Ukraine-Krieg: Ukraine-Friedensgespräche sollen an großen Öl-Deal geknüpft werden
Bei den US-Gesprächen mit Russland über ein Ende des Krieges geht es einem Bericht zufolge auch um Ölgeschäfte. Profitieren könnten Geschäftspartner aus dem Umfeld von Witkoff und Kushner.
Kushner und Witkoff bei ihrem Besuch in Moskau Anfang September: Sie könnten aus dem Deal einen persönlichen Nutzen ziehen. Foto: IMAGO/SNA
Washington. Die Gespräche der US-Regierung mit Russland über ein Ende des Krieges in der Ukraine haben sich einem Zeitungsbericht zufolge auf milliardenschwere Ölgeschäfte ausgeweitet. Von diesen würden Geschäftsleute mit Verbindungen zu den US-Verhandlungsführern Steve Witkoff und Jared Kushner profitieren, berichtete die „New York Times“.
Bei dem möglichen Deal, der von der Zustimmung der US-Regierung und des Kremls abhänge, gehe es um ein weltweites Netz aus Ölfeldern, Raffinerien und Tankstellen des russischen Energiekonzerns Lukoil.
Zu der Gruppe, die das Geschäft anstrebe, gehören neben dem US-Milliardär Todd Boehly zwei Konzerne aus dem Nahen Osten, die bereits mit Kushner oder Witkoffs Familie Geschäfte getätigt hätten, so die Zeitung. Das Weiße Haus, das US-Finanzministerium und Lukoil reagierten nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Es gibt wohl keine Hinweise darauf, dass Kushner oder Witkoff selbst von dem Geschäft profitieren würden, berichtet die New York Times weiter. Jedoch signalisiert das noch nicht abgeschlossene Geschäft eine Vermischung persönlicher Geschäftsbeziehungen mit geopolitischen Interessen.
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