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Ukraine-Krieg: Starlinkverbindungen laut Trump wieder hergestellt

Allgemein

Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Trump: Starlinkverbindungen wieder hergestellt

Trump meldet die Wiederherstellung der Starlink-Verbindungen. Polen hält möglicherweise Waffen für die Ukraine zurück. Alle Nachrichten im Newsblog.

Donnerstag, 22. Oktober

Drei Tote bei russischen Angriffen

Bei einem russischen Angriff sind drei Menschen im Südosten der Ukraine ums Leben gekommen. Der Angriff habe ein Privathaus in Saporischschja getroffen, teilte die Militärverwaltung mit. Ein Mann (37) und zwei Frauen (38, 69) kamen demnach ums Leben. Zur Art der Attacke machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Ebenfalls infolge eines Einschlags in ein Wohnhaus wurden in dem westlich von Kiew gelegenen Gebiet Schytomyr neun Menschen verletzt, wie der Chef der Militärverwaltung der Region, Witalij Bunetschko, bei Telegram schrieb. Darunter seien zwei Minderjährige. Zwei Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden. Russland setzte demnach eine Drohne ein.

Trump: Starlinkverbindungen wieder hergestellt

Elon Musk hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink wiederhergestellt. Ob er mit Musk über das Thema gesprochen habe, will Trump auf Nachfrage von Journalisten nicht sagen. Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf Starlink angewiesen. Eine Drosselung des Dienstes hatte nach ukrainischen Angaben zuletzt die militärischen Aktivitäten im Kampf gegen Russland eingeschränkt.

Trump spricht mit Musk – Starlink wohl weiter gedrosselt

Die Einschränkungen beim Starlink-Internetdienst für die Ukraine belastet weiter das Verhältnis zwischen Washington und Kiew. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge telefonierte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch mit Unternehmer Elon Musk, dessen Firma SpaceX das satellitengestützte Internet anbietet. In dem Gespräch soll Trump Musk gebeten haben, die Einschränkungen des Dienstes für die Ukraine aufzuheben.

Kiew beklagt seit einer Woche, dass die Verbindung zu den Starlink-Satelliten bei einer Geschwindigkeit von mehr als 160 Stundenkilometern abreißt – und damit den Einsatz von Kampfdrohnen an der Front erschwert. Zunächst schoben sich die US-Regierung und Musk gegenseitig die Schuld an den Starlink-Ausfällen zu. Übereinstimmenden US-Berichten zufolge soll Musk die Geschwindigkeitsdrosselung selbst veranlasst haben. Zu den Berichten geäußert haben sich aber weder Musk noch SpaceX.

Unklar ist, ob das Telefonat zwischen Trump und Musk am Mittwoch zur Aufhebung der Starlink-Drosselung in der Ukraine geführt hat. So berichtete die britische Zeitung "The Economist" am Donnerstag unter Berufung auf Quellen in der ukrainischen Armee, dass sich die Funktionen von Starlink normalisiert hätten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dagegen beklagte am Abend, dass die Geschwindigkeit noch nicht wiederhergestellt worden sei. Er hoffe auf Gespräche mit dem US-Außenminister in den kommenden Tagen, so Selenskyj.

US-Regierung alarmiert: "Dieses Verhalten entspricht einem Waffeneinsatz im All"

Ein russischer Militärsatellit verfolgt einen Satelliten, der die Ukraine mit Bildern versorgt. Jetzt äußert sich auch die US-Regierung alarmiert. Lesen den ganzen Artikel hier.

"Auf ihrem eigenen Terrain ausmanövriert": Ukraine überrumpelt russische Soldaten mit neuer Taktik

Durch stillgelegte Gasleitungen sind ukrainische Soldaten 15 Kilometer unbemerkt vorgerückt. Die Militärführung bezeichnet die Operation als weltweit erste groß angelegte unterirdische Gegenoffensive. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

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Vorwürfe gegen Polen – Ministerium reagiert

Polen soll die Lieferung eines großen Waffenpakets an die Ukraine vorerst gestoppt haben. Das berichtet das ukrainische Nachrichtenportal "RBC Ukraine" unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Auslöser sei ein Beschluss des Regionalrats von Lwiw, heißt es in dem Artikel. Die Abgeordneten in der westukrainischen Stadt hatten am Dienstag dafür gestimmt, 2027 zum Jahr der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), ihres Kommandeurs Roman Schuchewytsch und des Politikers Oleh Olschytsch zu erklären.

Das Verteidigungsministerium in Warschau weist den Bericht entschieden zurück. Auf Anfrage der polnischen Zeitung "Fakt" erklärte Ministeriumssprecher Janusz Sejmej, die Information sei falsch. Polen stehe weiterhin an der Seite der Ukraine, es werde keine Waffenlieferung zurückgehalten.

Die UPA wird in Polen für die Massaker in Wolhynien verantwortlich gemacht, bei denen 1943 und 1944 Zehntausende polnische Zivilisten getötet wurden. Laut der Quelle erfolgte die Abstimmung genau in dem Moment, als Warschau die Militärhilfe vorbereitete. Nun werde über Hintergrundkanäle intensiv daran gearbeitet, "ein Problem zu lösen, das aus dem Nichts geschaffen wurde".

Klitschko: Teile von U-Bahn-Brücke beschädigt

Bei einem Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind Teile einer U-Bahn-Brücke beschädigt worden. Betroffen sei die Südbrücke über den Fluss Dnipro, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit.

Toter bei Angriff auf Atomkraftwerk Saporischschja

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der dortigen Verwaltung ein Fahrer getötet worden. Die von Russland eingesetzte Verwaltung des größten europäischen Atomkraftwerks teilte mit, Busse mit Mitarbeitern seien zwei Tage in Folge angegriffen worden.

Die Angriffe seien gezielt und stellten eine direkte Bedrohung für das Personal dar. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Beide Seiten werfen sich seit der Besetzung des Kraftwerks durch russische Truppen im Februar 2022 gegenseitig vor, die Sicherheit der Anlage zu gefährden.

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