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Ukraine-News: Ghana wirft Russland illegale Rekrutierung von Bürgern vor

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Land fordert Ende von Russlands Rekrutierungen für die Front Aktualisiert am 18.08.2026 - 13:15 UhrLesedauer: 10 Min. Ghana verbittet sich die illegale Rekrutierung seiner Staatsbürger durch Russland. Derweil gab es einen großen Angriff auf Moskau. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 18. August Schwere Vorwürfe gegen Russland: 62 Ghanaer im Ukraine-Krieg getötet Der ghanaische Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa hat Moskau aufgefordert, die "illegale Rekrutierung" ghanaischer Staatsbürger für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. Laut Ablakwa wurden in der Ukraine 62 Staatsbürger seines Landes getötet, 15 werden noch vermisst. Auch andere Regierungen afrikanischer sowie asiatischer Länder hatten in der Vergangenheit Moskaus Bemühungen kritisiert, ihre Bürger als Söldner für den Krieg gegen die Ukraine zu rekrutieren. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte bei einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit Ablakwa, ghanaische Staatsbürger hätten Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium aus "Solidarität mit einem Land, das ihnen im Kampf gegen Rassismus geholfen hat", sowie aus "materiellen und finanziellen Gründen" unterzeichnet. Gebiet Charkiw: Zehn Tote nach russischem Raketenangriff Bei einem russischen Raketenangriff sind nach ukrainischen Behördenangaben im östlichen Gebiet Charkiw mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei dem Luftschlag in Petschenihy rund 55 Kilometer östlich von Charkiw seien auch acht Menschen verletzt worden, teilte der Gebietsgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Es sei zivile Infrastruktur beschädigt worden, darunter zehn Privathäuser, ein Café und Geschäfte. Bürgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert Die russische Millionenmetropole Moskau und die umliegende Hauptstadtregion sind in der Nacht zum Ziel einer Angriffswelle mit ukrainischen Drohnen geworden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass handelte es sich um die heftigste derartige Attacke seit zwei Jahren. Im Video | Drohnenhagel erschüttert Moskau Player wird geladen Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte demnach mit, von Montagabend bis Dienstagmorgen seien 620 Drohnen in Richtung der Hauptstadtregion geflogen. Die meisten habe die Luftabwehr schon im Anflug abgewehrt, weitere 180 Drohnen seien dann im Raum Moskau vom Himmel geholt worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Moskauer Umland wurden nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow drei Menschen bei Drohnenangriffen an verschiedenen Orten verletzt, darunter eine Zehnjährige. Er berichtete von Schäden und mehreren Bränden an verschiedenen Orten der Region, unter anderem an Wohnhäusern. Einmal mehr trafen die ukrainischen Drohnenangriffe Worobjow zufolge ein Lagerhaus des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland Nach einem Bericht über den Einsatz britischer Drohnen bei ukrainischen Angriffen in Russland hat Moskau die Regierung in London vor den "Konsequenzen" gewarnt. Das Vereinigte Königreich werde sich für die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine "verantworten" und einen "Preis" zahlen müssen, erklärte die russische Botschaft in London. Lawrow laut Nordkorea: Arbeiten an gerechter Weltordnung Die staatliche nordkoreanische Agentur KCNA zitiert den russischen Außenminister Sergej Lawrow mit den Worten, beide Länder arbeiteten daran, eine neue und gerechte Weltordnung zu etablieren. Lawrow habe sich in einer Botschaft an die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui entsprechend geäußert, so KCNA. Lawrow habe zudem erklärt, die von Nordkorea entsandten Soldaten kämpften dafür, die "ukrainische Nazi-Clique" aus der Region Kursk zu vertreiben. Nordkorea hat seit Ende 2024 Truppen entsandt, um Russland dabei zu unterstützen, Kursk von der Ukraine zurückzuerobern. Russland importiert Benzin aus Indien nach Angriffen auf Raffinerien Russland importiert Benzin aus Indien, um Treibstoffengpässe nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien auszugleichen. Mindestens eine Ladung hat den russischen Inlandsmarkt erreicht, wie drei Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters sagen und Schiffsdaten von LSEG zeigen. Ein unter omanischer Flagge fahrender Tanker hat Anfang August rund 68.000 Tonnen Benzin im arktischen Hafen Witino entladen, von wo aus es per Bahn an inländische Abnehmer weitertransportiert wird. Laut LSEG-Daten werden in den kommenden zwei Wochen mindestens zwei weitere Benzinlieferungen aus Indien in russischen Häfen erwartet. Moskau hat wegen der Engpässe zudem Benzinimporte aus Belarus und Kasachstan aufgenommen sowie ein Exportverbot für Kraftstoffe verhängt. Montag, 17. August Tote und Verletzte bei russischen Angriffen Bei russischen Angriffen sind am Abend in der Ukraine mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In Saporischschja starben ein Mann und eine Frau bei einem Drohnenangriff auf eine Kleingartenanlage, wie der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. Bei weiteren Drohneneinschlägen sei in einer Gemeinde von Saporischschja der Strom ausgefallen. Aus der südukrainischen Hafenstadt Odessa meldeten die Behörden mindestens neun Verletzte durch russische Angriffe. "Der Feind setzt den Terror gegen die Zivilbevölkerung in der Region Odessa fort", schrieb der regionale Militärverwalter Oleh Kiper auf Telegram. Nach Angaben der Agentur Ukrinform wurden bei den russischen Drohnenangriffen ein Restaurant und mehrere Privathäuser getroffen. Mutmaßlich russische Drohne in Moldau zerschellt Eine vermutlich russische Drohne ist in den Luftraum von Moldau eingedrungen und auf einem Acker explodiert. Das unbekannte Fluggerät sei im Gebiet Stefan Voda im äußersten Südosten des Landes zerschellt und habe einen kleinen Brand ausgelöst, teilte die moldauische Polizei auf Telegram mit. Personen seien nicht zu Schaden gekommen.

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