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Ukraine-Krieg: Kiew meldet hohe russische Verluste und halbiertes Eroberungstempo

Welt

Der Krieg in der Ukraine ist für Russland wohl in der Sackgasse gelandet. Die Verluste sind hoch, die Erfolge gering. Nach Angaben aus Kiew ist es gelungen, die Lage zu stabilisieren. 10.07.2026 - 11:55 Uhr Artikel anhören

Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Oleksandr Syrskyj: „Dank der aktiven Handlungen der Verteidiger ist im ersten Halbjahr 2026 das Tempo des Vorrückens russischer Truppen um mehr als die Hälfte gesunken“. Foto: Uncredited/Press Service Of The

Moskau. Das russische Militär hat nach Angaben aus Kiew im ersten Halbjahr 2026 trotz extrem hoher Verluste weniger als halb so viel ukrainisches Territorium erobert wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Russland habe eine großangelegte Offensive geplant, aber praktisch keins seiner gesteckten Ziele erreicht, schrieb der Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen, Olexander Syrskyj, bei Telegram.

Die Ukraine verteidige sich weiter und habe an einzelnen Frontabschnitten die Initiative übernommen. „Dank der aktiven Handlungen der Verteidiger ist im ersten Halbjahr 2026 das Tempo des Vorrückens russischer Truppen um mehr als die Hälfte gesunken“, schrieb er.

Das schleppende Vorankommen der russischen Truppen bestätigen auch unabhängige Militäranalysten. Laut Syrskyj ist es den Ukrainern zuletzt sogar gelungen, annähernd so viel Territorium zurückzuerobern, wie sie an anderer Stelle verloren haben.

» Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen im Ukraine-Krieg im Newsblog

Die Verluste der russischen Seite bezifferte er dabei auf monatlich knapp 32.000 Tote oder Schwerverwundete. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Kiews Ziel besteht darin, den russischen Einheiten höhere Verluste zuzufügen, als Moskau Nachschub gewährleisten kann.

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