DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,19 % 64.737,02 Pkt 07:00:20 Gold +0,53 % 4.092,40 USD 07:05:23 Silber +1,20 % 59,62 USD 07:05:14 Brent -4,82 % 92,12 USD 07:02:12 WTI -4,89 % 84,94 USD 07:05:23 Bitcoin -0,05 % 65.301,74 USD 07:15:28 EUR/USD +0,29 % 1,14100 USD 07:15:24 EUR/GBP -0,07 % 0,85400 GBP 07:15:33 EUR/CHF +0,01 % 0,92940 CHF 07:15:33 EUR/JPY +0,10 % 186,570 JPY 07:15:33

Ukraine-Krieg: Kiew und Russlands Wirtschaft unter Beschuss

Technologie

Startseite Politik Ukraine-Krieg: Kiew und Russlands Wirtschaft unter Beschuss – harte Drohnenkämpfe Von: Franziska Schwarz, Simon Schröder, Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: „Russlands Amazon“ Wildberries im Visier. Neue schwere Angriffe auf Kiew. Pläne von Nordkorea. Update, 27. Juli, 5:42 Uhr: Bei Angriffen in Russland hat die ukrainische Seite erneut Ziele tief im russischen Hinterland getroffen – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. In Belgorod wurden nach Behördenangaben zwölf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder; Wohnhäuser und Fahrzeuge gerieten in Flammen. Gleichzeitig meldete Gouverneur Juri Sljussar für Rostow am Don zwei Todesopfer sowie fünf Verletzte nach einem Drohnenbeschuss. Drohnentrümmer hätten an mehreren Orten Brände ausgelöst, darunter in Lagerhäusern, teilte Sljussar auf Telegram mit. Laut Reuters waren die Berichte nicht unabhängig überprüfbar. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Update, 21:28 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Supermarkt in der ukrainischen Stadt Tschernihiw nördlich von Kiew sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Eines der Todesopfer sei ein 10-Jähriger, teilte der örtliche Militärverwalter Dmytro Bryschynskyj auf Telegram mit. Weitere 25 Besucher des Supermarkts seien bei dem Einschlag der Kampfdrohne verletzt worden. Update, 19:48 Uhr: Russland hat nach eigener Darstellung den ukrainischen Hafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen und dort erhebliche Schäden angerichtet. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mitteilte, wurde im Hafen ein Container-Terminal mit Militärgütern angegriffen und beschädigt. Zudem sei bei dem Angriff mit Präzisionswaffen und Drohnen ein Stückgutfrachter getroffen worden. Von ukrainischer Seite gab es dazu keine Erklärung. Die russischen Behauptungen konnten nicht unabhängig überprüft werden. Update, 18:35 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf die nordukrainische Stadt Tschernihiw sind zwei Menschen getötet worden, darunter ein zehnjähriges Kind. Drei weitere Personen wurden verletzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Eine russische Drohne hatte einen Supermarkt in der Stadt getroffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff auf Telegram: „Dies ist vorsätzlicher russischer Terror, der keine militärische Rechtfertigung hat.“ Kiew mit Angriff auf russisches Erdgasunternehmen im Ukraine-Krieg Update, 17:36 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht auf den 26. Juli eine Anlage des russisch kontrollierten Erdgasunternehmens Chornomornaftogaz auf der besetzten Krim sowie Relaisgeräte zur Steuerung russischer Drohnen angegriffen. Das meldete der ukrainische Generalstab in einer Zusammenfassung bedeutender Schläge der vergangenen 24 Stunden, wie der Kyiv Independent berichtet. Bei dem Angriff nahe des Dorfes Wnukowo wurden Schäden an der Chornomornaftogaz-Anlage bestätigt, ohne dass konkrete Details zu den betroffenen Teilen der Einrichtung genannt wurden. Ein weiterer Schlag traf bodengestützte Relaisanlagen im Gebiet Tschornomorske, die russischen Streitkräften zur Steuerung von Schahed- und Gerbera-Drohnen dienen und deren Reichweite sowie Kontrollqualität erheblich erweitern. Russland mit Angriffen auf die Ukraine – drei Verletzte in Kiew Update, 15:12 Uhr: Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv mit Angriffen aus der Luft überzogen. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw wurde eine 40 Jahre alte Frau bei einer Attacke getötet, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mitteilte. Verletzt wurden demnach neun Menschen, darunter auch ein zehnjähriger Junge. In der Hauptstadt Kiew wurden Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge mindestens drei Menschen verletzt. Der ukrainische Zivilschutz teilte am Morgen mit, dass es Feuer in drei Stadtteilen infolge russischen Beschusses gegeben habe, die alle gelöscht worden seien. Demnach brannten ein Lagerhaus, elf Fahrzeuge, ein vierstöckiges Gebäude und ein Nichtwohngebäude. Rumänien fängt erneut Drohne im Luftraum ab Update, 12:51 Uhr: Die rumänische Armee hat am dritten Tag in Folge eine Drohne im Luftraum über dem Land abgeschossen. Das Fluggerät sei heute (26. Juli) über dem Schwarzen Meer durch einen rumänischen Kampfjet des Typs F-16 abgefangen worden, erklärte Verteidigungsminister Radu Miruta laut der AFP. Der Abschuss sei fünf Minuten nach Eindringen der Drohne in den Luftraum des EU- und NATO-Mitgliedsstaates erfolgt. Am Freitag (24. Juli) hatte die rumänische Armee erstmals seit Beginn des Ukraine-Krieges eine Drohne im Luftraum des Landes abgeschossen. Am Samstag schoss die Armee dann nahe der Grenze zur Ukraine eine weitere Drohne ab. Rumäniens Präsident Nicușor Dan erklärte, gemäß einer Untersuchung handele es sich bei der am Freitag abgeschossenen Drohne um ein Modell des vom Iran entwickelten Typs „Schahed“, „das von der Russischen Föderation in ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt wird“. Die Untersuchungen zu den am Samstag und Sonntag abgeschossenen Drohnen seien noch im Gange. Ende Mai war in Rumänien eine mit Sprengstoff beladene Drohne an der Grenze zur Ukraine in ein Wohnhaus gestürzt. Bukarest zufolge handelte es sich um eine russische Drohne. 2025 hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das es dem rumänischen Militär erlaubt, unbemannte Drohnen abzuschießen. Update, 11:55 Uhr: Im Osten der Ukraine meldet Moskau einen weiteren Geländegewinn. Laut Reuters hat das russische Verteidigungsministerium die Einnahme von Schewtschenko verkündet – einer Ortschaft in der Region Donezk. Die Siedlung liegt im Donbass, einem durch Industrie und Bergbau geprägten Gebiet. Russland hat bereits große Teile des ukrainischen Ostens unter seine Kontrolle gebracht. Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen treffen Krim – Stromausfälle Update, 10:27 Uhr: Ukrainische Drohnenangriffe haben in der Nacht Militär- und Energieinfrastruktur auf der Krim getroffen und großflächige Stromausfälle ausgelöst. Betroffen waren unter anderem eine Radarstation bei Feodossija sowie das Wärmekraftwerk Tawrija in der Nähe von Simferopol, wo Brände ausbrachen, wie die Kyiv Post berichtet. Der russisch eingesetzte Energieversorger Krymenergo bestätigte demnach, dass zahlreiche Ortschaften infolge von „externem Einfluss auf Stromversorgungseinrichtungen“ ohne Strom blieben. Die Behörde spreche von einer „komplexen Lage“ bei der Stromverteilung im Nordwesten, Osten und Süden der Halbinsel. Ukraine-Krieg aktuell: Russische Angriffe auf Kiew – 18-stöckiges Wohnhaus getroffen Update, 9:25 Uhr: Russland hat Kiew in der Nacht zum 26. Juli mit ballistischen Raketen angegriffen – Trümmerteile trafen ein 18-stöckiges Wohngebäude im Schewtschenko-Bezirk. Drei Bewohner der ukrainischen Hauptstadt wurden verletzt, einer davon musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. „In Schewtschenko-Bezirk sind Trümmer auf ein 18-stöckiges Gebäude gefallen. Es brach ein Brand im Bereich des 7.–8. Stockwerks aus“, teilte die Kiewer Stadtverwaltung laut der Ukrajinska Prawda mit. Auch in den Bezirken Solomjanka und Desnjansky brachen Feuer aus – auf dem Gelände nicht bewohnter Gebäude sowie auf Parkplätzen, wo zehn Autos und ein Lkw in Flammen aufgingen. Alle Brände wurden inzwischen gelöscht. Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift mit Raketen an – Brände in Kiew Update, 8:42 Uhr: Russland hat Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen – in mindestens drei Stadtbezirken brachen Brände aus. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden die Feuer durch herabstürzende Trümmerteile ausgelöst. Augenzeugen berichteten Reuters von mehrfachen Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor vor neuen russischen Angriffen innerhalb von 48 Stunden gewarnt. CSU fordert Rüstungsabkommen für Drohnen mit Kiew Update, 7:38 Uhr: CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat ein zwischenstaatliches Rüstungsabkommen mit der Ukraine gefordert. Vor der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kloster Banz verlangte er, dass Kiew sein militärisches Drohnen-Know-how mit Deutschland teilt. „Wir sind der Auffassung, es braucht eine Unterstützungsdividende von der Ukraine“, sagte Hoffmann der Bild am Sonntag. Die Ukraine habe „wirklich herausragende Fähigkeiten entwickelt – im Bereich Drohnen, Drohnenabwehr und Marschflugkörper“, zitiert die dpa den CSU-Politiker. Deutschland müsse an diesen Rüstungsinnovationen teilhaben, um die eigene Abschreckungsfähigkeit zu stärken. Russland feuert ballistische Raketen auf Kiew Update, 26. Juli, 6:22 Uhr: Russland greift die ukrainische ⁠Hauptstadt Kiew mit ​ballistischen ⁠Raketen ‌an. Das teilte laut Reuters die ​ukrainische Luftwaffe mit. ​Herabfallende Trümmerteile lösten nach ⁠Angaben des Bürgermeisters in mindestens drei ⁠Bezirken Brände ‌aus. Update, 21:34 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschuldigt Russland, Satellitenaufnahmen aus dem Nahen Osten an den Iran weiterzugeben. Selenskyj zufolge ermöglicht Moskau damit Teheran die Planung und Auswertung von Angriffen in der Region. Seit Anfang Juli habe die Ukraine eine aktive russische Satellitenüberwachung der Golfstaaten sowie dort stationierter US-Militäreinrichtungen registriert, schrieb Selenskyj auf X. Die Aufnahmen tauchten anschließend im Iran auf. „Gleichzeitig besteht ein klarer Zusammenhang zwischen den russischen Satellitenbildern dieser Standorte und den iranischen Angriffen – sowohl vor den Angriffen, bei deren Vorbereitung, als auch danach, um den verursachten Schaden zu bewerten.“ Nordkorea rüstet Russland auf Update, 20:28 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet, dass Nordkorea Russland im Krieg gegen die Ukraine mit weiteren Truppen und schweren Waffen unterstützen wird. Unter anderem bereite sich Russland vor, weitere 30.000 nordkoreanische Soldaten in der Region Woronesch unterzubringen. Zudem wolle Pjöngjang weitere Abschussrampen für ballistische Raketen an Russland liefern, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Dies gehöre zu den Kriegsplanungen Moskaus für den bevorstehenden Herbst. Nach den ukrainischen Geheimdiensterkenntnissen, auf die sich Selenskyj in seinem Video berief, hege Kremlchef Wladimir Putin weiterhin keine Friedensabsichten. Russisches Außenministerium: „Kiew erleidet militärische Niederlage“ Update, 19:25 Uhr: Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die jüngsten ukrainischen Angriffe gegen verschiedene Ziele in Russland scharf verurteilt. „Kiew erleidet gerade eine militärische Niederlage und ist nicht in der Lage, den Kampfverlauf zu wenden, daher tobt es sich an der Zivilbevölkerung aus“, wurde sie von der russischen Staatsagentur Tass zitiert. Sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch „seine westlichen Drahtzieher“ sollten wissen, dass sie „für jedes Verbrechen schwer bezahlen“ würden. Update, 18:17 Uhr: Russland hat das Exportverbot für Benzin bis Ende 2026 verlängert. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Dieselausfuhren sollen laut Vizepremier Alexander Nowak erst wieder freigegeben werden, wenn sich der Markt erholt hat. Nowak sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax, der Schritt sei eine Reaktion auf die anhaltende Treibstoffknappheit im Land. Als Ursache gelten wiederholte ukrainische Angriffe auf Raffinerien und Ölanlagen, die auch Regionen weit im russischen Hinterland treffen. Im Ukraine-Krieg haben diese Attacken dazu geführt, dass in zahlreichen russischen Gebieten Benzin und Diesel an Tankstellen rationiert werden. Update, 17:25 Uhr: Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben der Besatzungsbehörden im russisch besetzten Teil des südukrainischen Gebiets Saporischschja mindestens elf Menschen getötet worden, unter ihnen vier Kinder. Weitere 16 Personen seien verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef Jewgeni Balizki mit. Der Angriff in der Nacht traf demnach eine touristische Einrichtung in der Siedlung Kyryliwka im Kreis Melitopol. Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar. Ukraine-Krieg aktuell: Kasachischer Präsident ruft Putin zu Stopp auf Update, 16:29 Uhr: Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat Kreml-Chef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe in der Ukraine aufgefordert. Bei einem russisch-kasachischen Gipfel im sibirischen Omsk schlug er am Samstag im Beisein Putins ein „Einfrieren“ des Konflikts vor. Kasachstan ist ein Verbündeter Russlands, hat aber nie Unterstützung für Moskaus Offensive in der Ukraine signalisiert. „Wie kommt man aus dieser Situation heraus? Niemand weiß es, weil es die Positionen beider Seiten gibt“, sagte Tokajew in Omsk. „Aber es gibt andererseits auch einen Moment und die Möglichkeit, das alles einzufrieren.“ Es sei „eine Schande, junge Menschen sterben … All das muss gestoppt werden“.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren