DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 17:30:14 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 17:30:00 Dow Jones -0,11 % 53.708,46 Pkt 18:06:27 S&P 500 +0,47 % 7.785,15 Pkt 18:06:26 Nasdaq +0,39 % 26.691,03 Pkt 18:06:25 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,97 % 4.449,70 USD 17:56:24 Silber +0,59 % 65,26 USD 17:56:24 Brent +0,84 % 87,80 USD 17:56:09 WTI +0,49 % 81,65 USD 17:56:26 Bitcoin -0,80 % 62.894,21 USD 18:06:24 EUR/USD +0,48 % 1,15850 USD 18:06:20 EUR/GBP +0,06 % 0,85440 GBP 18:06:27 EUR/CHF +0,27 % 0,93990 CHF 18:06:27 EUR/JPY +0,41 % 184,429 JPY 18:06:27

Ukraine-News: Russland steuert auf Konflikt mit den USA wegen ukrainischer Angriffe zu

Technologie

Ukraine-News Russland steuert auf Konflikt mit den USA zu von MDR AKTUELL Stand: 14.08.2026 14:46 Uhr Italienische Kampfjets schießen Drohne über Lettland ab. Mutmaßlich russisches Öl läuft im Arabischen Meer aus. Die Ereignisse von gestern im kurzen Überblick Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg Mutter und Sohn bei russischen Angriffen in der Ukraine getötet Durch russische Drohnenangriffe sind in der ukrainischen Grenzregion Sumy zwei Menschen getötet worden. Ein Privathaus sei von zwei Drohnen in Brand gesetzt und zerstört worden, schrieb der Chef der örtlichen Militärverwaltung bei Telegram. Eine 29-jährige Frau und ihr neun Jahre alter Sohn seien dabei ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt. In der Stadt Smila in der Zentralukraine wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy fünf Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Die Behörde sprach von einer massiven Attacke auf zivile Infrastruktur. (Quelle: dpa) Russland weist Idee einer Waffenruhe im Schwarzen Meer zurück Russland weist die Idee einer Waffenruhe mit der Ukraine im Schwarzen Meer zurück. Es gebe keine Grundlage für "Halbheiten", die der Gegenseite nur eine Atempause verschaffen würden, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verstärkt. Dies trieb die weltweiten Getreidepreise in die Höhe. Die Ukraine hatte einem Insider zufolge Russland über einen Dritten ein Angebot übermittelt, die Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer auf beiden Seiten einzustellen. (Quelle: Reuters) Lawrow richtet Vorwürfe an die USA Russland Außenminister Sergej Lawrow hat im Interview des russischen Staatsfernsehens von Geheimdienst-Informationen über eine Verwicklung der USA in ukrainische Drohnen-Angriffe in Russland gesprochen. Er habe eine "ganze Reihe von Fragen" dazu seinem US-Kollegen Marco Rubio übermittelt und warte auf Antwort. Er bezeichnete es in dem Interview als "Tatsache, dass die USA weit tiefer in der Organisation und Ausführung von Schlägen tief im Gebiet der Russischen Föderation gegen zivile Ziele" verwickelt seien. Zugleich drohte Lawrow: "Wir werden alles zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist." Ein Ende der Kämpfe schloss er aktuell aus: "Wir können erst aufhören, wenn es eine langfristige, zuverlässige und nachhaltige Einigung gibt", sagte er. (Quellen: EBU, Reuters) Angeblich Wohnhäuser in Smila getroffen In Smila in der ukrainischen Region Tscherkassy sind fünf Menschen bei einem nächtlichen russischen Angriff verletzt worden. In einem neunstöckigen Wohnhaus brach nach Angaben des Rettungsdienstes ein Feuer aus. Laut Militärverwaltung wurde ein Wohnhaus direkt getroffen. (Quelle: EBU) Angeblicher Spion in Russland verurteilt Ein Gericht in Moskau hat einen russischen Staatsbürger zu 23 Jahren Haft verurteilt. Er soll als Spion Informationen über neue russische Waffen- und Raketensysteme an Polen geliefert haben, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass heute. (Quelle: Reuters) Angriff auf ukrainischen Donau-Bahnhof Russland hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau den Bahnhof der ukrainischen Hafenstadt Ismajil angegriffen. Man gehe davon aus, dass dort Rüstungsgüter und Treibstoff für die Ukraine verladen werden. Ismajil liegt am Unterlauf der Donau. Zudem wurden laut Ministerium zwei Hafen-Schlepper vor der ukrainischen Stadt Mykolajiw am Schwarzen Meer beschossen, die Frachtschiffe begleitet hätten. (Quelle: Reuters) Italiener schießen Drohne in Lettland ab Nach Angaben der lettischen Militärs haben italienische Eurofighter die abgelenkte Drohne in der Nacht vom Himmel geholt. Die Nato überwacht den Luftraum der Mitgliedsländer Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfflugzeuge haben. Die aktuell eingesetzten italienischen Jets sind in Siauliai im