DAX +0,56 % 25.502,06 Pkt 11:17:33 MDAX +1,35 % 32.398,64 Pkt 11:17:33 Euro Stoxx 50 +0,29 % 6.300,74 Pkt 11:17:30 Dow Jones +0,96 % 52.210,08 Pkt 22:52:48 S&P 500 +0,07 % 7.413,18 Pkt 22:52:41 Nasdaq -0,82 % 24.932,08 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,95 % 62.364,92 Pkt 08:45:03 Gold -0,78 % 4.042,80 USD 11:22:24 Silber -1,14 % 57,81 USD 11:22:04 Brent -2,65 % 86,02 USD 11:20:37 WTI -2,28 % 80,73 USD 11:22:32 Bitcoin -0,43 % 63.450,69 USD 11:32:22 EUR/USD -0,24 % 1,13680 USD 11:32:22 EUR/GBP +0,18 % 0,85500 GBP 11:32:34 EUR/CHF +0,16 % 0,93160 CHF 11:32:33 EUR/JPY -0,13 % 186,189 JPY 11:32:33

Ukraine-News: Ballistische Raketen-Angriffe auf Moskau ab Herbst möglich

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Ukraine könnte Moskau wohl schon im Herbst mit Raketen angreifen Aktualisiert am 28.07.2026 - 08:32 UhrLesedauer: 5 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Ukraine könnte Moskau wohl schon im Herbst mit ballistischen Raketen angreifen. Ein russischer Doppelmörder kämpft auf ukrainischer Seite. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 27. Juli Selenskyj in den USA eingetroffen: Treffen mit Trump geplant Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mittlerweile in den USA eingetroffen. Er teilte dies über den Kurznachrichtendienst X mit. Mit Blick auf sein geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärte er, oberste Priorität hätten die Raketenabwehr und die strategische Kooperation mit den USA. Die Ukraine benötigt zur Abwehr des russischen Angriffskriegs dringend mehr Unterstützung bei der Flugabwehr. Ukrainische Rüstungsunternehmen: Ukraine könnte schon im Herbst ballistische Raketen einsetzen Die Ukraine könnte Moskau womöglich bereits im Herbst mit ballistischen Raketen angreifen. Denis Shtilerman, Inhaber und Chefkonstrukteur des Rüstungsunternehmens Fire Point, erklärte im Gespräch mit dem Journalisten Dmitry Gordon, entsprechende Raketen befänden sich in der Endphase der Tests. Danach werde das Militär ab Herbst mit dem Einsatz gegen wichtige Moskauer Ziele beginnen. Bürgermeister: Moskau über Nacht mit mehr als 390 Drohnen angegriffen Die russische Hauptstadt Moskau ist nach Angaben des Bürgermeisters Sergej Sobjanin mit mehr als 390 Drohnen angegriffen worden. Die Drohnen hätten Moskau zwischen Montagabend und Dienstagmorgen angeflogen und seien größtenteils von der Luftabwehr "lange vor Erreichen der Stadt neutralisiert" worden, erklärte Sobjanin im Onlinedienst Telegram. 81 "feindliche" Drohnen seien zerstört worden, als sie sich Moskau näherten, fügte er hinzu. Der Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, meldete ebenfalls Drohnenangriffe. Dabei seien Wohnhäuser in der Stadt Tschechow und dem Dorf Waulowo beschädigt worden. Die Angriffe auf Moskau erfolgten wenige Stunden vor einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington. Dort empfängt US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Staatschef im Weißen Haus. Russischer Doppelmörder kämpft in der Ukraine Ein wegen eines besonders grausamen Doppelmordes verurteilter Russe ist offenbar an die Front in der Ukraine geschickt worden. Kirill Tscheplygin aus Atschinsk in der Region Krasnojarsk habe am 9. Juni einen Vertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnet, sagte die Mutter seiner getöteten Ex-Frau, das russische Exilmedium "Meduza" berichtet. Im Dezember 2025 war der 35-Jährige zu 19 Jahren und zwei Monaten Haft in einer Strafkolonie mit verschärften Bedingungen verurteilt worden. Tscheplygin hatte seine Ex-Frau Jekaterina und deren neuen Partner im Februar 2025 zunächst in einem Treppenhaus und anschließend auf der Straße mit einem Messer getötet. Die Mutter der Frau musste die Tat nach Angaben der Staatsanwaltschaft von einem Fenster aus mitansehen. Schon während der Ermittlungen soll Tscheplygin darum gebeten haben, an die Front geschickt zu werden, um einer Haftstrafe zu entgehen. Mehr als 11.000 Menschen hatten eine Petition gegen seine Freilassung unterschrieben. Die Angehörigen fürchten demnach, dass Tscheplygin nach einem möglichen Kriegseinsatz begnadigt werden und zurückkehren könnte. In Russland hat es wiederholt Fälle gegeben, in denen verurteilte Straftäter statt zur Verbüßung ihrer Haftstrafen für den Krieg gegen die Ukraine rekrutiert wurden. Kreml verkauft Rohdiamanten – um Putins Staatskasse aufzufüllen Russland will große Rohdiamanten aus seiner staatlichen Reserve versteigern. Nach Angaben des Finanzministeriums soll die Auktion am 9. September in Moskau stattfinden. Angeboten werden natürliche Diamanten mit einem Gewicht von mindestens 10,8 Karat. Die Steine stammen aus dem staatlichen Edelmetall- und Edelsteinfonds Gokhran. Die Diamanten werden in einzelnen Losen verkauft. Interessenten müssen zuvor eine Kaution von 200.000 Rubel hinterlegen. Erfolgreiche Bieter erhalten anschließend das Recht, Kaufverträge über die jeweiligen Steine abzuschließen. Die Auktion folgt auf umfangreiche Goldverkäufe der russischen Zentralbank. Dem Bericht von United24 zufolge wurden seit Januar 43,5 Tonnen Gold verkauft. Zugleich näherte sich das russische Haushaltsdefizit im ersten Halbjahr sechs Billionen Rubel. Drohne hatte Kamera: Russland griff Supermarkt wohl absichtlich an Die Drohne, mit der Russland einen ukrainischen Supermarkt angegriffen hat, war offenbar mit einer Kamera ausgestattet. Wolodymyr Tymoschko, Chef der Nationalen Polizei des Gebiets Tschernihiw, sagte dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Sender Suspilne, Russland habe die zivile Einrichtung nach ersten Erkenntnissen absichtlich angegriffen, um eine möglichst große Zahl von Opfern zu treffen. Er betonte, die Untersuchung deute darauf hin, dass es sich um einen "Terrorakt" handle – "einen Akt ihres sinnlosen Hasses gegen alles, was mit der Ukraine zu tun hat, insbesondere ihren Hass gegen jeden Menschen, einschließlich Zivilisten". Bei dem Angriff auf den ATB-Supermarkt in Tschernihiw starben zwei Menschen, darunter ein Kind. 20 weitere wurden verletzt. Loading... Loading... Loading...

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