zur Gleitbombe werden, wie das russische Verteidigungsministerium in einem Propagandavideo zeigt. So kann der Koloss genau ins Ziel gelenkt werden. +++ 12:08 Ukraine: Russland feuert Lenkbomben in Richtung der Region Sumy +++ Russische Truppen haben vier Angriffe mit Lenkbomben auf die Region Sumy geflogen. Das teilt der Militärgouverneur der Region, Oleh Hryhorov, auf seinem Telegram-Kanal mit. Mindestens eine der Bomben soll in einem Industriegebiet eingeschlagen sein. Infolgedessen kam es Hryhorov zufolge zu einem Großbrand. "Es liegen erhebliche Schäden vor", schreibt der Gouverneur. Menschen sollen nicht verletzt worden sein. +++ 11:33 Ukraine bekennt sich zum Angriff auf russische Raffinerie in Wolgograd +++ Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht die russische Ölraffinerie in Wolgograd angegriffen. Die Attacke habe für einen Brand auf dem Gelände gesorgt, teilt das Militär auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Die Anlage habe eine Kapazität von rund 15 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. Die Ukraine nimmt seit geraumer Zeit verstärkt die russische Ölinfrastruktur ins Visier, was in einigen Gebieten zu akuten Treibstoffengpässen geführt hat. Zudem erklärt der ukrainische Geheimdienst SBU, er habe Infrastruktur im russischen Hafen von Taman an der Straße von Kertsch unter Feuer genommen. +++ 10:44 Munz zu Verhaftung von Milliardär: "Signal an Russlands Elite: Keiner ist sakrosankt" +++ Auch Russlands wirtschaftliche Elite bleibt nicht länger von den Folgen des Kriegs verschont, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz mit Blick auf die Verhaftung von Milliardär Waleri Kustow erklärt. Währenddessen rückt Donald Trump wieder etwas von seiner Ukraine-Unterstützung ab. +++ 10:01 Russischer Onlinehändler Ozon evakuiert Lager +++ Der zweitgrößte russische Online-Händler Ozon sieht sich gezwungen, wegen einer Warnung vor einem ukrainischen Drohnenangriff eines seiner Lager zu evakuieren. Es handle sich um ein Lager in der Region Tatarstan, teilt Ozon mit. Das Logistikzentrum sei unbeschädigt geblieben und habe den Betrieb inzwischen wieder aufgenommen. +++ 09:14 Gouverneur: Großbrand nach russischem Angriff auf Saporischschja +++ Infolge eines russischen Angriffs ist in der Stadt Saporischschja ein Großbrand ausgebrochen. Das teilt der Militärgouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow auf Telegram mit. Rettungskräfte wären zum Einsatzort entsandt worden. Es bestehe weiterhin Luftalarm über der Stadt. +++ 08:36 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++ Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.446.150 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1340. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem einen Panzer, 42 Artilleriesysteme und 1525 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 12.231 Panzer, 47.045 Artilleriesysteme, 1525 Flugabwehrsysteme und 439 Flugzeuge, 354 Hubschrauber, 435.665 Drohnen, 34 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind. +++ 07:56 Kreml meldet Angriff auf Frachter mit Rüstungsgütern bei Odessa +++ Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau einen Frachter mit Rüstungsgütern an Bord angegriffen. Das Schiff sei auf dem Weg zu einem ukrainischen Hafen in der Nähe von Odessa gewesen. Die ukrainische Stadt liegt am Schwarzen Meer. Beide Kriegsparteien haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Frachtschiffe der anderen Seite verstärkt. Sie begründen dies damit, dass die Frachter mit ihren Ladungen den Kriegsanstrengungen des Gegners dienen. +++ 07:09 Bericht: Weiteres Wildberries-Logistikzentrum in Russland brennt +++ Ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries in der russischen Stadt Selenodolsk in Tartarstan im östlichen Teil des europäischen Russlands steht in Brand. Das berichtet "Ukrajinska Prawda" unter Berufung auf Berichte auf Telegram. Es kursieren Videos in den sozialen Netzwerken, die zeigen, wie Rauch über der Anlage aufsteigt. Die tatarischen Behörden riefen zahlreichen Städten der Region Luftalarm aus. +++ 06:47 ISW: Keine Vorstöße an der Front in der Ukraine +++ Weder die ukrainischen noch die russischen Streitkräfte erzielten bestätigte Vorstöße. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Zunehmend gibt es Tage, in denen sich die Front in der Ukraine zum Stellungskrieg entwickelt. +++ 06:09 Russland: Brand in Wildberries-Logistikzentrum nach Drohnenangriff +++ Ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries in der südrussischen Stadt Wolgograd hat nach einem Drohnenangriff dem Unternehmen zufolge Feuer gefangen. Mitarbeiter seien nicht zu Schaden gekommen, teilt das Unternehmen auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. +++ 05:35 Flugkörper über Rumänien aufgetaucht - Kampfjets müssen aufsteigen +++ Das Nato- und EU-Mitglied Rumänien lässt nach der Entdeckung von Flugkörpern nahe der Grenze zur Ukraine zwei Kampfjets aufsteigen. Die Ziele seien im Bereich der Flussgrenze geortet worden, teilt das Verteidigungsministerium auf X mit. Im grenznahen Bezirk Tulcea sei zudem die Bevölkerung gewarnt worden. +++ 04:57 Wie Raffinerie getroffen? Wolgograder Gouverneur meldet Drohnenangriff auf Energieanlage +++ In der russischen Region Wolgograd brennen nach einem Drohnenangriff eine Energieanlage und mehrere Lagerhallen. Dies teilt der regionale Gouverneur Andrej Botscharow auf Telegram mit. Fünf Menschen benötigten medizinische Hilfe, erklärt er weiter. Details zu den betroffenen Anlagen nennt er nicht. In der Region befindet sich eine Ölraffinerie des Konzerns Lukoil. +++ 03:56 Doch keine Patriot-Lizenz für Kiew? Trump ist sich "nicht sicher" +++ US-Präsident Donald Trump ist sich einem Zeitungsbericht zufolge "nicht sicher", ob er der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben wird. "Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein wenig vorsichtig sein, an wen wir Lizenzen vergeben", zitiert die "Financial Times" den Präsidenten aus einem Telefonat. +++ 02:45 Kushner und Witkoff reisen im August vermutlich erstmals nach Kiew +++ Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden voraussichtlich in der zweiten Augusthälfte nach Kiew reisen, berichtet Radio Free Europe/Radio Liberty unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Quellen. Washington-Korrespondent Alex Raufoglu berichtet, dass die Gesandten von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich die ukrainische Hauptstadt besuchen werden, um an den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion teilzunehmen. Sollte sich dies bestätigen, wäre es der erste Besuch eines der beiden Gesandten in der Ukraine. Der geplante Besuch wurde Berichten zufolge während des Treffens von Präsident Selenskyj mit US-Präsident Trump am 28. Juli im Weißen Haus vereinbart. Mit den Gesprächen vertraute Personen teilten dem "Kyiv Independent" mit, dass das Treffen zwar nur wenige greifbare Ergebnisse für Kiew gebracht habe, ein Durchbruch jedoch darin bestanden haben könnte, Steve Witkoff und Jared Kushner zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt zu bewegen. +++ 01:24 Russische Rakete traf US-amerikanische Drohnenfabrik in Kiew +++ Eine russische ballistische Rakete zerstörte vor einer Woche eine in den USA registrierte Drohnenfabrik in Kiew. Dies ist der erste bekannte russische