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Ukraine-Ticker: Kreml schließt direkte Verhandlungen nicht aus

Welt

12.30 Uhr: Kreml schließt neue Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington nicht aus

Russland hat sich offen gezeigt für eine Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA. "Auch wir schließen eine Wiederaufnahme des trilateralen Formats nicht aus, aber es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um etwas über einen Ort oder die genauen Termine zu sagen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Zudem sei auch ein Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump zur Erörterung der jüngsten Vermittlungsbemühungen möglich.

Die beiden US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff waren am Wochenende nach Moskau und Kiew gereist, um beiden Seiten neue Vorschläge für eine Beendigung des Ukraine-Konflikts vorzulegen. Kushner erklärte danach, die Rückkehr zu einem trilateralen Format könne Fortschritte bringen. Zuletzt hatten die USA im Februar bei direkten Unterredungen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch gesessen. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis.

12.25 Uhr: Tote durch Luftangriffe in Russland und auf annektierter Krim

Bei ukrainischen Luftangriffen sind nach Angaben russischer Behörden mehrere Menschen in Russland und auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim getötet worden. In Perm mehr als 1.100 Kilometer östlich von Moskau kam laut Gebietsgouverneur Dmitri Machonin ein Mensch infolge eines ukrainischen Angriffs ums Leben. Vier weitere seien verletzt und ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden.

In der Grenzregion Belgorod wurde nach Angaben des regionalen Zivilschutzstabs ein Mann in der Stadt Graiworon bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. Auf der bereits 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim berichtete der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, dass ein Mann und eine Teenagerin bei einem ukrainischen Angriff getötet worden seien. Acht mehrstöckige Wohnhäuser wurden demnach beschädigt.

11.44 Uhr: Ukrainischer Generalstaatsanwalt weist Korruptionsvorwürfe zurück

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen. Die Anschuldigungen im Zusammenhang mit betrügerischen Callcentern seien "durch nichts belegt", schrieb Krawtschenko auf Telegram. Am Samstag hatten Antikorruptionsbehörde und Staatsanwaltschaft mitgeteilt, ein Geldwäschenetzwerk aufgedeckt zu haben, das "von einem Verantwortlichen im Büro des Generalstaatsanwalts geführt" worden sei, die Büros der Generalstaatsanwaltschaft wurden durchsucht.

Den Ermittlern zufolge erhielt das Netzwerk Geld, um betrügerische Callcenter zu schützen. Es seien "Vermögen in Höhe von Millionen" gewaschen worden. "Ich weise die Anschuldigungen zurück, wonach ich an der Entgegennahme und der Wäsche von Geldern beteiligt gewesen sein soll, die aus illegalen Callcentern stammen", erklärte Krawtschenko dazu. Schätzungen zufolge beschäftigen illegale Callcenter in der Ukraine fast 60.000 Menschen und erwirtschaften im Monat bis zu eine Milliarde Dollar (860 Millionen Euro).

11.19 Uhr: Widerstand aus Mitgliedstaaten: EU streicht Verteidigungs-Expertengremium

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die geplante Einrichtung einer Expertengruppe für die europäische Verteidigung vorerst auf Eis gelegt. Das für Montag geplante Auftakttreffen des Gremiums wurde wegen der Einwände einiger Mitgliedstaaten kurzfristig abgesagt, wie EU-Vertreter bestätigten. Demnach kam der Widerstand zunächst aus Italien, Frankreich und Deutschland schlossen sich später an. Den Angaben zufolge sahen die Länder in der Initiative einen Eingriff in nationale Kompetenzen im Verteidigungsbereich.

Kallas hatte die Pläne für das Treffen vergangene Woche verkündet. Die Gruppe sollte sich aus hochrangigen politischen und militärischen Vertretern aus mehreren EU-Ländern sowie aus Großbritannien und der Ukraine zusammensetzen. Das Gremium sollte neue Lösungsansätze für den Verteidigungs- und Sicherheitsbereich ausarbeiten.

09.14 Uhr: Russland meldet zwei Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen

In Russland sind bei ukrainischen Drohnenangriffen nach Angaben der Behörden zwei Menschen getötet worden. Ein Todesopfer habe es in der Region Perm gegeben, teilte der Gouverneur der Region, Dmitri Machonin, mit. Vier weitere Menschen seien dort verletzt worden, als ein Wohngebäude bei dem Angriff beschädigt worden sei. Die örtliche Luftabwehr habe 27 Drohnen abgeschossen. Perm liegt am Rande des Uralgebirges im Osten des europäischen Teils Russlands.

In der an die Ukraine grenzenden Region Belgorod sei zudem ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Das russische Militär griff im Gegenzug nach eigenen Angaben erneut ukrainische Häfen an. Ein Schiff im Hafen von Tschornomorsk sei am Sonntagabend getroffen worden, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Das Schiff habe Militärgüter an Bord gehabt. Zudem seien am Montagmorgen Verladeanlagen im Hafen von Ismajil attackiert worden.

07.58 Uhr: Spekulationen über Gespräche unter US-Vermittlung

Nach den Gesprächen der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew ist weiterhin unklar, welche Vorschläge für eine Friedenslösung sie den Kriegsparteien vorgelegt haben. Spekuliert wird darüber , ob es zu einer Wiederaufnahme direkter Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland unter US-Vermittlung kommen könnte. Die Rückkehr zu einem trilateralen Format könnte Fortschritte bringen, sagte Kushner zum Abschluss des ersten Besuchs der US-Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt.

Zuletzt hatten die USA im Februar bei direkten Unterredungen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch gesessen. In den vergangenen Monaten lagen die Gespräche auf Eis - auch weil die USA durch den Iran-Krieg abgelenkt waren. Sowohl die ukrainische Führung als auch ihre europäischen Verbündeten werfen der Regierung in Washington vor, nicht genügend Druck auf Russland auszuüben.

19.03 Uhr: Selenskyj mit wenig Hoffnung auf baldigen Frieden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich nach seinen Unterredungen mit Vertretern der USA und Europas wenig optimistisch über die Aussichten auf einen baldigen Frieden geäußert. "Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, und danach sieht es aktuell aus, brauchen wir ein "Winterpaket"", sagte Selenskyj nach Angaben ukrainischer Medien. Darüber habe er länger mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner sowie den Vertretern Europas gesprochen.

Im Scherz meinte er, die Anwesenheit Witkoffs und Kushners habe "besser funktioniert als die Patriot-Flugabwehrsysteme". Die beiden Emissäre von US-Präsident Donald Trump sollten öfter nach Kiew kommen, um den Bewohnern eine Chance zu geben, ohne die ständigen russischen Angriffe ein wenig Luft zu holen. Kremlchef Wladimir Putin hatte für die Dauer des Besuchs der US-Unterhändler eine dreitägige Pause in den Angriffen auf Kiew verkündet, die Ukraine verzichtete dafür in dieser Zeit auf Angriffe gegen Moskau.

18.48 Uhr: Witkoff ruft Russland und Ukraine zu "Kompromissen" für Kriegsende auf

Der US-Gesandte Steve Witkoff hat Moskau und Kiew zu "Kompromissen" aufgefordert, um einen Ausweg aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu finden. "Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen", sagte Witkoff am Sonntag bei einer Pressekonferenz nach Gesprächen in Kiew. "Wir denken, über die notwendigen Elemente zu verfügen, um das zu erreichen", fügte Witkoff hinzu.

17.41 Uhr: Kushner - Trump strebt dauerhaften Frieden in der Ukraine an

US-Präsident Donald Trump strebt nach den Worten seines Schwiegersohns Jared Kushner einen dauerhaften Frieden für die Ukraine an. Alle künftigen Vereinbarungen sollten die Möglichkeiten eines weiteren Kriegs ausschließen und der Ukraine die Gelegenheit geben, den während der Kriegsjahre bewiesenen Einfallsreichtum für die weitere Entwicklung des Landes einzusetzen, sagte Kushner nach Angaben der ukrainischen Agentur Unian am Rande der Unterredungen in Kiew.

16.47 Uhr: US-Gesandte - Erste Gesprächsrunde in Kiew ermutigend

Die erste Gesprächsrunde zwischen den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner und der Ukraine ist beendet. Witkoff spricht von einer ermutigenden, substanziellen und wichtigen Diskussion. Kushner fügt an, dass die US-Verhandler sich darauf freuen, weitere Fortschritte zu machen. Kushner und Witkoff waren zuvor in Moskau und danach erstmals in Kiew.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing sie unter freiem Himmel vor der Sophienkathedrale, einem Symbol für die lange historische Tradition des Landes. "Wir haben Gespräche begonnen", schrieb Selenskyj auf dem Portal X.

Nach einer ersten Gesprächsrunde stießen die ebenfalls angereisten die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu den Unterredungen hinzu, wie ukrainische Medien berichteten. Zum Verlauf der Gespräche wurden zunächst keine Informationen veröffentlicht.

16.45 Uhr: Russland meldet Angriff auf ukrainischen Frachter

Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Frachter im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff habe Militärausrüstung an Bord gehabt, die von westlichen Staaten für die ukrainische Armee bestimmt gewesen sei, melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

15.44 Uhr: Selenskyj - An Gesprächen mit US-Gesandten nehmen auch europäische Sicherheitsberater teil

An den Gesprächen der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew zur Beendigung des Ukraine-Kriegs werden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise auch europäische Sicherheitsberater teilnehmen. "Wir erwarten eine Gesprächsrunde (mit den US-Gesandten) und dann wird eine weitere mit den europäischen nationalen Sicherheitsberatern folgen", sagte Selenskyj am Sonntag in Kiew. Er sprach von "mehreren wichtigen Gesprächsrunden".

14.30 Uhr: Lawrow verschärft Ton gegenüber Deutschland

Nach der Feststellung von Bundeskanzler Merz, dass Russland in den Drohnen-Vorfall auf dem Leipziger Flughafen verwickelt sei, verschärft der russische Außenminister Sergej Lawrow den Ton gegenüber Deutschland: Die Aussage des Bundeskanzlers sei "im Großen und Ganzen der Beginn eines echten Krieges", sagte Lawrow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass.

