DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,17 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber -1,75 % 57,79 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,37 % 63.048,33 USD 11:20:27 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Ukraine-Krieg: Russische Getreidelobby warnt vor Stopp der Exporte im Schwarzen Meer

Wirtschaft

Alisa Swoboda Russische Luftabwehr schießt vier Drohnen ab Die Ukraine griff wieder Ziele in Russland an. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, vier Drohnen seien zerstört worden. Über mögliche Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Das ukrainische Militär nimmt regelmäßig auch Ziele in Russland ins Visier, um den Krieg weiter in das Land des Angreifers zu tragen. Das Ausmaß der durch ukrainische Angriffe verursachten Schäden und die Zahl der Opfer sind aber nicht mit den von Russland angerichteten Zerstörungen in der Ukraine zu vergleichen. Vivian Melchert Selenskyj: Haben nur eine von 27 russischen Raketen abgeschossen Die Ukraine hat nach den Worten ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem russischen Großangriff am Samstag nur eine von 27 ballistischen Raketen abgeschossen. Seinem Land fehlten Abfangraketen für die US-Patriot-Systeme, sagte Selenskyj. Russland habe insgesamt 35 Raketen abgefeuert, darunter 27 ballistische Raketen und 185 Kampfdrohnen. Die Hauptstadt Kiew sei das Hauptziel des Angriffs gewesen. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mindestens neun Menschen getötet und 28 Personen verletzt. Angelika Ahrens Erneut russischer Angriff auf Kiew – mindestens vier Tote Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit Raketen angegriffen und dabei mehrere Menschen getötet und verletzt. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, und Behörden berichteten auf der Plattform Telegram, es seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und 15 weitere verletzt worden, darunter zwei Teenager. In mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Angelika Ahrens Russische Getreidelobby warnt vor Stopp der Exporte im Schwarzen Meer Russlands wichtigste Getreidelobby hat am Freitag vor einem Stopp der Getreideexporte über das Schwarze Meer gewarnt und dies mit ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Schiffe und Häfen begründet. Die Angriffe könnten bald zu einer „vollständigen Blockade der Exportkorridore“ führen, teilte der Verband der Getreideexporteure der Nachrichtenagentur Reuters mit. Dies könne zu einem Ausfall von 30 bis 35 Millionen Tonnen russischen Weizens führen, was etwa 15 Prozent des weltweiten Weizenhandels entspreche. Die Störung der Schifffahrt stelle „eine direkte Bedrohung für die globale Ernährungssicherheit“ dar und könne zu Hungersnöten in Afrika und dem Nahen Osten führen. Russland, der weltgrößte Weizenexporteur, und die Ukraine, ebenfalls ein bedeutender Agrarexporteur, haben in den vergangenen Wochen die Verladeanlagen und Handelsschiffe des jeweils anderen im Schwarzen Meer angegriffen. Jeanne Vesper Trump verhalten zu Patriot-Lizenzen für Ukraine US-Präsident Donald Trump hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe von Lizenzen an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. „Wir haben dem nicht zugestimmt. Wir sprechen darüber“, sagte der Präsident in einer Kabinettsitzung auf eine entsprechende Journalistenfrage. Man müsse besonnen und vorsichtig vorgehen. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben. Anfang Juli hatte Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara der Ukraine die Vergabe einer Lizenz in Aussicht gestellt. In dieser Woche hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dann nach einem weiteren Gespräch mit Trump im Weißen Haus in Washington im Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity gesagt: „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen.“ Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können. Zur Hilfe aufgerufen sind die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügen – die einzigen wirklich wirksamen Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Jeanne Vesper Russland warnt vor Blockade seiner Getreide-Exporte Die wichtigste russische Getreidelobby warnt vor einem Stopp der Getreide-Exporte über das Schwarze Meer und der Folgen für die globale Nahrungsmittelversorgung. Grund seien die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Schiffe und Häfen, erklärt der Verband der russischen Getreideexporteure und -produzenten. Die Angriffe könnten bald zu einer vollständigen Blockade der Exportkorridore führen, heißt es in einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Erklärung. Dies könne zu einem Ausfall von 30 bis 35 Millionen Tonnen russischen Weizens führen. Dies werde die Preise in die Höhe treiben und könne den Hunger in Afrika und im Nahen Osten verschärfen, warnt der Agrarverband. Miryam Schkljar Polen fängt erneut russisches Aufklärungsflugzeug ab Die polnische Luftwaffe hat nach Regierungsangaben erneut ein russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee abgefangen. Zwei polnische Kampfjets vom Typ F-16 seien aufgestiegen, schrieb Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf X. Der russische Aufklärer vom Typ Il-20 sei 40 Kilometer nördlich des Badeortes Kolobrzeg unterwegs gewesen. „Erneut befand sich das Flugzeug ohne Flugplan und mit ausgeschaltetem Transponder im internationalen Luftraum“, teilte der Minister mit. Der polnische Luftraum sei nicht verletzt worden. Miryam Schkljar Logistikanlagen in drei russischen Regionen angegriffen Die Ukraine hat ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge Logistikeinrichtungen angegriffen. Dies betreffe die Regionen Sarapul, Kasan und Wolgograd. Auch ein Seehafen in der Region Krasnodar im Süden Russlands sei beschossen worden, teilt Selenskyj auf der Online-Plattform X mit. Laura Thalmeyer Polen: Abgestürztes Geschoss war russische Rakete Bei einer über Polen abgestürzten Rakete handelt es sich nach Angaben der Regierung in Warschau tatsächlich um einen russischen Marschflugkörper. „Ich habe mit dem Einsatzleiter, General Ireneusz Nowak, gesprochen, und wir können mit voller Verantwortung bestätigen, dass es sich um eine russische Ch-101-Rakete handelt“, sagte Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk am Donnerstagabend dem Radiosender Rmf.fm. Dies sei ein Marschflugkörper, der potenziell sehr gefährlich sei und auch Atomsprengköpfe transportieren könne. Die Rakete sei beim Aufprall explodiert. Am Donnerstag war während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ein Flugobjekt in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Der Absturzort auf einem Feld nahe dem Ort Tarnawa Kolonia liegt südlich der Stadt Lublin und 90 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Es gab keine Verletzten. Die Regierung in Warschau hatte am Donnerstag zunächst davon gesprochen, dass es sich mutmaßlich um eine russische Rakete handelte. Genauere Untersuchungen sollten Gewissheit bringen, hieß es. Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute sindin der Nähe des Dorfes Tarnawa-Kolonia im Osten Polens im Einsatz. Wojtek Jargilo/PAP/dpa Miryam Schkljar Ukraine greift russische Raffinerie in Wolgograd an Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht die russische Ölraffinerie in Wolgograd angegriffen. Die Attacke habe für einen Brand auf dem Gelände gesorgt, teilt das Militär auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Die Anlage habe eine Kapazität von rund 15 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. Die Ukraine nimmt seit geraumer Zeit verstärkt die russische Ölinfrastruktur ins Visier, was in einigen Gebieten zu akuten Treibstoffengpässen geführt hat. Zudem erklärt der ukrainische Geheimdienst SBU, er habe Infrastruktur im russischen Hafen von Taman an der Straße von Kertsch unter Feuer genommen. Miryam Schkljar Russischer Onlinehändler Ozon evakuiert wegen Drohnenwarnung Lager Der zweitgrößte russische Online-Händler Ozon sieht sich gezwungen, wegen einer Warnung vor einem ukrainischen Drohnenangriff eines seiner Lager zu evakuieren. Es handle sich um ein Lager in der Region Tatarstan, teilt Ozon mit. Das Logistikzentrum sei unbeschädigt geblieben und habe den Betrieb inzwischen wieder aufgenommen. Die Ukraine hat seit dem 18. Juli bereits mindestens ein Dutzend Lagerhäuser des Hauptkonkurrenten von Ozon, des Marktführers Wildberries, angegriffen. Das stört nicht nur die russische Konsumwirtschaft erheblich. Die Ukraine argumentiert zudem, über den Online-Handel werde das russische Militär beliefert. Laura Thalmeyer Russland: Haben Frachter mit Rüstungsgütern angegriffen Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau einen Frachter mit Rüstungsgütern an Bord angegriffen. Das Schiff sei auf dem Weg zu einem ukrainischen Hafen in der Nähe von Odessa gewesen. Die ukrainische Stadt liegt am Schwarzen Meer. Beide Kriegsparteien haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Frachtschiffe der anderen Seite verstärkt. Sie begründen dies damit, dass die Frachter mit ihren Ladungen den Kriegsanstrengungen des Gegners dienen. Julius Stockheim Brand in russischem Onlinehändler-Logistikzentrum nach Drohnenangriff Ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries in der südrussischen Stadt Wolgograd hat nach einem Drohnenangriff dem Unternehmen zufolge Feuer gefangen. Mitarbeiter seien nicht zu Schaden gekommen, teilt das Unternehmen auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Tom Körkemeier Trump laut FT „nicht sicher“, ob er Ukraine Bau von Patriot-Raketen erlaubt US-Präsident Donald Trump ist sich der „Financial Times“ zufolge „nicht sicher“, ob er der Ukraine tatsächlich die Herstellung von eigenen Flugabwehrraketen vom Typ Patriot erlaubt. „Wir schauen uns das an“, fügte Trump demnach in einem Telefonat mit der FT hinzu. „Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und… wir müssen ein bisschen vorsichtig sein, wem wir die Lizenz geben. Wir lizenzieren Ausrüstung nicht wirklich.“ Trump hatte beim Nato-Gipfel im Juli noch erklärt, die USA würden der Ukraine die Lizenz zum Bau von Patriots erteilen. Vor zwei Tagen hatte der US-Präsident den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus empfangen, der anschließend von einem guten Treffen sprach. Die Ukraine will sich mithilfe von Patriots besser gegen die russischen Luftangriffe verteidigen. Sabrina Frangos Ukraine dringt auf Raketenlieferung Die Ukraine hat vor dem nahenden Winter auf eine rasche Stärkung ihrer Luftverteidigung gedrungen. Die Regierung in Kiew verhandele mit dem US-Verteidigungsministerium über die Erlaubnis, Patriot-Abfangraketen selbst zu produzieren, sagte die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, am Donnerstag (Ortszeit). Dieser Prozess könne jedoch ein bis fünf Jahre dauern. Stefanischyna betonte, die Ukraine brauche die Raketen dringend, um sich gegen die zunehmenden russischen Angriffe zu schützen. Vertreter des „Patriot“-Herstellers Raytheon Co. seien bereits in der Ukraine gewesen, und Lockheed Martin Corp. , das die PAC-3-Abfangraketen für das Luftabwehrsystem herstellt, arbeite daran, ebenfalls ein Expertenteam in das Land zu entsenden, erklärte die Botschafterin während einer Veranstaltung. „Die verheerenden Auswirkungen jedes nächtlichen Angriffs sind derzeit unglaublich“, sagte Stefanischyna. „Letzte Nacht und in der Nacht davor waren es 30 bis 40 ballistische Raketen.“ Sabrina Frangos Rumänien lässt wegen Flugkörpern an ukrainischer Grenze Kampfjets aufsteigen Das Nato- und EU-Mitglied Rumänien lässt nach der Entdeckung von Flugkörpern nahe der Grenze zur Ukraine zwei Kampfjets aufsteigen. Die Ziele seien im Bereich der Flussgrenze geortet worden, teilt das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Im grenznahen Bezirk Tulcea sei zudem die Bevölkerung gewarnt worden. Vivian Melchert Russische Rakete in Polens Luftraum alarmiert Nato Das Eindringen eines russischen Marschflugkörpers in den polnischen Luftraum alarmiert auch die Nato. Generalsekretär Mark Rutte teilte nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Donald Tusk mit, das Bündnis stehe in Solidarität mit Polen und werde die Verteidigungsbereitschaft weiter stärken. Der Vorfall sei ein weiterer rücksichtsloser Akt Russlands und eine gefährliche Folge des Krieges gegen die Ukraine. Der Sprecher des militärischen Nato-Hauptquartiers im belgischen Mons sagte, das Bündnis stehe wegen der Verletzung des polnischen Luftraums in engem Kontakt mit den polnischen Behörden. Auch Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich sei involviert. Er habe mit dem polnischen Generalstabschef Wiesław Kukuła gesprochen. Nach Angaben von Sprecher Martin O'Donnell hatten sowohl Polen als auch die Nato als Reaktion auf das Eindringen der Rakete Luft- und Bodenverteidigungsfähigkeiten aktiviert. So seien unter anderem zwei polnische Kampfjets vom Typ F-16, ein Nato-Tankflugzeug vom Typ Airbus A330, ein polnisches Saab-340-Frühwarnflugzeug sowie ein polnischer Hubschrauber vom Typ Mi-24 alarmiert und eingesetzt worden. Vivian Melchert Insider: Russland nutzte wahrscheinlich nordkoreanische Rakete Bei dem nächtlichen russischen Angriff auf Krywyj Rih wurde zwei Insidern zufolge wahrscheinlich eine nordkoreanische Rakete eingesetzt. Das wäre das erste Mal seit fast einem Jahr, dass eine solche Waffe in diesem Krieg abgefeuert wurde. Bei dem Angriff kam eine Familie in der Nähe der ukrainischen Stadt ums Leben. Russland habe zwar bereits zuvor nordkoreanische Raketen auf ukrainische Ziele abgefeuert, fügt einer der Insider hinzu. Doch ihr Einsatz nach einer langen Pause deute darauf hin, dass Moskau über neue Waffenvorräte verfüge, auf die es bei den verstärkten Angriffen auf die Ukraine zurückgreifen könne. Vivian Melchert EU erschwert ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg Die EU erschwert ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg gegen Russland. Wehrfähige Ukrainer profitieren in Deutschland und anderen Mitgliedsländern künftig nicht mehr von vereinfachten Aufnahmeregeln, wie ein Sprecher nach einem entsprechenden Beschluss des Rates der Mitgliedstaaten sagte. Vivian Melchert Von der Leyen: Raketeneinschlag in Polen inakzeptable Luftraum-Verletzung EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Einschlag einer mutmaßlich russischen Rakete in Polen während neuer Luftangriffe auf die Ukraine als inakzeptable Verletzung des Luftraums der Europäischen Union verurteilt. Um dem ein Ende zu setzen, helfe die EU der Ukraine auf jede erdenkliche Weise, diesen Krieg zu gewinnen, schreibt von der Leyen auf der Online-Plattform X. Zudem baue die EU eine robuste europäische Sicherheitsarchitektur an Land, auf See und in der Luft auf, erklärt sie weiter. Laura Thalmeyer Insider: Ukraine hat Terminal für Sonnenblumenöl in Taman beschossen Die Ukraine hat Insidern zufolge auch das Export-Terminal für Sonnenblumenöl im Hafen Taman angegriffen. Das verlautet aus Agrarmarkt-Kreisen. Die Anlage gehört Efko, einem der führenden russischen Agrar- und Lebensmittelverarbeitungskonzerne. Einem der insgesamt drei Insider zufolge ist der Schaden nicht groß. Efko lehnt eine Stellungnahme ab. Zuvor gab es Informationen über einen Angriff auf das Getreide-Terminal in Taman, bei dem es einem Insider zufolge zu erheblichen Schäden kam. Die russische Staatsanwaltschaft teilt mit, dass das ukrainische Militär mit Drohnen den Hafen Taman angegriffen hat. Er liegt an der Straße von Kertsch zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer. Laura Thalmeyer Macron verurteilt russischen Angriff auf Ukraine Der französische Präsident Emmanuel Macron verurteilt die massiven Angriffe Russlands auf die Ukraine und die Verletzung des polnischen Luftraums auf das Schärfste. „Unsere Unterstützung für die Ukraine und unsere Verbündeten ist unerschütterlich“, erklärt er zudem auf der Online-Plattform X. Sein Beitrag ist auch an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk gerichtet. In Polen ist Tusk zufolge vermutlich eine russische ballistische Rakete vom Typ Kh-101 niedergegangen. Vivian Melchert Ukraine: Haben vier russische Tanker angegriffen Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben vier russische Tanker im Schwarzen und im Asowschen Meer angegriffen. Die Tanker seien getroffen worden, teilt der Kommandeur der Drohnen-Einheiten, Robert Browdi, auf Telegram mit. In den vergangenen drei Wochen seien insgesamt 205 Tanker getroffen wurden – 130 im Asowschen und 75 im Schwarzen Meer. Das Asowsche Meer ist ein Seitenmeer des Schwarzen Meeres und mit diesem über die Straße von Kertsch verbunden. Vivian Melchert Polens Führung: Flugobjekt war wahrscheinlich russische Rakete Das in Polen abgestürzte Flugobjekt ist nach Einschätzung der Regierung in Warschau wahrscheinlich eine russische Rakete. „Alles deutet darauf hin, dass es sich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ CH-101 handelt, aber wir wollen den Ergebnissen einer genauen Untersuchung nicht vorgreifen“, sagte Polens Regierungschef Donald Tusk in Lublin. „Wir waren bereit, die Rakete abzuschießen, wenn sie weitergeflogen wäre.“ Am frühen Morgen war während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ein Flugobjekt in Polens Luftraum eingedrungen und abgestürzt. Der Absturzort nahe dem Ort Tarnawa Kolonia liegt südlich von Lublin und 90 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Das polnische Fernsehen zeigte Bilder von einem riesigen Krater in einem Feld, Anwohner berichteten von einem lauten Knall. Verletzt wurde niemand.

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