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Ukraine-Krieg | Selenskyj spottet: Zu viele ukrainische Drohnen in Moskau

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine Selenskyj spottet: Zu viele ukrainische Drohnen in Moskau Aktualisiert am 08.07.2026 - 20:02 UhrLesedauer: 13 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der ukrainische Präsident macht sich über Russland lustig. Die Spritkrise in Russland verschärft sich. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 8. Juli Selenskyj spottet: Zu viele ukrainische Drohnen in Moskau Bei einem Treffen mit US-Präsident Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara hat sich der ukrainische Präsident Selenskyj einen Seitenhieb gegen Russland erlaubt. Von Trump gefragt, ob er für Friedensgespräche nach Moskau reisen würde, erwiderte Selenskyj spöttisch: "Das ist schwierig. Es gibt viele ukrainische Drohnen dort." Die Ukraine hat ihre Fernangriffe mit Drohnen gegen Ziele in Russland zuletzt massiv ausgeweitet und dabei auch die Hauptstadt Moskau angegriffen. Mit Drohnenschlägen gegen Raffinerien hat die Ukraine eine Treibstoffkrise in Russland ausgelöst. Der US-Präsident zeigte sich dennoch überzeugt, dass es zu Gesprächen zwischen Kiew und Moskau kommen werde. "Etwas Positives wird passieren", sagte Trump bei dem Treffen mit Journalisten. Auch eine Reise in die Ukraine schloss Trump nicht aus. "Ja, würde ich", antworte Trump auf die Frage, ob er nach Kiew kommen würde. Zugleich fügte er hinzu, dass er dies lieber nach einem Ende des Krieges tun würde: "Ich hätte lieber, dass der Krieg vorbei ist", so Trump. Sein Sicherheitsteam wäre von einer Reise während des Krieges auch wohl kaum begeistert, fügte er mit ironischem Unterton hinzu. Kiew sei aber auf jeden Fall eine "wunderschöne Stadt". Russland stoppt Export von Diesel wegen Treibstoffkrise Während Kremlchef Putin die Treibstoffkrise in Russland als vorübergehend einstuft, hat die Regierung in Moskau den Export von Diesel gestoppt und mit der Einfuhr von Kraftstoffen begonnen. "Heute haben wir den Export von Diesel verboten, was uns erlaubt, die Lieferungen auf den Binnenmarkt zu erhöhen", sagte Russlands Vizeregierungschef Alexander Nowak auf einer von Putin einberufenen Sitzung zur Lage im Energiesektor. Vor russischen Tankstellen stehen Autofahrer teils in kilometerlangen Schlangen, um Sprit zu ergattern. Nowak sprach von einer angespannten Marktlage. Hintergrund ist, dass die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion zuletzt zahlreiche Ölverarbeitungsanlagen mit Drohnenangriffen außer Betrieb gesetzt hat. Bereits im April hatte Moskau ein Verbot für die Ausfuhr von Benzin verhängt. Trotzdem gibt es an vielen Tankstellen kein Benzin mehr, andere geben Sprit nur noch in begrenzten Mengen ab. Der für den Energiesektor zuständige Vizeregierungschef berichtete über Stützungsmaßnahmen des Kabinetts. So werde Russland in diesem Monat auch mit dem Import von Treibstoffen beginnen, um die Lage zu entspannen. Die Eigenproduktion soll dadurch stabilisiert werden, dass Raffinerien planmäßige Reparaturen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Nach Darstellung Nowaks verschärft sich die Krise durch die beginnende Erntezeit und eine höhere Nachfrage der Autofahrer nach Benzin. Trump: USA werden der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben Die USA werden der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben. Das erklärte US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj in Ankara. Trump sagte wörtlich: "Wir werden euch die Lizenz erteilen, Patriots zu bauen. Das ist ziemlich cool, oder? Der Hersteller weiß davon noch nichts, aber das wird klappen. Ich bin sicher, sie werden begeistert sein." Gipfel-Erklärung: Nato sagt Selenskyj Milliarden zu Die von Russland angegriffene Ukraine hat beim Nato-Gipfel in Ankara eine neue Zusage für milliardenschwere Militärhilfen erhalten. Für dieses Jahr sagen Verbündete 70 Milliarden Euro für Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung zu. 2027 soll die Militärhilfe mindestens auf diesem Niveau fortgesetzt werden, wie aus der am Nachmittag von den Staats- und Regierungschefs angenommenen Gipfelerklärung hervorgeht. Insgesamt geht es damit um 140 Milliarden Euro. Ein EU-Hilfspaket wird dabei allerdings mitgerechnet. Über dieses soll die Ukraine bis Ende 2027 rund 60 Milliarden Euro für verteidigungsrelevante Ausgaben bekommen. Unter dem Strich bleiben damit noch rund 80 Milliarden Euro, die Nato-Staaten aus ihren nationalen Haushalten stemmen müssen. Außerdem kündigten die Nato-Staaten neue Rüstungsverträge im Umfang von "mehr als 50 Milliarden US-Dollar" (mehr als 43 Mrd. Euro) an. Im Text der Abschlusserklärung heißt es zudem, man verpflichte sich dazu, die gemeinsamen Produktionskapazitäten auszubauen. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht die Zusagen als wegweisend an. "Dem Kreml dürfte langsam klar sein, dass sich Russland in diesem Krieg nicht durchsetzen und seine Kriegsziele nicht erreichen wird", hatte der CDU-Politiker bereits zum Auftakt des Spitzentreffens gesagt. Der Gipfel in Ankara könne einen Einschnitt in diesem Krieg markieren Loading... Loading... Loading... Ukraine legt eine der größten russischen Raffinerien lahm Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur erneut ausgeweitet. Neben intensiven Angriffen auf Schiffe der russischen Schattenflotte im Asowschen Meer haben die ukrainischen Streitkräfte verschiedene Ölraffinerien im russischen Hinterland attackiert. Das ukrainische Militär scheint dabei die Reichweite seiner Angriffe stetig auszuweiten. Zu Beginn der Woche verkündete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass eine "Langstrecken-Sanktion" eine Ölraffinerie im sibirischen Omsk getroffen habe – etwa 2.500 Kilometer von der Ukraine entfernt. Putins Gesandter für die Region, Anatoli Seryschew, bestätigte den Angriff und teilte mit, dass der Betrieb der Anlage vorübergehend eingestellt werden musste. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Mit einer Verarbeitungskapazität von rund 22 Millionen Tonnen Öl jährlich zählt die Anlage nahe der Grenze zu Kasachstan zu den größten Raffinerien Russlands. Durch den Produktionsausfall ist es wahrscheinlich, dass sich die ohnehin schon prekäre Versorgung mit Treibstoff an russischen Tankstellen weiter zuspitzt. Weiter hat die Ukraine in der Nacht zum Mittwoch auch die russische Ölraffinerie Saratow und eine petrochemische Anlage in Tatarstan angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium habe vor einem möglichen Drohnenangriff in der Region gewarnt, sagte der Gouverneur des Gebiets Saratow, Roman Busargin, am frühen Abend. Saratow liegt etwa 460 Kilometer (285 Meilen) östlich der ukrainischen Grenze zu Russland in der Nähe des Gebiets Luhansk in der Ostukraine. Kiew von Serie von Explosionen erschüttert Kiew ist am Mittwochmorgen von einer Serie von Explosionen erschüttert worden. Wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP aus der ukrainischen Hauptstadt berichteten, erfolgte die erste heftige Explosion noch vor Ertönen der Luftschutzsirenen. "Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen an. Bleiben Sie in den Schutzräumen", schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko in Onlinenetzwerken.

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