DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Ukraine-Krieg: Russland startet neue Angriffe

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Russland startet neue Angriffe – Zahl der Toten in Kiew steigt dramatisch Von: Christian Stör, Simon Schröder, Franziska Schwarz, Nail Akkoyun Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen in der Nacht. Trauertag in Kiew nach Großangriff vom Vortag. Update, 7:00 Uhr: Nach dem schweren ‌russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew am Donnerstag ist ⁠die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30 gestiegen. Drei weitere Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden, teilte der ukrainische Katastrophenschutz mit. Zudem wurden den Behörden zufolge mehr als 90 Menschen verletzt. Laut dem Leiter der Kiewer Militärverwaltung, ​Tymur Tkatschenko, suchen Rettungskräfte ⁠in den Trümmern weiter nach Vermissten. Die Opferzahl könnte deshalb noch weiter steigen. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg: Zwei Tote und acht Verletzte bei russischen Angriffen Update, 3. Juli, 5:10 Uhr: Bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. In der ​Grenzregion Sumy seien ⁠zwei Menschen gestorben und eine Person verletzt worden, als russische Drohnen ein Privathaus trafen, teilte ⁠der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Hryhorow, ​am frühen ⁠Morgen auf Telegram mit. ‌ Derweil wurden in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih bei einem Raketenangriff auf ​ein dicht bebautes Stadtgebiet sieben Menschen verletzt, ​wie der Leiter des städtischen Verteidigungsrates, Oleksandr Wilkul, ⁠erklärte. In Kiew gilt unterdessen ein Trauertag, nachdem dort am Vortag ⁠bei dem in diesem Jahr ‌bislang schwersten russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt fast drei ⁠Dutzend Menschen ums Leben gekommen sind. Ukraine-Krieg: Medwedew wettert gegen Finnland Update, 21:38 Uhr: Der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew hat auf der Social-Media-Plattform X gegen die Aufhebung des finnischen Atomwaffen-Verbots gewettert. „Was ändert sich dadurch für die Finnen? Nur eine Kleinigkeit: Ihr Land steht nun auf Russlands Liste der nuklearen Ziele.“ Medwedew fügte hinzu: „Freut euch, Finnland, ihr habt den Gipfel der Sicherheit erreicht!“ Das finnische Parlament hatte im Juni für eine Aufhebung des vollständigen Verbots von Atomwaffen in dem nordischen Land gestimmt. Nach seinem Inkrafttreten sieht das Gesetz vor, dass Atomwaffen nach Finnland gebracht, dort transportiert und besessen werden dürfen, wenn dies für die militärische Verteidigung des Landes erforderlich ist. Mit der Aufhebung der Einschränkungen für Atomwaffen kommt das Land in Einklang mit der Abschreckungspolitik der NATO. Update, 21:09 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Freitag die Staats- und Regierungschefs der drei baltischen Staaten in Berlin. Bei ihrem Gespräch werden Merz und die Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten nach Angaben der Bundesregierung sicherheits- und verteidigungspolitische Themen sowie die weitere Unterstützung der Ukraine besprechen. Zu dem Treffen im sogenannten B3+1-Format begrüßt Merz nach Angaben der Bundesregierung Lettlands Regierungschef Andris Kulbergs, Estlands Regierungschef Kristen Michal und Litauens Präsidenten Gitanas Nauseda im Bundeskanzleramt. Selenskyj drängt auf Produktion von Patriot-Raketen für die Luftverteidigung in der Ukraine Update, 20:37 Uhr: Nach dem massiven russischen Angriff mit mehr als 20 Toten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew drängt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf eine eigene Produktionsstätte für Patriot-Raketen. Um wirklich Leben schützen zu können, brauche die Ukraine eine eigene Produktion, sagte Selenskyj in einer abendlichen Videobotschaft. Er sprach von einer europäischen Produktion in der Ukraine oder mit Partnern gemeinsam und stellte den USA in diesem Fall auch Unterstützung bei Einsätzen in Aussicht. Update, 19:56 Uhr: Kamerun hat 39 Tanker aus seinem Schiffsregister entfernt, da die EU strenger gegen die russische Schattenflotte vorgeht. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Regierung des afrikanischen Landes erklärte, dass ihre Flagge missbräuchlich genutzt werde. Moskau kritisiert das Vorgehen der EU scharf. Brüssel plant, Mitte Juli zusätzliche Sanktionen zu verhängen, die speziell auf die Schattenflotte abzielen. Seit Anfang Juni ist es der EU-Marinemission IRINI erlaubt, im Mittelmeer Schiffe zu stoppen und zu durchsuchen, die verdächtigt werden, russisches Öl unter Umgehung der Sanktionen zu transportieren. Die Tanker der Schattenflotte fahren häufig unter der Flagge anderer Länder, wie etwa Kamerun, um ihre wahre Herkunft zu verschleiern. Indien verkauft Öl an Russland – zwei Tanker bereits auf dem Weg Update, 19:23 Uhr: Händler verkaufen nach Angaben von zwei Insidern Benzin aus der indischen Raffinerie Nayara Energy an Russland. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der russische Ölkonzern Rosneft besitzt einen Anteil von 49 Prozent an Nayara. Indiens Ölminister Hardeep Singh Puri betont, dass indische Firmen keinen Treibstoff direkt an Russland liefern. Es sei jedoch denkbar, dass Moskau den Treibstoff über Zwischenhändler erwerbe. Eine offizielle Stellungnahme von Nayara liegt bisher nicht vor. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Mittwoch unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Quelle aus der Branche, dass mindestens 60.000 Tonnen Benzin von Indien nach Russland transportiert worden seien. Eine weitere mit der Angelegenheit vertraute Person gab an, dass zwei Tanker mit jeweils 30.000 bis 40.000 Tonnen Benzin auf den Weg gebracht worden seien. Werft in Dänemark unterstützt russische Eisbrecher für den Export von LNG Update, 18:20 Uhr: Eine dänische Werft unterstützt Russlands LNG-Exporte trotz des Ukraine-Kriegs. Das berichtet der Kyiv Independent. Die dänische Fayard-Werft nahe Odense ist die einzige Werft in der EU, die weiterhin spezialisierte Arc7-Eisklasse-Tanker wartet, mit denen Russland Flüssiggas aus der Arktis exportiert. Am 30. Juni nahm die Werft den LNG-Tanker Rudolf Samoylovich auf – das erste von bis zu sechs Schiffen, die Fayard noch vor dem EU-Importverbot für russisches LNG im Januar 2027 erwarten soll, berichtet die Nichtregierungsorganisation „Urgewald“. „Als einzige Werft in der EU, die weiterhin die spezialisierten Arc7-Eisklasse-LNG-Carrier wartet, hilft sie faktisch dabei, Russlands arktische LNG-Exporte aufrechtzuerhalten“, sagte Wladyslaw Wlasiuk, Berater des ukrainischen Präsidenten für Sanktionspolitik, laut Urgewald. Update, 17:39 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Vergeltung für den massiven russischen Angriff auf Kiew mit mehr als 20 Toten angekündigt. „Wir sind für einen gerechten Frieden, eine gerechte Beendigung des Kriegs, und solange es das nicht gibt, für gerechte Reaktionen“, sagte er Journalisten an einem der Einschlagsorte in der Hauptstadt. Update, 16:51 Uhr: Ein russischer Drohnenangriff hat am Donnerstag ein Logistikzentrum in Saporischschja getroffen. Beschäftigte des betroffenen Unternehmens seien nicht verletzt worden, da sie sich zum Zeitpunkt des Einschlags in Schutzräumen aufgehalten hätten, berichtet Ukrainska Pravda unter Berufung auf den Betreiber. Nach Angaben der regionalen Militärverwaltung löste der Angriff einen Brand aus, dessen Rauch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen war. Update, 15:52 Uhr: Die Zahl der Todesopfer nach dem russischen Großangriff auf Kiew ist auf 20 gestiegen, berichtet die Ukrainska Pravda unter Berufung auf die Kiewer Stadtmilitärverwaltung. Zuvor hatten die Behörden von 18 Toten gesprochen. Fast 90 Menschen wurden verletzt. EU-Diplomatin berichtet aus „Hölle“ von Kiew Update, 14:50 Uhr: Die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarína Mathernová, hat den russischen Großangriff auf Kiew als „Hölle“ beschrieben. „Russland hat die Hölle über Kiew entfesselt“, schrieb die Diplomatin auf Facebook. Große Teile der Stadt hätten gewirkt, als stünden sie in Flammen; viele Menschen hätten die Nacht in Schutzräumen verbracht. Nach Mathernovás Angaben wurde auch ein Gebäude getroffen, in dem Diplomaten lebten. Sie blieben unverletzt, persönliche Gegenstände wurden jedoch durch ein Feuer beschädigt. „Jede Nacht in der Ukraine fühlt sich an wie russisches Roulette“, schrieb Mathernová weiter. Der Angriff habe mehr als zwölf Stunden gedauert; laut ukrainischen Angaben wurden in Kiew mindestens 17 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Update, 13:33 Uhr: Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, „die erschütternden Bilder der Zerstörung aus der letzten Nacht“ zeigten „einmal mehr: Russland setzt seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Brutalität fort“. Kreml-Chef Putin zeige „keinerlei Verhandlungsbereitschaft“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums weiter. „Er setzt weiter auf Raketen- und Drohnenterror gegen die Bevölkerung, während Russland an der Front enorme Verluste bei seiner Aggression gegen die Ukraine erleidet.