Ukraine-Krieg: Russische Soldaten stecken wohl auf der Krim fest
Spritkrise in Putins Russland Kein Benzin: Russische Soldaten stecken wohl auf der Krim fest Von t-online, jse 13.07.2026 - 13:43 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Auf der von Russen besetzten besetzten Krim sollen Fahrzeuge stehen bleiben, wenn Benzin fehlt. Laut ukrainischen Angaben bleibt zurückgelassene Technik teils ungeschützt im Gelände zurück. Nach ukrainischen Angaben schränken Treibstoffengpässe die Beweglichkeit russischer mobiler Flugabwehreinheiten auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim und in besetzten Teilen der ukrainischen Region Cherson ein. Die Angaben stammen von der ukrainischen Partisanengruppe ATESH und lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. ATESH erklärte, Informanten innerhalb russischer Militäreinheiten berichteten von einer strengen Rationierung von Treibstoff für mobile Feuergruppen und Flugabwehreinheiten, die zur Abwehr ukrainischer Drohnen eingesetzt werden. Betroffen seien demnach unter anderem die 1096. Flugabwehrraketenbrigade des 22. Armeekorps auf der Krim, mobile Einheiten nahe Tschongar sowie Flugabwehr- und Drohneneinheiten der 49. russischen Armee im besetzten Teil der Region Cherson. "Ein bisschen seltsam ist es schon": Selenskyj lässt die Ukraine rätseln Sanktionen angekündigt: Deutschland bestellt russischen Botschafter ein Nach Angaben der Partisanengruppe werde Treibstoff nur noch für unmittelbare Kampfeinsätze ausgegeben. Fahrzeuge müssten ansonsten stehen bleiben. Ein von ATESH zitierter Informant berichtete, Besatzungen müssten ihre Fahrzeuge zurücklassen, wenn ihnen unterwegs der Treibstoff ausgehe. Die Fahrzeuge blieben anschließend teils ungeschützt im Gelände zurück und könnten so von ukrainischen Drohnen entdeckt werden. Russland tarnt Militärkonvois als Wassertransporte ATESH zufolge soll es bereits mehrere solcher Fälle auf der Strecke zwischen Henitschesk und Skadowsk im Hinterland der besetzten Region Cherson gegeben haben. Das russische Militär äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Unabhängig davon berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ukrainische Militärvertreter, Russland tarne inzwischen Treibstofftransporte zunehmend als zivile Wasser- oder Milchtankwagen. Damit solle verhindert werden, dass die Transporte von ukrainischen Drohnen als militärische Versorgung erkannt werden. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt ebenfalls nicht vor. Der mutmaßliche Treibstoffmangel fällt in eine Phase verstärkter ukrainischer Angriffe auf russische Energie- und Logistikinfrastruktur. Nach ukrainischen Angaben zielen diese Angriffe unter anderem auf Raffinerien, Treibstoffdepots und Nachschubwege ab. Verwendete Quellen united24media.com: "Fuel Shortages Leave Russian Mobile Air Defense Groups Stranded in Temporarily Occupied Crimea" (Englisch) Transparenzhinweis Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de. Quellen anzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Neueste Artikel Teheran meldet ExplosionenUS-Armee fliegt neue Angriffswelle Todesursache von Lindsey GrahamForderung nach Obduktion wird lauter Explosionen in Kuwait gemeldetIran schließt Straße von Hormus – US-Militär reagiert Wer regiert Nordkorea nach Kims Tod?Dieses Mädchen soll die Macht übernehmen Eine Analyse von Patrick Diekmann Trump-Strategie schlägt fehl"Er löst das Problem nicht" Eine Analyse von Marc Pfitzenmaier Streit mit SpanienTrump sieht rot Eine Analyse von Patrick Diekmann Ukraine feuert auf Putins ÖlindustrieAuswertung zeigt: So teuer ist Sprit in Russland geworden