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Ukraine-News: Russlands Firmen spenden offenbar Milliarden für Putins Krieg

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Russische Firmen spenden offenbar Milliarden für Putins Krieg Aktualisiert am 18.08.2026 - 18:20 UhrLesedauer: 13 Min. Eine Drohne hat Mitarbeiter des AKW Saporischschja attackiert. Laut einem Bericht spenden Firmen Milliarden für Putins Krieg. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 18. August Rüstungschef: "Liefere mir mit dem russischen Geheimdienst Duell um mein Leben" Der Gründer des Waffenherstellers Donaustahl, Stefan Thumann, lebt wegen eines mutmaßlichen Mordkomplotts Russlands seit Monaten an ständig wechselnden Orten. "Ich liefere mir mit dem russischen Militärgeheimdienst ein Duell um mein Leben", sagte Thumann dem Sender RTL und dem Magazin "Stern" nach Angaben vom Dienstag. Er lebe "de facto im Untergrund". Bericht: Unternehmen spenden Milliarden für Putins Krieg Angesichts immer höherer Kosten für den Angriffskrieg gegen die Ukraine sind russische Geldgeber laut einem Medienbericht einem Spendenaufruf gefolgt und haben Milliarden in die Staatskasse gepumpt. Bis Mitte August seien 383,69 Milliarden Rubel (rund 3,9 Milliarden Euro) an freiwilligen Abgaben in den Haushalt geflossen, berichtete die russische Wirtschaftszeitung "Wedomosti". Das sei anderthalbmal so viel wie für das gesamte Jahr 2025. Die Summe übertraf demnach alle Erwartungen. Der Großteil der Mittel sei geflossen, nachdem es im März einen Aufruf gegeben hatte an die Unternehmer, meldete die Zeitung unter Berufung auf das Finanzministerium. Für solche Überweisungen kämen nicht nur große Konzerne infrage, sondern auch Einzelpersonen, Unternehmens- oder Familienstiftungen, erklärte der Chef des russischen Industriellen- und Unternehmerverbandes, Alexander Schochin, der Zeitung. Jeder Großspender entscheide selbst über die freiwillige Abgabe mit Blick auf die eigene finanzielle Situation. Wofür das Geld genau ausgegeben wird, ist nicht klar. Allerdings klafft im russischen Haushalt ein hohes Defizit wegen der immer höheren Ausgaben für Putins seit viereinhalb Jahren tobenden Angriffskrieg gegen die Ukraine. Laut "Wedomosti" könnte die Regierung im Herbst noch eine Übergewinnsteuer für den Finanzsektor einführen – also eine Sondersteuer auf Unternehmensgewinne –, um noch mehr Geld einzunehmen. Zur Finanzierung des Krieges hatte Putin schon die Einkommens- und auch die Mehrwertsteuer erhöhen lassen. Russland droht der Nato: Die Lage spitzt sich zu Westliche Waffen schlagen immer tiefer im russischen Hinterland ein. Zugleich baut Wladimir Putin seine Drohnenstreitkräfte aus und verschärft seine Drohungen. Die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der Nato wächst. Drohnenangriff am AKW Saporischschja – ein Toter, 15 Verletzte Eine Drohne hat in der Ukraine mehr als ein Dutzend Mitarbeiter des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja angegriffen. Wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien unter Berufung auf die von Moskau eingesetzte AKW-Leitung mitteilte, wurde eine Person getötet, 15 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Sämtliche Opfer seien AKW-Angestellte und Mitarbeiter von Subunternehmen, hieß es. Die Drohne explodierte demnach am Morgen bei einer Bushaltestelle, die von den AKW-Mitarbeitern auf dem Weg zur Arbeit genutzt wird. Zuvor hatten die russischen Besatzungsbehörden den Angriff gemeldet und machten Kiew dafür verantwortlich. In Moskau teilte das zentrale Ermittlungskomitee mit, dass Strafverfahren wegen der Terroranschläge im Gebiet Saporischschja und in der Hauptstadtregion eingeleitet worden seien. Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Reaktion. Der IAEA wurden auch weitere Angriffe im Industriegebiet um das frontnahe Atomkraftwerk gemeldet. IAEA-Chef Rafael Grossi rief dazu auf, Angriffe auf AKW und ihre Mitarbeiter sofort einzustellen. Solche Attacken stellten ein großes Risiko für die nukleare Sicherheit dar, betonte er auf der Plattform X. Ein Team der IAEA ist im permanent stillstehenden Kraftwerk stationiert, um die Lage zu überwachen und durch ihre Präsenz das Risiko von direkten Angriffen zu verhindern, die zu einem Atomunfall führen könnten. Belgischer Außenminister muss in Kiew in Luftschutzbunker Der belgische Außenminister Maxime Prévot hat bei seinem Besuch in Kiew ein Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Andrij Sybiha in einem Luftschutzbunker abhalten müssen. "Wegen russischer Drohnenangriffe auf unsere Hauptstadt haben wir unsere Gespräche unter der Erde im Luftschutzkeller des ukrainischen Außenministeriums geführt – eine tägliche Realität für Millionen Ukrainer", erklärte Sybiha. Der ukrainische Außenminister veröffentlichte ein Foto der beiden Politiker in einem fensterlosen Raum sowie ein Video, in dem die beiden eine Art Kellertreppe hinaufsteigen. Am Dienstagmorgen gab es in Kiew dreimal Luftalarm. Auch in anderen Regionen gibt es fast täglich Warnungen vor russischen Drohnen und Raketen. Bei einem Besuch im Juli musste EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ebenfalls kurzzeitig in einem Bunker Schutz suchen. Russen fürchten Putins Zugriff – und plündern ihre Konten Das Vertrauen in Russlands Finanzsystem schwindet – offenbar auch im Inland. Die Folgen treffen einen wichtigen Pfeiler der staatlichen Kriegsfinanzierung. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Auch Russland zielt auf Warenlager – aber die Ukraine ist besser vorbereitet Im Krieg gegen die Ukraine greift Russland immer wieder zivile Infrastruktur an. Jüngste Attacken bestätigen dieses Bild, offenbaren aber ein neues Muster. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. "Revolution der Militärtechnologie": Ukraine jagt Russlands Ziele fast live Schnelle Daten aus dem All verändern den Alltag ukrainischer Drohnenteams. Eine neue Technologie macht es möglich, deutlich schneller anzugreifen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Motorrad kollidiert mit Krankenwagen: Russischer Top-Manager stirbt in Moskau Ein Motorrad kollidiert im Zentrum Moskaus frontal mit einem Krankenwagen. Der Fahrer stirbt am Unfallort. Bei dem Toten handelt es sich um einen hochrangigen russischen Banker. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Burnham: Großbritannien unterstützt Ukraine weiterhin zu 100 Prozent Großbritannien wird die Ukraine nach den Worten von Premierminister Andy Burnham weiterhin vollumfänglich gegen die russische Invasion unterstützen. "Großbritannien tut das, was es seit langem angekündigt hat, nämlich die Ukraine zu 100 Prozent gegen diesen von Wladimir Putin geführten illegalen Krieg zu unterstützen", sagte Burnham vor Journalisten. Zuvor warnte Russland die Regierung in London vor Konsequenzen, da Berichten zufolge Drohnen aus britischer Produktion bei Angriffen auf russisches Territorium eingesetzt worden seien. Großbritannien sei kein Partner nur in guten Zeiten und werde der Ukraine in der Stunde der Not beistehen, erklärt der Premierminister weiter.

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