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Ukraine-Krieg: Russland attackiert türkisches Frachtschiff - fünf Tote

Allgemein

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Russland attackiert türkisches Frachtschiff – fünf Tote Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Putin plant wohl eine neue Mobilisierungswelle. Russland attackiert offenbar ein türkisches Frachtschiff. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 19. Juli Ukrainische Marine: Fünf Tote bei russischem Raketenangriff auf türkisches Schiff Bei einem russischen Raketenangriff auf ein türkisches Frachtschiff sind nach ukrainischen Angaben fünf Besatzungsmitglieder getötet worden. Die ukrainische Marine erklärte am Sonntag, Russland habe die "Golden Leo" mit drei Marschflugkörpern beschossen, als der mit Getreide beladene Frachter dabei gewesen sei, "das Kampfgebiet" zu verlassen. Zusätzlich zu den fünf Toten würden fünf Besatzungsmitglieder noch vermisst, erklärte die Marine. Acht Menschen seien in ein Krankenhaus der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer gebracht worden. "Das ist ein weiterer gezielter Angriff Russlands gegen ein unbewaffnetes ziviles Schiff unter fremder Flagge, das keinerlei militärische Bedrohung darstellte", erklärte die ukrainische Marine. Die "Golden Leo" fährt unter der Flagge von Guinea-Bissau. Putin dankt Nordkoreas Außenministerin für Unterstützung in Ukraine-Krieg Russlands Präsident Wladimir Putin hat Nordkorea für die Unterstützung von Moskaus Krieg in der Ukraine gedankt. Er wolle sich "noch einmal" für die von Pjöngjang erhaltene Unterstützung für Russlands "Spezialoperation" bedanken, sagte Putin am Sonntag bei einem Treffen mit Nordkoreas Außenministerin Choe Son Hui in Moskau laut einem vom Kreml veröffentlichten Video. Die "heldenhaften Taten" der nordkoreanischen Soldaten würden "niemals vergessen". Sie würden "genauso geehrt wie unsere Landsleute", fügte Putin hinzu. Bei der Gelegenheit pries der Kreml-Chef zudem das gegenseitige Verständnis, das mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un aufgebaut worden sei. Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew – Opfer Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Dutzenden ballistischen Raketen beschossen und damit erneut verheerende Zerstörungen angerichtet. Dutzende Explosionen, teils von Flugabwehrraketen, waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein dpa-Reporter in der Stadt berichtete. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem "der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew". Demnach gab es einen Toten und 16 Verletzte. Außenminister Andrij Sybiha sprach auf X von "brutalem Terror" – Russland habe die bisher größte Zahl an ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn gegen Kiew eingesetzt. Der Staatschef und der Minister forderten den Westen zur raschen Lieferung von Flugabwehrraketen auf. Russland bereitet nach Angaben eines ukrainischen Regierungsvertreters für den Herbst die Mobilisierung von 500.000 Menschen vor. Das erklärte Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine, am Samstag auf Telegram. Demnach sollen Teile der Rekruten bereits innerhalb der ersten zwei Wochen an die Front im Osten geschickt werden. Ein weiterer Teil der Mobilisierten soll laut Kowalenko mindestens einen Monat lang ausgebildet werden. Sie könnten demnach für die Eröffnung eines neuen Frontabschnitts vorgesehen sein. Russland wolle mit der Mobilisierung sowohl akute Personalengpässe ausgleichen als auch neue militärische Möglichkeiten schaffen, schrieb der ukrainische Regierungsvertreter. Moskau attackiert U-Bahnstation in Kiew In der Nacht hat Russland laut Augenzeugenberichten die U-Bahnstation Lukjaniwska in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen. Videos und Fotos, die auf dem Kurznachrichtendienst Telegram kursieren, zeigen die Zerstörung rund um den Eingang der Metro-Station. Berichte über Opfer gibt es noch nicht. Insbesondere Frauen und Kinder suchen in den U-Bahnstationen Schutz vor russischen Angriffen, da diese tief unter der Erde liegen. Es ist der erste direkte Angriff auf diese Schutzräume im Krieg, berichtet der ehemalige "Bild"-Journalist Julian Röpcke. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Russisches Öldepot in Flammen Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht zum 19. Juli erneut ein Öllager im russischen Gebiet Stawropol angegriffen und zugleich Ziele in den besetzten Gebieten der Ukraine getroffen. Das berichten unter anderem der Telegram-Kanal Exilenova Plus und weitere soziale Medien. Demnach wurde ein Öldepot in der Kleinstadt Michailowsk im Gebiet Stawropol beschossen. Es ist laut Exilenova Plus bereits der dritte Angriff innerhalb weniger Wochen auf diese Anlage. Erst am 13. Juli hatten soziale Medien gemeldet, dass ein Öllager im Süden des russischen Gebiets Stawropol getroffen worden sei. Ob es sich dabei um dasselbe Depot handelte, geht aus den vorliegenden Berichten nicht eindeutig hervor. Zu Art und Umfang der Schäden in Michailowsk liegen bislang nur spärliche Informationen vor. Die Monitoring-Kanäle sprechen von einem Treffer auf das Gelände eines Öldepots, nähere Details zu möglichen Bränden oder Verletzten werden in den Meldungen nicht genannt. Offizielle Stellungnahmen russischer Behörden zu dem Vorfall sind in dem Material nicht enthalten. Loading... Loading... Loading...

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