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Ukraine-Ticker: Angriff auf Moskau mit mehr als 400 Drohnen

Welt

18.05 Uhr: Vor Nato-Gipfel - 22 Tote nach russischem Großangriff auf Kiew Die Zahl der Todesopfer nach den jüngsten russischen Luftangriffen auf die Region Kiew ist auf mindestens 22 gestiegen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt. Einen Tag vor dem Nato-Gipfel in Ankara griff Russland die ukrainische Hauptstadt und ihr Umland in der Nacht zum Montag erneut massiv mit Raketen und Drohnen an. Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte setzte Russland bei dem Angriff 68 Raketen und 351 Drohnen ein. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die Nato zu entschlossener Unterstützung seines Landes auf. Nato-Generalsekretär Mark Rutte drängte ebenfalls auf zusätzliche Hilfen für die ukrainische Luftverteidigung. Russische Behörden erklärten unterdessen, die eigene Luftabwehr habe 613 von insgesamt 626 ukrainischen Drohnen abgefangen. 17.40 Uhr: Trump - Einigung im Ukraine-Krieg näher als viele denken US-Präsident Donald Trump hat sich kurz vor dem Nato-Gipfel optimistisch zu den Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine geäußert. Nach einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin zeigte sich Trump überzeugt, dass dieser den Krieg beenden wolle. "Präsident Putin will, dass es endet. Das kann ich Ihnen sehr deutlich sagen", sagte Trump im Weißen Haus. Auf die Frage, warum Russland trotz des Gesprächs keinen stärkeren Verhandlungswillen erkennen lasse, verwies Trump auf die laufenden Gespräche mit Moskau und Kiew. Eine Einigung sei "näher, als die Menschen glauben", sagte der US-Präsident. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wolle den Krieg beenden. 17.04 Uhr: Viele Tote und Verletzte nach russischem Angriff auf Kiew Mit neuen massiven Luftangriffen hat Russland kurz vor dem Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara mindestens 21 Menschen in der Ukraine getötet. Allein in der Hauptstadt Kiew kamen nach Angaben der Militärverwaltung mindestens 15 Menschen ums Leben. Die Zahl der Todesopfer dürfte ebenso weiter steigen wie die der Verletzten. In Kiew wurden bislang rund 60 Verletzte registriert. Zahlreiche Wohnhäuser wurden beschädigt, einige stürzten teilweise ein. Opfer gab es zudem im Umland von Kiew. Behördenangaben nach sind dort sechs Menschen zu Tode gekommen. 21 Menschen wurden demnach verletzt. In der Stadt Wyschnewe am Westrand Kiews brach ein Großbrand aus. Die Sicherheitskräfte evakuierten Hunderte Menschen wegen der Folgeexplosionen. Dies deutet auf einen Einschlag in einem Munitionslager hin. 16.56 Uhr: Rutte ruft zu weiterer Unterstützung für die Ukraine auf Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Verbündeten vor ihrem Gipfeltreffen in Ankara zu weiterer Unterstützung für den Abwehrkampf der Ukraine aufgerufen. "Die Ukraine verändert derzeit dank des Mutes, des Engagements und des Einfallsreichtums ihrer Streitkräfte die Dynamik auf dem Gefechtsfeld", sagte der Niederländer in Ankara. 16.17 Uhr: Ukraine greift größte russische Ölraffinerie an Ukrainische Drohnen haben die größte russische Ölraffinerie in Omsk weit im Inneren Sibiriens angegriffen und dort einen Brand verursacht. Dies teilte der ukrainische Generalstab mit. Es handelt sich um einen der ukrainischen Angriffe mit der größten Reichweite seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022. Die Anlage liegt rund 2.700 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernt nahe der Grenze zu Kasachstan. Der Gouverneur der Region Omsk, Witali Chotsenko, erklärte im Messenger Telegram, mehrere Drohnen hätten das nördliche Industriezentrum der Stadt erreicht, in dem sich die Raffinerie befindet. Rettungskräfte seien im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Die Raffinerie gehört dem Energiekonzern Gazpromneft und ist die größte Russlands. Insidern zufolge verarbeitete die Anlage im vergangenen Jahr rund 23 Millionen Tonnen Rohöl, was etwa 460.000 Barrel pro Tag entspricht. 