DAX -0,99 % 26.078,14 Pkt 11:45:02 MDAX -1,60 % 31.839,94 Pkt 11:45:02 Euro Stoxx 50 -0,01 % 6.467,55 Pkt 11:45:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +1,13 % 4.415,30 USD 11:50:01 Silber -1,10 % 63,24 USD 11:49:59 Brent +0,77 % 91,72 USD 11:49:58 WTI -0,25 % 84,73 USD 11:49:56 Bitcoin -0,48 % 64.371,57 USD 11:59:19 EUR/USD +0,23 % 1,16100 USD 11:59:56 EUR/GBP +0,14 % 0,85600 GBP 12:00:02 EUR/CHF +0,15 % 0,94030 CHF 12:00:01 EUR/JPY +0,06 % 184,641 JPY 12:00:02

Ukraine News: Herausforderung für Selenskij: Ex-Verteidigungsminister fordert Wahlen

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Krieg in der UkraineHerausforderung für Selenskij: Ex-Verteidigungsminister fordert Wahlen 19. August 2026, 0:21 Uhr| Fedorow ist der erste hochrangige Politiker des Landes, der sich für Neuwahlen ausspricht. Die Demokratie dürfe während des Krieges nicht als Geisel Russlands gehalten werden, sagt er. Alle Entwicklungen im Liveblog Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Ein Toter bei Drohnenexplosion nahe AKW Saporischschja Burnham: Großbritannien unterstützt Ukraine weiterhin zu 100 Prozent Moskau droht Großbritannien wegen britischer Drohnen gegen Russland Schneider in Kiew: Tschernobyl-Hülle muss repariert werden Bürgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert Herausforderung für Selenskij: Ex-Verteidigungsminister fordert Wahlen Der im Juli entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat mitten im Krieg gegen Russland Wahlen gefordert. Er sorgt damit für die größte innenpolitische Herausforderung für Präsident Wolodimir Selenskij seit Jahren. Fedorow ist der erste hochrangige Politiker des Landes, der seit Beginn der russischen Invasion einen solchen Vorstoß wagt. Bislang verbietet das ukrainische Gesetz Wahlen während des Krieges. In einem am Dienstagabend auf Youtube veröffentlichten Video sprach der 35-Jährige von einer „systemischen Regierungskrise“. „Die Demokratie darf nicht als Geisel Russlands gehalten werden“, sagte er. Es müsse ein legaler, sicherer und realistischer Mechanismus gefunden werden, der es der Ukraine erlaube, ihren demokratischen Prozess auch unter den Bedingungen eines langen Krieges zu erneuern. Das alte System lebe zu oft nach seinen eigenen Regeln, schütze sich selbst und habe Angst vor Veränderungen. Fedorow galt lange als enger Verbündeter Selenskijs, bis er im Juli nach sechs Monaten im Amt überraschend entlassen wurde. Er hatte bei seinem Amtsantritt umfassende Reformen versprochen. Nach Fedorows Entlassung war es in der Ukraine zu Protesten gekommen. Fedorow hatte zudem ein Angebot Selenskijs zurückgewiesen, als dessen Berater zu arbeiten. Mehr zu der Beziehung zwischen Selenskij und Fedorow lesen Sie hier: Ukraine meldet mehrere Tote und Verletzte nach russischem Drohnenangriff auf Bus In der südukrainischen Stadt Cherson ist nach Angaben der dortigen Behörden ein Bus zum Ziel eines russischen Drohnenangriffs geworden. Dabei wurden am Morgen vier Menschen getötet, wie Regionalgouverneur Oleksandr Prokudin auf Telegram mitteilte. Vier weitere Personen seien verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Prokudin veröffentlichte verschwommene Fotos, die einen gelben Bus mit blutverschmierten Stufen und zerbrochenen Fenstern zeigen. Selenskij empfängt neuen deutschen Botschafter in Kiew Der neue deutsche Botschafter in der Ukraine, Boris Ruge, hat nach seinem Dienstantritt Präsident Wolodimir Selenskij sein Beglaubigungsschreiben überreicht. „Wir sind sehr stolz darauf, so starke Freunde zu haben“, sagte der Staatschef gemäß einer Mitteilung. Selenskij dankte dabei Deutschland für die gewährte Hilfe. „Ihre Unterstützung ist die größte in Europa. Wir wissen das und erinnern uns daran“, sagte das Staatsoberhaupt. Bei dem Empfang in der historischen Sophienkathedrale in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sei auch der Ausbau der gemeinsamen Rüstungsproduktion besprochen worden. Ruge trat seinen Dienst bereits vergangene Woche an. Der 64-Jährige gilt als Außen- und Sicherheitsexperte und war zuvor als Beigeordneter Generalsekretär der Nato für Politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik in Brüssel tätig. Vor seiner Tätigkeit bei der Nato arbeitete der Spitzendiplomat unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, Gesandter in