DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,01 % 53.463,05 Pkt 22:38:37 S&P 500 -0,48 % 7.707,98 Pkt 22:38:31 Nasdaq -1,18 % 26.331,09 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,20 % 66.111,47 Pkt 06:42:40 Gold +1,26 % 4.546,10 USD 06:47:36 Silber +2,08 % 67,10 USD 06:47:24 Brent +0,21 % 91,81 USD 06:47:36 WTI -1,61 % 84,45 USD 06:47:43 Bitcoin +0,25 % 69.459,27 USD 06:57:34 EUR/USD +0,85 % 1,16780 USD 06:56:54 EUR/GBP +0,32 % 0,85790 GBP 06:57:44 EUR/CHF -0,68 % 0,93380 CHF 06:57:44 EUR/JPY +0,23 % 185,123 JPY 06:57:44

Ukraine-News: Spritkrise in Russland - Kreml importiert Treibstoff

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Spritkrise ist zurück – Kreml reagiert Aktualisiert am 19.08.2026 - 19:16 UhrLesedauer: 17 Min. Kurz vor der Duma-Wahl müssen Russlands Autofahrer Schlange stehen. Selenskyj trennt sich von einer engen Mitarbeiterin. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 19. August "Hoffen, dass Russland verstanden hat": Nato schickt Putin eine deutliche Warnung Kaliningrad bereitet der Nato schon länger Sorgen. Nun hat das Militärbündnis rund um die russische Exklave ihre Fähigkeiten präsentiert – und ein brandneues Spezialflugzeug. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Spritkrise ist zurück – Kreml reagiert Das ölreiche Russland hat nach den Worten von Vizeministerpräsident Alexander Nowak mit dem Import von Kraftstoff begonnen. Zu den Mengen oder Herkunftsländern machte Nowak keine Angaben. Dem Kremlvertreter zufolge geht die Regierung in Moskau davon aus, dass mehrere Ölraffinerien nach planmäßigen Wartungsarbeiten in naher Zukunft den Betrieb wieder aufnehmen. Dann solle sich das Angebot an Russlands Tankstellen wieder verbessern. Russland ist eigentlich Exporteur von Kraftstoffen. Zahlreiche ukrainische Angriffe auf Energieanlagen in Russland haben den vergangenen Monaten aber zu einem Rückgang der Raffinerieproduktion geführt. Dies löste bis Anfang Juli landesweit Engpässe bei Diesel und Benzin aus. Nach einer kurzen Entspannungsphase bildeten sich in den vergangenen Tagen wieder vielen Teilen Russlands Autoschlangen vor Tankstellen. Selenskyj feuert Vertraute Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat nach einer neuen Razzia der Anti-Korruptionsbehörden in Kiew die Vizechefin des Präsidialbüros in Kiew entlassen. Das Dekret über die Entlassung von Iryna Mudra veröffentlichte er auf der Internetseite des Präsidialamts. Einen Grund nannte er nicht. Zuvor waren die Anti-Korruptionsbehörden des Landes, ohne Nennung von Namen, erneut mit Durchsuchungen gegen Verdächtige vorgegangen. Die Spezialoperation diene dazu, "eine kriminelle Vereinigung aufzudecken, die unter der Leitung eines amtierenden und eines ehemaligen Abgeordneten des ukrainischen Parlaments tätig war", teilten das Nationale Anti-Korruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Spezialisierte Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) in Kiew mit. Auch ranghohe Beamte des Präsidialamts der Ukraine sowie weitere Personen sollten demnach an den Verbrechen beteiligt sein. Der Abgeordnete der Obersten Rada in Kiew, Oleksij Hontscharenko, teilte mit, dass sich die Ermittlungen konkret gegen die Stellvertreterin des Präsidentenbürochefs, Iryna Mudra, richteten. Medien in der Ukraine nannten den Namen ebenfalls unter Berufung auf andere Quellen. Als Verdächtiger wurde auch der Abgeordnete Wadym Stolar genannt. Korruptionsermittlungen in Ukraine vor Votum zu Verteidigungsminister In der Ukraine haben die Antikorruptionsbehörden eine Großrazzia gegen Abgeordnete sowie Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj gestartet. Dies geschah wenige Stunden vor einer entscheidenden Abstimmung im Parlament über den neuen Verteidigungsminister. Mit dem Votum will Selenskyj den Umbau seines Sicherheitskabinetts abschließen. Die Antikorruptionsbehörde Nabu und die spezialisierte Staatsanwaltschaft Sapo nannten zunächst keine Details zu den Ermittlungen. Kurz zuvor hatte der entlassene Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow in einer überraschenden Erklärung Wahlen trotz des anhaltenden Krieges gefordert. Die Abgeordneten sollten am Mittwoch über die Ernennung des ehemaligen Offiziers einer Spezialeinheit Jewhenij Chmara zu Fedorows Nachfolger abstimmen. Die Personalie folgt auf wochenlange politische Turbulenzen nach der Abberufung Fedorows. Dessen Absetzung hatte im Juli zu für Kriegszeiten ungewöhnlichen Protesten geführt: Tausende Demonstranten forderten auf den Straßen die Wiedereinsetzung des 35-jährigen Fedorow, der als Reformer des Ministeriums gilt. Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden haben ihr Vorgehen gegen Bestechlichkeit im Staatsapparat während des Krieges verschärft. Dies gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen für den angestrebten Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union. Behörden: Vier Tote bei russischem Angriff auf Bus in der Südukraine Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen fahrenden Bus in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach Behördenangaben mindestens vier Zivilisten getötet worden. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte die örtliche Staatsanwaltschaft. Der Gouverneur der Region Cherson, Oleksandr Prokudin, veröffentlichte Bilder, auf denen ein Kleinbus mit beschädigten Fensterscheiben und Blutspuren am Boden zu sehen sind. Russland greift die Ukraine seit Beginn seines Angriffskriegs im Februar 2022 fast täglich mit Drohnen und Raketen an. Die Ukraine reagiert mit Angriffen auf russisches Gebiet. Cherson stand von März bis November 2022 unter russischer Kontrolle und liegt nahe der Front. Ukraine: Staatsbegräbnis für umstrittenen Nationalistenchef Die Gebeine des 1938 ermordeten umstrittenen ukrainischen Nationalistenführers Jewhen Konowalez sind in die Ukraine überführt und mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt worden. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte bei der Zeremonie auf einem Militärfriedhof unweit der Hauptstadt Kiew: "Wir bringen einen herausragenden Sohn des ukrainischen Volkes nach Hause zurück." Mit Konowalez habe die Ukraine einen Teil ihrer selbst, ihrer Erinnerung und ihrer nationalen Geschichte zurückgeholt. An der feierlichen Beisetzung mit militärischen Ehren nahmen auch Ministerpräsident Serhij Korezkyj, Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk, Armeechef Mychajlo Drapatyj und weitere ukrainische Politiker teil. Konowalez wurde 1891 in Österreich-Ungarn in der heutigen Westukraine geboren. Als österreichischer Soldat kämpfte er im Ersten Weltkrieg und beteiligte sich nach seiner russischen Kriegsgefangenschaft am Aufbau des 1920 gescheiterten ersten ukrainischen Staats. Ab 1929 führte er die neu gegründete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die sich am Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland orientierte. Die OUN war für terroristische Anschläge wie die Ermordung des polnischen Innenministers 1934 verantwortlich. Konowalez wurde 1938 von einem sowjetischen Agenten in Rotterdam getötet und dort zunächst begraben. Loading... Loading... Loading...

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