14.46 Uhr: Gouverneur - Ukrainische Drohnen greifen westsibirische Region Omsk an Die russische Region Omsk in Westsibirien wird nach Angaben des örtlichen Gouverneurs von ukrainischen Drohnen attackiert. Mehrere Drohnen hätten das nördliche Industriezentrum von Omsk erreicht, teilte Gouverneur Witali Chotsenko auf Telegram mit. 14.23 Uhr: Polnische Ukraine-Hilfen - Tusk fordert Rückkehr zu Konsens Polens Ministerpräsident Donald Tusk fordert eine Rückkehr zu parteiübergreifender Einigkeit über Militärhilfen für die Ukraine. "Man darf unsere Zusammenarbeit mit der Ukraine bei ihrer Verteidigung gegen den russischen Angriff nicht gefährden", sagte Tusk in der Stadt Bydgoszcz, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete. Er warnte andere Politiker einschließlich des rechtskonservativen Präsidenten Karol Nawrocki davor, in dieser Frage mit dem Feuer zu spielen. Politiker des rechten Lagers hatten der Warschauer Regierung vorgeworfen, der Ukraine ohne Abstimmung Flugabwehrraketen für das US-System Patriot geliefert zu haben. Damit sei potenziell die Sicherheit Polens gefährdet worden. 14.00 Uhr: Zwei Schiffe der russischen "Schattenflotte" attackiert Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben zwei Schiffe der sogenannten russischen "Schattenflotte" angegriffen. Diese hatten demnach jeweils rund 7.000 Tonnen Treibstoff geladen und befanden sich auf dem Weg vom westrussischen Hafen Taganrog am Asowschen Meeres zu der von Russland annektierten Halbinsel Krim, teilte der ukrainische Drohnen-Kommandeur Robert Browdi im Messenger Telegram mit. 13.27 Uhr: Russland - Luftabwehr schießt 613 ukrainische Drohnen ab Die russische Luftabwehr hat nach neuen Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht 613 ukrainische Drohnen über verschiedenen russischen Regionen abgeschossen. Insgesamt habe die Ukraine 625 Drohnen für die Angriffe eingesetzt, teilte das Ministerium in Moskau mit. Die Angriffswelle habe sich gegen Hafen- und Ölinfrastruktur gerichtet. 13.05 Uhr: Regierungskreise - Nato-Gipfel soll Signal der Entschlossenheit senden Angesichts der massiven russischen Angriffe auf die Ukraine kurz vor dem Nato-Gipfel setzt die Bundesregierung darauf, beim Treffen der westlichen Allianz in der Türkei ein Signal der Geschlossenheit auszusenden. "In den Tagen vor dem Nato-Gipfel hat es eine gezielte russische Eskalation in der Ukraine gegeben", hieß es aus Regierungskreisen in Berlin: "Die Bedrohung von Russland erleben wir täglich." Deshalb müsse beim am Dienstag beginnenden Nato-Gipfel in der Ankara "ein Zeichen der Stärke und politischen Entschlossenheit gelingen", hieß es weiter in Berlin. Ziel sei es, die USA und die europäischen Nato-Partner in ihrer Unterstützung Kiews "weiter zusammenzubringen". 12.48 Uhr: Merz telefoniert mit Trump zum Thema Verteidigungsausgaben Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor dem Nato-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump telefoniert und ihm dabei die Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben in den letzten Monaten erläutert. In dem bereits am Freitagnachmittag geführten Gespräch habe Merz deutlich gemacht, dass die von Trump in einer Nachricht auf der Plattform Truth Social für die Ausgaben der europäischen Verbündeten verwendeten Zahlen nicht aktuell seien, hieß es aus Regierungskreisen. Trump hatte die Ausgaben von Deutschland, Großbritannien und Italien auf der Grundlage dieser Zahlen als "lächerlich" bezeichnet. Merz hatte bereits am Freitag auf einer Pressekonferenz öffentlich klargestellt, dass Deutschland gerade seine Verteidigungsausgaben innerhalb von vier Jahren verdoppele: "Das ist die größte Kraftanstrengung, die wir jemals gemacht haben, um unsere Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Insofern brauchen wir uns hier vor niemandem zu verstecken." Das werde er beim Nato-Gipfel in Ankara am Dienstag und Mittwoch !auch in aller Bescheidenheit zum Ausdruck bringen". 12.22 Uhr: Mindestens zwölf Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine Bei den russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die Ukraine sollen neuen Angaben zufolge mindestens zwölf Menschen getötet worden sein. Weitere 60 Menschen seien verletzt worden, teilten Vertreter ukrainischer Behörden mit. Stunden zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem russischen Großangriff gewarnt. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Moskau habe in der Nacht 351 Drohnen und 68 Raketen eingesetzt. Alle 29 von Russland abgefeuerten ballistischen Raketen hätten ihre Ziele getroffen. Im Zentrum der Angriffe habe die Hauptstadt Kiew gestanden. 12.10 Uhr: Regierungskreise - Nato soll Ukraine Hilfe von 140 Milliarden Euro zusagen Aus Kreisen der Bunderegierung werden Berichte bestätigt, dass der Nato-Gipfel soll der Ukraine Finanzzusagen für die kommenden zwei Jahre von mindestens 140 Milliarden Euro geben will. Verankert seien im Entwurf der Gipfelerklärung 70 Milliarden für 2026 und mindestens 70 Milliarden Euro für 2027, die der Ukraine durch die europäischen Partner mit Kanada bereitgestellt werden, sagte ein deutscher Regierungsvertreter in Berlin. Dieser Betrag setze sich aus dem 90-Milliarden-Kredit der EU sowie bilateralen Hilfe zusammen. Die Bundesregierung hatte dies schon vor Wochen angeregt und darauf verwiesen, dass die Ukraine aus dem Kredit der EU dieses und kommendes Jahr je 30 Milliarden Euro für ihren militärischen Abwehrkampf gegen Russland einsetzen kann. Die ukrainische Regierung spricht aber von 60 bis 70 Milliarden Euro jährlich, die nötig seien. Deshalb hatte die Bundesregierung vorgeschlagen, dass Europäer und Kanada zusätzliche bilaterale Hilfe leisten. Im Bundeshaushalt sind in diesem Jahr elf Milliarden Euro an Militärhilfe vorgesehen - deutlich mehr als alle anderen EU-Partner zusammen. 11.51 Uhr: Ukraine bestätigt Angriffe auf russische Ölraffinerien Das ukrainische Militär hat Angriffe auf zwei russische Ölraffinerien in den nordwestlichen Regionen Jaroslawl und Leningrad in der Nacht bestätigt. Nahe der Raffinerie Slawneft-Janos in der Region Jaroslawl seien Explosionen registriert worden, teilte der Generalstab auf Telegram mit. Zudem sei die Anlage des Konzerns Nowatek im Ostsee-Hafen Ust-Luga in der Region Leningrad getroffen worden. 11.19 Uhr: Versorger meldet Stromausfälle auf der Krim Ein Stromversorger auf der Krim hat flächendeckende Stromausfälle auf der von Russland völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel gemeldet. Dies sei auf "äußeren Einfluss" zurückzuführen, hieß es. Der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, teilte mit, ukrainische Angriffe hätten am Montag die Stromversorgung der Stadt unterbrochen. Sie sei aber später mit Reserveausrüstung wiederhergestellt worden. 11.01 Uhr: Ukrainischer Luftwaffensprecher beklagt Mangel an Luftabwehr-Raketen Der ukrainische Luftwaffensprecher Juri Ihnat hat nach den heftigen Luftangriffen der vergangenen Nacht im Staatsfernsehen auf die dezimierten Bestände seines Landes an Abfangraketen hingewiesen. Russland nutze den Umstand aus, dass es derzeit in der Ukraine, aber auch global einen Mangel bei dieser Waffenart gebe. Die Ukraine ist bei der Flugabwehr stark von US-Systemen des Typs Patriot abhängig. Der Krieg im Nahen Osten hat jedoch auch die US-Bestände an Patriot-Abfangraketen schrumpfen lassen, die ohnehin nur in begrenzter Zahl produziert werden. Die Versorgungsengpässe sind in der Ukraine besonders spürbar. 10.16 Uhr: Von der Leyen - Nato-Gipfel berät über Flugabwehr für Ukraine EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat kurz vor dem Nato-Gipfel zu weiterer Unterstützung für die Ukraine aufgerufen. "Die Ukraine braucht dringend mehr Luftabwehr. Wir werden dies diese Woche in Ankara beim Nato-Gipfel besprechen", erklärt sie im Onlinedienst X. Außerdem müsse der Druck auf Moskau steigen, "bis Russland das Blutbad beendet". Der Nato-Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch im türkischen Ankara statt. Erwartet werden die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten, darunter US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die Unterstützung der Ukraine gehört zu den wichtigsten Themen. 