DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,13 % 62.131,34 Pkt 02:49:40 Gold +2,20 % 4.125,00 USD 02:54:29 Silber +1,51 % 58,16 USD 02:54:29 Brent +7,52 % 90,41 USD 02:50:16 WTI +6,69 % 84,56 USD 02:54:39 Bitcoin -0,32 % 63.700,83 USD 03:04:40 EUR/USD +0,68 % 1,14640 USD 03:04:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 03:04:42 EUR/CHF +0,03 % 0,93330 CHF 03:04:41 EUR/JPY +0,39 % 187,299 JPY 03:04:41

Ukraine-News: Russland greift immer wieder an - Milchbetrieb gibt auf

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Russland greift an – Milchbetrieb gibt auf Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der jüngste russische Angriff war zu viel für einen Betrieb bei Charkiw. In Russland brennt das nächste Logistikzentrum. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 30. Juli Selenskyj warnt vor Luftangriffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem angeblich unmittelbar bevorstehenden neuen schweren russischen Angriff aus der Luft gewarnt. Russland habe erst vor wenigen Tagen die Ukraine attackiert "und die Wahrscheinlichkeit ist hoch", dass ein solcher Schlag auch heute Nacht ausgeführt werde, schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs Anatolij Krywonoschko. Ukrainischer F-16-Kampfjet abgestürzt Die Ukraine hat einen der für sie wertvollen westlichen Kampfjets vom Typ F-16 verloren. Die Maschine sei an der Front unterwegs gewesen, um russische Luftangriffe abzufangen, hieß es aus dem Verteidigungsministerium in Kiew. Mittwoch, 29. Juli Russland greift an – Milchbetrieb gibt auf Russlands Krieg gegen die Ukraine trifft auch die Wirtschaft des Landes hart. Das zeigt das Beispiel eines Milchbetriebs in der Stadt Bohoduchiw in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine. Wie ein lokales Nachrichtenportal berichtet, muss die Firma den Betrieb nach einem russischen Drohnenangriff vom Mittwoch schließen. Verletzt worden sei bei dem Angriff zwar niemand, doch die Schäden an den Produktionsanlagen seien zu groß, um den Betrieb weiterzuführen, erklärte Betriebsleiter Dmytro Muraschkin nach Angaben der Nachrichtenagentur "RBC-Ukraine". Muraschkin zufolge hätten die Russen seinen Betrieb mehrfach ins Visier genommen, dieses Mal hätten sie ihr Ziel erreicht. Auf Bildern der Fabrik nach dem Angriff sind großflächige Schäden und Brandspuren zu erkennen. Dem Bericht von "RBC-Ukraine" zufolge hat auch die deutsche Handelskette Metro am Mittwoch angekündigt, ein Großhandelsgeschäft im südukrainischen Saporischschja nach wiederholten russischen Angriffen vorübergehend zu schließen. Zuletzt nahmen die russischen Truppen in der Ukraine auch gezielt Tankstellen ins Visier. Bei den Drohnenangriffen sterben auch immer wieder Zivilisten. Ein ukrainischer Branchendienst hat allein zwischen April und Anfang Juli mehr als 140 russische Drohnenangriffe auf Tankstellen registriert. Die Ukraine wiederum greift seit Monaten systematisch russische Raffinerien und Öldepots in Russland an. Zuletzt gerieten auch Logistikzentren des Onlinehändlers Wildberries ins Visier der Ukraine. Experten vermuten, dass die Ukraine mit diesen Angriffen unter anderem den Widerstand der Russen gegen den Krieg befeuern wollen. Kreml lässt Oppositionspartei überraschend bei Wahl antreten In knapp zwei Monaten ist in Russland Parlamentswahl und die Unzufriedenheit mit dem Krieg gegen die Ukraine ist groß. Sucht der Kreml jetzt ein Ventil? Mehr dazu lesen Sie hier. FSB erhebt Vorwürfe: Russland schreibt Telegram-Gründer Durow zur Fahndung aus Telegram ist der wichtigste Messengerdienst in Russland, die Behörden haben die App schon stark eingeschränkt. Jetzt geht der Kreml noch einen Schritt weiter. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries In der russischen Stadt Rjasan hat die Ukraine ein großes Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries und eine Raffinerie angegriffen. Der Gouverneur der Region südöstlich von Moskau, Pawel Malkow, bestätigte einen massiven Drohnenangriff. In Industriebetrieben seien Brände durch abstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden, teilte er in sozialen Netzwerken mit. In sozialen Medien kursierten diese Aufnahmen vom brennenden Lagerhaus in Rjasan: Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Bluesky -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Bluesky -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. Bluesky-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe. Auch eine Raffinerie in Perm sei angegriffen worden. Getroffen worden seien Ziele, die Russland für die Verlängerung seines Krieges nutze. Moskau müsse die Kosten seiner Kriegsführung jeden Tag spüren, erklärte er. "Wir müssen den Aggressor schwächen und weiter Druck ausüben, um diesen Krieg zu einem Ende zu bringen", sagte Selenskyj. Es seien auch Schnellboote der Schwarzmeerflotte auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim getroffen worden, teilte Selenskyj bei Telegram weiter mit. Russlands größter Versandhändler Wildberries teilte mit, dass in Rjasan das Logistikzentrum zur Sicherheit evakuiert und der Handel eingestellt worden sei. Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses Wildberries. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe verursachen große Schäden. Selenskyj wirft Wildberries vor, mit für den Krieg wichtigen Komponenten zu handeln. US-Senat macht Weg frei für schärfere Sanktionen gegen Moskau Der US-Senat hat einen weitreichenden Gesetzentwurf für Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft auf den Weg gebracht. In einer ersten Verfahrensabstimmung stimmten die Senatoren am Dienstag mit 86 zu zwölf Stimmen für die Vorlage, die den wirtschaftlichen Druck auf Moskau wegen des Kriegs in der Ukraine erhöhen soll. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verfolgte die Abstimmung im Kapitol. Sie galt als Würdigung des kürzlich verstorbenen republikanischen Senators Lindsey Graham, einem der einflussreichsten Unterstützer der Ukraine im Kongress, an dessen Beerdigungstag die Abstimmung stattfand. Der Entwurf würde Präsident Donald Trump die Befugnis geben, Zölle von bis zu 100 Prozent auf Importe aus Ländern wie China und Indien zu erheben, die in großem Umfang russisches Öl und Gas kaufen. Obwohl die Demokraten die Sanktionen grundsätzlich unterstützen, gibt es Bedenken wegen dieser neuen Zoll-Befugnisse für Trump. Einige befürchten höhere Importkosten und kritisieren die Vorlage als "massive Hintertür-Autorität" für Zölle, die auch europäische Verbündete treffen könnten. Der Entwurf ist noch mehrere Schritte von einer Verabschiedung entfernt und muss nach weiteren Abstimmungen im Senat auch vom Repräsentantenhaus gebilligt werden, das erst im September wieder zusammentritt. Auf Wunsch Trumps wurden auch Sanktionen gegen den Iran in das Paket aufgenommen. Loading... Loading... Loading... Medwedew: "Das ist eine Lüge des Feindes" In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr erneut rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bei einer Sitzung. In einem bei Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um massive Verluste bei den Streitkräften auszugleichen. Es handle sich um Lügen, Provokationen und Gerüchte, die der Feind gezielt verbreite, um die Lage in Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren, sagte Ex-Kremlchef Medwedew. Die Angst vor einer neuen Mobilmachung ist in Russland tatsächlich mit Händen greifbar, viele Menschen glauben den offiziellen Beteuerungen nicht. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht.

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