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Ukraine meldet: Fünf Tote! Russen-Raketen treffen türkisches Schiff

Welt

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Ukraine – Russland soll nach ukrainischen Angaben ein ziviles Frachtschiff vor der Hafenstadt Odessa mit drei Marschflugkörpern angegriffen haben. Getroffen wurde demnach der unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Frachter „GOLDEN LEO“, der einer türkischen Reederei gehört und mit einer Getreideladung das Kampfgebiet verlassen hatte. Feuer an Bord – Suche läuft Nach Angaben der ukrainischen Marine kamen bei dem Angriff fünf Menschen ums Leben. Acht Besatzungsmitglieder konnten gerettet und in Krankenhäuser nach Odessa gebracht werden. Das Schicksal von fünf weiteren Crewmitgliedern ist laut ukrainischen Medien noch unklar, die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Nach ukrainischen Angaben feuerten die russischen Streitkräfte drei Marschflugkörper des Typs Ch-59/Ch-69 auf das Schiff ab. Die Raketen trafen den Bereich der Steuerbordseite des Aufbaus, wodurch an Bord ein Feuer ausbrach. Die ukrainische Marine spricht von einem gezielten Angriff auf ein unbewaffnetes ziviles Schiff und wirft Russland einen schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht vor. Kiew massiv beschossen Der Angriff erfolgte nur wenige Stunden nach einer weiteren Welle russischer Attacken auf die Ukraine . In der Nacht hatte Russland nach ukrainischen Angaben die Hauptstadt Kiew mit mehr als 40 Raketen und 120 Drohnen angegriffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der massivsten ballistischen Angriffe auf die Hauptstadt seit Kriegsbeginn. Nach offiziellen Angaben wurde mindestens ein Mensch getötet und 16 weitere verletzt. Zudem wurden Wohnhäuser, Autos und Infrastruktur beschädigt. Odessa schon am Vortag getroffen Bereits am Vortag war die Hafenstadt Odessa Ziel russischer Raketenangriffe. Nach ukrainischen Behördenangaben kamen dabei mindestens zwei Menschen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Das russische Verteidigungsministerium erklärte damals, Angriffe auf die Häfen Odessa und Piwdennyj hätten Frachtschiffe getroffen, die angeblich Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportiert hätten. Diese Darstellung reiht sich in die üblichen Propagandaerzählungen des Kremls ein.

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