09.54 Uhr: Selenskyj ruft zu "starken Entscheidungen" bei Nato-Gipfel auf Nach den jüngsten Angriffen Russlands auf die Ukraine hat der ukrainische Präsident Selenskyj die Verbündeten dazu aufgerufen, beim bevorstehenden Nato-Gipfel "starke Entscheidungen" zur Unterstützung seines Landes zu treffen. "Es ist äußerst wichtig, dass die Welt, allen voran Amerika und unsere europäischen Partner, vom Nato-Gipfel starke Entscheidungen zur Unterstützung unserer Luftabwehr und zum Schutz von Zivilisten mitbringen", schrieb Selenskyj bei Telegram. Ihm zufolge hat Russland in der Nacht neben 351 Drohnen 68 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. "Unsere Kämpfer haben heute ein gutes Resultat beim Abschuss von Drohnen und Marschflugkörpern gezeigt, aber leider nicht gegenüber der russischen Ballistik", erklärte er. Grund sei das Fehlen von Flugabwehrraketen. Der Nato-Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch im türkischen Ankara statt. Erwartet werden die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten, darunter US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Thema ist unter anderem die Unterstützung der Ukraine. Bei russischen Angriffen waren in der Nacht zu Montag mindestens elf Menschen getötet worden. 09.04 Uhr: Russland - Ukraine greift Ostseehäfen und Krim mit Drohnen an Die Ukraine hat Russland nach Angaben aus Moskau mit mehr als 500 Drohnen angegriffen. 519 Drohnen seien abgeschossen worden, meldete das russische Verteidigungsministerium. Bei den Attacken sind die russischen Ostseehäfen Wysozk und Ust-Luga nach örtlichen Angaben beschädigt worden. Ust-Luga ist einer der wichtigsten russischen Exporthäfen für Öl. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Alexander Drosdenko wurden in der Gegend 56 Drohnen abgeschossen. Auch aus anderen russischen und von Russland kontrollierten Gebieten meldeten die Behörden Angriffe: Auf der Krim kam es in Sewastopol zu einem Stromausfall, in Kertsch wurde eine Frau getötet. In der Region Kaluga rund 190 Kilometer südlich von Moskau geriet nach einem Drohneneinschlag ein Industriegelände in Brand. In der Region Jaroslawl knapp 270 Kilometer nordöstlich der russischen Hauptstadt wurden zwei Menschen durch Splitter infolge eines Drohnenangriffs verletzt. 08.34 Uhr: Medien - Raffinerie in russischem Jaroslawl attackiert Das unabhängige Internetportal "Astra" berichtet von einem erneuten Angriff auf die Raffinerie in der Großstadt Jaroslawl nördlich von Moskau. Auf in sozialen Netzwerken kursierenden Bildern seien Rauchwolken über der Anlage zu erkennen. Die Raffinerie ist in der Vergangenheit schon mehrfach attackiert worden. Offiziell gibt es keine Angaben zu möglichen Schäden an der Ölverarbeitungsanlage. Laut dem Jaroslawler Gouverneur Michail Jewrajew hat die Flugabwehr mehr als 70 Drohnen abgeschossen. Zwei Menschen hätten "Splitterverletzungen erlitten", sie würden im Krankenhaus behandelt, schrieb er auf Telegram. Er warnte vor möglichen weiteren Angriffen. 08.25 Uhr: Russland - Haben Präzisionsangriffe auf Militär- und Energieanlagen ausgeführt Bei den nächtlichen Luftangriffen auf die Ukraine hat Russland nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 68 Raketen und 351 Drohnen eingesetzt. Davon habe die Luftabwehr 37 Raketen und 326 Drohnen abgeschossen oder unschädlich gemacht. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es seien Militär- und Energieanlagen in der ukrainischen Hauptstadt mit Präzisionswaffen sowie Militärflugplätze in anderen Regionen angegriffen worden. 