“ Russland kündigt weitere Attacken an Update, 12:07 Uhr: Nach dem massiven russischen Angriff auf Kiew will Russland nach eigenen Angaben den Druck auf die Ukraine noch verstärken. „Russland wird den Druck auf das Regime in Kiew weiter erhöhen, um seine gesetzten Ziele zu erreichen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor der Presse auf eine Frage der Nachrichtenagentur AFP zu möglichen neuen Sanktionen der EU. Bei den nächtlichen russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf Kiew starben nach jüngsten Angaben des ukrainischen Rettungsdienstes mindestens 17 Menschen. Ukraine-Krieg: Selenskyj betont Bedeutung von Patriot-Lieferungen Update, 11:18 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat nach dem schweren russischen Angriff auf Kiew mehr Unterstützung der Verbündeten bei der Luftverteidigung gefordert. Die Ukraine setze dabei auch auf eine Entscheidung der USA zu Lizenzen für die Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen, schrieb der ukrainische Präsident auf Facebook. „Lieferungen zur Luftverteidigung für die Ukraine haben absolute und entscheidende Priorität“, erklärte Selenskyj. Die Ukraine zähle „sehr stark“ auf eine Entscheidung der USA zu Patriot-Lizenzen und anderen Formen der Zusammenarbeit. „Das sind die Schritte, die diesen Krieg stoppen und Angriffe wie diesen verhindern können“, schrieb er. Ukraine-Krieg: EU-Außenbeauftragte will neue Sanktionen gegen Russland Update, 10:12 Uhr: Angesichts der jüngsten russischen Angriffe auf Kiew hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas neue Sanktionen gegen Russland angekündigt. „Je mehr Moskau Zivilisten angreift, desto mehr Sanktionen müssen verhängt werden“, erklärte Kallas am Donnerstag in Onlinediensten. Sie werde vorschlagen, „weitere Einrichtungen zu sanktionieren, die Russlands militärisch-industriellen Komplex unterstützen“. „Worte der Verurteilung allein werden die Angriffe auf Kiew nicht stoppen“, argumentierte die Außenbeauftragte. Dies könnten „nur anhaltende militärische Unterstützung für die Ukraine und wachsender Druck auf Moskau“ erreichen. Ukraine attackiert russische Raffinerie Update vom 2. Juli, 8:52 Uhr: Die Ukraine hat eine Raffinerie in der Wolgaregion Nischni Nowgorod angegriffen. Entsprechende Medienberichte bestätigte der Gouverneur des russischen Gebiets, Gleb Nikitin, indirekt, als er bei Telegram von „unbedeutenden Schäden an einem Industrieobjekt und an mehreren Wohnhäusern“ durch herabfallende Drohnentrümmer schrieb. Seinen Angaben nach ist durch den Angriff ein Mensch ums Leben gekommen und vier weitere wurden verletzt. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen einen Brand, der von der Ölraffinerie in Kstowo, einer Stadt etwa 30 Kilometer südöstlich von Nischni Nowgorod, stammen soll. Die zum Ölkonzern Lukoil gehörende Verarbeitungsanlage ist eine der größten in Russland. Ukraine-Krieg: Zahlreiche Tote und Verletzte nach schwerem Angriff auf Kiew Erstmeldung vom 2. Juli: Kiew – Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit einer schweren Welle von Drohnen und Raketen angegriffen. Es handelt sich um den schwersten russischen Schlag gegen das Land seit Mitte Juni, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Am Morgen nach der verheerenden Nacht wurden das ganze Ausmaß und die steigenden Opferzahlen deutlich. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) stieg die Zahl der Todesopfer in Kiew zunächst auf mindestens zehn an, nachdem weitere Leichen aus den Trümmern geborgen wurden. Nach jüngsten Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko sind jedoch mindestens 13 Menschen getötet worden. Zudem sind laut dpa mindestens 56 Menschen verletzt worden, unter ihnen auch zwei Kinder. Russland trifft Kiew mit Drohnen und Raketen Hauptziel der Angriffe, bei denen auch Marschflugkörper eingesetzt wurden, war Kiew; Rettungshelfer suchten am Morgen weiter nach Opfern unter den zerstörten Wohnhäusern. Ein Angriff brachte laut Reuters die ersten sechs Stockwerke eines großen Wohnhauses zum Einsturz; unter den Verletzten befänden sich auch Rettungskräfte. Ukraine-Krieg aktuell: Schwere Explosionen in Kiew Nach Angaben der Kiewer Militärverwaltung, auf die sich Reuters bezieht, wurden im gesamten Stadtgebiet rund drei Dutzend Orte beschädigt, darunter ein Hotel im Stadtzentrum, in dem ein Brand ausbrach. Ein Augenzeuge von Reuters berichtete zudem von mehreren schweren Explosionen. Ukraine-Krieg: Moskau über Vergeltung für Treffer in Russland Das russische Verteidigungsministerium begründete den massiven Angriff auf Telegram als Vergeltungsmaßnahme. Laut Reuters erklärte Moskau, die Ukraine habe zuvor ihre Angriffe auf Ziele tief in Russland verstärkt und vor allem die Energie-Infrastruktur ins Visier genommen. Dies habe zu Treibstoffengpässen beim drittgrößten Ölproduzenten der Welt geführt und Moskau zu Benzinimporten aus Indien gezwungen. Bei dem aktuellen Schlag seien laut dem von Reuters zitierten russischen Ministerium Militär- und Energieanlagen im Raum Kiew sowie Militärflughäfen in den Regionen Poltawa und Dnipropetrowsk mit Präzisionswaffen getroffen worden.

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