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Ukraine-Krieg: Trump meldet „Energie-Waffenruhe“ - Selenskyj überrascht

Welt

Patricia Hoffhaus

Drohnenalarm an Moskauer Flughäfen – Flugbetrieb eingestellt

Die vier Flughäfen der russischen Hauptstadt Moskau haben am Abend den Flugbetrieb wegen einfliegender ukrainischer Drohnen vorübergehend eingestellt. Auf den Flughäfen Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski wurden alle Landungen und Starts für kurze Zeit abgesagt, berichtete die Staatsagentur Tass. Mindestens 25 anfliegende Maschinen wurden in dieser Zeit auf andere Flugplätze umgeleitet. Der Alarm wurde am späten Abend an allen Airports aufgehoben.

Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin wurden mindestens 23 ukrainische Drohnen auf ihrem Weg in die russische Metropole noch vor den Stadtgrenzen abgeschossen. Er machte jedoch keine Angaben dazu, ob Drohnen die Flugabwehr überwunden oder Schäden angerichtet hatten.

Anna Westkämper

USA drohen Ukraine mit Stopp von Waffenlieferungen

Die USA drohen einem Zeitungsbericht zufolge mit der Blockade von Waffenlieferungen an die Ukraine, um ein Ende der Angriffe auf russische Ölraffinerien zu erzwingen. Wie die „Financial Times“ unter Berufung auf europäische Kreise berichtet, droht die Regierung in Washington damit, das Beschaffungssystem für Waffensysteme auszusetzen. Zudem versuchten die USA, in europäischen Hauptstädten und in Kiew darauf hinzuwirken, weitere ukrainische Vorstöße auf die russische Energieinfrastruktur zu unterbinden.

Anna Westkämper

Selenskyj: Neuer russischer Angriff auf Energieanlage

Das russische Militär hat nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein Heizkraftwerk in der Großstadt Charkiw im Osten des Landes angegriffen und beschädigt. In seiner abendlichen Videoansprache ließ Selenskyj jedoch offen, ob die Attacke vor oder nach der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Waffenruhe für Attacken auf Energieanlagen erfolgte. Bei dem Angriff mit Drohnen und Gleitbomben wurden nach Angaben der örtlichen Behörden sechs Menschen verletzt, unter ihnen ein Kind.

Selenskyj äußerte sich positiv zu der von Trump verkündeten Waffenruhe im Energiebereich. „Die Ukraine ist bereit, keine Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur durchzuführen, und wir erwarten eine entsprechende Bereitschaft Russlands sowie eine diesbezügliche Vereinbarung mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte er.

Die Ukraine habe bereits zahlreiche Schritte zur Deeskalation vorgeschlagen. „Putin hat auf all diese Vorschläge immer nur mit einem Wort geantwortet: Nein.“ Nun hoffe er, dass Putin anders antworten werde, sagte Selenskyj weiter. „Die Ukraine will Frieden - die Frage ist, ob Russland ihn will.“

Nunmehr warte die Ukraine auf klare Einzelheiten zum Dialog zwischen den USA und Russland „und darauf, dass Putin das umsetzt, was Präsident Trump angekündigt hat“.

Patricia Hoffhaus

Von der Leyen unterstützt Selenskyjs Ruf nach Waffenstillstand

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützt die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach einem Waffenstillstand mit Russland. Zudem werde die EU den Finanzierungsbedarf der Ukraine für das kommende Jahr erörtern und weitere Mittel für Drohnen und Raketen zur Stärkung der Luftverteidigung bereitstellen, teilt die EU-Kommission mit.

Felicitas Dahmen

Selenskyj: Wusste von „Energie-Waffenruhe“ nichts

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben im Vorfeld nichts von der durch US-Präsident Donald Trump verkündeten „Energie-Waffenruhe“ mit Russland gewusst. Er sei jedoch bereit, eine solche Vereinbarung zu akzeptieren, sollten die Russen zustimmen, sagt Selenskyj in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. Die Ankündigung sei neu für ihn gewesen. „Wenn Präsident Trump das mit Putin ausgehandelt hat – sagen Sie uns bitte, wann die Waffenruhe beginnt – wir sind bereit und werden sie akzeptieren“, zitiert das Portal den ukrainischen Präsidenten. Trump hatte kurz zuvor eine Waffenruhe im Energiebereich zwischen den beiden Kriegsparteien mit sofortiger Wirkung verkündet.

Selenskyj teilte auf der Plattform X mit, er habe mit dem kanadischen Premier Mark Carney, dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und Nato-Generalsekretär Mark Rutte über den Vorstoß Trumps gesprochen. „Die Ukraine unterstützt die Waffenruhe, es ist aber wichtig, dass auch Russland dies tut“, schrieb er. „Wir warten jetzt auf die Details von der amerikanischen Seite.“

Felicitas Dahmen

Trump: Russland und Ukraine stimmen „Energie-Waffenruhe“ zu

Laut US-Präsident Donald Trump haben Russland und die Ukraine einer Vereinbarung zugestimmt, die er als „Energie-Waffenruhe“ bezeichnet. Diese gelte mit sofortiger Wirkung, erklärt Trump in den sozialen Medien. Einzelheiten nennt er nicht. Eine Bestätigung aus Kiew oder Moskau liegt zunächst nicht vor. Kurz zuvor hatte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit erklärt, dass die Ukraine ihre Angriffe auf russische Öl-Raffinerien einstelle, falls Russland im Gegenzug die ukrainische Energie-Infrastruktur verschone. Trump hatte einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien gefordert und sich für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen.

Anna Westkämper

Selenskyj stellt bei Waffenruhe Neuwahlen in Aussicht

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erklärt sich im Gegenzug für eine 60-tägige Waffenruhe Russlands zu Wahlen in der Ukraine bereit. „Bitte sagen Sie (Russlands Präsidenten Wladimir) Putin: Geben Sie uns zwei Monate, 60 Tage eines vollständigen Waffenstillstands – 60 Tage –, und wir werden Wahlen organisieren“, sagte er dem US-Sender ABC. US-Präsident Donald Trump hat einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien verlangt und sich überdies für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen. Zuvor hatte er Diesel-Lieferungen aus dem mit internationalen Sanktionen belegten Russland angekündigt.

Felicitas Dahmen

Selenskyj: Angriffsstopp muss auf Gegenseitigkeit beruhen

Die Ukraine ist Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge bereit, ihre Angriffe auf russische Öl-Raffinerien einzustellen, falls Russland im Gegenzug die ukrainische Energie-Infrastruktur verschont. Jeder Schritt zur Deeskalation müsse auf Gegenseitigkeit beruhen und mit echten Garantien einhergehen, erklärt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien gefordert und sich für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen.

Vivian Melchert

23 Tote und viele Verletzte nach russischen Angriffen in Saporischschja

Bei russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine mindestens 23 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien drei Minderjährige, 18 seien bei der Attacke verletzt worden, teilte der ukrainische Zivilschutz mit. Such- und Rettungsarbeiten dauern demnach an. Getroffen wurden den Angaben zufolge mehrere Wohngebäude. Nach Angaben von Regionalgouverneur Mychajlo Semikin griff Russland am frühen Samstagmorgen mehrere Orte in der Stadt gleichzeitig an.

Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump für Diesel-Käufe in Russland Sanktionen gegen das Land gelockert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt mit Blick auf Russlands jüngste Angriffe auf : „Heute hat sich Russland für die Aufhebung der Sanktionen auf Diesel-Exporte bedankt, indem es fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser in Saporischschja abgeworfen hat“. Damit übte er so scharfe Kritik an der US-Regierung wie selten zuvor.

Die Ukraine nahm bei Gegenangriffen ihrerseits das südrussische Gebiet Rostow ins Visier. Auf der Nasa-Website Firms, die weltweit Brandherde erfasst, waren mehrere Feuer dort zu sehen, wo sich ein Erdöl verarbeitendes Unternehmen befindet. Der Gouverneur der Region, Juri Sljussar, schrieb bei Telegram von Bränden und Schäden an Wohnhäusern infolge ukrainischer Angriffe. Zudem sei eine Eisenbahnbrücke beschädigt worden. Sechs Menschen benötigten demnach ärztliche Hilfe.

Felicitas Dahmen

Russischer KI-Konzern Yandex meldet erneuten Drohnenangriff

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist der russische Technologie- und KI-Konzern Yandex nach eigenen Angaben Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Diesmal sei Infrastruktur des Unternehmens beschädigt worden, was zu einer vollständigen Abschaltung eines Rechenzentrums in der Region Wladimir geführt habe. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, aber einige Dienste seien für Nutzer derzeit nicht verfügbar.

Sarah Sendner

Russland lockert Diesel-Exportverbot nach Einigung mit Trump

Nach der Vereinbarung zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump hebt die russische Regierung ihr Exportverbot für Diesel teilweise auf. Die Lockerung gelte mit sofortiger Wirkung, teilt die Führung in Moskau mit. Demnach sollen die USA und die Weltmärkte wieder mit russischem Treibstoff versorgt werden. „Die Produktionsmengen reichen aus, um sowohl die Inlandsnachfrage vollständig zu decken als auch die Exporte auf den Weltmarkt in den festgelegten Mengen zu bedienen“, erklärt der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak.

Sarah Sendner

Neuer britischer Premier sagt Ukraine weitere Russland-Sanktionen zu

Der neue britische Premierminister Andy Burnham sagt der Ukraine eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland zu. Dies solle die russische Kriegsmaschinerie weiter einschränken, macht Burnham in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj deutlich, wie der britische Regierungssitz Downing Street mitteilt. Beide Politiker betonen demnach die Notwendigkeit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und vereinbaren ein baldiges persönliches Treffen. Burnham fordert zudem einen Energie-Waffenstillstand. Demnach müsse Russland seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur sowie auf die Schifffahrt im Schwarzen Meer beenden.

Sarah Sendner

Trump fordert Ablösung des ukrainischen Präsidenten

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert. Wolodymyr Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden, behauptete Trump in Washington. „Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.“

Trump zufolge sollten sich die Ukrainer einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne. Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das „aus irgendeinem Grund nie getan.“

Julie Leduc

Bericht: US-Unterhändler für Ukraine könnten bald nach Moskau reisen

Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner könnten einem Medienbericht zufolge in den kommenden zwei Wochen nach Moskau reisen. Dies meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Insider. Witkoff und Kushner leiten die Vermittlungen der USA für ein Ukraine-Friedensabkommen. Sie nahmen am Freitag in Miami an Gesprächen mit Delegationen aus der Ukraine, Europa und der Nato teil, die Insidern zufolge sechs Stunden gedauert haben sollen. Im Anschluss sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person, die USA, die Ukraine und europäische Partner wollten Russland noch vor dem Winter einen gemeinsamen Vorschlag zur Beendigung des Krieges vorlegen. Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte jedoch nach einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump erklärt, eine baldige Wiederaufnahme von Friedensgesprächen sei unwahrscheinlich.

Vivian Melchert

Kreml-Berater: Putin-Trump-Telefonat war „sehr freundschaftlich“

Ein Kreml-Berater beschreibt das jüngste Telefonat zwischen dem russischen Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump als „sehr substanziell und freundschaftlich“. Das Gespräch am Freitag habe eineinhalb Stunden gedauert, sagt der außenpolitische Berater Juri Uschakow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. „Keiner von beiden wollte der Erste sein, der auflegt.“ Putin und Trump hätten buchstäblich gleichzeitig den Hörer aufgelegt. Die beiden Präsidenten vereinbarten in dem Gespräch russische Diesel-Lieferungen, mit denen Trump die Preise an den Zapfsäulen zu senken hofft. Dafür lockert der US-Präsident Sanktionen gegen Russland. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Vereinbarung in ungewöhnlich scharfen Worten.

Vivian Melchert

Verletzte und Stromabschaltung nach neuem Angriff auf Kiew

Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko unter anderem ein Restaurant getroffen. Sechs Menschen seien verletzt worden, fünf von ihnen ins Krankenhaus gebracht worden, schrieb er auf der Plattform Telegram. Weil ein Energieobjekt beschädigt worden sei, gebe es außerdem Probleme bei der Wasserversorgung.

Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der russischen Führung Terror gegen die Zivilbevölkerung vor. „Sie setzen auf eine Fortsetzung des Kriegs, Terror gegen normale Menschen und Zerstörung der Infrastruktur“, schrieb er in den sozialen Medien. Es brauche Signale zur Unterstützung der Ukraine und zur Einschränkung der Fähigkeit Russlands, Krieg zu führen.

Der staatliche Stromnetzbetreiber Ukrenergo teilte mit, dass ein Großteil der Verbraucher in der Hauptstadt und ihrem Umland infolge russischer Drohnenangriffe ohne Strom sei. Auch der Stromversorger DTEK schrieb bei Telegram von großflächigen Notabschaltungen.

Vivian Melchert

Russische Behörde: Tote bei ukrainischem Angriff auf Luhansk

Behördenvertreter in der von Russland kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk melden Opfer nach einem ukrainischen Drohnenangriff. Vier Zivilisten seien getötet worden, teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Region, Leonid Passetschnik, mit. Fünf weitere Menschen seien bei Angriffen in den vergangenen 24 Stunden verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Angaben nicht unabhängig überprüfen. Eine Stellungnahme der Regierung in Kiew liegt zunächst nicht vor.

Vivian Melchert

Russland: Putin übermittelt Trump Irans Position zur Konfliktlösung

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich nach Darstellung des Kreml als Vermittler in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran eingeschaltet. Putin habe US-Präsident Donald Trump die iranische Position zu einer möglichen Beilegung des Krieges zwischen den USA und dem Iran übermittelt, zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Dies sei in Abstimmung mit dem iranischen Präsidenten geschehen.

Alisa Swoboda

Westen will Russland offenbar neuen Friedensplan vor Winter unterbreiten

Die USA, die Ukraine und europäische Partner wollen Russland einem Insider zufolge noch vor dem Winter einen gemeinsamen Vorschlag zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vorlegen. Zu diesem Zweck hätten Unterhändler am Freitag in Miami sechs Stunden lang beraten, sagt eine mit den Gesprächen vertraute Person.

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sowie Delegationen aus der Ukraine, Europa und der Nato hätten daran teilgenommen. Bei den Gesprächen sei es unter anderem um ein Nachkriegspaket mit Sicherheitsgarantien der USA und Europas für die Ukraine gegangen. Zudem seien ein Wirtschaftsplan für die Ukraine sowie ein Weg zu einem EU-Beitritt Kiews diskutiert worden. Auch über „einige Ideen“ zu Gebietsfragen sei bei dem Treffen gesprochen worden, hieß es weiter, ohne dass Details genannt wurden.

Alisa Swoboda

Großbritannien hält trotz US-Russland-Deals an Ukraine-Hilfe fest

Großbritannien hält auch nach der Ankündigung eines Diesel-Geschäfts zwischen den USA und Russland an seiner Unterstützung für die Ukraine und den Sanktionen gegen Moskau fest.

„Die Haltung Großbritanniens könnte nicht klarer sein“, erklärt ein Regierungssprecher am Freitag. „Wir werden weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhält, die sie zur Selbstverteidigung braucht. Wir werden zudem den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat.“

Sarah Sendner

Kreml: Weder Putin noch Trump wollte zuerst auflegen

Nach Altkanzler Gerhard Schröder haben laut Kremlangaben auch US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Geburtstag gratuliert. Trump habe Putin während eines Telefonats Erfolg und Wohlbefinden gewünscht und auch nicht vergessen, Grüße von seiner Frau Melania zu übermitteln, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass. Putin habe Trump dafür gedankt.

Das Telefonat - laut Kreml das sechste in diesem Jahr - lief der Darstellung nach positiv: Weder Putin noch Trump hätten als Erster auflegen wollen, sagte Uschakow. Putin hatte am Mittwoch seinen 74. Geburtstag gefeiert und seinen wegen eines privaten Termins in Moskau weilenden Freund Gerhard Schröder zu der Feier eingeladen.

Sarah Sendner

Kreml: Ukraine für Stillstand bei Friedensgesprächen verantwortlich

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump der Ukraine die Schuld für den aktuellen Stillstand bei den trilateralen Friedensverhandlungen zugewiesen. Laut dem außenpolitischen Sprecher des russischen Präsidialamtes, Juri Uschakow, sagte Putin, Kiew habe die Gespräche durch Drohnenangriffe auf Moskau während der russischen Parlamentswahl im vergangenen Monat untergraben:“Mit dem massiven Drohnenangriff auf Moskau, andere Städte und Wahllokale am Hauptwahltag hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichte gemacht.“ Man werde nun prüfen, wann die Dreiergespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine wieder aufgenommen werden könnten.

Julie Leduc

Trump: Russland liefert Millionen Tonnen Diesel für USA und Weltmarkt

US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf umfangreiche Diesellieferungen geeinigt. Er habe ein äußerst erfolgreiches Gespräch mit Putin geführt, erklärt Trump.

Dabei sei vereinbart worden, dass Russland umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den US- und den Weltmarkt bereitstelle. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen und unmittelbar danach eine weitere Million Tonnen. Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien werde Russland anschließend in kurzer Zeit nochmals drei Millionen Tonnen Diesel liefern.

Henning Ott

Vier Ukrainer unter Spionageverdacht in Wien festgenommen

In Wien sind in dieser Woche vier ukrainische Staatsbürger unter dem Verdacht der Spionage festgenommen worden. Das bestätigte das österreichische Innenministerium am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Zwei der Verdächtigen seien am Montag festgenommen worden, zwei weitere am Donnerstag, sagte Innenminister Gerhard Karner. Die Festnahmen erfolgten dem Ministerium zufolge im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien.

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