07.12 Uhr: Zahl der Todesopfer in der Ukraine steigt In der Ukraine sind am frühen Montagmorgen bei russischen Angriffen mindestens neun Menschen getötet worden. Inzwischen seien "neun Tote und 46 Verletzte" bestätigt, teilte der Chef der Militärverwaltung in Kiew, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram mit. Unter den Verletzten sind seinen Angaben zufolge fünf Kinder. Ein weiteres Todesopfer wurde in Butscha nordwestlich von Kiew gemeldet. Der Chef der Militärverwaltung in Kiew warnte vor möglichen weiteren Opfern. "Die Rettungseinsätze dauern weiter an", erklärte er. "Traurigerweise ist dies nicht die endgültige Bilanz." Zuvor hatte Tkatschenko auf Telegram mitgeteilt, der Feind greife "mit ballistischen Raketen" an. 05.39 Uhr: Unions-Außenexperte Hardt appelliert bei Ukraine-Krieg an China Mit Blick auf das morgen beginnende Nato-Gipfeltreffen in Ankara hat der Unions-Außenexperte Jürgen Hardt (CDU) in Bezug auf den Ukraine-Krieg eine klare Ansage an China gefordert. "China spielt für Russlands Fähigkeit, seinen Angriffskrieg fortzusetzen, eine erhebliche Rolle", sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deshalb müsse die Nato hier Klartext sprechen: "Wer Moskaus Rüstungsbasis stützt, trägt Mitverantwortung für die Verlängerung dieses Krieges. Diese Realität offen anzusprechen, ist kein Eskalationsschritt, sondern Ausdruck strategischer Ehrlichkeit", betonte Hardt. Der CDU-Politiker forderte auch einen härteren Kurs der Nato gegenüber Russland. Der Gipfel müsse vor allem politische Geschlossenheit demonstrieren, sagte er. "Moskau darf keinen Zweifel daran haben, dass die Unterstützung für die Ukraine ungebrochen ist." 05.19 Uhr: Hausbewohner sitzen nach Attacke auf Kiew in Gebäude fest Bei dem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde Behördenangaben zufolge ein Wohnhaus nahe dem Stadtzentrum schwer beschädigt. Die örtlichen Behörden vermuten, dass Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. In dem Gebäude im historischen Stadtteil Podil säßen auch mehrere Bewohner des Hauses im siebten bis neunten Stockwerk fest, teilt Bürgermeister Witali Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. In anderen Bezirken stürzten Trümmerteile von Drohnen ab. Klitschko rief die Bevölkerung auf, in Schutzräumen zu bleiben. 05.01 Uhr: Ukraine meldet zahlreiche Tote und Verletzte nach russischer Angriffswelle Die vorab befürchtete Welle schwerer Luftangriffe Russlands auf ukrainische Städte hat sich in der Nacht bestätigt. Kurz nach Mitternacht löste die Flugabwehr in fast allen Landesregionen Luftalarm aus, aus Kiew wurden mehrere heftige Explosionen gemeldet. Behörden und Medien berichteten über zahlreiche Einschläge in der Hauptstadt und ihren Vororten. Mehrere Gebäude wurden demnach beschädigt, mindestens sieben Menschen getötet und zwei Dutzend weitere verletzt. Tausende seien vor den Angriffen in U-Bahn-Stationen geflohen, berichtete das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent". Angeblich setzten die Angreifer neben zahlreichen Drohnen auch Dutzende Marschflugkörper und ballistische Raketen ein. 00.24 Uhr: Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj befürchtet eigenen Angaben zufolge massive russische Angriffe noch vor dem Nato-Gipfel Mitte der Woche in Ankara. In einem Facebook-Posting berief er sich dabei auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes. "Das entspricht ganz (Kremlchef Wladimir) Putins Art – unmittelbar nach dem amerikanischen Unabhängigkeitstag und vor dem Nato-Gipfel in Ankara", sagte er. Russland wolle schlicht "noch mehr Unheil anrichten und Menschen töten". Selenskyj appelliert an die Partner der Ukraine, den Abwehrkampf seines Landes entschlossener zu unterstützen. "Jede Verzögerung bei der Lieferung von Raketen für unsere Flugabwehr und für die Patriot-Systeme kostet Menschenleben und ermutigt Russland, den Krieg fortzusetzen", erklärte er. Die Welt verfüge durchaus über die notwendige Menge und Qualität an Flugabwehrsystemen. Nötig sei aber, diese der Ukraine auch bereitzustellen.

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