Angriff auf ein US-amerikanisches Unternehmen in der Ukraine. Die Fabrik gehörte dem in Delaware registrierten US-Unternehmen "Terminal Autonomy", das laut "The Guardian" Präzisionsdrohnen für "Deep-Strike"-Einsätze herstellt, die mit Leitsystemen ausgestattet sind, die gegen russische Störmaßnahmen resistent sind. Bei dem Angriff kam niemand zu Schaden. "Den Russen ist es egal, wem die Produktionsstätte gehört. Sie ist trotzdem ein Ziel", sagt Anthony Vinci, ein ehemaliger hochrangiger US-Geheimdienstmitarbeiter. Laut staatlichen Unterlagen wurde das Unternehmen im Jahr 2023 registriert. Weder das Unternehmen noch die ukrainische Regierung reagierten bisher auf den Vorfall. +++ 23:48 Wegen russischer Angriffe stoppen ukrainische Eisenerz-Produzenten ihre Förderung +++ Wichtige Eisenerz-Exporteure der Ukraine müssen wegen der Blockade der Schwarzmeerhäfen vorübergehend den Betrieb einschränken. Der Chef des Bergbaukombinats Poltawa, Viktor Lotous, kündigt einen Stillstand der Förderung von 10 bis 20 Tagen an. Die Export-Schiffe könnten nicht auslaufen. Auch das große Bergbaukombinat von Krywyj Rih schränkt wegen der russischen Angriffe auf die ukrainischen Häfen die Eisenerzförderung in seinem Tagebau ein. Erst hat die Ukraine in den vergangenen Wochen mit Drohnenangriffen den russischen Schiffsverkehr auf dem Asowschen Meer und dem Schwarzen Meer weitgehend zum Erliegen gebracht, Russland daraufhin seine Angriffe auf ukrainische Häfen verstärkt. Der Verkehr dorthin war seit 2023 zwar riskant, er funktionierte aber. Derzeit wagen ausländische Schiffe es nicht, Odessa und andere Häfen anzulaufen. +++ 22:01 Russlands staatlicher Rüstungskonzern Rostec macht nun Geschäfte mit Kryptowährung +++ Der staatliche russische Rüstungskonzern Rustec nutzt seit rund einer Woche die neue Kryptowährung "RubX" - kurz nachdem die EU weitere Sanktionen gegen die russische Finanzbranche und Kryptomärkte verhängt hat. Dies berichtet der "Kyiv Independent". Blockchain-Daten deuten demnach darauf hin, dass der Rubel-Stablecoin, der 1:1 an die russische Währung gekoppelt ist, am 17. Juli in einer Soft-Launch-Phase gestartet ist und seit dem 24. Juli für Swaps mit dem weitverbreiteten Dollar-Stablecoin "Tether" angeboten wird. Kryptowährungen haben sich für russische Importeure zu einem wichtigen Kanal für Zahlungen ins Ausland entwickelt, da westliche Sanktionen und andere Maßnahmen den Zugang Russlands zum globalen Bankensystem erschweren. Einige russische Unternehmen sind deshalb auf dollarbasierte Krypto-Token umgestiegen, um Zahlungen für internationale Handelsverträge, unter anderem mit China, zu tätigen. RubX ist nach A7A5 der zweite Rubel-Stablecoin. +++ 21:13 Waffenhersteller Heckler & Koch meldet auch wegen Bundeswehr Rekordumsätze +++ Der Boom bei Deutschlands größtem Hersteller von Handfeuerwaffen Heckler & Koch hält an. Der Umsatz von Januar bis Juni lag bei rund 263,9 Millionen Euro, wie der Konzern aus Oberndorf am Neckar auf der Basis vorläufiger Geschäftszahlen mitteilt. Das entspricht einem Plus von knapp 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzern aus dem Nordschwarzwald stellt Sturm- und Maschinengewehre, Pistolen sowie Maschinenpistolen und Granatwerfer her. Noch Mitte des vergangenen Jahrzehnts kämpfte die Waffenschmiede mit roten Zahlen und einem hohen Schuldenberg. Treiber des aktuellen Booms ist die deutlich gestiegene Nachfrage aus Nato-Staaten, die seit dem russischen Angriff auf die Ukraine mehr in ihre Streitkräfte investieren. Allein die Bundeswehr hat inzwischen 250.000 neue Sturmgewehre bestellt. Ursprünglich waren nur 120.000 vorgesehen.

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