DAX -0,06 % 26.303,96 Pkt 12:32:58 MDAX -0,75 % 32.163,86 Pkt 12:32:59 Euro Stoxx 50 +0,08 % 6.540,84 Pkt 12:32:45 Dow Jones +0,17 % 53.975,98 Pkt 22:40:36 S&P 500 +0,56 % 7.753,11 Pkt 22:38:36 Nasdaq +0,98 % 26.605,36 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +1,74 % 4.437,70 USD 12:37:55 Silber +0,16 % 65,21 USD 12:37:48 Brent +1,61 % 89,13 USD 12:37:14 WTI +1,81 % 83,62 USD 12:37:54 Bitcoin +0,43 % 64.184,30 USD 12:47:53 EUR/USD -0,15 % 1,15390 USD 12:47:25 EUR/GBP -0,26 % 0,85440 GBP 12:47:57 EUR/CHF +0,15 % 0,93530 CHF 12:47:57 EUR/JPY +0,68 % 183,718 JPY 12:47:57

Ukraine: Russland greift Kyjiw und andere Städte mit ballistischen Raketen an

Welt

Ukrainischen Angaben zufolge hat Russland in der Nacht auf Dienstag Kyjiw und andere Großstädte des Landes erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. In der südukrainischen Stadt Saporischschja wurden mindestens sechs Menschen getötet und weitere 19 verletzt, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Post auf X. Bei dem Angriff habe Russland nordkoreanische ballistische Raketen eingesetzt, fügte er hinzu. »Es war ein bösartiger Angriff, der darauf abzielte, maximalen Schaden insbesondere an ziviler Infrastruktur anzurichten«, schrieb Selenskyj. In der Hauptstadt Kyjiw wurde zunächst ein Verletzter gemeldet. »Explosionen in der Hauptstadt. Die Stadt steht unter Beschuss. Bleiben Sie in den Schutzräumen«, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Das Nachrichtenportal »Kyiv Independent« berichtete, Russland habe einen erneuten Angriff mit ballistischen Raketen gestartet. Die ukrainische Luftwaffe warnte dem Bericht zufolge , dass russische Raketen auf Sumy, Charkiw und Tschernihiw zielten. Weil es den ukrainischen Streitkräften nach viereinhalb Jahren Krieg an Munition zur Raketenabwehr mangelt, hat Russland seine Angriffe mit ballistischen Raketen auf Kyjiw und andere Städte verstärkt. Als effektivste Abwehr gegen ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzufangen sind, gelten die von den USA produzierten Patriot-Systeme. Die ukrainische Armee hat mehrere davon, aber nicht genügend Abfangraketen. In Kyjiw wächst die Sorge, dass ungehinderte Raketenangriffe zum kommenden Winter die Infrastruktur des Landes erneut schwer schädigen und die Menschen in der Ukraine in noch größere Not bringen könnten. Ukraine greift erneut russischen Onlineversandhändler an Unterdessen setzte die Ukraine bei neuen massiven Drohnenangriffen im russischen Hinterland mindestens eine Ölraffinerie und Lagerhallen des landesweit größten Onlineversandhändlers Wildberries in Brand. Im Gebiet Woronesch brannten Zehntausende Quadratmeter Lagerfläche, wie Gouverneur Alexander Gussew mitteilte. Bei dem Angriff sei ein 49 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden, es gebe auch zwei Verletzte, sagte er. Die Anlagen des Logistikzentrums seien evakuiert worden, teilte Wildberries am Morgen mit. Nach Angaben des Gouverneurs hatte es in der Nacht einen Angriff gegeben, die russische Flugabwehr habe 15 Drohnen abgeschossen. Er sagte nicht, wie viele Drohnen ihr Ziel trafen. Mit ihren Angriffen gegen Wildberries will die Ukraine den Militärnachschub Russlands stören (lesen Sie hier mehr dazu.) Ölraffinerien in Brand In Orsk im Gebiet Orenburg an der Grenze zu Kasachstan geriet nach Meldungen in den sozialen Netzwerken nach einem Drohnenangriff eine Ölraffinerie in Brand. Gouverneur Jewgeni Solnezew bestätigte lediglich, dass ein Feuer in einem Industrieobjekt nach der Attacke ausgebrochen sei. Er sagte nicht, dass es sich um eine Raffinerie gehandelt habe. Verletzte gab es demnach keine. Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Angriffen. Einen weiteren Brand in einer Ölraffinerie meldete die russische Staatsagentur Tass aus Komsomolsk am Amur – im äußersten Osten des Landes. Zur Ursache für das Feuer oder zu Drohnenangriffen in der Region gab es zunächst keine Angaben. Mit den Angriffen im russischen Hinterland will die Ukraine Moskaus Kriegskosten in die Höhe treiben und so den Druck auf die russische Führung erhöhen, über ein Ende der Kämpfe zu verhandeln. Fortschritte dabei zeichnen sich bislang nicht ab.

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