DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +1,06 % 63.426,30 USD 09:15:05 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Ukraine-Krieg: Rapper wehrt sich gegen Einberufung

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Ukrainischer Rapper wehrt sich gegen Einberufung Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Ein ukrainischer Rapper will nicht in den Krieg ziehen. Ein Schiff des russischen Atomkonzerns Rosatom sinkt. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 2. August Rapper wehrt sich gegen Einberufung Der Kiewer Rapper Zipulya, bürgerlicher Name Andriy Posysaev, ist in die ukrainische Armee einberufen worden. Das geht aus einem Beitrag auf seinem Instagram-Kanal hervor, über den Meduza.io berichtet. Sein Umfeld wirft den Behörden vor, die Einberufung sei illegal gewesen. In dem Post heißt es: "Andriy wurde illegal mobilisiert. Er 'bestand' die VLK [militärische Medizinkommission] in fünf Minuten – diensttauglich. Er hatte ein Internat für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen besucht. Leider war es ihm nicht möglich, einen Behindertenausweis oder eine Diagnose zu erhalten … Niemand berücksichtigt das!" Zipulya war im ukrainischen Internet vor allem durch Songs wie "Nu nichego strashnogo, tyau-tyau-tyau" ("Na, nichts Schlimmes, tyau-tyau-tyau" – ein Ausdruck, der selbst zum Meme wurde), "Rybaki vnizu lovyat okunya" ("Fischer unten fangen Barsche") und "Zanimayus sportom ya" ("Ich treibe Sport") bekannt geworden. Samstag, 1. August Ukraine versenkt Schiff im Asowschen Meer Infolge eines ukrainischen Angriffs ist im Asowschen Meer ein russisches Schiff gesunken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb bei Telegram von Attacken im Schwarzen und im Asowschen Meer. Details nannte er zu einem Schiff, das eine Ladekapazität von 100.000 Tonnen habe, unter russischer Flagge unterwegs gewesen sei und "dank der Treffsicherheit" ukrainischer Streitkräfte gesunken sei. Von russischer Seite bestätigte der staatliche Atomkonzern Rosatom den Untergang des Schiffs. Das Schiff sei mit zwei Drohnen mehr als 200 Kilometer vor Noworossijsk angegriffen worden. "Das war ein ganz gewöhnliches, ziviles Containerschiff, das in internationalen Gewässern zivile Güter transportierte", behauptete Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Er warf Kiew Piratentum und Seeräuberei vor. Die 17 Besatzungsmitglieder seien von einem anderen Schiff und Marinefliegern der russischen Schwarzmeerflotte gerettet worden. Selenskyj gab auch an, dass Infrastruktur von drei Raffinerien in der russischen Teilrepublik Baschkortostan getroffen worden sei. Republik-Chef Radi Chabirow teilte bei Telegram mit, dass Trümmerteile einer abgeschossenen ukrainischen Drohne in ein Industriegebiet in Ufa gestürzt seien. Er sprach von Rauchbildung in der Folge, Verletzte gebe es nicht. Trump: Können uns nehmen, was wir wollen US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine gedroht, die USA könnten sich jederzeit an den natürlichen Ressourcen des Landes bedienen. In einem Interview mit dem rechten US-Sender Real America's Voice sprach Trump das Abkommen an, das die USA mit der Ukraine geschlossen haben. Die Ukraine habe große Vorkommen an Seltenen Erden, die für die Vereinigten Staaten von Interesse sein könnten, so Trump. "Wir haben dazu einen Vertrag geschlossen. Wir können jederzeit einfach dort hingehen und uns alles nehmen, was wir wollen", sagte Trump im Telefongespräch mit dem Fernsehsender. "Es ist ein sehr guter Deal", fügte er hinzu. Neun Tote bei Angriffen auf Kiew Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Medienberichten zufolge wurden mindestens neun Menschen getötet, 23 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahnstationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Ukrainische Einheit zerstört russische Güterzüge Die 20. Brigade der ukrainischen Armee hat nach eigenen Angaben russische Treibstoffzüge weit entfernt von der Front angegriffen. In einem Video heißt es, dass der Angriff mit Drohnen erfolgt sei. Man wolle die Versorgung der russischen Einheiten mit Diesel und Benzin unterbinden, hieß es in dem Video. Im Video | Ukraine greift Treibstoffzüge an Player wird geladen Nach russischen Angriffen auf die ukrainische Zivilinfrastruktur hat auch die Ukraine russische Energieanlagen und Transportwege ins Visier genommen. "Dieses Spiel können wir auch spielen. Während der Feind friedliche Ukrainer terrorisiert und zivile Tankstellen in Städten an der Front zerstört, sorgen wir dafür, dass die Besatzer überhaupt keinen Treibstoff mehr bekommen", erklärte die Brigade in einer Erklärung, die dem Videomaterial beigefügt war. In Russland gibt es bereits lange Schlangen vor Tankstellen. Loading... Loading... Loading... Klitschko: Raketenangriffe auf Kiew Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen. Russische Getreidelobby warnt vor Exportstopp Russlands wichtigste Getreidelobby hat am Freitag vor einem Stopp der Getreideexporte über das Schwarze Meer gewarnt und dies mit ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Schiffe und Häfen begründet. Die Angriffe könnten bald zu einer "vollständigen Blockade der Exportkorridore" führen, teilte der Verband der Getreideexporteure der Nachrichtenagentur Reuters mit.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren