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Ukraine-News aktuell: Sirenen heulen Polen auf

Allgemein

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Luftalarm: Sirenen heulen in Polen auf Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! In einer polnischen Stadt wird Luftalarm ausgelöst. Die ukrainische Hauptstadt wird erneut angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 30. Juli Acht Tote bei russischen Angriffen Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des "Kyiv Independent" das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es fünf Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Das genaue Ausmaß der Schäden war bei Tagesanbruch noch unklar. Luftalarm in polnischer Stadt In der polnischen Stadt Lublin hat es am frühen Donnerstagmorgen einen Luftalarm gegeben. "Ich kann bestätigen, dass tatsächlich eine Luftangriffsgefahr bestand. Diese Information stammt direkt vom Sicherheitszentrum der Regierung. Sie ist glaubwürdig und bestätigt", erklärte Marcin Bubicz, Sprecher des Woiwoden von Lublin, gegenüber der Zeitung "Wirtualna Polska". Nach wenigen Minuten ertönten weitere Sirenen, um die Entwarnung zu geben. Die Stadt liegt 90 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. In der Nacht hatte es erneut massive russische Angriffe mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern gegeben. Klitschko meldet Angriffe auf Kiew Russische Raketen haben in der Nacht zum Donnerstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Schäden angerichtet. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete auf Telegram von einem Brand in mehreren Gebäuden, die von herabfallenden Raketentrümmern getroffen worden seien. Auch in anderen Teilen der Ukraine hat es russische Luftangriffe gegeben, unter anderem in Lwiw im Westen. Selenskyj warnt vor Luftangriffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem angeblich unmittelbar bevorstehenden neuen schweren russischen Angriff aus der Luft gewarnt. Russland habe erst vor wenigen Tagen die Ukraine attackiert "und die Wahrscheinlichkeit ist hoch", dass ein solcher Schlag auch heute Nacht ausgeführt werde, schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs Anatolij Krywonoschko. Russischer Geschäftsmann niedergeschossen Der Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers ist bei einem Schusswaffenangriff verletzt worden. Andrej Tscheresow sei in der Nacht zum Mittwoch auf dem Heimweg von der Arbeit von einem unbekannten Angreifer attackiert worden, berichtete die russische Zeitung "Iswestija". Der Vorfall ereignete sich in Tula, rund 200 Kilometer südlich von Moskau. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen versuchten Mordes auf. Ukrainischer F-16-Kampfjet abgestürzt Die Ukraine hat einen der für sie wertvollen westlichen Kampfjets vom Typ F-16 verloren. Die Maschine sei an der Front unterwegs gewesen, um russische Luftangriffe abzufangen, hieß es aus dem Verteidigungsministerium in Kiew. Mittwoch, 29. Juli Russland greift an – Milchbetrieb gibt auf Russlands Krieg gegen die Ukraine trifft auch die Wirtschaft des Landes hart. Das zeigt das Beispiel eines Milchbetriebs in der Stadt Bohoduchiw in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine. Wie ein lokales Nachrichtenportal berichtet, muss die Firma den Betrieb nach einem russischen Drohnenangriff vom Mittwoch schließen. Verletzt worden sei bei dem Angriff zwar niemand, doch die Schäden an den Produktionsanlagen seien zu groß, um den Betrieb weiterzuführen, erklärte Betriebsleiter Dmytro Muraschkin nach Angaben der Nachrichtenagentur "RBC-Ukraine". Muraschkin zufolge hätten die Russen seinen Betrieb mehrfach ins Visier genommen, dieses Mal hätten sie ihr Ziel erreicht. Auf Bildern der Fabrik nach dem Angriff sind großflächige Schäden und Brandspuren zu erkennen. Dem Bericht von "RBC-Ukraine" zufolge hat auch die deutsche Handelskette Metro am Mittwoch angekündigt, ein Großhandelsgeschäft im südukrainischen Saporischschja nach wiederholten russischen Angriffen vorübergehend zu schließen. Zuletzt nahmen die russischen Truppen in der Ukraine auch gezielt Tankstellen ins Visier. Bei den Drohnenangriffen sterben auch immer wieder Zivilisten. Ein ukrainischer Branchendienst hat allein zwischen April und Anfang Juli mehr als 140 russische Drohnenangriffe auf Tankstellen registriert. Die Ukraine wiederum greift seit Monaten systematisch russische Raffinerien und Öldepots in Russland an. Zuletzt gerieten auch Logistikzentren des Onlinehändlers Wildberries ins Visier der Ukraine. Experten vermuten, dass die Ukraine mit diesen Angriffen unter anderem den Widerstand der Russen gegen den Krieg befeuern wollen. Kreml lässt Oppositionspartei überraschend bei Wahl antreten In knapp zwei Monaten ist in Russland Parlamentswahl und die Unzufriedenheit mit dem Krieg gegen die Ukraine ist groß. Sucht der Kreml jetzt ein Ventil? Mehr dazu lesen Sie hier. FSB erhebt Vorwürfe: Russland schreibt Telegram-Gründer Durow zur Fahndung aus Telegram ist der wichtigste Messengerdienst in Russland, die Behörden haben die App schon stark eingeschränkt. Jetzt geht der Kreml noch einen Schritt weiter. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries In der russischen Stadt Rjasan hat die Ukraine ein großes Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries und eine Raffinerie angegriffen. Der Gouverneur der Region südöstlich von Moskau, Pawel Malkow, bestätigte einen massiven Drohnenangriff. In Industriebetrieben seien Brände durch abstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden, teilte er in sozialen Netzwerken mit. In sozialen Medien kursierten diese Aufnahmen vom brennenden Lagerhaus in Rjasan:

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