der US-Hauptstadt Washington sowie deutscher Botschafter in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien. Umbettung: Gebeine eines Nationalisten nach Kiew überführt Mit einem Staatsbegräbnis ehrt die Ukraine den 1938 ermordeten umstrittenen ukrainischen Nationalistenführers Jewhen Konowalez. „Wir bringen einen herausragenden Sohn des ukrainischen Volkes nach Hause zurück“, sagte Präsident Wolodimir Selenskij bei der Zeremonie auf einem Militärfriedhof unweit der Hauptstadt Kiew. Konowalez wurde 1891 in Österreich-Ungarn in der heutigen Westukraine geboren. Als österreichischer Soldat kämpfte er im Ersten Weltkrieg und beteiligte sich nach seiner russischen Kriegsgefangenschaft am Aufbau des 1920 gescheiterten ersten ukrainischen Staats. Ab 1929 führte er die neu gegründete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die sich am Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland orientierte. Die OUN war für terroristische Anschläge wie die Ermordung des polnischen Innenministers 1934 verantwortlich. Konowalez wurde 1938 von einem sowjetischen Agenten in Rotterdam getötet und dort zunächst begraben. Vor der Umbettung von Konowalez wurde bereits sein Nachfolger bei der OUN, Andrij Melnyk, in die Ukraine überführt. Weitere im Ausland bestattete Ukrainer sollen folgen. Kiew plant dabei die Neubestattung der sterblichen Überreste von „Unabhängigkeitskämpfern“ in einer „Pantheon“ genannten Gedenkstätte. Selenskij nimmt auf dem Nationalen Militärfriedhof in der Nähe von Kiew an der Umbettungszeremonie für Jewhen Konowalez teil. . President Of Ukraine/APA Images Ein Toter bei Drohnenexplosion nahe AKW Saporischschja Eine Drohne hat in der Ukraine mehr als ein Dutzend Mitarbeiter des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja angegriffen. Wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien unter Berufung auf die von Moskau eingesetzte AKW-Leitung mitteilte, wurde eine Person getötet, 15 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Sämtliche Opfer seien AKW-Angestellte und Mitarbeiter von Subunternehmen, hieß es. Die Drohne explodierte demnach am Morgen bei einer Bushaltestelle, die von den AKW-Mitarbeitern auf dem Weg zur Arbeit genutzt wird. Zuvor hatten die russischen Besatzungsbehörden den Angriff gemeldet und machte Kiew dafür verantwortlich. In Moskau teilte das zentrale Ermittlungskomitee mit, dass Strafverfahren wegen der Terroranschläge im Gebiet Saporischschja und in der Hauptstadtregion eingeleitet worden seien. Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Reaktion. Der IAEA wurden auch weitere Angriffe im Industriegebiet um das frontnahe Atomkraftwerk gemeldet. IAEA-Chef Rafael Grossi rief dazu auf, Angriffe auf AKW und ihre Mitarbeiter sofort einzustellen. Solche Attacken stellten ein großes Risiko für die nukleare Sicherheit dar, betonte er auf der Plattform X. Burnham: Großbritannien unterstützt Ukraine weiterhin zu 100 Prozent Großbritannien wird die Ukraine nach den Worten von Premierminister Andy Burnham weiterhin vollumfänglich gegen die russische Invasion unterstützen. „Großbritannien tut das, was es seit Langem angekündigt hat, nämlich die Ukraine zu 100 Prozent gegen diesen von Wladimir Putin geführten illegalen Krieg zu unterstützen“, sagt Burnham vor Journalisten. Zuvor hatte Russland die Regierung in London vor Konsequenzen gewarnt, da Berichten zufolge Drohnen aus britischer Produktion bei Angriffen auf russisches Territorium eingesetzt worden seien. Großbritannien sei kein Partner nur in guten Zeiten und werde der Ukraine in der Stunde der Not beistehen, erklärt der Premierminister weiter. Moskau droht Großbritannien wegen britischer Drohnen gegen Russland Nach einem Medienbericht über den Einsatz britischer Drohnen durch die Ukraine für Angriffe in Russland droht Moskau Großbritannien mit Konsequenzen. Der Bericht bestätige, dass London bewusst auf eine Eskalation des Ukraine-Kriegs setze, während es „heuchlerisch einen Wunsch nach Frieden“ bekunde, teilte die russische Botschaft in dem Nato-Land mit. „Londons Vorgehen wird zwangsläufig Konsequenzen haben, für die das Land zur Rechenschaft gezogen werden muss“, hieß es weiter in der russischen Stellungnahme. „Je tiefer seine Verstrickung in den Konflikt“ sei, desto höher werde der Preis sein, den es dafür zahlen müsse. Als Reaktion sagte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums der BBC, Großbritannien stehe „Schulter an Schulter“ mit der Ukraine. Kiew wehrt sich seit mehr als vier Jahren mithilfe westlicher Waffenlieferungen gegen den russischen Angriffskrieg. Die britische Sunday Times hatte berichtet, dass Drohnen britischer Hersteller erstmals von der Ukraine eingesetzt worden seien, um Ziele im russischen Hinterland anzugreifen. Drohnen von zwei britischen Unternehmen seien an die Ukraine geliefert worden. Die ukrainischen Streitkräfte setzten sie für Angriffe mit großer Reichweite ein. Bei ihren Informationen berief die Zeitung sich auf Quellen aus dem ukrainischen Militär. Auch die BBC meldete unter Berufung auf eine nicht näher beschriebene Militärquelle, dass Kiew britische Drohnen bei den Angriffen eingesetzt habe. „Russland sollte keinerlei Zweifel an der Entschlossenheit dieser Regierung haben, sich der russischen Aggression entgegenzustellen – in der Ukraine sowie gegenüber dem Vereinigten Königreich und unseren Verbündeten“, sagte der Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums. Das Vereinigte Königreich sei „entschlossen, der Ukraine die Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, die sie benötigt, um sich gegen Putins illegale Invasion zu verteidigen“. Kiew hat seine Gegenangriffe vor allem mit Drohnen in den vergangenen Monaten ausgeweitet. Diese treffen immer wieder Ölraffinerien und Logistikzentren des größten russischen Online-Versandhandels Wildberries. Es gibt wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe, die Moskaus Kriegswirtschaft treffen. Lorenz Zeck Schneider in Kiew: Tschernobyl-Hülle muss repariert werden Bundesumweltminister Carsten Schneider hat der von Russland angegriffenen Ukraine bei einem Besuch in Kiew Hilfe bei der Beseitigung der Schäden an der Schutzhülle der Atomruine Tschernobyl zugesichert. „Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine“, sagte der SPD-Politiker, der am Morgen in der ukrainischen Hauptstadt mit dem Zug eintraf. Er will auch die Sperrzone mit dem 1986 havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl besuchen. Dort gibt es Schäden nach einem Drohnenangriff an dem Stahlbogen der Atomruine. Die Abschirmfunktion der Stahlkonstruktion über dem Reaktor, die mit Milliardenkosten über einen zuvor gebauten Betonsarkophag gezogen wurde, ist laut Experten nun nicht mehr gewährleistet. Die komplexen Reparaturkosten werden nach Angaben der Kraftwerksleitung auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Angestrebt werde eine internationale Kofinanzierung mit einem „wesentlichen Beitrag“ der EU und der Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7). „Ziel der Reise ist es, gemeinsam mit den ukrainischen Partnern frühzeitig Potenziale für eine klimafreundliche, resiliente Erneuerung der Infrastruktur und des weiteren Wiederaufbaus auszuloten, auch unter Beteiligung der deutschen Wirtschaft“, teilte das Umweltministerium zu Beginn des Besuchs mit. Schneider werde von Unternehmensvertretern begleitet, deren Firmen auf klimafreundliche Technologien spezialisiert sind. Bundesumweltminister Carsten Schneider (re.) wird bei seiner Ankunft von Boris Ruge, dem deutschen Botschafter in der Ukraine, begrüßt. Handout/Berlin/Deutsche Botschaft Ukraine via dpa Ukraine: Zehn Tote bei russischem Raketenangriff in Region Charkiw Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Dorf in der nordostukrainischen Region Charkiw sind örtlichen Behörden zufolge zehn Menschen getötet worden. Acht weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mitteilt. Bei dem Angriff auf die Ortschaft Petschenihy seien zudem zehn Wohnhäuser, ein Café, eine Postfiliale, ein Geschäft und mindestens sieben Autos beschädigt worden. Lorenz Zeck Bürgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert Die russische Millionenmetropole Moskau und die umliegende Hauptstadtregion sind in der Nacht zum Ziel einer Angriffswelle mit ukrainischen Drohnen geworden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass handelte es sich um die heftigste derartige Attacke seit zwei Jahren. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte demnach mit, von Montagabend bis Dienstagmorgen seien 620 Drohnen in Richtung der Hauptstadtregion geflogen. Die meisten habe die Luftabwehr schon im Anflug abgewehrt, weitere 180 Drohnen seien dann im Raum Moskau vom Himmel geholt worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Über mögliche Opfer oder Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Die ukrainische Luftwaffe fliegt nahezu täglich große Angriffswellen gegen die russische Hauptstadtregion. Schon in der Nacht zu Sonntag wurde das Moskauer Gebiet laut Sobjanin von ungefähr 600 Drohnen attackiert – demnach gab es neben einem Todesopfer auch mehrere Verletzte. Drohne in Moldau zerschellt Eine vermutlich russische Drohne ist in den Luftraum von Moldau eingedrungen und auf einem Acker explodiert. Das unbekannte Fluggerät sei im Gebiet Stefan Voda im äußersten Südosten des Landes zerschellt und habe einen kleinen Brand ausgelöst, teilte die moldauische Polizei auf Telegram mit. Personen seien nicht verletzt worden. Experten untersuchten den Absturzort. Nach Darstellung ukrainischer Medien war eine russische Drohne vom Typ Banderol beim Anflug auf den Hafen von Odessa vom Kurs abgekommen und über die Grenze nach Moldau geflogen. EU-Außenbeauftragte will Russland-Sanktionen ausweiten Die EU will die Russland-Sanktionen ausweiten und damit den Druck auf Moskau wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter erhöhen. Im Herbst werde sie „die weitreichendste Sanktionsliste seit Beginn des Krieges“ vorlegen, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas der Welt. Sollte der Vorschlag beschlossen werden, werde sich die Zahl der sanktionierten russischen Personen, Unternehmen und Organisationen um ein Drittel erhöhen. „Der Druck muss verstärkt werden, bis Russland den Krieg beendet“, sagte Kallas der Zeitung weiter. Die bisherigen EU-Sanktionen hätten Russlands Kriegsmaschinerie schon mehr als eine Billion Euro gekostet. Sie hoffe auch, dass Europa und die USA beim Thema Sanktionen weiter zusammenrückten, sagte Kallas. Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kaja Kallas. Ezra Acayan/dpa Russischer Angriff auf Hafen-Infrastruktur in Region Odessa Russland hat ukrainischen Angaben zufolge bei einem nächtlichen Angriff die Hafen-Infrastruktur im Bezirk Ismajil in der südukrainischen Region Odessa ins Visier genommen. Dabei sind Brände entstanden, die inzwischen gelöscht wurden, wie die Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilen. Ismajil liegt nahe der rumänischen Grenze und beherbergt den größten ukrainischen Hafen an der Donau. Lorenz Zeck Russland: Sechs Tote bei ukrainischem Raketenangriff in Belgorod Bei einem ukrainischen Raketenangriff auf die russische Grenzregion Belgorod sind örtlichen Angaben zufolge sechs Menschen getötet worden. Vier weitere Personen wurden verletzt, wie der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Unter den Verletzten befinde sich auch ein 14-jähriges Kind. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der südrussischen Region Astrachan ist nach Behördenangaben eine Frau getötet worden. Der Angriff traf eine Industrieanlage, wie der örtliche Gouverneur mitteilt. Weitere Einzelheiten nennt er zunächst nicht. Luftangriffe auf Kiew und Moskau Kiew war erneut das Ziel russischer ballistischer Raketen. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von Explosionen und Feuern in der Stadt. Er forderte die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt auf, in Schutzräumen zu bleiben. Es gibt Berichte von mindestens einem Verletzten. Auch aus anderen Landesteilen gibt es Berichte über Luftangriffe mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen, betroffen waren demnach etwa die Industriestädte Krementschuk und Krywyj Rih. Die Ukraine benötigt dringend Abwehrraketen vom Typ Patriot, um ballistische Raketen abwehren zu können. Die russische Hauptstadt war Ziel eines der bislang größten ukrainischen Luftangriffe. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete, Russland sei insgesamt mit rund 600 Drohnen angegriffen worden, 201 davon habe die Luftabwehr in der Region Moskau zerstört. Einsatzkräfte seien an den Absturzstellen der Trümmer im Einsatz. Es gebe drei Verletzte. Die ukrainische Nachrichtenseite Kyiv Independent berichtet, die Angriffe in der Region Moskau hätten unter anderem Industrieeinrichtungen sowie einem Lager des russischen Online-Händlers Wildberries gegolten.

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