benachbarten Litauen stationiert. (Quelle: dpa) Mutmaßlich russisches Öl im Arabischen Meer Ein der russischen "Schattenflotte" zugerechneter Öl-Tanker sorgt im Arabischen Meer für eine Öl-Pest. Das als "Caroline Bezengi" und der Flagge von Kamerun fahrende Schiff war schon vor Wochen nach einer Explosion vor der Küste des Oman auf Grund gelaufen und die Besatzung in Sicherheit gebracht worden. Laut Tracking-Daten kam es aus dem russischen Öl-Hafen Noworossijsk im Schwarzen Meer und war auf dem Weg nach Indien – mit knapp einer Million Barrel (130.000 Tonnen) russischem Rohöl. Der Tanker unterliegt EU-Sanktionen, denn er wird der sogenannten Schattenflotte zugerechnet, mit der Russland versucht, Sanktionen zu umgehen. Offizieller Eigner soll die Firma Rentoor Ship Management im chinesischen Shanghai sein, die aber als Briefkastenfirma gilt. Vor 2014 war das Schiff unter dem Namen "SCF ALTAI" unterwegs und in Liberia registriert. SCF stand damals für "Sowkomflot", ein russisches Staatsunternehmen, das im März 2022 auf die EU-Sanktionsliste gesetzt wurde. (Quelle: MDR) Drohnenangriff auf Öl-Hafen Ust-Luga Bei einem Drohnenangriff ist nach russischen Behördenangaben das Gebiet um den Ostsee-Hafen Ust-Luga beschädigt worden. Das teilte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, mit. Details nannte er nicht. Ust-Luga ist ein wichtiger Umschlagplatz für Öl-Exporte. (Quelle: Reuters) Drohne über Lettland abgeschossen Eine ausländische Drohne ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und von Kampfjets eines Nato-Partnerstaats abgeschossen worden. Zuvor hatte Lettland in der betroffenen Region Balvi Luftalarm ausgelöst. Nach Angaben des lettischen Militärs soll die Drohne durch russische elektronische Mittel in den lettischen Luftraum geraten sein. Auch Finnland wurde in der Nacht aktiv. Im östlichen Golf von Finnland wurde zeitweise der Luft- und Schiffsverkehr gestoppt. Beide Länder grenzen an Russland. (Quellen: dpa, Reuters) Ein Toter bei Angriff auf Kramatorsk Bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kramatorsk ist nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet worden, 15 weitere seien verletzt. Die Stadt sei achtmal aus der Luft angegriffen worden, vermutlich mit Gleitbomben, hieß es. In einem großen Wohnblock sei Feuer ausgebrochen. Kramatorsk liegt im Osten der Ukraine nahe der Front im Gebiet Donezk. Die russischen Stellungen sind rund 20 Kilometer entfernt. (Quelle: dpa) Russland droht mit Beschlagnahme von Schiffen Russland hat westlichen Staaten erneut mit Gegenmaßnahmen gedroht, sollten sie russische Handelsschiffe beschlagnahmen. Außenminister Sergej Lawrow sagte, das könne Schiffe treffen, die "im Interesse der beteiligten Staaten" unterwegs seien. Die EU verschärft derzeit ihr Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte, mit der Russland die Sanktionen gegen insbesondere seine Öl-Exporte zu umgehen versucht. (Quelle: Reuters) Die Ereignisse gestern – 13. August 2026 Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Personenzug in der südukrainischen Region Odessa sind nach ukrainischen Angaben der Lokführer und sein Assistent getötet worden. Die Ukraine griff nach eigenen Angaben erneut die russische Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer an. Dabei seien Kriegsschiffe, Anlagen im Hafen und Luftabwehr-Stellungen beschädigt worden. Russische Behörden meldeten drei Tote, darunter ein achtjähriges Kind in einem Wohnhaus. Zudem attackierten ukrainische Drohnen Ziele in der russischen Republik Baschkortostan. In der Stadt Salawat soll eine Öl-Raffinerie und wieder ein Lager des russischen Versandhändlers Wildberries getroffen worden sein. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat die Ukraine jetzt einen gegenseitigen Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Schwarzen Meer vorgeschlagen. Eine russische Antwort lag zunächst nicht vor. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bat in den USA um den Verkauf von weiteren Patriot-Abfangraketen. Fünf Prozent der US-Bestände würden demnach helfen, den kommenden Winter zu überstehen. Derweil erreichte die internationale Militärhilfe für die Ukraine laut dem Institut für Weltwirtschaft in Kiel den höchsten Stand seit dem Ende der direkten US-Unterstützung. Die finanzielle und humanitäre Unterstützung liege dagegen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Ukraine-News am Freitag, 14. August 2026 Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages. Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren