DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,04 % 64.336,91 USD 09:20:17 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ukraine-Krieg | Kiew erneut unter russischem Raketenbeschuss

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Insider: Russland sperrt nach Angriffen wichtigen Kanal Aktualisiert am 11.07.2026 - 04:43 UhrLesedauer: 18 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Kiew wird in der Nacht erneut angegriffen. Die Angriffe auf russische Binnenschiffe zeigen offenbar Wirkung. Alle Entwicklungen im Newsblog. Loading... Embed Samstag, 11. Juli Ukraine: Kiew erneut unter russischem Raketenbeschuss Russland beschießt nach ukrainischen Behördenangaben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen. Der Feind habe die Stadt angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Anwohnerinnen und Anwohner auf, sich in Schutzräume zu begeben. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters meldet eine Reihe schwerer Explosionen in der Stadt. Bei dem Angriff wurden nach Angaben der städtischen Militärverwaltung bereits mehrere Gebäude beschädigt. Ein Bürogebäude stehe in Flammen, teilt die Behörde über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Mindestens drei Menschen wurden laut Klitschko bei den Angriffen verletzt. Selenskyj: China hat Russland gewarnt Peking will offenbar eine weitere Eskalation im Ukraine-Krieg verhindern. Russland soll eine rote Linie aufgezeigt worden sein. Freitag, 10. Juli Selenskyj kündigt nach Skandal Reform der Sturmtruppen an Nach einem Skandal um Todesfälle in einer Militäreinheit hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Reform der Sturmtruppen angekündigt. "Es gibt viele Fragen, Probleme, die gelöst werden müssen. Vor allem im Umgang mit den Leuten", sagte der Staatschef in einer Videoansprache. Es werde neben strafrechtlichen Ermittlungen auch Wechsel an der Spitze der Sturmtruppen geben. Im Juni hatte ein Medienbericht Aufsehen erregt, nachdem beim Sturmregiment "Skelja" innerhalb von sechs Monaten mehr als zwei Dutzend Rekruten in ihrer militärischen Grundausbildung ums Leben kamen. Diese sollen demnach verprügelt, erniedrigt und anderweitig misshandelt worden sein. Derartige Praktiken sind Berichten zufolge auch in anderen Einheiten vor allem in Bezug auf Zwangsrekrutierte verbreitet. Insider: Russland sperrt nach Angriffen wichtigen Kanal Russland stoppt Insidern zufolge vorübergehend den Schiffsverkehr durch den Don-Asow-Kanal. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf Tanker im Asowschen Meer, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen der Getreideexportbranche. Die Sperrung könnte demnach fast ein Viertel der russischen Weizenexporte betreffen. Wie lange sie andauern soll, ist zufolge unklar. Besetzte Halbinsel in der Krise: Ukraine attackiert Krim-Tanker – jetzt reagiert Putin Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Logistik auch am Freitag fortgesetzt. Im Asowschen Meer seien zehn Tanker attackiert worden, teilte der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf Telegram mit. Damit seien insgesamt in dieser Woche fast 50 Tanker in der Region beschädigt worden. Zudem seien in der Nacht fünf Umspannwerke auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim getroffen worden. Dem ukrainischen Generalstab zufolge griff die Armee in der Nacht auch erneut die Ilski-Ölraffinerie in der Schwarzmeer-Region Krasnodar sowie den Ölverarbeitungskomplex Ust-Luga an der Ostsee in der Region Leningrad an. Zudem seien ein Ölterminal und ein Öllager in der Grenzregion Rostow am Asowschen Meer ins Visier genommen worden. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die Energieinfrastruktur in Russland und auf der Krim in den vergangenen Wochen verstärkt. Dies führte in Russland zu Treibstoffengpässen und auf der Krim sogar zur Ausrufung des Ausnahmezustands. Tote nach russischen Gleitbomben auf ukrainische Städte Durch russische Gleitbomben sind in der Ostukraine mindestens vier Menschen getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Das russische Militär habe sieben Bomben auf die Stadt Kramatorsk und die nahe Siedlung Bilenke abgeworfen. Dabei seien ein Hochhaus und ein Geschäft getroffen worden. Kramatorsk ist nur gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt. Auch die südostukrainische Großstadt Saporischschja wurde Behördenangaben nach schwer bombardiert. Mindestens ein Zivilist sei getötet und 16 weitere seien verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow auf seinem Telegramkanal mit. Die Attacke zielte den Angaben nach auf das Zentrum der Industriestadt ab. Mehr als ein Dutzend Häuser seien dabei zerstört worden. Russische Truppen haben sich der Stadt bis auf etwas mehr als 20 Kilometer genähert. Gleitbomben werden von russischen Kampfflugzeugen aus großer Höhe Dutzende Kilometer entfernt abgeworfen und gleiten mit Flügelkonstruktionen ausgestattet ins Zielgebiet. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Loading... Loading... Loading... Sie lockten ihn wohl in eine Falle: Ukraine schießt russischen Jet ab Über der Ostukraine wurde ein russischer Kampfjet abgeschossen – womöglich von einer F-16. Russische Militärbeobachter sprechen von einer Falle. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Armeechef: Ukraine von Wende im Krieg "weit entfernt" Der ukrainische Armeechef Oleksandr Syrsky hält die ukrainischen Truppen im Krieg mit Russland zwar für gut aufgestellt, sieht eine "Wende im Krieg" aber noch in weiter Ferne. Obwohl die russische Armee über "fast die doppelte Menge an Personal und Ausrüstung" verfüge, habe der Kreml seine Ziele nicht erreicht, erklärte Syrsky auf Telegram. Der Feind dürfe aber "nicht unterschätzt werden". Syrskys Angaben zufolge führten die russischen Truppen nur noch an höchstens "sechs oder sieben" Frontabschnitten Offensiven aus – zuvor seien es noch 13 Abschnitte gewesen. Dabei erlitten die Russen seinen Angaben zufolge schwere Verluste, während Kiew eine "Strategie der Auszehrung" verfolge.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren