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Ukraine-News: Drohnen-Angriffswelle auf russische Hauptstadt

Technologie

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Heftigster Drohnenangriff auf Moskau seit zwei Jahren Aktualisiert am 18.08.2026 - 09:35 UhrLesedauer: 9 Min. Russland droht einem Nato-Land wegen der Beteiligung an Drohnenangriffen. Derweil gab es einen großen Angriff auf Moskau. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 18. August Bürgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert Die russische Millionenmetropole Moskau und die umliegende Hauptstadtregion sind in der Nacht zum Ziel einer Angriffswelle mit ukrainischen Drohnen geworden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass handelte es sich um die heftigste derartige Attacke seit zwei Jahren. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte demnach mit, von Montagabend bis Dienstagmorgen seien 620 Drohnen in Richtung der Hauptstadtregion geflogen. Die meisten habe die Luftabwehr schon im Anflug abgewehrt, weitere 180 Drohnen seien dann im Raum Moskau vom Himmel geholt worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Im Moskauer Umland wurden nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow drei Menschen bei Drohnenangriffen an verschiedenen Orten verletzt, darunter eine Zehnjährige. Er berichtete von Schäden und mehreren Bränden an verschiedenen Orten der Region, unter anderem an Wohnhäusern. Einmal mehr trafen die ukrainischen Drohnenangriffe Worobjow zufolge ein Lagerhaus des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland Nach einem Bericht über den Einsatz britischer Drohnen bei ukrainischen Angriffen in Russland hat Moskau die Regierung in London vor den "Konsequenzen" gewarnt. Das Vereinigte Königreich werde sich für die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine "verantworten" und einen "Preis" zahlen müssen, erklärte die russische Botschaft in London. Lawrow laut Nordkorea: Arbeiten an gerechter Weltordnung Die staatliche nordkoreanische Agentur KCNA zitiert den russischen Außenminister Sergej Lawrow mit den Worten, beide Länder arbeiteten daran, eine neue und gerechte Weltordnung zu etablieren. Lawrow habe sich in einer Botschaft an die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui entsprechend geäußert, so KCNA. Lawrow habe zudem erklärt, die von Nordkorea entsandten Soldaten kämpften dafür, die "ukrainische Nazi-Clique" aus der Region Kursk zu vertreiben. Nordkorea hat seit Ende 2024 Truppen entsandt, um Russland dabei zu unterstützen, Kursk von der Ukraine zurückzuerobern. Russland importiert Benzin aus Indien nach Angriffen auf Raffinerien Russland importiert Benzin aus Indien, um Treibstoffengpässe nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien auszugleichen. Mindestens eine Ladung hat den russischen Inlandsmarkt erreicht, wie drei Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters sagen und Schiffsdaten von LSEG zeigen. Ein unter omanischer Flagge fahrender Tanker hat Anfang August rund 68.000 Tonnen Benzin im arktischen Hafen Witino entladen, von wo aus es per Bahn an inländische Abnehmer weitertransportiert wird. Laut LSEG-Daten werden in den kommenden zwei Wochen mindestens zwei weitere Benzinlieferungen aus Indien in russischen Häfen erwartet. Moskau hat wegen der Engpässe zudem Benzinimporte aus Belarus und Kasachstan aufgenommen sowie ein Exportverbot für Kraftstoffe verhängt. Montag, 17. August Tote und Verletzte bei russischen Angriffen Bei russischen Angriffen sind am Abend in der Ukraine mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In Saporischschja starben ein Mann und eine Frau bei einem Drohnenangriff auf eine Kleingartenanlage, wie der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. Bei weiteren Drohneneinschlägen sei in einer Gemeinde von Saporischschja der Strom ausgefallen. Aus der südukrainischen Hafenstadt Odessa meldeten die Behörden mindestens neun Verletzte durch russische Angriffe. "Der Feind setzt den Terror gegen die Zivilbevölkerung in der Region Odessa fort", schrieb der regionale Militärverwalter Oleh Kiper auf Telegram. Nach Angaben der Agentur Ukrinform wurden bei den russischen Drohnenangriffen ein Restaurant und mehrere Privathäuser getroffen. Mutmaßlich russische Drohne in Moldau zerschellt Eine vermutlich russische Drohne ist in den Luftraum von Moldau eingedrungen und auf einem Acker explodiert. Das unbekannte Fluggerät sei im Gebiet Stefan Voda im äußersten Südosten des Landes zerschellt und habe einen kleinen Brand ausgelöst, teilte die moldauische Polizei auf Telegram mit. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Experten untersuchten den Absturzort. Nach Darstellung ukrainischer Medien war eine russische Drohne vom Typ "Banderol" beim Anflug auf den Hafen von Odessa vom Kurs abgekommen und über die Grenze nach Moldau geflogen. In einer ersten Reaktion erklärte Präsidentin Maia Sandu bei Radio Moldova, dass die Drohnen im moldauischen Luftraum eine Gefahr für die Menschen darstellten. Die Verantwortung für diese Risiken sah sie bei Russland, das "diesen Krieg gegen die Ukraine ausgelöst hat". Protestnoten und diplomatische Maßnahmen würden nicht ausreichen, um die Politik Moskaus zu ändern. "Das Wichtigste, was wir tun können, um diese Drohnen sowohl in der Republik Moldau als auch in der Ukraine zu stoppen, ist, der Ukraine zu helfen, damit sie in diesem Krieg erfolgreich ist und Russland nicht mehr weiterkämpfen kann." Deutscher wegen Neun-Euro-Spende in Russland inhaftiert Die Polizei in Sankt Petersburg hat offenbar einen 41-jährigen deutschen Staatsbürger festgenommen. Das berichtet das russische Exilmedium "Meduza" unter Berufung auf die regionale Abteilung des russischen Innenministeriums. Demnach steht er im Verdacht, 900 Rubel, umgerechnet etwas mehr als neun Euro, an eine Organisation überwiesen zu haben, die von den russischen Behörden als "extremistisch" eingestuft wird. Laut dem in Sankt Petersburg ansässigen Nachrichtenportal "Fontanka" handele es sich dabei um eine Anti-Korruptions-Stiftung. Loading... Loading... Loading...

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