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Ukraine-News: Russland steuert auf Konflikt mit den USA wegen ukrainischer Angriffe zu

Technologie

Ukraine-News Russland steuert auf Konflikt mit den USA zu von MDR AKTUELL Stand: 14.08.2026 21:02 Uhr Lawrow richtet Vorwürfe an die USA Italienische Kampfjets schießen Drohne über Lettland ab. Mutmaßlich russisches Öl läuft im Arabischen Meer aus. Die Ereignisse von gestern im kurzen Überblick Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg Russland räumt Engpässe bei Energieversorgung ein Russland hat eingeräumt, dass die Treibstoffversorgung in einigen Regionen aufgrund zunehmender Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien schwierig ist. Hinsichtlich der Versorgung der Tankstellen bleibe "die Lage in mehreren Regionen angespannt", erklärte die russische Regierung in Onlinediensten. Autofahrer und Unternehmen in Russland hatten bereits in den vergangenen Monaten mit Versorgungsengpässen zu kämpfen. Die Ukraine hatte ihre Angriffe gegen die russische Energieinfrastruktur verstärkt, um Russland den Geldhahn zur Finanzierung des Kriegs zuzudrehen. (Quelle: AFP) Deutsche Botschaft verschärft Reisewarnung Die deutsche Botschaft in Kiew hat die Reisewarnung für Deutsche in der Ukraine verschärft. Im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitstag am 24. August seien verstärkte Angriffe auf die Energieinfrastruktur und Verkehrsknotenpunkte nicht ausgeschlossen, schrieb die Botschaft in einer Mail. Gewarnt wurde vor allem vor einer Nutzung der Eisenbahn. "Die ukrainische Bahninfrastruktur sowie die Bahnbetriebe selbst sind nach wie vor Ziel russischer Luftangriffe", hieß es. (Quelle: dpa) Russland lehnt Waffenruhe für Schwarzes Meer ab Moskau lehnt den türkischen Vorschlag eines Stopps ukrainischer und russischer Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer ab. Russland sehe sich immer wieder mit "zügellosen Terrorakten" der Ukraine konfrontiert, die zivile Schiffe der Anrainerstaaten mit Drohnen angreife, sagte Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa in Moskau. Eine "halbherzige Maßnahme" wie eine begrenzte Waffenruhe verschaffe der Ukraine nur eine Atempause zur Nachrüstung, sagte sie nach Ministeriumsangaben. In den vergangenen Wochen hat die Ukraine mit ihren Drohnen systematisch Jagd auf russische Öltanker und Getreidefrachter im Asowschen Meer und an der Schwarzmeerküste Russlands gemacht. Auch eine türkische Lastwagenfähre wurde getroffen. Im Gegenzug hat Russland ukrainische Häfen attackiert und die internationale Schifffahrt dorthin zum Erliegen gebracht. Wegen der gefährlichen Lage im Schwarzen Meer hat der türkische Außenminister Hakan Fidan in Interviews eine Waffenruhe angeregt. Nach Medienberichten gab es auch einen ukrainischen Vorschlag für einen Stopp der Angriffe, der Russland über Dritte übergeben worden sei. (Quelle: dpa) Mutter und Sohn bei russischen Angriffen in der Ukraine getötet Durch russische Drohnenangriffe sind in der ukrainischen Grenzregion Sumy zwei Menschen getötet worden. Ein Privathaus sei von zwei Drohnen in Brand gesetzt und zerstört worden, schrieb der Chef der örtlichen Militärverwaltung bei Telegram. Eine 29-jährige Frau und ihr neun Jahre alter Sohn seien dabei ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt. In der Stadt Smila in der Zentralukraine wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy fünf Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Die Behörde sprach von einer massiven Attacke auf zivile Infrastruktur. (Quelle: dpa) Lawrow richtet Vorwürfe an die USA Russland Außenminister Sergej Lawrow hat im Interview des russischen Staatsfernsehens von Geheimdienst-Informationen über eine Verwicklung der USA in ukrainische Drohnen-Angriffe in Russland gesprochen. Er habe eine "ganze Reihe von Fragen" dazu seinem US-Kollegen Marco Rubio übermittelt und warte auf Antwort. Er bezeichnete es in dem Interview als "Tatsache, dass die USA weit tiefer in der Organisation und Ausführung von Schlägen tief im Gebiet der Russischen Föderation gegen zivile Ziele" verwickelt seien. Zugleich drohte Lawrow: "Wir werden alles zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist." Ein Ende der Kämpfe schloss er aktuell aus: "Wir können erst aufhören, wenn es eine langfristige, zuverlässige und nachhaltige Einigung gibt", sagte er. (Quellen: EBU, Reuters) Angeblich Wohnhäuser in Smila getroffen In Smila in der ukrainischen Region Tscherkassy sind fünf Menschen bei einem nächtlichen russischen Angriff verletzt worden. In einem neunstöckigen Wohnhaus brach nach Angaben des Rettungsdienstes ein Feuer aus. Laut Militärverwaltung wurde ein Wohnhaus direkt getroffen. (Quelle: EBU) Angeblicher Spion in Russland verurteilt Ein Gericht in Moskau hat einen russischen Staatsbürger zu 23 Jahren Haft verurteilt. Er soll als Spion Informationen über neue russische Waffen- und Raketensysteme an Polen geliefert haben, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass heute. (Quelle: Reuters) Angriff auf ukrainischen Donau-Bahnhof Russland hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau den Bahnhof der ukrainischen Hafenstadt Ismajil angegriffen. Man gehe davon aus, dass dort Rüstungsgüter und Treibstoff für die Ukraine verladen werden. Ismajil liegt am Unterlauf der Donau. Zudem wurden laut Ministerium zwei Hafen-Schlepper vor der ukrainischen Stadt Mykolajiw am Schwarzen Meer beschossen, die Frachtschiffe begleitet hätten. (Quelle: Reuters) Italiener schießen Drohne in Lettland ab Nach Angaben der lettischen Militärs haben italienische Eurofighter die abgelenkte Drohne in der Nacht vom Himmel geholt. Die Nato überwacht den Luftraum der Mitgliedsländer Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfflugzeuge haben. Die aktuell eingesetzten italienischen Jets sind in Siauliai im benachbarten Litauen stationiert. (Quelle: dpa) Mutmaßlich russisches Öl im Arabischen Meer Ein der russischen "Schattenflotte" zugerechneter Öl-Tanker sorgt im Arabischen Meer für eine Öl-Pest. Das als "Caroline Bezengi" und der Flagge von Kamerun fahrende Schiff war schon vor Wochen nach einer Explosion vor der Küste des Oman auf Grund gelaufen und die Besatzung in Sicherheit gebracht worden. Laut Tracking-Daten kam es aus dem russischen Öl-Hafen Noworossijsk im Schwarzen Meer und war auf dem Weg nach Indien – mit knapp einer Million Barrel (130.000 Tonnen) russischem Rohöl. Der Tanker unterliegt EU-Sanktionen, denn er wird der sogenannten Schattenflotte zugerechnet, mit der Russland versucht, Sanktionen zu umgehen. Offizieller Eigner soll die Firma Rentoor Ship Management im chinesischen Shanghai sein, die aber als Briefkastenfirma gilt. Vor 2014 war das Schiff unter dem Namen "SCF ALTAI" unterwegs und in Liberia registriert. SCF stand damals für "Sowkomflot", ein russisches Staatsunternehmen, das im März 2022 auf die EU-Sanktionsliste gesetzt wurde. (Quelle: MDR) Drohnenangriff auf Öl-Hafen Ust-Luga Bei einem Drohnenangriff ist nach russischen Behördenangaben das Gebiet um den Ostsee-Hafen Ust-Luga beschädigt worden. Das teilte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, mit. Details nannte er nicht. Ust-Luga ist ein wichtiger Umschlagplatz für Öl-Exporte. (Quelle: Reuters) Drohne über Lettland abgeschossen Eine ausländische Drohne ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und von Kampfjets eines Nato-Partnerstaats abgeschossen worden. Zuvor hatte Lettland in der betroffenen Region Balvi Luftalarm ausgelöst. Nach Angaben des lettischen Militärs soll die Drohne durch russische elektronische Mittel in den lettischen Luftraum geraten sein. Auch Finnland wurde in der Nacht aktiv. Im östlichen Golf von Finnland wurde zeitweise der Luft- und Schiffsverkehr gestoppt. Beide Länder grenzen an Russland. (Quellen: dpa, Reuters) Ein Toter bei Angriff auf Kramatorsk Bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kramatorsk ist nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet worden, 15 weitere seien verletzt. Die Stadt sei achtmal aus der Luft angegriffen worden, vermutlich mit Gleitbomben, hieß es. In einem großen Wohnblock sei Feuer ausgebrochen. Kramatorsk liegt im Osten der Ukraine nahe der Front im Gebiet Donezk. Die russischen Stellungen sind rund 20 Kilometer entfernt. (Quelle: dpa) Russland droht mit Beschlagnahme von Schiffen Russland hat westlichen Staaten erneut mit Gegenmaßnahmen gedroht, sollten sie russische Handelsschiffe beschlagnahmen. Außenminister Sergej Lawrow sagte, das könne Schiffe treffen, die "im Interesse der beteiligten Staaten" unterwegs seien. Die EU verschärft derzeit ihr Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte, mit der Russland die Sanktionen gegen insbesondere seine Öl-Exporte zu umgehen versucht. (Quelle: Reuters) Die Ereignisse gestern – 13. August 2026 Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Personenzug in der südukrainischen Region Odessa sind nach ukrainischen Angaben der Lokführer und sein Assistent getötet worden. Die Ukraine griff nach eigenen Angaben erneut die russische Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer an. Dabei seien Kriegsschiffe, Anlagen im Hafen und Luftabwehr-Stellungen beschädigt worden. Russische Behörden meldeten drei Tote, darunter ein achtjähriges Kind in einem Wohnhaus. Zudem attackierten ukrainische Drohnen Ziele in der russischen Republik Baschkortostan. In der Stadt Salawat soll eine Öl-Raffinerie und wieder ein Lager des russischen Versandhändlers Wildberries getroffen worden sein. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat die Ukraine jetzt einen gegenseitigen Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Schwarzen Meer vorgeschlagen. Eine russische Antwort lag zunächst nicht vor. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bat in den USA um den Verkauf von weiteren Patriot-Abfangraketen. Fünf Prozent der US-Bestände würden demnach helfen, den kommenden Winter zu überstehen. Derweil erreichte die internationale Militärhilfe für die Ukraine laut dem Institut für Weltwirtschaft in Kiel den höchsten Stand seit dem Ende der direkten US-Unterstützung. Die finanzielle und humanitäre Unterstützung liege dagegen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Ukraine-News am Freitag, 14. August 2026 Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages. Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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