Und weiter: "All diese Aussagen von (Bundeskanzler Friedrich) Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg." Zur Schließung des Russischen Generalkonsulates in Bonn kommentierte Lawrow: "Ich erinnere mich, dass die Deutschen vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, des Großen Vaterländischen Krieges, ebenfalls ihre diplomatischen Vertretungen geschlossen haben ... Sie wollen wieder Krieg". Bundeskanzler Merz steuere "auf eine Kriegserklärung gegen uns zu. Die Lehren der Geschichte sind nicht beherzigt worden." Die "Metastasen des Nazismus" seien dabei, sich weiter auszubreiten. Dies sei ein "gefährliches Phänomen", so Lawrow. Die russische Regierung werde die "entsprechenden Schlussfolgerungen ziehen". Bereits angekündigt hat Moskau die Schließung der Goethe-Institut-Standorte in Russland.

12.55 Uhr: Ukraine meldet Attacke auf russische Ölraffinerie

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht die Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen. Die Großstadt liegt südlich von Moskau. Die Ukraine greift seit geraumer Zeit immer wieder Ölraffinerien und Öllager in Russland an und will damit die Versorgung des russischen Militärs stören. Es ist bereits zu erheblichen Schäden an den Anlagen gekommen, immer wieder muss der Betrieb unterbrochen werden. Als Konsequenz wurden in fast allen Regionen in Russland bereits Benzin und Diesel rationiert.

12.51 Uhr: Papst erfreut über neuen Anlauf für Frieden in der Ukraine

Papst Leo XIV. hat die jüngsten Bemühungen um eine Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges auf dem Verhandlungsweg begrüßt. Am Sonntag sagte er beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz vor Tausenden Pilgern: "Ich appelliere erneut, Gewalt und Zerstörung zu beenden und die Herzen für Dialog und Frieden zu öffnen." Vor dem Hintergrund der aktuellen Vermittlungsbemühungen US-amerikanischer Unterhändler in Moskau und Kiew fügte er hinzu: "Ich hoffe, dass die in diesen Tagen unternommenen Versuche, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, zu konkreten Ergebnissen führen und den Raum für die Diplomatie öffnen werden."

12.26 Uhr: US-Gesandte Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Kiew eingetroffen

Die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Berichten zufolge kamen die beiden Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump per Zug aus Polen in der ukrainischen Hauptstadt an. Dort wollen sie mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Gespräche ist die Beendigung des Krieges.

12.20 Uhr: Selenskyj bekräftigt Friedenswillen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt vor einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass sein Land eine Ende des von Russland begonnenen Krieges wolle. Die Ukraine brauche aber Sicherheitsgarantien. Für diesen Sonntag ist ein Treffen mit Witkoff und Kushner in Kiew geplant.

08.56 Uhr: Russisch-ukrainische Gegenattacken gehen weiter - Hauptstädte bleiben verschont

Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.

An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie.

In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet.

06.15 Uhr: Washington - US-Gesandte und Putin haben "konkrete Pläne" zur Beendigung des Kriegs erörtert

Nach dem Treffen der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau hat sich auch die US-Seite positiv geäußert. Witkoff und Kushner hätten bei ihrem Gespräch mit Putin "konkrete Pläne" für die nächsten Schritte zur Beendigung des Ukraine-Kriegs erörtert, teilte das Weiße Haus mit.

Die Pläne sollten in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Die US-Gesandten freuten sich auf "ebenso produktive Treffen morgen in der Ukraine", hieß es aus dem Weißen Haus. Die Gesandten reisten kurz nach den Gesprächen aus Moskau ab und sollen am Sonntag in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.

05.59 Uhr: Putin bezeichnet Kontakt über USA nach Kiew als "nützlich"

Russlands Präsident Putin hat die Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Kiew begrüßt. Er sagte nach den Gesprächen im Kreml, er sei darüber informiert worden, dass die beiden US-Unterhändler in die ukrainische Hauptstadt reisen würden. "Kontakte dieser Art sind zweifellos immer nützlich – auf jeden Fall, natürlich, egal, was als Nächstes geschieht", fügte er hinzu.

Witkoff und Kushner sollen heute vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Es wäre ihr erster Besuch in Kiew seit Beginn der zweiten Amtszeit Trumps.

05.50 Uhr: Russland sieht Treffen im Kreml als "wichtigen Friedensbesuch"

Die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Gesandten von US-Präsident Donald Trump werden vom Kreml als "nützlich" und "konstruktiv" bewertet. Es sei eine ganze Reihe von Ideen für eine friedliche Lösung formuliert worden, sagt Kreml-Berater Juri Uschakow. Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt.

Auch der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnet die Reise der Ukraine-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau als "wichtigen Friedensbesuch". Dmitrijew, der an dem dreistündigen Treffen mit Putin im Kreml teilnahm, veröffentlicht diese Äußerung auf der Plattform X zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.

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