Ukraine-Krieg: Russland beschießt Frachter mit Militärgütern für Ukraine
Newsblog zum Krieg in der Ukraine Russland: Angriff auf Frachter mit Militärgütern für Ukraine Aktualisiert am 24.07.2026 - 10:41 UhrLesedauer: 14 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Russland hat offenbar ein Schiff mit Militärgütern angegriffen. In Russland brennt eine Lagerhalle bei Sankt Petersburg. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 24. Juli Russland: Haben Frachter mit Militärgütern in Ukraine beschossen Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung in Moskau einen Massengutfrachter im ukrainischen Hafen Mykolajiw angegriffen. Das Schiff sei gerade beladen worden und transportiere militärische Güter, teilte das Verteidigungsministerim in Moskau mit. Hohe Rauchwolken: Ukraine greift weiteres Gebäude von Wildberries an Die Ukraine hat offenbar erneut Hallen des russischen Onlinehändlers Wildberries angegriffen. Wie der Telegramkanal Exilenova+ berichtet, soll ein Logistikzentrum bei Sankt Petersburg brennen. Bilder und Videos in den sozialen Medien zeigen eine brennende Halle und hohe Rauchwolken. Die Ukraine greift in den vergangenen Tagen vermehrt Lagerhäuser und Logistikzentren des Onlinehändlers an, der auch als russisches Pendant zu "Amazon" gilt. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Donnerstag, 23. Juli Atombehörde meldet militärische Aktivitäten an AKW Saporischschja Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beeinträchtigen "militärische Aktivitäten" die Wasserversorgung von Teilen des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, teilt mit, Angriffe in und um die Stadt Enerhodar, in der viele Mitarbeiter des Kraftwerks leben, hätten die örtliche Strominfrastruktur getroffen. Dies habe zu einem Ausfall der Wasserversorgung in der Stadt und auf dem AKW-Gelände geführt. Es gebe jedoch keinen Mangel an Brunnenwasser, das zur Kühlung des Brennstoffs in den Reaktoren benötigt wird. Für die am Atomkraftwerk stationierten IAEA-Beobachter gebe es seit dem 18. Juli nur begrenzten Zugang zu Leitungswasser. Schattenflotten-Tanker darf Frankreich verlassen Ein im südfranzösischen Marseille aufgebrachtes Schiff der russischen Schattenflotte ist nach französischen Angaben wieder ausgelaufen. Der Öltanker "Deliver" habe die französischen Hoheitsgewässer nach Zahlung einer Geldstrafe wieder verlassen, teilten die französischen Behörden am Donnerstag mit. Am Vortag war die Reederei des Schiffes vom Landgericht Marseille zu einer Geldstrafe wegen "Flaggenverstoßes" verurteilt worden. Die unter der Flagge Kameruns fahrende "Deliver" war aus dem russischen Ölhafen Primorsk nahe der finnischen Grenze gekommen und war auf dem Weg nach Singapur, als sie Ende Juni von der französischen Marine festgesetzt wurde. Laut einer Ende Mai von Kamerun veröffentlichten Liste durfte das Schiff nicht mehr unter der Flagge des zentralafrikanischen Landes fahren. Seit Februar 2025 steht die "Deliver" auf der Liste der von der Europäischen Union mit Sanktionen belegten Schiffe. Viele Verletzte nach russischem Bombenabwurf auf Slowjansk Russische Gleitbomben haben mindestens 14 Menschen in der Stadt Slowjansk im Osten der Ukraine verletzt. Sieben Wohnblocks seien beschädigt worden, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram. Demnach schlugen die beiden Gleitbomben in einem Wohnviertel der frontnahen Stadt ein. Der Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk ist der letzte große Festungsgürtel, den die ukrainischen Truppen in der Region Donezk unter ihrer Kontrolle halten. Russland, das seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine führt, fordert für die Aufnahme von Friedensverhandlungen den vollständigen Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Gebiet Donezk. Ex-Verteidigungsminister Fedorow will sein Amt zurück Vor dem Hintergrund neu angekündigter Proteste besteht der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf seiner Rückkehr ins Amt. "Heute gibt es im Staat nur drei Posten, außer auf dem Schlachtfeld, die den Kriegsverlauf real beeinflussen: der Präsident der Ukraine, der Verteidigungsminister und der Oberkommandierende der Streitkräfte", sagte Fedorow Journalisten. Er sei deshalb mit keinem anderen Amt als dem des Verteidigungsministers einverstanden. Zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz bestätigt, Fedorow mehrere Positionen angeboten zu haben, darunter die eines Vizeregierungschefs für militärische Innovationen. Fedorow wurde im Rahmen eines Regierungsumbaus vergangene Woche entlassen. Mehrere Tausend Demonstranten in Kiew und anderen Städten forderten daraufhin seine Wiedereinsetzung und die Entlassung von Armeechef Olexander Syrskyj. Der zweiten Forderung kam Selenskyj am Dienstag nach. Doch die Organisatoren der Proteste wollen auch Fedorow zurück und drohen anderenfalls mit Dauerdemos, die am Freitag starten sollen. Mit Fedorow wurde der vierte Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn 2022 entlassen. Der 35-Jährige war gerade einmal sechs Monate im Amt. "Er hasst uns wirklich": Russen fürchten neuen Ukraine-Armeechef Die Ernennung von Mychajlo Drapatyj zum neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte löst in Russland ungewöhnlich offene Reaktionen aus. Militärblogger warnen – der Kreml gibt sich dagegen demonstrativ gelassen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Loading... Loading... Loading... Mehrere Tote nach russischen Bomben auf Pawlohrad Bei russischen Bombenangriffen auf die Industriestadt Pawlohrad in der Ostukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Gut ein Dutzend seien verletzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Das Gelände eines Unternehmens sei angegriffen worden. Verletzte habe es auch bei Attacken auf die Stadt Cherson in der Südukraine gegeben. Selenskyj forderte die westlichen Partnerstaaten erneut zur Lieferung von Flugabwehrraketen für das Patriot-System auf. Verwendete Quellen Eigene Recherche Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading...