DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,13 % 62.131,34 Pkt 02:49:40 Gold +2,20 % 4.125,00 USD 02:54:29 Silber +1,51 % 58,16 USD 02:54:29 Brent +7,52 % 90,41 USD 02:50:16 WTI +6,69 % 84,56 USD 02:54:39 Bitcoin -0,32 % 63.700,83 USD 03:04:40 EUR/USD +0,68 % 1,14640 USD 03:04:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 03:04:42 EUR/CHF +0,03 % 0,93330 CHF 03:04:41 EUR/JPY +0,39 % 187,299 JPY 03:04:41

Ukraine-News: Russland schreibt Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung aus

Welt

Ukraine-News Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben von MDR AKTUELL Stand: 29.07.2026 19:46 Uhr Russland erlässt internationalen Haftbefehl gegen Telegram-Gründer Russischer Online-Händler Wildberries evakuiert Logistikzentrum in Zentralrussland Selenskyj berichtet von Zusage für Patriot-Lizenzen Die Kriegsereignisse gestern in einem kurzen Überblick Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg Chef von russischem Drohnenhersteller bei Schusswaffenangriff verletzt Der Geschäftsführer des russischen Drohnenherstellers Russian Air Transport Laboratory, Andrej Tscheresow, ist bei einem Schusswaffenangriff verletzt worden. Wie die russische Zeitung "Iswestija" schrieb, wurde er in der Nacht zum Mittwoch in Tula auf dem Heimweg von der Arbeit von einem unbekannten Angreifer attackiert. Die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen wegen versuchten Mordes auf. Informationen über Tscheresows Zustand wurden nicht veröffentlicht. Nach Angaben des örtlichen Ermittlungskomitees wurde er ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: AFP) Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht Das Nationale Olympische Komitee der Ukraine hat beim Sportgerichtshof CAS Berufung gegen die Entscheidung des Internationale Olympische Komitees (IOC) eingelegt, Beschränkungen gegen russische Sportler aufzuheben. Das Vorgehen des IOC verstoße gegen die Olympische Charta und ziehe Fakten der Suspendierung nicht in Betracht. Russlands Olympiakomitee war 2023 wegen der Aufnahme von Sportorganisationen in annektierten Gebieten der Ukraine suspendiert worden. Das IOC hob die Suspendierung am 7. Juli auf, nachdem die russische Seite einen Verzicht auf Aktivitäten in annektierten Gebieten erklärt hatte. Nach der IOC-Entscheidung können sich russische Athleten auch in Mannschaftssportarten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren. (Quelle: AFP) Selenskyj stellt Besuch von US-Sondergesandten in Kiew in Aussicht Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt baldige Beratungen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Aussicht. Es sei möglich, dass Witkoff und Kushner in den kommenden zwei Wochen zu Beratungen nach Kiew kommen, sagte Selenskyj dem US-Nachrichtenportal "Axios". Selenskyj hatte sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in Washington getroffen. Dabei ging es um die Wiederbelebung der Friedensverhandlungen mit Russland und eine Stärkung der ukrainischen Luftabwehr. (Quelle: Reuters) Insider: Russland bereitet Verlängerung von Diesel-Exportverbot vor Russland bereitet Insidern zufolge eine Verlängerung seines Exportverbots für Diesel um einen Monat vor. Die Beschränkung könnte jedoch Mitte August aufgehoben werden, falls sich die Versorgungslage im Inland verbessere, teilten zwei mit den Beratungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters mit. Das Energieministerium äußerte sich zunächst nicht dazu. Die russische Regierung hatte das Verbot am 8. Juli zunächst bis zum 31. Juli in Kraft gesetzt. Hintergrund sind Treibstoffengpässe infolge der ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und andere Öl-Infrastruktur. Russland ist nach den USA der weltweit zweitgrößte Exporteur von Diesel. (Quelle: Reuters) Neuer Armeechef plant Ausweitung der ukrainischen Luftangriffe Der neue ukrainische Oberkommandierende Mychajlo Drapatyj plant eine Ausweitung der ukrainischen Angriffe auf das russische Hinterland. Das teilte er nach einem ersten Telefonat mit dem Chef der Nato-Truppen in Europa, Alexus Grynkewich, auf sozialen Netzwerken mit. Zudem müsse das Einsickern russischer Truppen in die ukrainischen Verteidigungslinien verhindert werden. Drapatyj hatte mit Grynkewich darüber gesprochen, wie ein Sieg der Ukraine über Russland erreicht werden könne und welche Mittel dafür nötig seien. (Quelle: dpa) Selenskyj will bis zum Winter 300 Patriot-Luftabwehrraketen stationieren Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will bis zum Winter 300 Patriot Luftabwehrraketen in der Ukraine stationieren. Er sagte dem US-Nachrichtenportal "Axios", er erwarte, dass Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur im Winter wieder verstärken werde. Selenskyj stellte baldige Beratungen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Aussicht. Es sei möglich, dass Witkoff und Kushner in den kommenden zwei Wochen zu Beratungen nach Kiew kommen. (Quelle: Reuters) Selenskyj: Ukraine greift mehrere Ziele in Russland an Die Ukraine hat Präsident Selenskyj zufolge mehrere Ziele in Russland angegriffen. Es habe sich um Einrichtungen gehandelt, die dazu dienten, den Krieg zu unterstützen und zu verlängern. Selenskyj erklärte, es seien ein Logistikzentrum in der Stadt Rjasan, eine Ölraffinerie in der Region Perm sowie ein Exportterminal und ein Militärbetrieb in der Region Rostow angegriffen worden. Er berichtet außerdem von einem Angriff auf einen Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte auf der von Russland besetzten Krim, an dem deren Schnellboote stationiert sind. (Quelle: Reuters) Internationale Fahndung und Haftbefehl gegen Telegram-Chef Durow Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben und Haftbefehl erlassen. Das melden russische Nachrichtenagenturen. Dem Gründer des Messengerdienstes werde "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen. Demnach soll Telegram einen beliebten Dating-Bot nicht gelöscht haben, der nach Darstellung Moskaus vom ukrainischen Geheimdienst genutzt wird, um junge Russen "in terroristische und Sabotageaktivitäten hineinzuziehen". Auch französische Behörden ermitteln gegen Durow wegen Vorwürfen, Telegram sei nicht ausreichend gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform vorgegangen und habe nicht hinreichend mit den Strafverfolgungsbehörden kooperiert. Durow weist die Vorwürfe zurück. Der Telegram-Gründer wurde in Russland geboren. Er ist Staatsbürger Frankreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate. Telegram ist ein verschlüsselter Messenger-Dienst, der sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite für Informationen und Äußerungen zum Kriegsgeschehen genutzt wird. (Quelle: AFP, Reuters) Russischer Online-Händler evakuiert Logistikzentrum Der russische Online-Händler Wildberries hat nach eigenen Angaben sein Logistikzentrum in der zentralrussischen Stadt Rjasan evakuiert. Einen Grund für das Vorgehen nannte das Unternehmen, das als Pendant von Amazon in Russland gilt, nicht. Die Regierung der Oblast Rjasan hatte zuvor mitgeteilt, mehrere Industrieanlagen seien nach einem Drohnenangriff in Brand geraten. Wildberries hatte zuletzt wiederholt ukrainische Drohnenangriffe auf Lagerhallen an verschiedenen Standorten gemeldet. (Quelle: Reuters) Selenskyj: Trump sagt Ukraine Lizenzen für Patriot-Raketen zu US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj Lizenzen für die Produktion von Patriot-Abfangraketen zugesagt. Dadurch könne die Ukraine die Herstellung der dringend benötigten Raketen für ihre Luftverteidigung beschleunigen, sagte Selenskyj in einem Interview. Eine Bestätigung des Weißen Hauses lag zunächst nicht vor. Die Patriot-Systeme gelten als wichtigste Waffe der Ukraine zur Abwehr russischer ballistischer Raketen. Über eine stärkere Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung hatten Trump und Selenskyj zuvor bei ihrem Treffen im Weißen Haus gesprochen. (Quelle: dpa) Russland meldet 200.000 neue Freiwillige für Ukraine-Krieg Russland hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr rund 200.000 Freiwillige für den Krieg gegen die Ukraine gewonnen. Diese Zahl nannte der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew. Zugleich wies Medwedew Berichte über eine mögliche neue Mobilmachung zurück. Unabhängig überprüfen lässt sich die Angabe nicht. (Quelle: dpa) Ukraine räumt tödlichen Angriff auf iranisches Frachtschiff ein Die Ukraine hat den Angriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer bestätigt, bei dem ein iranischer Staatsbürger getötet wurde. Außenminister Andrij Sybiha erklärte nach einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi, Kiew habe die Hintergründe erläutert und wolle eine weitere Eskalation vermeiden. Ziel der Angriffe sei ausschließlich die Verteidigung gegen die russische Aggression. Der Iran hatte den Angriff scharf verurteilt und mit Konsequenzen gedroht. Russland warf der Ukraine vor, mit der Attacke die Sicherheit in der Kaspischen Region zu gefährden. (Quelle: dpa) Russland lockert Kraftstoffbeschränkungen nach ukrainischen Angriffen Russland hat in mehreren Regionen die wegen ukrainischer Drohnenangriffe eingeführten Beschränkungen beim Kraftstoffverkauf gelockert oder aufgehoben. Betroffen sind unter anderem Moskau, St. Petersburg sowie mehrere Regionen im Süden des Landes. Nach Angaben der russischen Regierung hat sich die Versorgungslage zuletzt verbessert. (Quelle: dpa) US-Senat einigt sich auf neue Russland-Sanktionen Republikaner und Demokraten im US-Senat haben sich auf ein Gesetz für schärfere Sanktionen gegen Russland verständigt. Der Entwurf sieht Strafmaßnahmen gegen die größten Käufer russischen Öls und Erdgases sowie gegen Staaten vor, die Moskau bei der Umgehung von Energiesanktionen unterstützen. Ziel sei es, Russlands Einnahmen zur Finanzierung des Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter zu verringern. Medienberichten zufolge könnte der Senat noch in dieser Woche darüber abstimmen. Da das Repräsentantenhaus bereits in der Sommerpause ist, dürfte das Gesetz jedoch frühestens im September in Kraft treten. (Quelle: dpa) Die Ereignisse gestern – 28. Juli 2026 Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump in Washington getroffen. Nach Angaben Selenskyjs ging es um Lizenzen für die ukrainische Produktion von Abfangraketen für das Patriot-Flugabwehrsystem. Beide Präsidenten sprachen demnach auch über eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen mit Russland. Die Ukraine griff nach russischen Angaben zudem den Großraum Moskau mit zahlreichen Drohnen an. Im Moskauer Umland soll eine Drohne in ein Wohnhaus eingeschlagen sein. Eine weitere Attacke traf demnach eine Recyclinganlage und löste einen Großbrand aus. Angaben zu möglichen Opfern gab es zunächst nicht. Bei weiteren mutmaßlich ukrainischen Drohnenangriffen wurden nach russischen Angaben mehrere Businsassen verletzt. In Schebekino in der Grenzregion Belgorod traf eine Drohne demnach einen Linienbus. 19 Menschen seien verletzt worden, sechs von ihnen schwer. Im russisch besetzten Horliwka im Gebiet Donezk wurden laut örtlichen Behörden fünf Menschen beim Einschlag einer Drohne in einen Bus verletzt. Ukraine-News am Mittwoch, 29. Juli 2026 Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages. Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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