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Ukraine-Ticker: Neues europäisches Bündnis zur Raketenabwehr

Welt

21.18 Uhr: Ukraine darf französische Raketen produzieren – Paris liefert Kampfjets Frankreich erlaubt der Ukraine die Produktion französischer Marschflugkörper, Präzisionsbomben und Flugabwehrraketen. Darauf einigten sich Präsident Emmanuel Macron und sein ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj, wie Macron nach dem Treffen von rund 25 Staats- und Regierungschefs in Paris mitteilt. Zudem bestellt die Regierung in Kiew 16 französische Rafale-Kampfjets, die bis spätestens 2029 einsatzbereit sein sollen, sowie Luftabwehrsysteme der neuesten Generation. Damit erteilt Frankreich der Ukraine erstmals Lizenzen für die Rüstungsproduktion. Die Verbündeten der Ukraine planen zudem Militärübungen in den Nachbarländern, erklärt Macron weiter. 21.16 Uhr: Selenskyj wirbt für neue ukrainische Flugabwehrrakete Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für die Schaffung eines neuen europäischen Flugabwehrsystems zur Abwehr russischer ballistischer Raketen innerhalb von zwölf Monaten geworben. "Wir haben in der Ukraine eine (Flugabwehr-)Rakete, doch das ist nur Teil eines Systems", sagte der Staatschef bei einem Auftritt in Paris im Rahmen der sogenannten Koalition der Willigen. Eine Massenproduktion werde günstig sein, versprach er. Vorher hatte Selenskyj die Europäer zur Lieferung von Radaren und "anderen kritisch wichtigen Komponenten" aufgefordert. 20.12 Uhr: Europäische Schutztruppe plant Übungen in Nachbarstaaten der Ukraine Die geplante internationale Schutztruppe für die Ukraine soll demnächst erstmals Militärmanöver in den Nachbarstaaten der Ukraine abhalten. "Wir haben heute entschieden, dass in den kommenden Monaten Militärübungen stattfinden sollen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Ziel sei es, "zu demonstrieren, dass wir bereit, entschlossen und glaubwürdig sind, zu Land, in der Luft und zur See", betonte er. Diese "Rückversicherungstruppe" sei "rein defensiv" und solle im Fall eines Waffenstillstandes eingesetzt werden, sagte Macron. 19.58 Uhr: Tote nach ukrainischen Drohnenattacken in besetzten Gebieten Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben der Besatzungsbehörden in den russisch besetzten Gebieten der Ost- und Südukraine mindestens sieben Zivilisten getötet worden. Weitere 18 seien verletzt worden, teilten die von Moskau eingesetzten Gebietsverwaltungen bei Telegram mit. Der Großteil der Angriffe galt demnach Lastkraftwagen und Autos. Unter den Toten sind demnach ein Lkw-Fahrer und die Fahrer von zwei Autos. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 19.39 Uhr: EU-Außenministern gelingt keine Einigung auf Russland-Paket Die EU-Staaten haben bei einem Außenministertreffen in Brüssel keine Einigung auf ein neues großes Paket mit Russland-Sanktionen erzielen können. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte im Anschluss an die Beratungen, sie bedauere dies. Man sei aber "recht nah" an einer Verständigung. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten beraten bereits seit Wochen über Vorschläge der Kommission für neue Strafmaßnahmen, die Russlands Kriegsführung gegen die Ukraine weiter erschweren sollen. Die Pläne sehen unter anderem weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor. 18.16 Uhr: Neues Bündnis für Raketenabwehr – Europa stärkt Ukraine Die Ukraine und neun weitere Länder wollen Europa gemeinsam vor Angriffen mit ballistischen Raketen schützen. Die ukrainische Regierung und neun europäische Unterstützerländer der Ukraine gaben die Vereinbarung im Rahmen von Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bekannt. Selenskyj und die Staats- und Regierungschefs Dänemarks, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, der Niederlande, Norwegens, Spaniens, Schwedens und Großbritanniens sprachen von einer "wachsenden Bedrohung durch ballistische Raketen". Diese gelten als schwieriger zu stoppen als Marschflugkörper oder Drohnen. In einer Mitteilung hieß es: "Unser Ziel ist es, eine gemeinsame Fähigkeit zur Abwehr ballistischer Raketen für Europa aufzubauen." Die Ländergruppe will dabei auf die Erfahrungen Kiews im Abwehrkampf gegen Russland zurückgreifen. "Angesichts der ballistischen Bedrohung treffen wir eine klare Entscheidung: Wir schützen die Ukraine, stärken unsere gemeinsame Sicherheit und bauen ein Europa der Verteidigung auf", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach der Gründung der rein defensiven Koalition gegen ballistische Raketen. 17.29 Uhr: Wadephul – Behalten uns weitere Schritte gegen Russland vor Nach der Einbestellung des russischen Botschafters in das Auswärtige Amt wegen russischer Cyberangriffe hat Außenminister Johann Wadephul weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen. "Wir nehmen Russlands schädliches Verhalten nicht hin", sagte der CDU-Politiker in Brüssel. "Russlands Geheimdienst FSB hat Angriffe gegen Deutschland, die Ukraine und viele weitere EU-Partner zu verantworten." Daher habe er die Einbestellung des russischen Botschafters veranlasst. "Und ich sage ganz klar: Wir behalten uns auch weitere Schritte vor." 16.40 Uhr: Wadephul reist nach Norwegen und Finnland - Ostflanke stärken Außenminister Johann Wadephul reist zu Gesprächen nach Norwegen und im Anschluss nach Finnland. Vor seiner Abreise aus Brüssel bezeichnet er Norwegen als unverzichtbaren Sicherheits-, Werte- und Wirtschaftspartner Deutschlands. Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine müsse die Nato ihre Abschreckung und Verteidigung an der Nord- und Ostflanke neu ausrichten. Wadephul verweist zudem auf wachsende russische und chinesische Aktivitäten in der Arktis. In Norwegen will der Minister unter anderem das operative Hauptquartier der norwegischen Streitkräfte in Reitan besuchen. 14.25 Uhr: Russland bestellt deutschen Botschafter ein Der deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff ist ins russische Außenministerium einbestellt worden. Das Ministerium informierte in den sozialen Netzwerken über die Einbestellung, nannte aber keinen Grund. Lambsdorff, der immer wieder den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert hatte, verabschiedet sich an diesem Dienstag aus Moskau, um seinen neuen Posten als Botschafter in Israel anzutreten. Neuer deutscher Botschafter in Russland wird Clemens von Goetze. 14.10 Uhr: Ukraine stellt Verbündeten neues Raketenabwehrprogramm vor Die Ukraine stellt ihren europäischen Verbündeten bei einem Treffen am Montag in Paris ein neues Programm zur Abwehr ballistischer Raketen vor. Dies teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X mit. Es sei das erste Treffen auf Ebene von Staats- und Regierungschefs, nationalen Sicherheitsberatern und Rüstungsunternehmen, die einen konkreten Beitrag zum Aufbau eines neuen Raketenabwehrsystems leisten können, erklärt Selenskyj. Das Land versucht, seinen Luftraum besser gegen russische Raketenangriffe zu schützen. 12.15 Uhr: EU verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Cyberangriffen Die Europäische Union verhängt wegen mutmaßlicher russischer Cyberangriffe Sanktionen gegen neun Personen und vier Organisationen. Die Strafmaßnahmen richten sich unter anderem gegen Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilt. Die EU verurteile die böswilligen Cyberaktivitäten Russlands, die auf die Europäische Union, ihre Mitgliedstaaten und internationale Partner abzielten, erklärt Kallas. Wegen der Angriffe werden die russischen Botschafter in Berlin und Paris einbestellt. 11.30 Uhr: Ukraine meldet Angriffe auf russische Öl-Anlagen Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU meldet erneute Angriffe auf Anlagen der russische Öl-Infrastruktur. In der Nacht seien ein Öllager in der südrussischen Kaukasus-Region Stawropol sowie drei Lagertanks an einer Ölverladestelle im Hafen Kawkas in der südlichen Schwarzmeer-Region Krasnodar getroffen worden, teilt der SBU mit. Zudem habe die Ukraine zwei russische Patrouillenboote im Schwarzen Meer sowie Autofähren in Kertsch im Osten der von Russland annektierten Halbinsel Krim und im Hafen Kawkas attackiert. Der russische Gouverneur von Stawropol bestätigt einen Angriff auf eine Industrieanlage in der Region. Angaben zum genauen Ziel des Angriffs macht er jedoch nicht. Die verstärkten Angriffe der Ukraine auf die russische Ölindustrie haben in Russland zu massiven Treibstoffengpässen geführt. 11.15 Uhr: Auswärtiges Amt protestiert gegen russische Cyberangriffe Das Auswärtige Amt bestellt den russischen Botschafter in Berlin ein, um gegen Cyberangriffe zu protestieren. "Cyberangriffe gegen (Deutschland), EU-Partner und die (Ukraine) sind inakzeptabel", teilt das Ministerium auf der Plattform X weiter mit: "Wir beantworten sie entschlossen, auch mit zusätzlichen Sanktionen." Die EU bringe dafür entsprechende Maßnahmen auf den Weg, heißt es weiter. 10.55 Uhr: Wadephul will Druck auf Russland erhöhen Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert, den Druck der Europäischen Union auf Russland weiter zu erhöhen. Er erwarte, "dass wir uns in dieser Woche auf ein 21. Sanktionspaket verständigen sollten", sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Es werde jetzt vor allem ein Ölpreisdeckel gebraucht. "Das ist ein sehr wirkungsvolles Instrument", betont Wadephul. "Ich bin zuversichtlich, dass das in dieser Woche gelingt." 09.26 Uhr: Tussischer Geheimdienst will ukrainische Anschläge vereitelt haben Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine Reihe geplanter ukrainischer Drohnenangriffe auf zwei Luftwaffenstützpunkte tief in Russland vereitelt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf eine Erklärung des FSB meldet, sollen ukrainische Geheimdienste Angriffe auf die Stützpunkte Schagol im Ural und Ukrainka im Fernen Osten geplant haben. Die mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden. Demnach habe die Ukraine Ballons und Drohnen genutzt, um Behälter mit weiteren Drohnen in die russische Grenzregion Brjansk zu transportieren. Von dort aus hätten diese zu den beiden Zielorten gebracht werden sollen. Vor einem Jahr hatte die Ukraine russische Luftwaffenstützpunkte tief im Landesinneren angegriffen und dabei nach US-Angaben rund zehn russische Militärflugzeuge zerstört. Unter den Zielen befand sich damals demnach auch der Stützpunkt Ukrainka. 08.17 Uhr: EU-Sanktionen gegen Russland sollen ausgeweitet werden - aber noch keine Einigung Die Staaten der Europäischen Union haben sich nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas noch nicht auf das geplante 21. Sanktionspaket gegen Russland geeinigt. Es gebe noch offene Fragen, sagt Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Sie hoffe jedoch, dass die Mitgliedstaaten sich bei den anstehenden Beratungen darauf verständigen könnten, 250 weitere russische Personen und Einrichtungen auf die Sanktionsliste zu setzen. Dies wäre die größte Zahl an Einzelpersonen und Organisationen, die die EU auf einen Schlag auf die Liste setzen würde. 07.40 Uhr: Feuer nach Attacke auf südrussische Region Stawropol Aus der südrussischen Region Stawropol werden Drohnenangriffe gemeldet. Der dortige Gouverneur Wladimir Wladimirow teilte auf Telegram mit, dass infolge der Angriffe ein Feuer in einem Industriegebiet ausgebrochen sei. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet. 07.31 Uhr: Russland - drei Menschen sterben bei Drohnenangriff auf Moskau Bei einem Drohnenangriff in der Region Moskau sind nach russischen Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall in Istra verletzt worden, erklärte der örtliche Gouverneur Andrej Worobjow am Montag im Onlinedienst Telegram. Zwei weitere Menschen seien zudem in einem anderen Teil der Region verletzt worden. Die russische Luftabwehr schoss laut Worobjow 81 Drohnen über der Region ab. 06.06 Uhr: Merz bei Gipfeltreffen der Pro-Ukraine-Koalition in Paris Die sogenannte Koalition der Willigen aus westlichen Unterstützerländern der Ukraine kommt heute zu Beratungen in Paris zusammen. Bei den Gesprächen des von Frankreich und Großbritannien angeführten Bündnisses zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine soll es nach Angaben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron unter anderem um das Thema Raketenabwehr und mögliche gemeinsame Militärmanöver gehen. Etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs wollen in der französischen Hauptstadt zusammenkommen. Die Bundesregierung hat die Teilnahme von Kanzler Friedrich Merz (CDU) bestätigt. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird bei den Beratungen in Paris dabei sein. Montag, 13. Juli 2026 18.31 Uhr: Opferzahlen nach ukrainischer Attacke auf Enerhodar steigen Bei ukrainischen Angriffen auf die von russischen Truppen besetzte Stadt Enerhodar in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja steigt die Zahl der Opfer weiter. Nach russischen Angaben kamen insgesamt mindestens sieben Menschen ums Leben. Weitere vier Bewohner der Stadt seien verletzt worden, sagten Alexej Lichatschow, Leiter der russischen Atombehörde Rosatom, sowie der von Moskau eingesetzte regionale Gouverneur Jewgenij Balizkij. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden. 16.50 Uhr: Vier Tote bei ukrainischem Angriff nahe Saporischschja Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die von Russland kontrollierte Stadt Enerhodar sind russischen Angaben zufolge vier Menschen getötet worden. Vier weitere Personen seien verletzt worden, teilte der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, mit. In Enerhodar liegt das Atomkraftwerk Saporischschja. Die Stadt war wenige Wochen nach Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 unter russische Kontrolle gefallen. 14.11 Uhr: Selenskyj will Ministerpräsidentin austauschen Der ukrainische Präsident Selenskyj hat eine größere Regierungsumbildung angekündigt. Nach nur einem Jahr im Amt ist auch Schluss für Regierungschefin Julija Swyrydenko. Er begründete dies unter anderem mit einem außenpolitischen Strategiewechsel, um Beziehungen zu Schlüsselpartnern zu stärken. Selenskyj dankte Swyrydenko für ihren Einsatz und kündigte an, ihr einen neuen Posten anzubieten. Er nannte keinen Kandidaten für ihre Nachfolge. Swyrydenko ist erst seit Juli 2025 als Ministerpräsidentin im Amt. Zuvor war sie Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin. Als Regierungschefin löste sie Denys Schmyhal ab. Außerdem will Selenskyj auch die Chefs einiger Strafverfolgungsbehörden austauschen. 10.26 Uhr: Ukraine - 14 weitere russische Schiffe angegriffen Die Ukraine hat nach eigenen Angaben am Sonntag 14 russische Schiffe angegriffen, darunter zehn Tanker. Der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Brovdi, erklärte auf Telegram, unter den Zielen seien auch vier Fähren gewesen. In den vergangenen sieben Tagen seien insgesamt 90 russische Schiffe getroffen worden. Russischen Angaben zufolge traf eine ukrainische Drohne einen Tanker bei der Einfahrt in den Kanal zwischen Asowschem Meer und Schwarzem Meer. Das dadurch ausgelöste Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden, teilte der Gouverneur der russischen Region Rostow, Juri Sljusar, auf Telegram mit. Da das Schiff leer gewesen sei, habe keine Gefahr einer Ölpest bestanden. 08.48 Uhr: Ukraine - Haben Ölraffinerie in Samara angegriffen Die Ukraine hat nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur fortgesetzt. Das ukrainische Militär teilte mit, in der Nacht zum Sonntag sei eine Ölraffinerie in der russischen Region Samara angegriffen worden. 01.32 Uhr: Selenskyj will nach Explosion von Waffenlager Manager zur Rechenschaft ziehen Nach den tödlichen Explosionen in einem Wohngebiet nahe Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, Verantwortliche in der staatlichen Rüstungsindustrie zur Rechenschaft zu ziehen. Bei einem russischen Angriff auf ein Waffenlager in der Kleinstadt Wyschnewe und den anschließenden Explosionen waren in dieser Woche zehn Menschen getötet worden. Hunderte Häuser wurden beschädigt. Selenskyj erklärte, eine Untersuchung habe ergeben, welche Manager des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom die Nutzung des Lagergebäudes in dem Wohngebiet genehmigt hätten. Dies stelle einen Verstoß gegen das Gesetz und militärische Anordnungen dar. Die Verantwortlichen müssten sich nun dafür verantworten. 00.04 Uhr: Klitschko - Russische Angriffe mit ballistischen Raketen "schlimmer als je zuvor" Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko sieht in den schweren russischen Luftangriffen der vergangenen Tage eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs durch Moskau. "So etwas habe ich seit Kriegsbeginn noch nicht erlebt. Die Angriffe mit russischen ballistischen Raketen sind schlimmer als je zuvor", sagte er der "Bild am Sonntag". Innerhalb einer Woche griff das russische Militär Kiew dreimal massiv aus der Luft an. Dabei kamen neben Drohnen auch Marschflugkörper und ballistische Raketen zum Einsatz. Nach ukrainischen Angaben wurden Dutzende Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Zahlreiche Wohnhäuser in der Hauptstadt wurden beschädigt oder zerstört. Klitschko zeigte sich überzeugt, dass die von Kremlchef Wladimir Putin betriebene Eskalation auch auf die neue Stärke der Ukraine auf dem Schlachtfeld zurückzuführen sei. Putin stehe so unter Druck, "dass er jetzt offenbar Kiew kaputt bomben will, bevor der Winter beginnt", sagte der frühere Box-Weltmeister.

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